ungestüm,
adj. adv. ,
gth. v. gestüm (
s. d.),
das schwerlich als blosze rückbildung aus u.
hinreichend erklärt ist. ahd. ungistuomi;
mhd. ungestüeme;
daher mnd. ungestume; onghestuem Kilian (ongesteumichheit?
mnl. wb. 5, 700);
nl. ongestuim.
zur ableitung s. gestüm 1, Fick-Torp 3, 484 (
*stamian
stehen machen, *stômia
ruhig), Falk-Torp 1148, 1554, Franck- van Wyk 472;
zum begriff ungesteuer
nebst sippe; zu den formen zunächst gestüm (
veraltet und z. th. mundartlich: ungestüme
adj. Arigo 316, 9
K.; adv. Comenius
janua 84; des ungestümmenen meeres
engl. com. 216, 15
Cr., vgl. mhd. ungestemen; in
der ungestmpter zeit
Cölner gesb. 1619
und Corner bei Kehrein
kirchenl. 396, 62,
var. ungestümmen; ungestimmt
s. o.; mnl. ongestemt, -stemmet
wb. 5, 699; ongestuimd De Bo 673
a).
das von Kramer 1702, Apinus, Frisch 1730
angesetzte mm
bis ins 19.
jh. beliebt, z. b. noch v. Loen
kl. schr. 1, 49; Zimmermann
nationalst. 306; Lessing 3, 359; Schmidt
gesch. d. Deutschen 2, 279; 3, 95; 4, 90; Heinse 2, 36: Schiller 1, 122; 2, 111, 150; 11, 53; maler Müller 1, 58; Pfeffel 1, 46; Fouqué
bilders. 1, 401; Stilling 6, 14; Ch. v. Schmid (1858) 1, 59.
von Rückert
absichtsvoll wieder an stumm
angelehnt, s. gestümen,
verb., 3.
umlautlos z. b. ungesthum Luther 32, 228, 3
W., ungestumb Sachs 2, 278, 38
K., ungestumm Reutter v. Speir
kriegsordn. 83, Spee
trutzn. 104. ungestym Diefenbach
gl. 461
b; ungestimm Arigo 97
K.; ungestim
Ter. 1499, 25
b; ungestyem Eberlin v. Günzburg 3, 50
ndr.; ungestimm
z. b. noch act. p. 2, 57
P., Weckherlin 1, 195, 93
var., Schill
ehrenkr. 123, Butschky
Pathm. 38, Heppe
lehrpr. 364, Wieland I 1, 344, Rosegger 6, 112. ungestiemb
öst. weist. 11, 722. ungestem Diefenbach
gl. 247
a; Unger-Khull 610
a; ongestem Knebel
chr. v. Kaisheim 95, 210;
vgl. ungestemigkeit; u~gstèəm Schmeller 2, 758; ungestäm
städtechr. 5, 26, 30 (
Augsburg); ungestOem Hedio
chr. germ. B vi
b; onggeštömm
lux. 316
a; Ungestome
eigenname Socin 457; ungestom: verblom Altswert 225, 37. unstümm Spreng
gürtel 1564, 25
a.
vgl. ungestümig, -lich, unstümig
nebst syn.; fehlen des etymologischen zusammenhangs, den heutiges sprachgefühl i. a. nicht mehr herzustellen vermag, begünstigt das verschwinden des wortes in mundarten (
z. b. els., Lenz
vgl. wb. 73
b)
und vermischung mit andern wörtern, z. b. mit ungethüm,
n., 2 b. II.
