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smaragd

mnd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

smaragd m.

Bd. 16, Sp. 1334
smaragd, m. ein grüner edelstein, aus lat. smaragdus, griech. σμάραγδος, und (neben μάραγδος), die auch andre steine von grüner farbe bezeichnen, wahrscheinlich ursprünglich ein indisches wort, sanskr. samâraka(s) (neben marakata(s), marakta(s)), das im pers. zu zamarrad, zamrad, im arab. zu zumurrud, zumurud wurde. Weigand4 2, 726. ahd. nur bezeugt mit lat. endung: dero ist einer smaragdus, allero steino grûonesto. Notker 1, 750, 8; auch mhd. noch so. Lexer mhd. handwb. 2, 1002, daneben smaragdes Stricker kl. ged. 11, 203 Hahn (s. 1, c), smaragt, gen. smaragdes, smaragde, gen. smaragden, smaract, smaracte, smarât, gen. -des, smarâde, smarac, smareides (vgl. mlat. smragidus Dief. 539b), smareis, smareit Lexer mhd. handwb. 2, 1002, frühmhd. auch smargdîn 1003 (vgl. das folgende). bei Müller-Zarncke 2, 2, 424 wird das erste a als lang angesetzt. es konnte metrisch anscheinend als lang und als kurz gebraucht werden. nhd. smaragd Maaler 375d. Hulsius 299a. Comenius sprachenthür übers. v. Docemius (1657) teutscher index. Corvinus fons latinit. 1 (1660), 611a. Frisch 2, 283b. Kinderling reinigkeit d. deutschen spr. 206. Nemnich 2, 1313. Campe und so heute allein. daneben in älterer sprache mit übergang des anlautenden s in sch wie bei deutschen wörtern schmaragd Maaler 357d. Dief. 539b (von 1587. 1590). Schottel 1403. Jablonski lex. (1721) 678a. Adelung. Jacobsson 7, 245b. Nemnich 2, 1313. noch Heine schreibt schmaragden, s. dies. Adelung zieht diese schreibung vor, weil die andere 'wider die art der deutschen sprache ist', was ihm zugegeben werden musz. die flexion ist heute nur stark, früher auch schwach wie in mhd. zeit. Mandelslo reise 3, 147 (s. 1). Brockes 9, 70 (s. 1, b). schon Adelung verzeichnet nur die starke flexion. frühnhd. begegnet auch noch wie mhd. ein nom. auf e, smaragide (vgl. mlat. smaragidus). Dief. 539b und sogar als nom. schmarackten, wozu die oben erwähnte frühmhd. form smargdîn verglichen werden kann. Pauli schimpf u. ernst 208 Österley (s. 1, a). auszer der leicht abweichenden schreibung mit ckt, wie sie hier vorliegt, oder ct: schmaract Dief. 539b (v. 1482) bietet das ältere nhd. noch andere abweichungen im auslaut, smarag ebenda (anfg. des 15. jahrh.). Agricola bei Weigand4 2, 725 (vgl. mhd. smarac oben). Wirsung arzneib. (1598) 553 B (s. 1, b) und smaral Agricola bei Weigand a. a. o. Maaler 357d, schmaral Dief. 539b (von 1587. 1590): was aber nun die gemeine gemmas anlanget, als corallen, perlen, alabaster, schmaraln, das auch ein grüner stein ist. Coler hausb. (1680), öcon. 697a (er hält ihn wol für einen andern stein als den smaragd, von dem er 693a handelt), schmarall, s. dies oben theil 9, 937. die letzteren formen stehen augenscheinlich unter romanischem einflusz. vgl. ital. smeraldo, span. port. esmeralda (voraussetzung für franz. émeraude). Diez 296, davon mlat. esmeraldus Du Cange 3 (1884), 308c, engl. emerald, ndl. esmeroud neben smaragd. 11) in eigentlicher anwendung: von dem smaragden. Megenberg 459, 8; smaragd, oder smaragdstein, heiszt griechisch und lateinisch smaragdus, und bey dem Horatio lapis viridis. ein edler grüner stein. Wirsung arzneib. (1598) 1. register; Plinius schreibet, dasz ein könig zu Babel einem könige in Egypten einen smaragd geschickt, der sey 4. elen lang und 3. elen breit gewesen. Coler hausb. (1680), öcon. 693a; die allerbesten smaragden werden allhier (in Java) gegraben. Mandelslo reise 3, 147a; die meisten smaragde kommen aus Peru. Nemnich 2, 1313; ein smâreides was der stein. Hartmann Iw. 623; es sind von smaragd die besten aus Ostindien gebracht. Brockes 9 (1750), 70. 