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tausend

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

tausend

Bd. 21, Sp. 215
tausend , num. card. mille. II. Formen und herkunft. I@11) die germanischen formen: goth. þûsundi f. n. (pl. þûsundjôs und þûsundja nur Esdra 2, 15), ahd. dûsunt thûsunt dûsint tûsent f. n. (pl. dusuntâ und tûsunt, tûsent), mhd. tûsunt tûsint tûsent, md. auch dûsent n. (pl. tûsent), apokop. tûsen: grûsen Hugo v. Montf. 18, 259, tausen der maget crone 506, spätmhd. entstellt tûsung tûsinc tûseng tûsîg Lexer 2, 1590; nhd. tausent, tausend n., synkop. tauset (: grauset, sauset) H. Sachs 15, 50, 15. 439, 39. 2 Mos. 20, 6, mundartlich entstellt tausig, tusig (tusig tüfel Gotthelf erzähl. 4, 147), dausi, s.tausend m. und vgl. tausig adj.; altnd. thûsint, mnd. dûsent, nd. dûsend; mnl. dûsent duysent (contrah. duyst Kilian 102b), nnl. duizend; ags. thûsend, altengl. thûsend thousend thousand, engl. thousand; altfries. thûsend dûsent, neufries. tuwzen (Richthofen 1081b); altn. thûsund, norw. tusund, schwed.n. tusend tusen. — daneben hat sich eine adjectivische form auf ig gebildet: ahd. dûsendig Notker ps. 67, 18, alts. þûsundig, mnd. und mnl. dûsentich (vgl. tausig adj.). I@22) das wort war ursprünglich ein fem. (thema þusundjâ) und nur das neutrale genus der dekaden und hunderte scheint veranlassung gewesen zu sein, dasz es später (schon im goth. einmal) zur neutralen flexion übergieng. Scherer zur gesch. d. d. sprache2 589. I@33) das auf decimaler rechnung beruhende indogerm. zahlensystem hat sich nur bis zum begriff hundert einheitlich entwickelt, während die erst nach der trennung gebildeten benennungen für die zahl tausend auseinandergehen: sanskr. sahasra, dem das zend. hazaňhra und griech. χίλιοι (äol. χέλλιοι für χέσλιοι aus χέσριοι), lat. mille, dem das kelt. mil entspricht; die germ. bildung erscheint nur noch in den slav.-lit. sprachen (altslav. tysšta für tysantja, lit. túkstanti), die aber möglicher weise in vorhistorischer zeit das wort aus dem germanischen entlehnt haben Kluge wb.4 352b. I@44) die versuche, das wort tausend etymologisch zu erklären, gehen bis auf Notker zurück, der es ps. 89, 5 als verderbnis des roman. descent (decies centum) auffaszte. nach den neuesten forschungen (s. namentlich Bugge in den beiträgen von Paul u. Braune 13, 326 f.) ist goth. þûsundi aufzulösen in þûs-hundi, ist also zusammengesetzt mit hund (hundert), das bei der composition zu einem fem. jâ-stamme wurde, und mit þûs, verwandt mit sanskr. tuvi (viel), so dasz 'vielhundertschaft' als wahrscheinliche grundbedeutung sich ergibt. vgl. auch Grimm gesch. d. deutschen spr. 253 f. Scherer zur gesch.2 589ff. Schade altd. wb.2 934bff. Kluge in Pauls grundrisz der german. philologie 1, 406. IIII. Bedeutung und gebrauch. II@11) in eigentlichem sinne zehnmal hundert. II@1@aa) als reines zahlwort unflectiert, ein, zwei, drei tausend u. s. w.; der gezählte gegenstand kann in der alten sprache im partitiven genetiv stehen ohne rücksicht auf die theilweise vorstellung (gramm. 4, 744f.). II@1@a@aα) tausend allein stehend (statt ein tausend); manchmal schon mit 3 sich berührend: ahd. thaʒ thû mit imo gêst thûsunt scrito (mille passus). Tatian 31, 5; dûsent shilte hangent an dero were. Williram 58, 2; bî den dûsent shilten hanget ouch allerslahte wîg gewâffene. 58, 21; mhd. (der könig) mit tûsent sînen mannen (var. sîner manne). Nibel. 635, 2; und solde ich leben tûsent jâr, mîn lîp wirt niemer wol gemuot. Lichtenstein 306, 16; nhd. z. b.: er näm nicht tausend mark. fastn. sp. 473, 5; und solten si leben wol tausent jarn (: gefarn). 493, 12; tausent jar sind fur dir wie der tag der gestern vergangen ist. ps. 90, 4; ob tausent fallen zu deiner seiten. 91, 7; durch ein eselskinbacken habe ich tausent man geschlagen. richter 15, 16; hat er lust mit ihm zu hadern, so kan er im auf tausent (worte) nicht eins antworten. Hiob 9, 3; bis das vollendet wurden tausent jar. offenb. 