die auch heute noch im wesentlichen unverdunkelte grundvorstellung ist die einer unruhigen bewegtheit, bei der ursprünglich nach sinnlicher anschauung hemmungswiderstände (
an. stemma
stemmen, dämmen, hindern; ahd. gistemen,
mhd. (ge)stemen
einhalt thun; mhd. stemmen
steif machen, intr. vom wasser aufgestaut werden, anschwellen, austreten; das part.-adj. mhd. ungestemen,
mnl. ongestemt
in der bed. unsres adj., vgl. mhd. ungestöut
unbehindert)
ausgeschaltet erscheinen. I@11)
ohne dasz das ziel der bewegung angegeben ist: ungstüm sein, wenn grosz wällen auff dem meer gond, one merckliche ursach,
exaestuare Maaler 464
c; ungestüm sein, einen dampff von sich geben Decimator
thes.; als ein ungestümes wasser bald samett das kot, also samet vil reden die sünd A. v. Eyb
sp. d. sitten d ii
a; drinnen (
in der burg) erhob sich ungestüme bewegung Freytag 8, 200; A. v. Humboldt
kosm. 1, 163.
hauptgegensatz still:
Zürich. bib. (1531)
Tob. 3 d; Fischart
ehzb. 193, 19
H.; Treuer
Däd. 1, 77;
fischb. 133; Gellert 1, 98. I@22)
zielvorstellung vervollständigt den begriff (
im endpunkt der bewegung, wie ihn meist hemmungswiderstände setzen, findet bewegung anscheinend ihr ziel)
; so ergibt sich '
heftig andringend (
zudringlich),
anstrebend, anstürzend'
u. dgl., '
hervorquellend, anschwellend, herausbrechend'
u. ä.: wie süsz und lieblich sey der most, ydoch sey er ungestüm und stost den fessern spünd und poden ausz Sachs 7, 363, 9
K.; sich der anlauffenden feinde darmit, wie ein ungestümmer hagel, auffzuhalten Kirchhof
disc. 42; dem ungestümen (
andringenden) regen ... entgegen Göthe 16, 34, 516
W.; dieses ungestümen (
πολυάϊκος) krieges Bürger
Il. 1, 235; mit seinem ungestimmen anfallen Heppe
lehrpr. 364; angriff, ansturm, draufgehen
u. dgl. (ungestümigkeit
impetus, ἐμβολή Decimator
thes.)
; auch wo ward jhe ungestümmer liebhaben erhöret
b. d. liebe 146
d; liebkosungen Wieland
Ag. 1. 10; schwätzer
disc. d. mahl. 3, 32; bettler Wieland 7, 72; gläubiger
allg. d. bibl. 51, 235; ungestümme zudringlichkeit Beck
rettung (1801) 122; zähren Schubart
ged. 1, 275; blut Kretschmann 1, 45;
auch mit der vorstellung des raschen, schnellen, dringenden: ainem ungestümen, behenden tod nit entrinnen Oheim
Reich. chr. 84, 11
Barack. I@33)
auszer der zielvorstellung ist die wirksamste nebenvorstellung die der gewalt, gewaltsamkeit, stärke, festigkeit, wildheit. die schon im letzten beispiel hineinspielt. den begriffen heftig, ungestüm, wild
ist ein sehr hoher grad innerer stärke der bewegung gemeinsam Weigand
syn. 2, 50;
alle bedd. von u.
haben an dieser vorstellung theil. die stärke zeigt sich oft in der erschütternden, schrecklichen, schädlichen, dem widerstrebenden verderben bringenden oder blosz unangenehmen, unbequemen, beschwerlichen wirkung (
vgl. importunität, der ungestüm, die ungelegenheit, beschwerlichkeit Spanutius 285): der blitzstrahl schmettert nicht mit ungestümrer kraft sein opfer nieder O. Ludwig 3, 175;
vgl.ungestüme nacht II 1.
von der wirkung des heftig andringenden (I 2),
erschütternden schalles (
s.ungestümen,
verb., ahd. ungistuomi
strepitus): so ist sie (
die laute) auch nit ungestümm ... gleich wie das Panisch grewel horn Fischart
lob d. lauten 51
H.; ein ungestümb brausen und wind Faust
volksb. 54
ndr.; geräusch
disc. d. mahl. 2, 3; das meer, das ungestüm zum himmel schreiende Rückert 3, 143.