1@aa) oft mit andern edelsteinen zusammen genannt: dâ ist einem edeln herren, daʒ wiʒʒet ir ritter wol, dem ist ein edel stein der als ein erweiʒ wære, der ein krisolîtus wære oder ein smareit oder ein saffîre oder aber ein ander der lîhte edeler wære, der wære einem herren lieber danne hundert vuoder kiselinge. Berthold v. Regensburg 2, 178, 4; da gruoben sie und kamen uff zwen grose stein, da was der ein hol, und stuond ein kruog von marmelstein vol öl darin, und ein glasz vol wasser, und drei stein, ein karfunckel, ein schmarackten und ein saphiren, die waren fast grosz. Pauli schimpf u. ernst 208 Österley; die erste rige sey, ein sarder, topaser, smaragd. 2 Mos. 28, 17; du (der könig von Tyrus) bist ... mit allerley eddelsteinen geschmückt, nemlich, mit sarder, topaser, demanten, türkis, onychen, jaspis, saphir, amethyst, smaragden und gold. Hesek. 28, 13; er (gott) schuff rubinen und schmaragden mitten in kieseln. pers. baumg. vorr. )( 2b; (die hl. Elisabeth bekommt zur aussteuer) laden unde schrîne gewo(r)cht von helfenbeine, dâr inne guot gesteine, smaragden, jachande, robîne unde dîamande, saphîre unde ander steine gnûc. Elisabeth 517 Rieger; diamant, smaragd, granaten, hyacinth, saphir, rubin, iris, carniol. agaten, girasol, aquamarin, amethyst. beryllus, onyx, jaspis, chrysolyth, sardonyx, türkis, sarder und opal, ist der schönsten steine zahl. Brockes 9 (1750), 69. 1@bb) eigenschaften des smaragds. seine leuchtende grüne farbe wird hervorgehoben: smâragdus ist der dritte stein, der ist ouch der besten ein. der ist grüene als ein gras, lûter als ein spiegelglas. Volmar steinbuch 103 Lambel, lasset uns nun weiter gehen, des smaragden grüne pracht mit vergnügen anzusehen, dessen schein uns recht anlacht und mit holdem licht anstrahlet. Brockes 9 (1750), 70. Mfgenberg 459 berichtet, dasz die luft in der nähe des smaragds grün werde. auch soll er welke blumen grün färben: ubr alles rîses blat der smâragd rîche grûne hât. er grûnet luft di umb in gât und blûmen di verfalwet sint. Heinr. v. Mügeln bei Lambel Volmars steinb. 130. ähnlich heiszt es sprichwörtlich: was beim smaragd liegt, wird grün. Wander 4, 589. viele kräfte werden ihm auszerdem beigelegt, wovon die, dasz er die augen stärke, wegen der in der that den augen wohlthätigen grünen farbe die meiste berechtigung haben mag: aber in der höchsten not, stiesz man jr (einer kreiszenden) magnetstein zu, trachenkraut, adlerstein, smaragden, corallen, sibenzeit, nebelgertlein, camillen, eisenkrautwasser, betonien, hirtzkreutz, helfantenzän, büglin, bibergeil, unser frawen eysz. Garg. 103b; wer weisz nicht wo man schöne grünende wisen, bäume, den edlen gestein smaragd, grüne gläser, tuch, und was dergleichen ist, dem gesicht fürstellet, dasz es sich darob erquickt. Wirsung arzneib. (1598) 95 A; es seynd auch etliche sondere stück anzuzeigen, die zu solchem hitzigen hertzzittern nützlich sind, als ... iacinth, smaragd. 287 B; was aber der magnet, smarag, adlerkopff, corall ... zum geberen thun, kan ich nicht begreiffen. 553 B; smaragd hindert den donner. Henisch 727, 56; er (der smaragd) frommet dem gesicht, und gibt ein bild, von sich wie ein spiegel: wann der Nero die fechter auff dem platz gehabt hat, so hat er ihnen in einem smaragd zugesehen. Coler hausb. (1680), öcon. 693a; es werden von den alten dem schmaragd viel tugenden zugeschrieben, als, dasz er bey den kindern die schwere noth zurück treibe, blutstürtzungen hemmen, das gedächtnisz und gesicht stärcken, keine unzucht vertragen (er zerspringt, wenn einer ihn trägt, qui rem habet cum sua costa. Coler hausb. [1680], öcon. 693a. vgl. auch Megenberg 459), ja gar die gespenster und geister vertreiben soll, welches aber alles die neueren in zweiffel ziehen. doch will man, dasz die tinctur aus dem schmaragd gezogen, wider