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toen

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Sprachstufen
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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

tön m.

Bd. 21, Sp. 752

tön , m. s. DWB Tone , m.

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    tönm.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    tön , m. s. DWB Tone , m.

  2. modern
    Dialekt
    Tön

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Tön -- = Ladentisch s. Täune.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit toen

125 Bildungen · 70 Erstglied · 46 Zweitglied · 9 Ableitungen

toen‑ als Erstglied (30 von 70)

tönbar

DWB

toen·bar

tönbar , adj. , 1) fähig durch töne ausgedrückt zu werden: so wird, was man fühlt, auch tönbar Herder 5, 65. 2 ) fähig töne wiederzugeben ( …

toenbēden

KöblerMnd

toenbēden , st. V. Vw.: s. tōentbēden

toenbēdinge

KöblerMnd

toenbēdinge , F. Vw.: s. tōentbēdinge

tönchen

DWB

toen·chen

tönchen , n. 1) in der bed. ' liedchen ' ist die verkl. mit dem k- suffix bes. in den ndd. maa. heimisch ( vgl. 1 ton 2, c und d ); darnach:…

Tönde

Meyers

Tönde , dän. Maß: Korntönde, 8 Skjäpper oder 144 Potter = 139,121 Lit., auch für Salz, in Norwegen wenig kleiner; Salttönde für Kohlen 176 P…

Töndel

RhWB

toen·del

Töndel das Wort təndəl (1833 auch tənəl ), Pl. -ələ ist in Aach-Herzogenr Stdt bezeugt m.: 1. Ausgussröhre, bes. an der Kaffeekanne. — 2. …

töndeln

RhWB

töndeln = tändeln s. tünteln.

tönebändiger

DWB

tone·baendiger

tönebändiger , m. : die kehlen der wackern tönebändiger ( der trompeter ) Matthisson schriften 7, 62 . —

tönedieb

DWB

tone·dieb

tönedieb , m. : wer in einem fremden ton, d. h. in der von einem anderen erfundenen strophenart und auf die dazu gehörige melodie singt, d. …

töneduftend

DWB

tone·duftend

töneduftend , adj. : die sternenhellen und töneduftenden kränze ( die gesänge des dichters ) Voss Odyssee, widmung an Stollberg. —

Tönef

RhWB

to·nef

Tönef -ø- = schlechte Ware s. Tenef.

töneflur

DWB

tone·flur

töneflur , f. : wenn über die ernste partitur quer steckenpferdlein reiten; nur zu! auf weiter töne-flur wirst manche lust bereiten Göthe 4,…

tönefluth

DWB

tone·fluth

tönefluth , f. : der tönefluthen süsses klingen Fouqué alts. bilders. 4, 348 . —

tönegewirbel

DWB

tone·gewirbel

tönegewirbel , n. : so wie ich den faden des gesetzes im tönegewirbel verliere Vischer auch einer 2, 226 .

tönen

DWB

to·nen

tönen , verb. , mhd. dœnen ( mhd. wb. 1, 382 b ; Lexer 1, 447 ) wurde als schwaches zeitwort zunächst zu mhd. dôn ' melodie. lied ' ( vgl. 1…

tönen,

FWB

1. ›akustisch wahrnehmbar sein, werden; klingen, ertönen (allgemein)‹; auch: ›laut erschallen, laut sein‹; dies häufig subst.: ›Lärm, Getöse…

tönend

GWB

toen·end

tönend [bisher nicht publizierter Wortartikel]

tönen I

RhWB

tönen I -- = zeigen, scheinen s. täunen;

tönen II

RhWB

tönen II -:- s. o. bei Ton IV;

töner

DWB

to·ner

töner , m. : ' eine person, welche tönet ' Campe ; in der Schweiz ' wer langweilig im reden ist ' ( vgl. tönen 4, a, γ ) Stalder 1, 289 . —

tönereich

DWB

toener·eich

tönereich , adj. : und mit dem tönereichen horn am munde Rückert 1, 317 ; ist's tönereicher schwäne zug? Uhland ged. 1, 60 .

tönern

Pfeifer_etym

toen·ern

1Ton m. lockeres, feinkörniges Sediment, ‘Lehm’ (besonders zur Herstellung von Töpferwaren) ist mit Verdumpfung von ā zu ō entstanden aus fr…

Tönes

RhWB

to·nes

Tönes -(ə)- = Kurzf. von Anton (s. d.).

tönevoll

DWB

tone·voll

tönevoll , adj. : und aus den quadern silberhell entquillt ein tönevoller quell Uhland ged. 2 297 ; doch es leben seine lieder; die durch al…

¹tôengen

MNWB

toen·gen

1*° tôengen , swv. : einengen, bedrängen, „ Dar de Radt, so men sede unde dat gemeyne Geruchte was, van den burgern thogeengeth worth, dat u…

toen als Zweitglied (30 von 46)

Ɉubelgetön

Campe

○ Das Ɉubelgetön , des — es , d. Mz . ungew. das Ertönen des Jubelgeschreies, des lauten Jubels, und das Jubelgeschrei selbst. — und umher s…

Bechergetön

Campe

becher·getoen

△ Das Bechergetön , des — es, o. Mz. das Getön der angestoßenen Becher. Spät, wenn die Rosen sinken, Halle noch Bechergetön. Seckendorf.

erzgetön

DWB

erz·getoen

erzgetön , n. sonus aere editus: cymbeln mit der becken erzgetöne. Göthe 41, 249 .

