Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewirbel n.
gewirbel , n. , ursprünglich wol masc. und als verstärkte form zu wirbel ( s. d. ) gehörig: als wann sie aus dem abgrund des verderbens und tiefem gewürbl der verzweiflung ... herfür gestossen würdten. F. Sigl gesch. d. Münchener geiszeln (1632) 175 Stöger. zu dem substantiv wirbel stimmt auch die vorliebe, mit der gewirbel die verworrenheit der bewegungen auf das akustische gebiet überträgt: wie es heute stürmt, lärmt, schneit, als ob der himmel in lauter schnee, in brüllendem gewirbel auf erden herunter brausen wollte. Bräker der arme mann im Tockenburg 248 Bülow; vgl. wirvil, turbo Graff 4,…