die obangeregte kranckheiten helffe, und das pulver von demselben ein kräfftiges mittel sey in ohnmachten und beklemmung des hertzen, auch in hitzigen und gifftigen fiebern. Jablonski lex. (1721) 678a; wenn der smaragd durch seine herrliche farbe dem gesicht wohl thut, ja sogar einige heilkraft an diesem edlen sinn ausübt; so wirkt die menschliche schönheit noch mit weit gröszerer gewalt auf den äuszern und inneren sinn. Göthe 17, 68; man will von smaragden merken, dasz sie unser auge stärken, dasz beym bauchflusz ihre kraft, wie beym blutflusz, hülfe schafft. Brockes 9 (1740), 70. vgl. zum ganzen auch Megenberg 459 und Volmar steinbuch 103 ff. Lambel. der Stricker spottet: swer siech ist an den ougen, strîchet er den smaragdes dar, einweder er erblindet gar, ode er muoʒ immer siech sîn. kl. ged. 11, 203 Hahn. 1@cc) gleich den meisten edelsteinen wird der smaragd gern in fingerringen getragen. Johannes, der mönch von Salzburg, singt von einem für die jungfrau Maria bestimmten ringe, worin aus perlen und edlen steinen der name 'Jesus' gebildet wird. darin ist E unzetrant von smaragd keusch und fein. Wackernagel kirchenl. 2, 550, 1. als sinnbild der keuschheit (vgl. e schlusz) wählte ihn auch sonst die ältere zeit zum ringstein, besonders da sie ihm in dieser und andrer beziehung schützende, stärkende eigenschaften zuschrieb (vgl. b). es scheint in verbindung zu stehen mit der stärkenden wirkung für die augen, die man dem steine zuschrieb (vgl. b), wenn E. T. A. Hoffmann in seinem 'goldnen topf' den wunderbaren stein im ringe des archivarius Lindhorst, worin Anselmus die goldnen schlänglein wie in einem zauberspiegel erblickt, einen smaragd sein läszt: o Serpentina, Serpentina! schrie der student Anselmus in wahnsinnigem entzücken, aber der archivarius Lindhorst hauchte schnell auf den spiegel, da fuhren in elektrischem geknister die strahlen in den fokus zurück, und an der hand blitzte nur wieder ein kleiner smaragd, über den der archivarius den handschuh zog. 7, 213. auch Göthe nähert sich in der folgenden stelle solcher anschauung (vgl. 17, 68 unter b): soll ich von smaragden reden, die dein finger niedlich zeigt? ... 'so gefährlich ist dein wesen als erquicklich (vorher augerquicklich) der smaragd'. 5, 53. an kopfbedeckungen, kopfzierden: si truoc ûf ir houbete ein zirkel von golde ... dâ lâgen gimmen inne, erwünschete steine ..., die besten von dem lande smaragde unt jachande, saphîre und kalzedône. Gottfried Trist. 10974; man sach ir goldes eine snuor zeinem schapel ûfe ligen ... saphîre wâren dran geleit in wünneclîchem schîne. smâragden und rubbîne sach man liuhten ouch dar von. Konrad v. Würzburg Engelh. 3022. mit hervorhebung besonderer kraft des steines: daʒ (ein 'schapel') het illuminieret ein smâreis hie vorn, der behuote sie vor zorn und kunde sælikeit geben. Heinr. v. d. Türlin krone 8250. an kleidern: mit manegem edelen steine muoʒen si (jungfrauen) gehêret sîn. saphir, smâragde, rubîn maneger ûf den kleidern lac. Mai u. Beafl. 40, 22. am schilde des ritters: des (heiden) schilt was holz, hieʒ aspindê: ... turkoyse, crisoprassis, smârâde und rubbîne, vil stein mit sunderschîne wârn verwiert durch kostlîchen prîs alumbe ûf diu buckelrîs. Wolfram Parz. 741, 7; in grüener varwe sînen schilt sach man dâ verre glesten .., mit smâragden grasevar sîn velt stuont überdecket. Konrad v. Würzburg Troj. 25960. an zelten: da nun Judith Holofernem sahe sitzen unter seinem teppich, das schön gewirckt war, mit purpur und gold, und mit smaragden, und viel edelstein geziert. Jud. 10, 21; ich chos des tzeldes reichleich dach, ein sameid, pla, saffirnvar; dar auf gestrewet (des nam ich war) pawn, este, vogel, goldes reich, dar in gefüget maisterleich smaragd und amatisten. Suchenwirt 24, 118. an festen bauwerken, in phantastischen schilderungen: adamas und amatiste ..., thôpazje und grânât, crisolte, rubbîne, smârâde, sardîne, sus wârn diu venster rîche. Wolfram Parz. 589, 22; das dach und auch der wetterhahn, wie man leicht kann erachten, von feinem gold aus Indostan, besetzet mit smaragden. Hölty 25, 44 Halm. vom himmlischen Jerusalem: die gründe der mauren und der stad waren geschmücket mit allerley eddel gesteine. der erste grund war ein jaspis, der ander ein saphir, der dritte ein calcedonier, der vierde ein smaragd. offenb. 