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streim

mhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

streim m., f.

Bd. 19, Sp. 1302
streim, streime streimen, m., f. , 'streifen, strahl'. ausführliches zu herkunft und form s. unter dem nhd. verbreiteteren, nach bedeutung und abkunft nahe verwandten striem (strieme, striemen, vgl. auch die ableitungen und komposita). streim lebt vor allem in der mundart, nur im frühnhd. erscheint es häufiger in der schriftsprache. das grammatische geschlecht läszt sich ebenso wie der nom. sing. nicht immer sicher bestimmen, da vorwiegend pluralformen belegt sind. streim ist hervorgegangen aus gleichbedeutendem ahd. strîmo, mhd. strîme einerseits und mhd. straim, streim andererseits, die nach der diphthongierung lautlich teils zusammengerückt, teils, wenigstens graphisch, zusammengefallen sind. die nachfolgende aufordnung folgt dieser lautlichen entwicklung, trennt also die auf altes strîm- (1) und streim (2) zurückzuführenden formen und zeigt in (3) den (oft nur graphischen) zusammenfall. 11) ahd. liegt ein sw. m. strîmo vor in tie strîmen (nom. plur.), strîmôn (dat. plur.) Notker 1, 403, 13. 20 Piper; dazu (schwerlich zu einem sw. f. strîma) gehört auch akk. plur. strimun ahd. gl. 2, 701, 8 St.-S. (11. jh., fränk., vgl. Franck afränk. gr. 193; s. u.b). im mhd. begegnet als fem. mit schwankender flexion strîme, strîmen (dat. sing.) Servatius 536, 541 Haupt (s. u.a), im mnd. als mask. strime, stryme (nom. sing.) städtechroniken 7, 17; 16, 129 (s. u. b und f). das frühnhd. hat z. t. apokopiertes strym Diefenbach gl. 255c (s. u.); Frisius dict. (1556) 1113b s. v. radius; z. t. mit neuer nominativendung strimen Maaler teutsch spr. (1561) 393b (s. u.); so auch nd. strimen, m. Korner bei Schiller-Lübben 4, 437a. 1@aa) durch die farbe sich abhebender streifen: ube dû uindest aber an steine alde an holze strîmen gâende in strâzo uuîs, tîe heizent superficies, uuanda dâr breiti samint tero lengi ist Notker 1, 403, 10 Piper; der Paumgarter hern Fritzen schankt ains morgens weihenprunnen auss ainem kübel ungesmach; sein wang, die joppen und leilach merkt er im von gelben streimen, das solt her Fritze reimen Oswald v. Wolkenstein 63, 95 Schatz. besatzstreifen am gewand: an der obersten strîme (:schîme) lac sardîus der edel stein Servatius 536 Haupt. eingelegte goldstreifen: enmitten ûz dem schilte sîn gleiz ein lieht karfunkelstein ... von im in eines sternen wîs guldîne strîme giengen, daran von golde hiengen bisande michel unde breit, die wâren ûf den schilt geleit Konrad v. Würzburg turnier v. Nantes 581 Schröder.von der äderung in gesteinen, im holz; der bedeutung nach hierhergehörig, aber vielleicht mit kurzem i: eliotropios ist crûone mit plûotfareuuen strimon Notker 1, 752, 14 Piper; dô daz amt was getân, er zeigte im einen alterstein; daz was ein marmel unde schein von strîmen manicfalten Servatius 1053 Haupt; nobiles variis maculis columnae mit mancherley fläcken und strymen underscheiden, getüpfflet Frisius dict. (1556) 253a; abies, crispa von wägen der krummen strymen desz geäders, die dem wasser gleych sind ebda 6a. — streifen in der zeichnung von tieren: salpa ein meerfisch ... hat etlich goldfarb strymen mitten durch den leyb hinab, ist nit ein stockfisch ebda 1175b; pectines, sive pectunculi S. Jacobs muschelen, kleine meermuschele mit strimen ebda 962a; virgata ubera ferae Caspiae die tutten oder eüter an einem tigerthier, mit schwartzlächten strymen (virgis) geteilt, vnd gefläcket oder geblümt ebda 1348b; (der vogel) hat einen schwartzen streymen, darzuo auch einen purpurfarben mit etlichen anderen fädern gesprengt Heusslin Gesners vogelb. (1557) 11b; die kreützfüchs ... sind ... den anderen füchsen gantz änlich, aussgenommen dass sy einen schwartzen strymen habend von dem kopf über den rugken här Herold-Forer Gesners thierb. (1563) 57a. 1@bb) lichtstreifen, von himmelserscheinungen: strimun (stellas ... videbis ... praecipites caelo labi, noctisque per umbram flammarum longos a tergo albescere) tractus (Verg. georg. 