vgl. die steigernde bed. II 6. I@44)
trotz mannigfacher mischung sind i. a. die nebenvorstellungen mit der grundvorstellung unlösbar zur einheit verschmolzen; es ist zufall, dasz die sittlich übertragene bed. insolens für das adj. ahd. am frühesten bezeugt wird. zur syn.: u.
bezeichnet einen höheren, wild
den höchsten grad der heftigkeit Eberhard-Lyon 855; Weigand 2, 51. IIII.
so wird ungestüm
gebraucht II@11)
von sinnfälligen, natürlichen dingen und erscheinungen: für heut wird gemacht hagel ungewiter
erste d. bib. 1, 61, 22
var. wirt ein ungestüm weter (
für diese verb. bei B. Zink
städtechr. 5, 26, 30
die var. ungestät); ein u. gewitter Knittel
sinnenfr. abs. b. 15; wens windig und ungesthum ist Luther 32, 228, 3
W.; impetuous, impétueux Hoyer-Kreuter 1, 792;
vom meer, flusz, wasser u. ä. (gestüm 2 c):
immite pelagus voll ungewitters, ungeheur, ungestüm Frisius 651
b ; ungestümer und gäher flusz Maaler 463
b; das ungestimb wütende mör Wickram 1, 343, 14
B.; ob gleich die wellen sich so ungestüm gebärden Schmolcke 1, 111; das ungestüme element
die ostsee J. Grimm
kl. schr. 1, 78;
vom feuer Lexer 2, 1372; je verschlossner und ungestümer die natur wird ... A. W. Schlegel
Athen. 1, 23; bey finsterer, ungestümer nacht Gesner-Herold-Forer 153
a; H. L. Wagner
theaterst. 52; Schiller 13, 54 (
übertragen Teutschlands ungestümme nacht Weckherlin 2, 239, 210); tag Göthe IV 37, 111
W.; abend Rosegger 6, 112; lenz Carbach
Liv. 420
a; winter die ungestüme zeit im jahr Faber
thes. 393
a (
übertragen Ringwaldt
evang. A 6
b; Kehrein
kirchenl. 396, 62); dem windigen und ungestimmen stǎtt (
statui) des himels Österreicher
Col. 1, 165, 6; mit ungestümen schwingen
N. D. Giseke 6. II@22)
wie gestüm 2 b
von thieren: ob siss (
die ochsen) in den wagen brächten, so würden sy ungestüm werden
heil. leben somm. 98
a;
le turbulent der ungestümme
als pferdename Hohberg 3, 121
c;
le tempestatif das ungestümme
desgl. 3, 121
a; hirsch Fouqué
bilders. 1, 401;
blauraken sind trotzige, ungestüme vögel Naumann
vögel 2, 164;
mit starkem einschlag der bed. I 3 ein groszer ungestümmer trach, wurm
Morgant 12, 31; 49, 19
B.; wolf Wickram 1, 73, 27
B. (
vgl. I 2. 3). II@33)
wie gestüm 2 a
von menschen und persönlich vorgestelltem: a)
durch krankheit wird die hemmung ausgeschaltet: freneticus eyn ungestemer Diefenbach 247
a, '
der sich aus krankheit keinen einhalt tun kann in der äuszerung seiner erregung' Höfler 672
a;
dann vom trunkenen Lindener
katzipori 78
ndr.; furibundus gemma 1508 m 3
a; Nas
antip. 1, 44
b;
mit 3 b
verbunden: ein ungestümer gast Scheit
Grob. 3797; Göthe
Faust 3935;
viel schwächer (
vgl.c): denn freund R. ... ist geartet wie ein kraftgenie, launisch, u., sonderbar Musäus
volksm. 1, 5. b)
beim fehlen oder bei unwirksamkeit sittlicher hemmungsvorstellungen insolens, infestus (Graff 6, 681),
improbus (
mhd. wb. 2, 2, 708
a),
protervus (
gemma),
importunus (Boltz
Ter. 65
a),
violentus, vehemens, impetuosus, zufahrend, aufgeregt, stürmisch, leidenschaftlich, erbittert, heftig, barsch, grimm, zornig u. dgl.: was ursach dem ungestümen volk sei gegeben worden zu solichem frevel