20, 3; die welt wird kein tausend jahr mehr stehen. Schuppius 48; substantivisch das tausend, redensart das hundert in das tausend werfen, sieh hundert 2 und vgl. tausendste. II@1@a@bβ) zwei, drei u. s. w. tausend: ahd. selbero dero sundigôn ... bechêrent si ze dero geloube ze êrist driu dûsent. Notker ps. 101, 15 Wiener hs.; mhd. z. b.: des garten sich zwei tûsentoder dannoch baʒ. Nib. 1871, 2; fünf tûsent ritter oder baʒ des werden fürsten brôt dô aʒ. Lichtenstein 11, 21; (der erzbischof von Köln ist) drîer künege und einlif tûsent megde kamerære. Walther 85, 8; dû möhtest gerner dankes geben tûsent pfunt, dan drîʒec tûsent âne danc. 19, 21; nhd. z. b.: ir (der säue) war aber bei zwei tausent, und ersoffen im meer. Marc. 5, 13; und irer war bei vier tausent, die da gessen hatten. 8, 9; Saul hat tausent geschlagen, aber David zehen tausent. 1 Sam. 15, 7; ob fallen .. zehen tausent zu deiner rechten, so wird es (die pestilenz) dich nicht treffen. ps. 91, 7. II@1@bb) flectiert (substantivisch im plural): goth. vêsunuþ-þan tvôs þûsundjôs (sveinê). Marc. 5, 13; vêsunuþ-þan þai matjandans (könnte auch stehn þizê matjandanê) svê fidvor þûsundjôs. 8, 9; vêsun auk svê þûsundjôs vairê. Luc. 9, 14; ahd. zuâ thusuntâ (suîne). Tatian 53, 10; therô eʒenterô was zala fimf thûsuntâ gommanô (numerus quinque millia virorum). 80, 6; veor thûsuntâ mannô. 89, 3; oba her mugi mit zehen thûsuntin (cum viginti millibus) themo ingegin faran, ther mit zweinzig thûsuntin quam zi imo. 67, 14; md. (sie nahmen gefangen) bî zwênzic tûsenten vil nâ. Jeroschin 25906. nhd. hundert tausende u. dergl., meist unbestimmt tausende, viele tausende (s. 3, b): ob meine sinngetichte mit tausenden gleich gehen (je tausend betragen). Logau 3, 6, 69. II@22) tausend im gegensatze zu ein oder zehn, wobei der zahlbegriff schon unbestimmt erscheint, ähnlich wie bei zehn, hundert (für, gegen eins), s. ein A, 5, hundert 5. II@2@aa) unflectiert: dâ was im tûsent als ein man. L. v. Regensburg Franc. 2852; ein wort für tausend. Wieland 18, 366; ein wort für tausend: ihr unterdrückt die neue lehre nicht. Göthe 8, 182; noch eins für tausend. ich ging den flusz hinab u. s. w. 16, 111; indem sie diesen fall statt tausend ergreift, um mich zu peinigen. 21, 204; Ferdinand. will er mir einen kleinen gefallen thun? Müller. tausend für einen. Schiller 3, 494 (kabale 5, 6); ich wette tausend gegen eins. Göckingk 1, 122; ein mädchen spricht von tausend sachen, versteht es gleich das zehnte nicht. Lessing 1, 17. II@2@bb) flectiert (substantivisch im plural, vgl. 3, b): ein lieblicher geruch aus tausenden vermenget, steigt aus der bunten reih gehäufter kräuter auf. Haller die alpen v. 207; ein mann von tausenden schlieszt kühn die augen zu, stürzt sich in gefahr. die falschh. menschl. tugend v. 126; an muth ist keiner Alexander, an thorheit gehn ihm tausend für. über die ehre v. 45. II@33) tausend als runde zahl bezeichnet (wie lat. mille) nur eine unbestimmte, sehr grosze oder unzählige menge und nähert sich damit wieder seiner wahrscheinlichen grundbedeutung (vielhundertschaft). vgl. hundert 7. II@3@aa) unflectiert: mhd. si hætens niht geahtet einer hende wîle, obe er solde singen, daʒ einer möhte rîten tûsent mîle. Gudrun 384, 4; eʒ verdienten niemer tûsent wîp die gnâde dier mir habt getân. Iwein 8004; nhd. zart fraw, zu tausent guter nacht! H. Sachs 5, 227, 10. 13, 406, 17; ade zu tausend guter nacht! Hoffmann gesellschaftslieder 25; ade zu tausend jahren! Spee trutzn. 