21, 19. 1@dd) man sagt ein kreuz, ein buchstabe u. dergl. wird von smaragden gebildet, auch sie trug ein kreuz von smaragden. ähnlich: eʒ wâren diu vier ecke von wol edelen smareisen. Heinr. v. d. Türlin krone 15677. daran schlieszt sich ein collectivischer gebrauch der verbindung von smaragd: die pforten Jerusalem werden von saphir und smaragd gebawet werden. Tob. 13, 20; ein fleckig tiegerfell mit klauen von smaragd ist sein gewand. Wieland 17, 34 (Idr. 1, 43). was aus einem smaragd geformt ist, heiszt natürlich auch ein smaragd: eʒ (ein grabkreuz) was ein tiwer smârât. Wolfram Parz. 107, 15; der säbelgriff (war) ein einz'ger smaragd. Strachwitz ged. (1891) 275, und nicht blosz in prädicativem gebrauch: füllt unserm gast den smaragd, aus dem nur könige zu königen trinken. F. Müller 2, 183. 1@ee) smaragd in vergleichen: der stein (eliotropius) ist grüen sam ein smaragt. Megenberg 446, 3; dem smaragden hân ich unser frawen geleicht mit irr rainichait und mit irr käusch. 460, 1; wie ein smaragd in schönem golde stehet, also zieren die lieder beim guten wein. Syr. 32, 8; ein regenbogen war umb den stuel (gottes), gleich anzusehen, wie ein smaragd. offenb. Joh. 4, 3; herr Lutherus sagt, ... es werde allda (im himmel) laub und gras so schön seyn, als ein edler schmaragd, unnd uns alles lieblich unnd schön anlachen. Schaller theol. heroldt (1604) 341; noch grüener denne ein smârât was geprüevet sîn gereite gar. Wolfram Parz. 14, 20; er (der sänger) gêt an der wirde vor smaragden und saphîren. Konrad v. Würzburg lieder 32, 296; und es war umb den thron gezogen ein gewaltiger regenbogen, war wie ein schmaragd anzusehen. H. Sachs 15, 433, 19 Keller-Götze (offenb. 4, 3. s. oben); kein smaragd mag je so schön in dem feinen golde stehn, keine rose mag im lenzen dir (einem verstorbenen knaben) gleich, schöne blume, glänzen. Gerhardt 254, 5 Godeke (nach Sir. 32, 8. s. oben). vgl. auch Göthe 5, 53 unter c und 17, 68 unter b. symbolische bedeutung des smaragds: der smaragd bedäut käusch, wan diu behelt des menschen leip grüen, daʒ ist ganz und rain. Megenberg 459, 26; smaragdus bedeutet auch cheuschkait und vor allen andern tugenden di junchfrauchait. St. Florianer steinbuch 168 bei Lambel Volmars steinb. 101. 22) bildlich und übertragen: hier spricht die liebe nein, setzt perlen und schmaragd in bley und messing ein, und macht, dasz bettler offt in fürsten-häusern wohnen. Günther 1064; göttliche Muse! von dir unterrichtet, sangen sie rührend von murmelnden bächen, ... und von der schönheit des thauenden himmels, wenn glanz und sonne in tropfen herab fällt, und von der sonn, an dem himmel gold, und auf der ruhnden au schmaragd. Creuz 1 (1769), 169; mit smaragden und safieren soll ich meine freundin zieren; meine freundin, die natur, trägt smaragd und safier nur. Rückert ges. ged. 6, 245. die smaragdschnecke, buccinum smaragdulus heiszt auch der kleine smaragd. Nemnich 1, 705.
14816 Zeichen · 332 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    smaragdM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    smaragd , M. nhd. Smaragd, grüner Edelstein Hw.: s. smaragdus; vgl. mhd. smaract I.: Lw. lat. smaragdus? E.: s. smaragdu…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Smarágd

