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Staden

mhd. bis sprichw. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
18 in 15 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
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20
Verweise raus
31

Eintrag · Rheinisches Wb.

Staden

Bd. 8, Sp. 490
Staden das Wort, zu mhd. stade »Ufer«, ist beschränkt aufs Rhfrk -ādə Saarbr-Völkl, Saarl-Ensd Hüttersd; -ārə Birkf-Herrst; dann Mosfrk an der Mos von Trier bis Zell einschl., u. zwar -dən Trier-Fell Mehring OBillig; sonst -t; dann noch -ārə Sg. u. Pl. Siegld m.: 1. Gestade, Uferrand, –gelände, –strasse, –wiese Verbr. in den rhfrk., mosfrk. Geb.; Bachst. Birkf-Herrst; an der Mos nach den Orten benannt, z. B. de Senemer St. (Zell-Senh). — 2.a. schmaler, bewachsener Streifen Ackerland zwischen zwei Feldern Saarl-Felsbg. — b. das Bett des Hauptbaches eines Tales, aus dem das zur Wiesenbewässerung gebrauchte Wasser abgeleitet wird Siegld. — c. die Weinbergsmauer u. der Zwischenraum zwischen zwei Mauern; den ennischte (unterste), de zwette Stot; de Wengert hot zwie Stot Trier-Mesenich Metzd Wasserliesch. — d. -āən Pl. von beiden Seiten zusammengeharkte Gras-, Heuwellen, –rippen; et Hei op St. machen Wittl-Binsf (hierhin?).
944 Zeichen · 29 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    staden

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    staden s. stade;

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    staden

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg

    staden, sw. v. = steden.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stadenv., trs

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    † Staden , v. trs . im N. D. 1) Bestätigen, einsetzen. 2) Gestatten. D. Staden. D. — ung .

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Staden

    Goethe-Wörterbuch

    Staden [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Staden

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Staden , soviel wie Kai (Kaje).

  6. modern
    Dialekt
    Staden

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Stade n [ʿStâtə Mü. Co. Hf. Wh. ; ʿStôtə K. Z. ; Pl. ʿStátə Bf. ] m. 1. Staden, Ufer. Ër is t am S. üwerm Fische n i n g…

  7. Sprichwörter
    Staden

    Wander (Sprichwörter)

    Staden Doa loas i ma an stad'n aufgeigna. ( Niederösterreich. )

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit staden

25 Bildungen · 9 Erstglied · 13 Zweitglied · 3 Ableitungen

staden‑ als Erstglied (9 von 9)

Stadenfadem

RhWB

staden·fadem

Staden-fadem -tfdəm Trier-Fell Mehring m.: starke, schraffe Schnur am Gabelnetz (Gaudes), die beiden Gabelspitzen verbindend; sie schleift…

Stadenfresser

LothWB

staden·fresser

Stade n fresser Uferunterspüler: stille Wässer, Stadefresser Mü. baier. 2, 732: stille Wasser fressen das Stad.

Stadengeld

RhWB

staden·geld

Staden-geld -ādə- Bernk-Thalfang (veralt.) n.: Standgeld auf dem dortigen Markte.

Stadenhuppser

PfWB

staden·huppser

Staden-huppser m. : ' das Insekt Wasserläufer (Gerris gibbifer) ', Starehubbseʳ (ˈšdārə̩hubsəʳ) [ PS-Bundth ]; Syn. s. Wasserläufer .

Stadenochs

ElsWB

staden·ochs

Stade n ochs [‘Stôtəòks Z. Prinzh. ] m. der Ochse auf der linken Seite von der Deichsel.

Stadenriestel

ElsWB

Stade n riestel n. rechte Handhabe am Hinterteil des Pfluges Hf.

staden als Zweitglied (13 von 13)

afbestāden

MNWB

afbestāden , swv. , abschichten, durch Ausstattung abfinden.

anbestaden

KöblerMnd

anbestaden , V. Vw.: s. anebestaden*

anebestaden

KöblerMnd

ane·bestaden

anebestaden , V. nhd. anberaumen, festsetzen E.: s. ane (2), bestaden L.: Lü 15a (anbestaden)

bestāden

MNWB

best·aden

bestāden , bestādigen s. bestēden, bestêden, bestēdigen, bestêdigen.

upstāden

MNWB

upstāden , swv. : 1. c. A. p. Einlass gewähren , „ wente hertoge Wilhelm sin vader one to Wulffenbuttel upstadede in der meninge dat he myt …

ūtstaden

KöblerMnd

ūtstaden , sw. V. Vw.: s. ūtstāden*

Ableitungen von staden (3 von 3)

bestāden

MNWB

bestāden , bestādigen s. bestēden, bestêden, bestēdigen, bestêdigen.

erstaden

KöblerMnd

erstaden , sw. V. Vw.: s. erstāden

gestaden

LW

ge-staden, gestatten, erlauben.