7 (3, 49) B.; nach vergieszung tausend thränen. Hofmannswaldau heldenbriefe 150; sich in tausend thränen baden bringt nur schaden. verm. ged. 16; die, ob sie gekärkert war, dennoch tausend lust gebar. v. Haugwitz Mar. Stuarda 2, 281; in ihren küssen steckt was tausend lust erweckt. Hagedorn 3, 80; o was in tausend liebespracht das mädel, das ich meine, lacht! Bürger (1778) 237; (die blumen) lieszen mich im mai so schön tausend duft und glanz genieszen. Leipziger almanach d. deutschen musen (1779) 270; sei stets der wahrheit hold, sie nutzt vor tausend sachen. Hagedorn 2, 73; ich zerreisze den bettel in tausend stücken. Gotter 3, 353; ich will ja auch dem kerl .. ein gutes trinkgeld geben: mit tausend freuden. Engel Lor. Stark xxvii; ganz Griechenland wünschet uns tausend glück zu unsern unternehmungen. Heilman Thucyd. 183; ich wünsche dir tausend glück zu ... Lessing 12, 480; ich sollte .. der gnädigen frau tausend segen wünschen. Göthe 10, 159; da er .. mit dem hut mir tausend dank und segen zuwinkte. 30, 313; ja ich liebe ihn, .. rief sie unter tausend thränen. 19, 132; ich erwarte dich mit tausend freuden. 16, 121; ich küszte ihre hand mit tausend freuden. 16, 122; anstatt der tausend erfindungen, deren sie sich rühmen, habe ich nur immer tausend wiederholungen gesehen. 17, 205; in tausend formen magst du dich verstecken, doch, allerliebste, gleich erkenn' ich dich. 5, 199 (divan 197 Weim.); tausend junge gefühle schossen aus meinem herzen, wie die blumen aus dem erdreich, wenns frühling wird. Schiller 3, 368 (kabale 1, 3); mein Hannchen sah ich endlich wieder! nach tausend überstandner noth. Kotzebue dram. sp. 1, 301. viel tausend: himilisge theganathûsunt filu managa sih snello herafuartun. Otfrid 4, 17, 17; so wollet mir nu nicht versagen vil tausend küss für tausend pein. Weckherlin 312 Gödeke; wir wünschen ihm und ihr viel tausend guter stunden, viel tausend lieber zeit. Fleming 54. gehäuft tausend tausend (tausendmal tausend), tausend und aber tausend: vil schiere dô gesach ich ... wol tûsent tûsent blicke (blitze). Hartmann Iwein 649; well' er sich dâ von scheiden mit tûsent tûsent leiden. büchlein 2, 26; in kund eʒ niht in tûsent tûsent jâren gar gesingen. Singenberg 242, 2 Wackernagel; au weh! ich bin in tausendt tausendt schmertzen, und tausendt noth! Opitz poet. 45 neudruck; die welt ward ein spital von tausend tausend kranken. Hofmannswaldau hochzeitged. 14; (die thränen) verfielen ... in tausend tausend stücken. begräbnisged. 9; zieh tausend herden auf in deiner fetten weide, sei reich an allem obst, bring tausend tausend ein, du wirst bei alle dem im reichthum elend sein. Haller 227 Hirzel; führten euch tausend und tausend, und wieder tausend entzückter weinender mütter zum kreuz! Klopstock Mess. 8, 436; in tausend und aber tausend fröhligkeit. Butschky kanzl. 524; tausend und aber tausend gestalten streiten sich um unsere aufmerksamkeit. Göthe 43, 263; da regst du dich nach ewigen normen, durch tausend, abertausend formen. 41, 171 (Faust 8325 Weim.). II@3@bb) flectiert (substantivisch im plural): mîn wine .. ist erwelet von manigen dûsonton. Williram 87, 2; thu barmhertzigkeit an vielen tauseten (so). 2 Mos. 20, 6; es bleibt bei tausenden nicht! man kommt auf hundert tausend. Gryphius horrib. 72 neudruck; es verehren Jesus viele tausende noch! Klopstock Mess. 7, 629; tausende rissen tausende fort, der verzweifelnden waren wenige. 7, 654; er hatte die empfindung tausender beim lesen des Shakespear mit durchempfunden. Moritz A. Reiser 234, 27 neudruck; zu tausenden kommen wir (die insecten). Göthe 41, 93 (Faust 6598 Weim.); ganz Madrid in waffen! zu tausenden umringt der wüthende soldat, der pöbel den pallast. Schiller 5, 2, 420 (don Carlos 5, 5); ihn würdest du aus tausenden heraus zum freunde dir gewählt (haben). 13, 29 (br v. Mess. 1, 4); tausende (von thalern) gäbe ihr oheim hin, wenn ... Immermann epig. (1865) 1, 262. II@44) dieses unbestimmte tausend dient häufig zur verstärkung vor substantiven und adjectiven, s. die zusammensetzungen. II@55) bair. ein tausend holz, ohngefähr zehn kubikklafter holz ('vermutlich irgend eine beziehung auf den alten unterschied zwischen dem groszen oder duodecimaltausend und dem kleinen oder gewöhnlichen') Schm.2 1, 626.
11730 Zeichen · 320 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tausend

