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schaep

mnd. bis sprichw. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Köbler Mnd. Wörterbuch

schaep N.

schaep , N.

Vw.:
s. schāp
28 Zeichen · 3 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schaepN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    schaep , N. Vw.: s. schāp

  2. Sprichwörter
    Schäp

    Wander (Sprichwörter)

    Schäp 1. Dî greiwt net gärn än 't Schäp. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 35, 61. Er gibt nicht gern. 2. Em koanen …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schaep

68 Bildungen · 66 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

schaep‑ als Erstglied (30 von 66)

schæpære

Lexer

schaep·aere

schâpære , schæpære , -er stm. ib. md. schêper, schêpper: schafsflies, vellus (schapper, scheper, schepper, scheppel, schopper, schopfer, sc…

Schpeken

WWB

scha·peken

Schaepeken n. [verbr.] 1. Schäfchen, Lamm, kleines Schaf. — Ra.: Dai hiät seyne Schöpken schuaren ist sehr erfolgreich, hat alles fertig, in…

Schäpelkuurn

MeckWB

Schäpelkuurn n. 1. a. Spr. Kornabgabe, wohl in der Menge eines Scheffels: 'das er habe entfreiet die vier hufen von tegheden und von Schepel…

Schäpelmat

MeckWB

schaepel·mat

Schäpelmat n. Meßgefäß, das einen Scheffel faßt, wie Schäpel 1 a: kein ein stekt 'n Licht an un sett't dat unner 'n Schepelmat Matth. 5, 15;…

schäpeln

MeckWB

schaep·eln

schäpeln scheffeln 1. intrans. scheffelweise Ertrag bringen, leicht den Scheffel füllen, bei der Ernte lohnen: gaud schäpeln gut lohnen, z. …

schäpeln I

RhWB

schäpeln I -E- Neuw-Datzeroth schw.: mit den Knien oder Fussknöcheln beim Gehen aneinanderreiben; (an)geschäpelt komme. S. schämeln. — Abl.:…

Schäpelsaat

MeckWB

schaepel·saat

Schäpelsaat n. nach Scheffeln gemessene Menge des ausgesäten Korns: dat (die Hufengröße) würd' nah Schäpelsaat beräkent Ha Witt ; Schäpelssa…

Schäpelsbrot

MeckWB

schaepel·s·brot

Schäpelsbrot n. Brot bestimmter Größe: Schäpelsbrot, so säden wi, dree würden von 'n halben Schäpel backt (1927) Wi Kirchd ; 'nach dem jetzi…

Schäpelsbüdel

MeckWB

schaepel·s·buedel

Schäpelsbüdel m. Beutel, der einen Scheffel faßt; scherzhaft von jem. mit großer Hose: dee hett ornlich 'n Schäpelsbüdel inne Bücks Gü Gülz …

Schäpelsdeil

MeckWB

schaepel·s·deil

Schäpelsdeil n. Menge, die einen Scheffel füllt; bes. von Korn gesagt Wi Gold ; 'n Seilaken, wo 'n Schäpelsdeil Kuurn in geiht Schö Grev ; '…

Schäpelsnoors

MeckWB

Schäpelsmoors , Schäpelsnoors m. dickes Gesäß: kik, wat dei för 'n Schäpelsmoors hett! Ro Ribn ; Schäpelsmoors Spottname für einen Menschen,…

Schäpelssack

MeckWB

schaepel·s·sack

Schäpelssack m. Sack, der einen Scheffel faßt; in der Regel wurden größere Säcke verwendet, vgl. Söß-, Fif-, Vierschäpelssack .

Schäpelvull

MeckWBN

Wossidia Schäpelvull n. a. Spr. Scheffelvoll, s. Läpelvull (N).

schäpelwis'

MeckWB

schaepel·wis

schäpelwis' scheffelweise: dor drög he (der Apfelbaum) schäpelwis' Bri. 1, 86; weitere Belege s. bei läpelwis' (Bd. 4, 842). Kü. 3, 44; Me. …

Schäpelwröger

MeckWB

Schäpelwröger m. Eichmeister, der neue Scheffelmaße mit Hilfe amtlicher Normalscheffel prüfte; 'Scheffelwroeger Eid' (16. Jh.) Ro.

schäpen

MeckWB

scha·epen

schäpen a. Spr. schepen schiffen 1. trans. in ein Schiff bringen, verschiffen: 'wat van den guderen geworden, (welche) Bartelt Bene up Marcu…

Schǟper

WWB

scha·per

Schǟper m. [verbr.] 1. Schäfer, Schafhirte. De Schǟper drīew de Schope in de Knäppe ( Lst Ge ). En föilen Schǟper fauler Mensch ( Bri Al ). …

Schǟperdrē¹sk

WWB

Schǟper-drē¹sk m. zur Schafhude jahrelang stillliegendes Ackerland (Lippe Oesterh ).

schǟperen

WWB

schaep·eren

schǟperen V. (von Nichtschäfern) Schafe hüten (Lippe Oesterh ). — Ra.: Et schäpert wenn die weißen Wolken zu sehen sind (Frbg.) ( Min Ph).

Schǟperfǖr

WWB

schaeper·fuer

Schǟper-fǖr n. [ Stf Mün Bek Hal] IdW.: ’n Schaiperfüer böten sich durch allerlei Leibesübungen (Arme untereinander schlagen, Hände unter di…

Schǟpergek

WWB

schaeper·gek

Schǟper-gek m. Zeichen, durch welches das Betreten eines Grundstücks, Feldes oder einer Schonung untersagt wird (Frbg.) ( Unn Hm).

Schǟperhk

WWB

schaeper·hak

Schǟper-hak m. Hirtenstab; Haken, mit dem die Schafe am Bein gefasst werden ( WmWb ).

Schǟperhāke

WWB

schaeper·hake

Schǟper-hāke m. [verstr.] 1. Schäferhaken, Hirtenstab (langstielig, um Schafe zu fassen bzw. um Erdklumpen zu werfen, um die Schafe zu scheu…

Ableitungen von schaep (2 von 2)

Schäpe

RhWB

Schäpe ein Wort der Eif, u. zwar šE:p Bitb-Ehlenz , Koch , May , Aden , Schleid-Lommersd , Malm [ -ī:- Daun-Strohn Tettschd ; -i- Wittl-Meer…

verschäpen

MeckWB

verschäpen auf Schiffen transportieren: dat Kuurn würd' verschääpt nah London Ro Ribn ; AHag. Vgl. verschippen .