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Smarágd , des -es, plur. die -e, ein gemeiniglich grüner Edelstein, welcher an Härte dem Topas weicht, seine Farbe i…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Smaragd

    Goethe-Wörterbuch

    Smaragd [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Smaragd

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Smaragd , Edelstein; besteht aus 70, 6 Kieselerde, 16, 7 Thonerde u. 12, 7 Glycerinerde mit Beimengungen von Eisen- und …

  5. modern
    Dialekt
    Smaragdm.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Smaragd m. Smaragd: 'bestrik de ogen yo mit eneme smaragdus' Rost. Arzn. 8 a .

  6. Sprichwörter
    Smaragd

    Wander (Sprichwörter)

    Smaragd Was beim Smaragd liegt, wird grün. – Parömiakon, 2050. Scheint wenigstens grün. Vom Einfluss des guten Beispiels…

  7. Spezial
    Smaragd

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Sma|ragd m. (-[e]s,-e) smerald (-s) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit smaragd

37 Bildungen · 36 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

smaragd‑ als Erstglied (30 von 36)

smaragden

DWB

smaragden , adj. zu smaragd, smaragdinus, mhd. smaractîn, smaragdîn, smarâdîn. Lexer mhd. handwb. 2, 1002. 1003 , frühnhd. schmarackdin, sch…

smaragdenvar

KöblerMhd

smaragd·envar

smaragdenvar , Adj. nhd. „smaragdfarben“, smaragdenfarben Q.: RqvII (FB smaragdenvar) E.: s. smaracte, var W.: s. nhd. smaragdfarben, Adj., …

smaragdfarben

DWB

smaragd·farben

smaragdfarben , adj. die farbe des smaragds habend, smaragdgrün. Campe : er trug, als wirklicher stern der wahrheit, den orden des hölzernen…

smaragdfarbig

DWB

smaragd·farbig

smaragdfarbig , adj. , dasselbe wie das vorige, schmaragdfarbig: o dasz ich nicht diese artigen tempelchen und pavillons in die schattigen g…