    Adelung (1793–1801) · +11 Parallelbelege

    Der Tausend , ein Hauptwort, welches nur im gemeinen Leben in der ersten und fünften Endung üblich ist, wo es ein verdec…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tausend

    Goethe-Wörterbuch

    tausend [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tausend

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Tausend (abgekürzt lat. M, = mille ), die dritte Stufenzahl des dekadischen Zahlensystems. Im Handel kommt zuweilen ein …

  4. modern
    Dialekt
    tausend

    Bayerisches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    tausend Band 3, Spalte 3,1404

  5. Sprichwörter
    Tausend

    Wander (Sprichwörter)

    Tausend 1. Das erste Tausend ist schwerer zu gewinnen, als die zweite Million. – Roscher, Grundlinien der Nationalökonom…

  6. Spezial
    tausend

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    tau|send num. card. 1 mile 2 ‹fig› (sehr viele) dër tröc. ▬ in tausend Stücke zerspringen jí en mile toc.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tausend

187 Bildungen · 182 Erstglied · 4 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von tausend 2 Komponenten

taus+end

tausend setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

tausend‑ als Erstglied (30 von 182)

Tausendfuß

SHW

Tausend-fuß Band 1, Spalte 1435-1436

tausendmal

SHW

tausend-mal Band 1, Spalte 1435-1436

tausendaberfach

GWB

tausend-aberfach [bisher nicht publizierter Wortartikel]

tausendäugig

DWB

tausend·aeugig

tausendäugig , adj. : die schichten aneinandergedrückter sonnen ( nebelflecken ), die erst vor dem tausendäugigen auge der kunst den nebelsc…

tausendaktig

DWB

tausendaktig , adj. aus tausend akten bestehend: sie habens alle dem groszen urpoeten abgesehen, der in seiner tausendaktigen welttragödie d…

Tausendarm

Campe

tausen·darm

Der Tausendarm , — es, Mz. — e , ein Ding, welches tausend oder auch nur, sehr viele Arme hat.