Ferngetön

Campe

fern·getoen

◬ Das Ferngetön , des — es , o. Mz . ein Getön aus der Ferne, ein entferntes Getön. Es wehet und säuselt ein Ferngetön . Tiedge.

freudegetön

DWB

freude·getoen

freudegetön , n. sie ( die sonne ) kömmt! die blume schleuszt ihr den busen auf, der thau der wipfel blitzet ihr gold zurück, und tausend re…

getön

DWB

getön , n. , sammelwort zu ton ( s. d. ), das in mannigfachen neueren verwendungen auch als verbalsubstantiv zu tönen ( s. d. ) empfunden wi…

glockengetön

DWB

glocken·getoen

-getön : glockengedön oder mühlgedösz Paracelsus chir. (1618) 53 H.; glocken gethön Eberlin v. Günzburg 1, 70 ndr.; die nichtapocopierte for…

Haingetön

Campe

hain·getoen

◬ Das Haingetön , des — es , o. Mz . das Getön im Haine, z. B. die Stimme der Thiere, Vögel , das Rauschen der Quellen, der Bäume  Still w…

Harfengetön

Campe

harfen·getoen

△ Das Harfengetön , des — es , o. Mz . das Getön von Harfen, der Ton einer Harfe. Uneigentlich, sanfte, liebliche Töne. Und wie Hatfengetön …

harfgetön

DWB

harfgetön , n. : und Amffions harffgetöhn alle fast bethörte. Göring liebesmeyenblühmlein (1654) s. 57 .

Hörnergetön

GWB

hoerner·getoen

Hörnergetön auf Alphörnern od ähnl Hirteninstrumenten gespielte Tonfolge GWB 12,36,5 JeryBätely Regiebem Martina Eicheldinger M.E.

klagegetön

DWB

klage·getoen

klagegetön , klaggetön , n. milderes klagegeschrei, vgl. DWB klageton : das sanft wie klagegetön scholl. Voss; stilleres klagegetön. Klinger…

leichgetön

DWB

leich·getoen

leichgetön , n. : ei wem wolte nun doch grauen für dem klag- und leichgetön? gottes haus ist viel zu schön. Rist Parn. 773 .

lenzgetön

DWB

lenz·getoen

lenzgetön , n. : ja deine ( der tonkunst ) laute sind echo, welche engel den freudentönen der zweiten welt abnehmen, um in unser stummes her…

lobgetön

DWB

lob·getoen

lobgetön , n. : Pindus und sein volk ist hier, das ein lautes lob-gethöne schreiet aus zu unsrer zier. P. Fleming 44 .

Mißgetön

Campe

miss·getoen

○ Das Mißgetön , — es , o. Mz . ein unangenehmes, widerliches Getön. Durch Mißgetön und rauhe Melodie Verdrängt der Krieg des Friedens Harmo…

miszgetön

DWB

miszgetön , n. übles, widriges getön: auszerdem rückte dieser weg ihre augen von so vielen bildern des grames, so wie ihre ohren von so manc…

mordgetön

DWB

mord·getoen

mordgetön , n. getön beim mord oder in der schlacht: du ( frühling ) bist nicht mehr der liebe zeit. ich hasse deine lieblichkeit. in deinem…

orakelgetön

DWB

orakel·getoen

orakelgetön , n. : wo im dampfenden tempel die Pythia sasz auf dem dreifusz, flosz vom munde sogleich hohes orakelgetön. Rückert 6, 210 .

probegetön

DWB

probe·getoen

probegetön , n. : sie ahndeten nicht, dasz sie Helenen geboren, und dasz des kindes noch ungestilltes geschrei .. das probegetön, der erste …

quellgetön

DWB

quell·getoen

quellgetön , n. : ( ein gärtlein, ) voll rosenhecken und voll quellgetönes. A. Grün ges. werke 3, 237 .

saitengetön

DWB

saiten·getoen

saitengetön , n. das tönen einer oder mehrerer saiten: säuselndes saitengetön hebt den ätherischen leib. Schiller 11, 40 .

schellengetön

DWB

schellen·getoen

schellengetön , n. : heim kamen mit lieblichem schellengetön die andern ( kühe ), gesättigt in fülle. Bürger 65 a .

Ableitungen von toen (9 von 9)

be-tœne

Lexer

be-tœne stf. s. Lexer batônje.

be-tœnen

Lexer

be-tœnen swv. s. Lexer bedœnen.

enttönen

DWB

enttönen , sono privare: nicht die nation, nur einzelne herscher und ihre schwärme strebten die stimme der welt zu enttönen. Klopstock 7, 6 …

ertönen

DWB

ertönen , sonare, erschallen, reboare. Maaler 118 d . 1 1) intr. der wald ertönt vom gesange der vögel; ringsherum ertönen glocken; seine st…

getön

DWB

getön , n. , sammelwort zu ton ( s. d. ), das in mannigfachen neueren verwendungen auch als verbalsubstantiv zu tönen ( s. d. ) empfunden wi…

ge-tœne

Lexer

ge-tœne stn. s. Lexer gedœne.

Mḯßtönen

Adelung

Mḯßtönen , verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, einen Mißton von sich geben. Mittelw. mißgetönt. Die Musik der Instrumente ward mir e…

vertönen

DWB

vertönen , verb. , ' aufhören zu tönen, verklingen ' Campe ; ein weichlich geklingel vertönet im ohre Denis lieder Sineds 80 ; die stimmen d…

vertönung

DWB

vertönung , vertonung , f. , s. 1 vertönen, 2 vertonen, 3 vertonen.