1, 367; 11. jh.vgl. streimel 1) ahd. gl. 2, 701, 8 St.-S.; zwischen nün und zechnen noch mittag wart ein komet gesechen am himel, und ich habs selb ... gesechen am himel schiessen mit einem langen strimen alsz ob ein facklen brun, gab ein schin, alsz ob der mon schin (ca. 1530) Basler chron. 1, 25, 14; (ein komet) der strackte ein weyssen streymen gegen mittag Stumpf Schweizerchron. (1606) 117a; am karfrytag ist der himel mit vilen wunderbaren roten und fürigen strymen überzogen gewesen Hans Ardüser (um 1600) bei Staub-Tobler 11, 2253. — von der milchstrasze: dar af dat Iring einen weg makede mit dem swerde ... dar af heit de witte strime in dem hemmele, den men des nachtes suet, Iringes swert. den namen gevens se do den cirkel to dude, aver in dem latin heit he lacteus circulus (Magdeb. hs. ende d. 15. jhs.) städtechron. 7, 17, 31; galaxia der wisz strym an dem hymmel (1414, md.), der wecze stryme an dem hemel (15. jh., md.) Diefenbach gl. 255c. 1@cc) lichtstrahl. vgl. bei Diefenbach radius licht strymen u. ä. gl. 483a, nov. gl. 213b; vallatus frontem radiis dem das haupt mit strymen umbgäben ist Frisius dict. (1556) 586b: der (frawen) antlutz ist geverbet hin nach der sunnen streimen (:rymen) minneburg 1621 Pyritz; wann einer wil etwaz sehen, so müssen von dem selben ding ... strymen gon bis in sein aug Keisersberg emeis (1516) 56b; vnd so eyn dunckeler wolcken vmb die sonnen streimen erscheinet, so sie auffgehet, das bedeut rägenwetter M. Herr feldbau (1551) 14b. — auf den blick des auges übertragen: syhst du ... wyter hinjn, und streckest die strymen diner gesycht vff sanctum Johannem Keisersberg postill (1522) 4, 4a; die streymen ausz den augen Christi sind getrungen in Petri herz qu. v. 1650 bei Staub-Tobler 11, 2252. 1@dd) in verschiedenartigen anwendungen für materielle bzw. plastisch sich abhebende streifen. faser, faden: stamina in ligno vel herbis fäden oder ziserle, strymen wie faden am holtz und kreüteren Frisius dict. (1556) 1239a; strimen filum Maaler teutsch spr. (1561) 393b; stamineus ausz dem viel streymen oder fäden gehn wie ausz einer kunckleten Calepinus XI ling. (1605) 1377b; streimen am holtz stamina Dentzler clavis ling. lat. (1686) 275a. — handlinien: incisurae die streimen in henden E. Alberus nov. dict. (1540) M 1a. — kannelüre: holkäl, lang gehölt streymen an eim ding, wie an ettlichen seulen und stüden canaliculus columnarum, stria, striatura Maaler teutsch spr. (1561) 230c; striae holkäl wie man an langen sewlen machet, streymen Calepinus XI ling. (1605) 1388b. — von mauerpfeilern: frontati lapides schlosszstein, gehauwen stein darmit man die strymen inn mauren macht, so zu beyden seyten durchgond, zu befestung der maur Frisius dict. (1556) 586b. — von den zacken eines sterns, den armen eines seesterns: orites ... ist ein stein den etlich sigstein nennend, hat vil runde sternle, gleych wie wertzle der brüsten, item fünff strymen oder zincken, wie man die sternen maalet Frisius dict. (1556) 930a; diser meerstern hat lange lidweiche streymen als meusschwentz, beweglich Forer Gesners fischb. (1563) bei Staub-Tobler 11, 2254. — crispa ('gewandfalte'? s. du Cange 2, 621c, vgl. aber abies crispa Frisius, oben unter a) strime (1420 nd.) Diefenbach gl. 158b. 1@ee) im frühnhd. auch 'blutunterlaufener streifen auf der haut' als züchtigungsspur o. ä.: liuidus blauwe stryme (15. jh., md.) Diefenbach gl. 