Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlunz m. f.
schlunz , schlunze , m. f. 1 1) im unpersönlichen gebrauch, eigentlich wol etwas lose baumelndes, schlaffes ( vgl. DWB schlunzen ), daher dann schlunz, m. lumpen, zerlumptes kleidungsstück, dürftiges bett Kleemann 19 b , nd. slunte, slunt, lappen, fetzen, lumpen ten Doornkaat Koolman 3, 216 b : fule slunten, schmutzige lumpen Richey 265 , auch assimiliert slunnen brem. wb. 4, 849. hierher gehört wahrscheinlich das oben angeführte schlunt, das wol eigentlich eine lose baumelnde, tragbare laterne meint. über die nebenform schlunsje s. 2. neben slunt begegnet nd. in gleichem sinne slunts, m. zerr…