tausendarmig

DWB

tausen·darmig

tausendarmig , adj. tausend arme habend ( vgl. tausendhändig): der tausendarmige tod. Sturz 1, 208 ; tausendarmiger strom. Klopstock od., kr…

Tausendartig

Campe

tausen·dartig

○ Tausendartig , adj . u. adv . von tausend, d. h. sehr vielen verschiedenen Arten. »Des kommenden tausendartigen Geschlechts.« Herder.

tausendbein

DWB

tausend·bein

tausendbein , m. n. strombus millepeda, das tausendbein Nemnich 2, 1387 , scolopendra 1257 ( vgl. tausendfusz): der tausendbein ist ein gelb…

Tausendbeiner

RhWB

Tausend-beiner -E:-, –ā:-, –ē:- Saarl , Merz , Trier , Koch , Kobl , Goar , May , Daun , Aden , Malm-Mürring m.: dass. u. Ohrwurm.

tausendbeinig

DWB

tausend·beinig

tausendbeinig , adj. : immer sasz es mir im nacken wie ein tausendbeiniges amphibium. Immermann schriften 4, 253 .

Tausendbesaitet

Campe

tausend·besaitet

◬ Tausendbesaitet , adj . u. adv . tausendfach besaitet, mit tausend, d. h. sehr vielen Saiten bespannt. »Die tausendbesaitete Weltgerichtsh…

tausendblätterig

DWB

tausend·blaetterig

tausendblätterig , adj. millefolius: die göttliche rose, die tausendblättrige schöne gestalt. E. v. Kleist 3 2, 16 ; wenn es vom winde rausc…

tausendblatt

DWB

tausend·blatt

tausendblatt , n. die pflanze millefolium Diefenb. 361 a , nov. gl. 253 a . Tabernaem. 375 a , achillea millefolium Nemnich 1, 36 .

Tausendblattig

Campe

Tausendblattig , weniger gut, Tausendblätterig , adj . u. adv . tausend, oder auch nur sehr viele Blätter habend. »Die tausendblätterige Ulm…

tausendblume

DWB

tausend·blume

tausendblume , f. millefolium, als mannsname Tusengbluome, im verzeichnisse der rechtlosen ( mitte der zweiten hälfte des 14. jahrh. ) in Sc…

Tausendblumenwasser

Campe

tausendblume·n·wasser

○ Das Tausendblumenwasser , — s, Mz . gl. ein wohlriechendes Wasser, welches aus tausenderlei, d. h. vielerlei Blumen gemacht wird (Eau de m…

tausendeck

DWB

tausen·deck

tausendeck , n. : in diesem bezug vergleichen wir das unglück mit einem tausend-eck, das den überall anstoszenden blick verwirrt. Göthe 45, …

tausendengel

DWB

tausen·dengel

tausendengel , m. , s. tausend II, 4: mein schatz und tausendengel. Harlequins hochzeit 14.

tausender

DWB

taus·ender

tausender , m. zahl aus der ordnung tausend. Adelung, vgl. hunderter, tausender.

tausend als Zweitglied (4 von 4)

Dreytausend

Adelung

Dreytausend , richtiger getheilt, drey tausend, S. die Orthographie.

jahrtausend

DWB

jahr·tausend

jahrtausend , n. das tausend von jahren; nach dem muster von jahrhundert wol nicht vor der zweiten hälfte des vorigen jahrhunderts gebildet,…

zehntausend

DWB

zehn·tausend

zehntausend , grundzahl, 1) genaue zahlangabe: zehen tausent besoldter kriegssknecht Xylander Polyb. 33 ; er schenkt ... den richtern z. gl…

Ableitungen von tausend (1 von 1)

tausende

DWB

tausende , num. ord. millesimus, ungewöhnlich statt tausendste ( vgl. hunderte): der du beweisest gnade ins tausent gelied. 2 Mos. 34, 7 ; i…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „tausend". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tausend/dwb?formid=T01750
MLA
Cotta, Marcel. „tausend". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tausend/dwb?formid=T01750. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „tausend". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tausend/dwb?formid=T01750.
BibTeX
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