städtechr. 3, 136; un(ge)stumicht
mnd. wb. 5, 53
b; so ist nützit ungestümers dann ain liebhabende frowe
N. v. Wyle
transl. 39, 4
K.; ains herten ungestümen herren 29, 13; nun war dieser Clitus, der ohne das von natur eines hochtragenden und unleidlichen gemüts und u., diszmals auch schon mit wein überladen Kirchhof
wend. 2, 14; dem ungestümmen teufel Mathesius
Sar. 5
a; wie stellest du dich mürrisch und ungestüm! Herder 27, 144; moralist
allg. d. bibl. anh. 1—12, 649; gegner Lichtenberg
nachl. 159, 16; die ungestüme presserin, die noth Schiller 12, 233 (
Wall. tod 1, 7); wie? ... gegen uns will Don Philipp u. thun? Ranke 38, 108.
im bilde: mit ungestümen (
stürmisch fordernden) mägen Göthe 45, 148, 5 (
Ram. neffe)
W.; oft ohne eigentlich tadelnden sinn: kühn und jugendlich u. ... sing ich Klopstock
od. 1, 8; die ungestüme jugend Wieland
Ag. 1, 41; ich, ein ungestümer knabe Geibel 1, 1; der ungestüme Carl (
der kühne) Ranke 1, 50; der ungestüme (
wilde) jäger Laistner
nebels. 110;
in Göthes
eulogismus: die ungestüme welt 10, 248, 28
W. (
nat. tochter).
je mehr gestüm (
s. d. 2 b
ende)
lobt, desto mehr wird u.
zu schelte und rüge: er ist pillich ein grober ungestmer esel geheyssen Hartlieb
Ovid. v. d. liebe (1482) 75
b; ungestümer und unbesonnener mensch! Wieland I 3, 234; Bahrdt
leb. 1, 38;
αἰνότατε Bürger
Il. 1, 778; Deinhardstein 1, 10; Pansner 73
b. hüpschlich, herr wirt, wie ungestümm? Fischart
Eulensp. 10364
H.; Dom. leb. 3674
K.; wie ungestühm! Gerstenberg
rec. 212, 7
ndr.; nicht so ungestümm, allergnädigste prinzessin! Schiller 2, 111 (
räuber 3, 1); Kotzebue 18, 265.
vgl. der ungestüm
von personen. für brüske Kinderling
rein. 118;
vehement Campe
verd. (1813) 602
b. II@44)
von bethätigungen, geschehnissen, vorgängen und deren ergebnis: stosz Zincken 3221; druck Töpfer
orgelb. 374; gänge R. Wagner 2, 78; schritte Storm 5, 50; es fallen des übermütigen schicksals würfel tückisch und ungestüm Platen 1, 236. solcher ungestümer lerm und krieg Luther 19, 147
W.; sieden Sebiz
feldb. 437; abweltzung des schnees Agricola
bergw. 27; eingriff Hohberg 1, 25. gebärd Eberlin v. Günzburg 1, 61
ndr.; uffruor Hedio
chr. G. b vi
b; und ward die sach so ungestüm, dasz die geschlechter gen Schafhausen wichend J. v. Watt 2, 8, 35; lauff Ringwaldt
warn. H 6
b; anhalten Knebel
chr. v. Kaisheim 210; betteln Möser 2, 182; ergetzlichkeiten Bodmer
wunderb. 5; sie zu trösten, wäre mir zu ungestüme freundschaft Klopstock
br. 10
L.; Möser 2, 182; traum Göthe IV 1, 220, 20
W.; dringen A. W. Schlegel
Shak. 3, 165; drang Ludwig 1, 130; werben Hebbel I 1, 121; u.-übermüthiger thatkraft Scherer
litg. 113. rfen
betb. 1518, 123
b; wortten
act. publ. 2, 57
P.; lied Pietsch 56; musik Fr. Schlegel
Athen. 2, 11; tact Waiblinger
ged. a. Ital. 23. bewegniss des gemüts Schaidenreiszer
Od. 3; Suso
d. schr. 140, 13
B.; mit solchem freveln ungestümen wesen Luther 10, 3, 12, 28
W.; do hettens auff dem stayne ... ein ungestümes wesen (
sturm, strausz)
lied vom hürn. Seyfr. 42
ndr. dein wildes ungestümes wesen gegen alle ... Lessing 2, 183 (
Minna v. B. 1, 8); Göthe 11, 293, 129
W.; das wilde ungestüme wesen der natur D.
