Eintrag · Lothringisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschSchlunzDer
Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg
† Der Schlunz , — es, Mz. — e , im N. D. ein unordentlicher, nachlässiger Mensch. I Hannöverschen, ein loser Vogel.
-
modern
DialektSchlunz
Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege
Schlunz [ʿSlyùnts M. ] f. faules Weib. Vgl. Schlunze Hess. 357.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit schlunz
25 Bildungen · 23 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen
Zerlegung von schlunz 2 Komponenten
schlunz setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
schlunz‑ als Erstglied (23 von 23)
Schlunzbrühe
SHW
Schlunz-brühe Band 5, Spalte 475-476
Schlunzel
SHW
Schlunz-el Band 5, Spalte 475-476
Schlunzmichel
SHW
Schlunz-michel Band 5, Spalte 475-476
Schlunzarsch
RhWB
Schlunz-arsch Saarl-Beaumarais m.: verächtl. unsauberes, in Kleidung u. Arbeit ganz unordentliches Weib.
Schlunzauge
RhWB
Schlunz-auge (s. S.) Kobl n.: verächtl. dick geschwollenes A.
Schlunzeler
RhWB
Schlunzeler -u- Sg. u. Pl. Goar-Trechtingshsn m.: Makler.
schlunzelig
SHW
schlunzelig Band 5, Spalte 475-476
schlunzen
DWB
schlunzen , verb. mit schleppendem kleide, nachlässig, müszig gehen Liesenberg 196 , müszig gehen, nachlässig gekleidet gehen Vilmar 357 , u…
schlunzen I
RhWB
schlunzen I s. o. bei Schlunz.
schlunzen II
RhWB
schlunzen II -u- Kreuzn-Münster Sarmsh schw.: ein Schläfchen halten; s. lunzen. — Abl.: die Schlunzerei, das Geschlunz.
Schlunzer
ElsWB
Schlunzer [ʿSlùnsər Bisch. ] m. zerlumpter Strolch. — Schwäb. 467. vgl. Bayer. 2, 529.
schlunzerig
RhWB
schlunzerig -o- Mörs Adj.: unordentlich, salopp.
Schlunzert
LothWB
Schlunzert , Schlounzert m. Bo. D. Si. unordentlicher, nachlässiger Mensch, Strolch, Müßiggänger. — els. 2, 468 Schlunzer; baier. 2, 529 Sch…
schlunzierung
DWB
schlunzierung , f. , schlunzig , adj. , s. das vorige.
schlunzig
PfWB
schlunzig Adj. : ' unordentlich, schlampig ', schlunzich [ Krämer Gal 257]. Südhess. V 476 ; Rhein. VII 1404 .
Schlunzigkeit
RhWB
Schlunzig-keit Allg. Sg. t. f.: Nachlässigkeit, Schlamperei.
Schlunzjunge
RhWB
Schlunz-junge -jo·ŋ. Bergh-NEmbt m.: J., jüngster Knecht, der die Schweine zu füttern hat.
Schlunzkippe
RhWB
Schlunz-kippe -kip Dinsl-Vörde f.: verächtl. unordentliches, liederliches Weib, Schl.arsch (s. d.).
Schlunzklüngel
RhWB
Schlunz-klüngel -ø- Düss m.: dass.
Schlunzkunte
RhWB
Schlunz-kunte -kont, –ō- Mörs f.: dass.
Schlunzmichel
RhWB
Schlunz-michel -eχ- Monsch m.: verächtl. nachlässiger Mann.
Schlunztante
RhWB
Schlunz-tante Barm f.: -kunte.
Schlunzweib
RhWB
Schlunz-weib -wif Rees n.: dass.
Ableitungen von schlunz (2 von 2)
Schlunze
PfWB
Schlunze f. , Schlunz m. : 1. a. 'Speiseröhre des geschlachteten Schweins als Spielzeug der Kinder', Schlunz (šlunds), f. [Kirchhbol]; vgl. …
verschlunzen
PfWB
ver-schlunzen schw. : = verschlampen 1, verschlunze [ Gal-Josbg ]. — Zu Schlunze 'schlampige Frau'. — Rhein. VII 1404 ; Saarbr. 220.