334b. vgl. ebda vibex 617b, striga 556b, ruga 326b: (der kranke) gewinnet auch vil roter strym von den aderen die do neben den flecken här zychen, vnd ist bösz zu heylen Gersdorff wundarzney (1517) 66c; (er) erzeigt hiemit vor allen menschen die strymen und wünderzeichen, die er an seim leib umb Christi willen uffgnommen hett Hedio chronica (1530) 46 A; vnd er nam sy zu jm ... vnd wuosch jnen die streymen ab Zürcher bibel (1531) 16 D. 1@ff) vereinzelte anwendungen. linie, kontur: filum ein strich, strimen, linien; die lidmasz eines angesichts vnd deszselbigen strimen, die hauptstrich Frisius dict. (1556) 262b; streymen des angsichts ders. dictionariolum (1556) 225b. — streifen im wasser (von kielwasserähnlicher wellenbildung): wo er (der walfisch) dohar fart, so ist es scheinbar, es gibt streymen, als wenn ein schiff dahar fart, dasz man's von fernusz sicht Lavater d. buoch Job ausgelegt (1582) bei Staub-Tobler 11, 2254. — gurges eyn strime des wassers (1472, niederrhein.), eyn streyme des wassers (1482, Nürnberg) Diefenbach gl. 271b. — wasserlauf: disen wercklewten befalch man darnach ein pruck vber daz grosz wasser strimen zemachen H. Boner Herodot (1535) 102a; vgl. wasserstriem 1 teil 13, sp. 2521. — redensartlich im nd., etwa 'ein (gefährliches) stück': Anthonius, Hermen Boten hadden na der katten schoten (sc. Ludeke Holland verspottet) myt dichten in eynem ryme, dyt wart on eyn veerlik stryme. se mosten darum inligghen in den husen gelick den snygghen (Braunschweig, ende d. 15. jhs.) städtechron. 16, 129. 22) mhd. frühnhd. straim, streim, der verbreitung im bair.-schwäb. entsprechend meist apokopiert: straim Diefenbach nov. gl. 188a s. v. galaxia; voc. incip. teut. (Speyer um 1485) ee 5a; straym Diefenbach gl. 617b s. v. vibex; voc. theut. (Nürnberg 1482) bb 5a; ff 4b (s. u.); vgl. radius liechtstraym, lichtstraim Diefenbach gl. 483a; nov. gl. 312b. mit junger endung -en (oder plur.?) weisz straymen voc. theut. (Nürnberg 1482) nn 6b (s. u.). 2@aa) lichtstrahl (-streifen): wenn si (die wolken) sich entsliezent in regen, sô durchprechent si der sunnenschein straimen Konrad v. Megenberg buch d. natur 97, 23; wan man ir kirchen besicht so stond all tafflen voll münch gemalt die ligen in betten, gon grosz guldin streymen durh die fenster vff sy Nazarei v. alten u. neuen gott 47, 9 ndr.; weil die sonn war im löwen, iren schein thet erheben mit straymen uber-haysz, das mir auszbrach der schwaysz Hans Sachs 3, 311 lit. ver.; da that sich erst die sonn mit jren feurigen straimen herfür Fischart w. 3, 134 Hauffen.lichtstreifen, von der milchstrasze: weiszstraymen am hymel galaxia voc. theut. (Nürnberg 1482) nn 6b; vgl. Diefenbach gl. 255c; nov. gl. 188a. 2@bb) wundmal, züchtigungsspur: vergifft mit eynem stral ein wund gar selten heilt on streymen, masen, fleckenn mhd. minnereden 70 Thiele; er hatt an seiner menschlichen hawt die geschrifft der chlainen swarczen puochstaben gehabt durch die gaiselsleg, die im an seiner heyligen hawt swarcz fleck, mosen und pluotvarb straym (litterae) gemacht hetten Hartlieb dialogus miraculorum 132, 16 Drescher; und disz seindt die rechten gaiselstraich die uns im hui gut straimen machen J. Meichel kreuzschul (1630) 15. 2@cc) streifen, bes. farbstreifen: virgula straym des rouchs voc. theut. (Nürnberg 1482) bb 5a s. v. rutlein; desselben jars an sant Jacobs tag da huben die juden die zaichen an zu tragen, die gelben ring, und die jüdin die ploben (blauen) straim auf den schlairn (Nürnberg. hs. v. j. 1502) städtechron. 10, 186, 11; etlich brennend jnen (den pferden) streymen oder fläcken, mit glyenden ysen (brandmal als gestüt- oder besitzerzeichen) Herold-Forer Gesners thierb. (1563) 132a. (auf irrtümlicher vermischung beruht streyff od. straym striparium voc. theut. [Nürnberg 1482] ff 4b; s. o. 2streif). 