F. Strausz 6, 163; entschlafen sind nun wilde triebe mit jedem ungestümen thun Göthe
Faust 1183. II@55)
gern von affecten, gemütsbewegungen, neigungen, leidenschaften u. dgl., deren äuszerungen, wirkungen und sitz (
von 4
bisweilen kaum zu trennen): sy erweket die ungestümen flammen der jungen
N. v. Wyle
transl. 32, 32
K.; glut Brockes
ird. vergn. 4, 296; feuer J. J. Engel 4, 34; zorn
betb. (1518) 38
a; doch ist der neid ein heftigers und ungestümers (
vgl. I 3) ubel Thomasius
d. schr. 180; neigungen
vern. tadl. 1, 119; begierden Wieland I 2, 352; verwirrung I 3, 43; seufzer 149; frechheit Lessing 2, 341, 5; die ... ungestümsten leidenschaften Nicolai
litbr. 6, 221; freude Arnim 10, 49; schmerz Hölderlin 1, 40
L.; wallungen Droste-Hülshoff
Walther 198; überschwang Mörike 1, 105; dieser trieb war durch lange hemmung nur noch ungestümer geworden Justi
Winckelm. 1, 322. charakter Lessing 3, 316; gemüthsart 10, 8; temperament Droste-Hülshoff 2, 354; geist H. Grimm
Michelangelo 2, 82; Lessings rasche, ungestüme weise des lebens Treitschke
aufs. 1, 60. herz Müllner 7, 229; blut Keller 4, 251.
veraltet für beunruhigt, erregt, unwillig, ungeneigt: wirdt gefragt ... ob der verclagt im ougenblick ... gesehen worden entsetzt, ungestimm oder sust argwönig erschinen sye Riederer d iii
a; do ward das hertz des kunigs ... ungestüm darüber
Zür. bib. (1531)
4 kön. 5
C; entrüst
indignate Maaler 463
a; hat sich sin erzaigte gnad zu ungestümer ungnad verwandlet Kessler
sabb. 101.
wieder übertragen auf sachen: sie heischen ferner raht, durch was sie doch für sachen die ungestümme see geneigter können machen Opitz 3, 55. II@66)
steigernd wie die meisten ausdrücke der sog. intension (
vgl. onstuimig
nl. wb. 10, 1800 I 3): zu Bononien ... seind die flüsz ungestümb grosz worden A. Henripetri
generalhist. 209; schnelligkeit
b. d. liebe 117
b; gewalt Breitinger
dichtk. 1, 43; hitze
theater d. D. 7, 61; die grillen ... zirpten immer ungestümer Viebig
schlaf. heer 1, 49 (
vgl. I 3). II@77)
substantiviert: das ungestüme meines herzens Klinger 2, 96; etwas ungestümes Ritter
erdk. 5, 375; der ungestüme musz ... noch verziehen
F. H. Jacobi 1, 262; von dem ungestüm-leidenschaftlichen O. Jahn
Mozart 3, 117. das ungestümme Rückert 11, 560,
s.gestümen,
verb., 3.