Smarágd Flúß

Adelung

smaragd·fluss

Der Smarágd Flúß , des -sses, plur. die -flüsse, ein grüner Krystall, welcher dem Smaragde an Farbe, aber nicht an Härte gleich ist. Ingleic…

smaragdflusz

DWB

smaragd·flusz

smaragdflusz , m. unächter smaragd, smaragdrüner bergkrystall, schmaragdflusz. Adelung. Jacobsson 4, 2 b , smaragdflusz Nemnich. Campe, nach…

smaragdgepränge

DWB

smaragd·gepraenge

smaragdgepränge , n. : der schah auf dem elefanten zog auf türkisthron wie Nilgewog', zu häupten die krone glanzumlaubt, ... herab von der k…

smaragdglanz

DWB

smaragd·glanz

smaragdglanz , m. : da blickte seltsam rückwärts der belaubte bergwald auf mich herein mit dem rubin der sonne, den mir halb smaragdglanz ra…

smaragdgleich

DWB

smaragd·gleich

smaragdgleich , adj. , smaragdengleich: weil der adern ( in rebenblättern ) helles grün smaragden-gleich bey dieser röthe spielte. Brockes 1…

smaragdgrün

DWB

smaragd·gruen

smaragdgrün , adj. grün wie der smaragd, ' mehr oder weniger dunkel grasgrün '. Campe, smaragdinus Frisch 2, 283 b . Nemnich, schmaragdgrün …

smaragdhell

DWB

smaragd·hell

smaragdhell , adj. , in adverbialer fügung: ringsum funkelten im weiszen sternenlichte grosze, geborstene eisblöcke smaragdhell auf. Mosen 8…

smâragdîn

BMZ

smâragdîn adj. von smaragden. Lanz. 4867.

smaragdit

DWB

smaragdit , m. , gebildet mit der griech.-lat. endung -it (es, griech. - ιτης ), verwachsung von augit und hornblende. Oken 1, 266 , von dia…

smaragdlein

DWB

smaragd·lein

smaragdlein , n. , frühnhd. smarackelin, kleiner smaragd. quelle von 1429 bei Lexer mhd. handwb. 2, 1002 . frühmd. begegnet smarackel ohne d…

smaragdlich

DWB

smaragd·lich

smaragdlich , adj. : schmaraglich ding, smaragdineus. voc. von 1482 bei Lexer mhd. handwb. 2, 1002 . Dief. 539 b .

smaragdmutter

DWB

smaragd·mutter

smaragdmutter , f. der praser ( s. dies oben theil 7, 2070), weil sich zuweilen smaragde darin finden, franz. mère d'émeraude. Nemnich 2, 10…

smaragdpraser

DWB

smaragd·praser

smaragdpraser , m. ein smaragdgrüner, dem smaragd ähnlicher praser, smaragdoprasius. Campe. Nemnich. Kinderling reinigk. d. d. spr. (1795) 2…

Smarágd Prāß

Adelung

smaragd·prass

Der Smarágd Prāß , des -es, plur. die -e, ein grasgrüner, dem Smaragd ähnlicher Pras oder Praser.

smaragdrubin

DWB

smaragd·rubin

smaragdrubin , m. bezeichnung einer kolibriart mit goldgrünem rücken und rubinroter kehle, trochilus rubineus. Oken 7, 184 .

smaragdschale

DWB

smaragd·schale

smaragdschale , f. smaragdene schale, im vergleich: einige stunden nachher warf sich ein reitzendes thal, wie eine grosze smaragd-schaale, m…

smaragdschimmer

DWB

smaragd·schimmer

smaragdschimmer , m. : welcher smaragdschimmer, wenn grünbewachsene plätze zwischeninnelagen und von der sonne beschienen wurden. Gutzkow ri…

Ableitungen von smaragd (1 von 1)

smaragde

KöblerMhd

smaragde , sw. M. Vw.: s. smaracte

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „smaragd". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/smaragd/dwb?formid=S30158
MLA
Cotta, Marcel. „smaragd". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/smaragd/dwb?formid=S30158. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „smaragd". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/smaragd/dwb?formid=S30158.
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