33) nhd. streime voc. inc. teut. (Speyer um 1485) ee 6a; Schöpper synonyma 51b Schulte-K.; bei Stieler stammb. (1691) 2212 als fem. gebucht. streim, m. Dasypodius (1536) 281c s. v. vibex; Er. Alberus dict. (1540) Ee 1a; Hulsius-Ravellus teutsch-frz.-it. (1616) 312b. streymen, m. Dentzler clavis ling. lat. (1716) 279a. 3@aa) strahl, auch lichtstreifen: ein yetlichs liecht reycht durch gerad linien so weyt sein streym lauffen Dürer vnderweysung der messung (1538) O 6b; so du den harn also in ein geschickt geschir gethon hast, soltu jn nit beschawen an eim ort, da streimen odder glentz der sunnen gegen dir gangen Dryander arzenei gemeiner inhalt (1542) 46b; geht die sonn schwartz farb auff, zeygts regen. erscheint vmb jre streim, wann sie auffgeht, ein tunckele wolck, bedeuts regenwetter Sebiz feldbau (1580) 9; die sonne ... mit jhren streimen Thurneysser magna alchymia (1583) 100; das die sonne jhr krafft auff den menschen gibt, vnd gibet jhren streimen von jhrem circkel herab Paracelsus opera (1616) 2, 390 A; dann solche gäng gebendt wenig ertz, dieweil ausz jhnen die streimen der sonnen die metallische materi herausz ziehendt Bech Agricolas bergwerckb. (1621) 58. bildlich: wir weichen ausz diser insel, dann wir von den streymen euwer tugent vertryben werden Hedio chronica (1530) 204b. — 'radius' im mathematischen sinne: die streimen vom circkel so wider in sein puncten gehen Paracelsus opera (1616) 1, 215 B. — lichtstreifen (von einem kometenschweif): darbei thet sich erzeigen ein schöner sterne klar, der leucht mit vielen streimen gleich wanns ein ruhte war (1621) lieder d. dreiszigj. krieges 137 Weller. 3@bb) durch die farbe sich abhebender streifen: (Theagenes) ritt mit blossem haupt in purpurfarb mit güldenen streimen durchzognen kurtzen mantel, von schönem bildwerck gewirckt buch d. liebe (1587) 191d; die beckelhauben all rodt waren, mit guldin streymen vngefahren Frischlin Hohenzollerische hochzeit 100 Birl.; und wann der herbst izt stuffenweis herankömmt, schmückt sich die reife frucht mit schön gefärbten streimen Collins oriental. eclogen (1770) 60. in der chemie vom streifenförmigen niederschlag der destillationsdämpfe: darnach so nimm das verlutiert glass, setz in ein sand capellen, gib jhm am ersten lind fewr, machs allgemach, biss die spiritus vnd streimen kommen in den recipienten Paracelsus opera (1616) 2, 553; striae, streimen werden von den chimicis genennet die striche, so die auffsteigende geister in der destillation an den seiten des helms machen Blancard mediz. wb. (1710) 520. 3@cc) züchtigungsspur: reitzende wort, unnütz geplader, wer die nit meidet, findet hader, und nach den werden von im funden unbillich schleg, streimen und wunden Kirchhof wendunmuth 1, 411 lit. ver. denn gleich wie ein leibeigner knecht wird offt gesteupt, vil streich entpfecht, derselbig nit on streimen ist, also kan auch zu keiner frist ein mensch nicht rein on sünde sein, wer schwert bey gottes namen rein Hans Sachs 19, 95 lit. ver. in sprichwörtlichen redensarten: man sihet an den streimen wol, dasz jhr für dem meister gewesen seyt A. Gartner dicteria proverb. (1598) 112b; man kans an den streimen sehen, für welchem meister einer gewesen sey Petri d. Teutschen weiszh. (1605) Uu 7b; die geissel macht streimen ebda Q 4a. 3@dd) plastisch sich abhebender streifen. von den langen kristallen des salpeters: der salpeter welcher fein rein, weisz grüblich, lang zapffen oder streimen nach dem leutern vnd schmeltzen bekompt, der wirdt auch für den besten gehalten Fronsperger kriegsb. 1 (1578) 155a.
14899 Zeichen · 331 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    STREIM

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    STREIM s. STRÎME.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    streimm., f.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    streim , streime, streimen , m., f. , ' streifen, strahl '. ausführliches zu herkunft und form s. unter dem nhd. verbrei…

  3. modern
    Dialekt
    Streim

    Rheinisches Wb.

    Streim -e·i.- = Striemen, s. Strimen.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit streim

24 Bildungen · 22 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

streim‑ als Erstglied (22 von 22)

Streimapfel

SHW

Streim-apfel Band 5, Spalte 1529-1530

Streimapfel

PfWB

streim·apfel

Streim-apfel m. : gestreifte Apfelsorte, Sträämappel [LA-Impfl]; vgl. Streimenapfel , Streim- ling. Els. I 59 .

streimel

DWB

streimel , f., m. , l- ableitung zu strîm bzw. streim ( s. oben streim; zur verbreitung in den heutigen maa. vgl. striem), ' streifen '. die…

streimelaal

DWB

streimel·aal

streimelaal , m. , der in streimel geschnittene und dann geräucherte aal Frischbier pr. 2, 380 a ; vgl. streimellachs.

streimelicht

DWB

streime·licht

streimelicht , adj. , ' gestreift '; -ht- ableitung zu streimel ( s. d. ) bzw. ableitung auf -laht, -leht zu streim ( vgl. Wilmanns dt. gram…

streimelig

SHW

streimelig Band 5, Spalte 1529-1530

streimellachs

DWB

streimel·lachs

streimellachs , m. , ' aufgetruckneter und in länglichte stücke zerspaltener lachs ' Bock pr. wb. (1759) 67 ; streimel lachs eingesalzener l…

streimeln

DWB

streim·eln

streimeln , vb. , bair. ' streicheln ' Schmeller-Fr. 2, 814 : denn du ganz allain bis ma freud und ma lust, weilst mi go so lie streimelst u…

streimen

DWB

streimen , vb. , denom. zu streim ( zum lautlichen s. d. und striem); vgl. etwa gleichbed. striemen und nl. striemen woordenb. der nl. taal …

streimerling

DWB

streim·erling

streimerling , m. , malum striatum, streifling, eine apfelsorte ( s. streimling): streimerling Oken allg. naturgesch. 3, 3 (1841) 2085. vgl.…

streimfisch

DWB

streim·fisch

streimfisch , m. , eine sparus-art, wohl pagrus auratus L., goldbrassen, goldstrich: salpa ein goldstreymer, ein streymfisch ... hat silberf…

streimharder

DWB

streim·harder

streimharder , m. , fischname ( vgl. harder teil 4, 2, sp. 474), mugil chelo, dicklippige meeräsche, grauäsche ( mit dunklen längsstreifen a…

streimicht

DWB

streim·icht

streimicht , streimig, streimichtig , adj. , ' gestreift '. -ht- ableitung zu streim ( s. d. ); auch mit -ig- ableitung streimig und mit dop…

streimig

SHW

streimig Band 5, Spalte 1529-1530

streimlein

DWB

streim·lein

streimlein , n. , dim. zu streim, ' streifchen, striemchen ': ist sie ( die wunde ) so weit, dasz sie vngehäfft nicht zusamen zubringen, so …

streimling

DWB

streim·ling

streimling , m. , malum striatum, streifling, eine apfelsorte von gestreifter färbung: streimlinge streiflinge Nemnich naturgesch. (1796) 58…

streimlinie

DWB

streim·linie

streimlinie , f. , bei Dürer für radius, neben stramlinie ( vgl. dies ): so aber ein vndurchsichtig ding fuor das liecht gestelt wirt, so st…

streimthun

DWB

streim·thun

streimthun , m. , eine thunfischart: von dem streymthunn. amia ein streymthunnijn Forer Gesners fischb. (1563) 59 b ; die streimthunnen wach…

streim als Zweitglied (1 von 1)

liehtstreim

Lexer

lieht·streim

lieht-streim stm. BMZ radius Dfg. 483 a , vgl. 312 b ( auch liech strîme, -streimel ), liecht strein Voc. S. 1,5 b .

Ableitungen von streim (1 von 1)

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „streim". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/streim/dwb?formid=S51880
MLA
Cotta, Marcel. „streim". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/streim/dwb?formid=S51880. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „streim". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/streim/dwb?formid=S51880.
BibTeX
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