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Schäpe

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Schäpe

Bd. 7, Sp. 920
Schäpe ein Wort der Eif, u. zwar šE:p Bitb-Ehlenz, Koch, May, Aden, Schleid-Lommersd, Malm [-ī:- Daun-Strohn Tettschd; -i- Wittl-Meerf, Prüm-Mürlenb 1860; -ę- MüEif], Pl. -bə(n), –pə f.: 1. Schafwanze, eine Art Laus, sich in der Wolle aufhaltend, bei der Schafschur gefunden. RA.: Den hot e Bauch we en Sch. so dick Wittl-Meerf. — 2.a. Beule an der Wurzel, bes. des Kohls Daun-Strohn. — b. Gesichtspustel Wittl-Reil. — c. šø:pə verächtl. einfältiger Mensch Geilk-Brachelen.
487 Zeichen · 17 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Schäpe

    Rheinisches Wb.

    Schäpe ein Wort der Eif, u. zwar šE:p Bitb-Ehlenz , Koch , May , Aden , Schleid-Lommersd , Malm [ -ī:- Daun-Strohn Tetts…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schaepe

47 Bildungen · 47 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schaepe 2 Komponenten

scha+epe

schaepe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schaepe‑ als Erstglied (30 von 47)

Schpeken

WWB

scha·peken

Schaepeken n. [verbr.] 1. Schäfchen, Lamm, kleines Schaf. — Ra.: Dai hiät seyne Schöpken schuaren ist sehr erfolgreich, hat alles fertig, in…

Schäpelkuurn

MeckWB

Schäpelkuurn n. 1. a. Spr. Kornabgabe, wohl in der Menge eines Scheffels: 'das er habe entfreiet die vier hufen von tegheden und von Schepel…

Schäpelmat

MeckWB

schaepel·mat

Schäpelmat n. Meßgefäß, das einen Scheffel faßt, wie Schäpel 1 a: kein ein stekt 'n Licht an un sett't dat unner 'n Schepelmat Matth. 5, 15;…

schäpeln

MeckWB

schaep·eln

schäpeln scheffeln 1. intrans. scheffelweise Ertrag bringen, leicht den Scheffel füllen, bei der Ernte lohnen: gaud schäpeln gut lohnen, z. …

schäpeln I

RhWB

schäpeln I -E- Neuw-Datzeroth schw.: mit den Knien oder Fussknöcheln beim Gehen aneinanderreiben; (an)geschäpelt komme. S. schämeln. — Abl.:…

Schäpelsaat

MeckWB

schaepel·saat

Schäpelsaat n. nach Scheffeln gemessene Menge des ausgesäten Korns: dat (die Hufengröße) würd' nah Schäpelsaat beräkent Ha Witt ; Schäpelssa…

Schäpelsbrot

MeckWB

schaepel·s·brot

Schäpelsbrot n. Brot bestimmter Größe: Schäpelsbrot, so säden wi, dree würden von 'n halben Schäpel backt (1927) Wi Kirchd ; 'nach dem jetzi…

Schäpelsbüdel

MeckWB

schaepel·s·buedel

Schäpelsbüdel m. Beutel, der einen Scheffel faßt; scherzhaft von jem. mit großer Hose: dee hett ornlich 'n Schäpelsbüdel inne Bücks Gü Gülz …

Schäpelsdeil

MeckWB

schaepel·s·deil

Schäpelsdeil n. Menge, die einen Scheffel füllt; bes. von Korn gesagt Wi Gold ; 'n Seilaken, wo 'n Schäpelsdeil Kuurn in geiht Schö Grev ; '…

Schäpelsnoors

MeckWB

Schäpelsmoors , Schäpelsnoors m. dickes Gesäß: kik, wat dei för 'n Schäpelsmoors hett! Ro Ribn ; Schäpelsmoors Spottname für einen Menschen,…

Schäpelssack

MeckWB

schaepel·s·sack

Schäpelssack m. Sack, der einen Scheffel faßt; in der Regel wurden größere Säcke verwendet, vgl. Söß-, Fif-, Vierschäpelssack .

Schäpelvull

MeckWBN

Wossidia Schäpelvull n. a. Spr. Scheffelvoll, s. Läpelvull (N).

schäpelwis'

MeckWB

schaepel·wis

schäpelwis' scheffelweise: dor drög he (der Apfelbaum) schäpelwis' Bri. 1, 86; weitere Belege s. bei läpelwis' (Bd. 4, 842). Kü. 3, 44; Me. …

Schäpelwröger

MeckWB

Schäpelwröger m. Eichmeister, der neue Scheffelmaße mit Hilfe amtlicher Normalscheffel prüfte; 'Scheffelwroeger Eid' (16. Jh.) Ro.

Schǟperdrē¹sk

WWB

Schǟper-drē¹sk m. zur Schafhude jahrelang stillliegendes Ackerland (Lippe Oesterh ).

schǟperen

WWB

schaep·eren

schǟperen V. (von Nichtschäfern) Schafe hüten (Lippe Oesterh ). — Ra.: Et schäpert wenn die weißen Wolken zu sehen sind (Frbg.) ( Min Ph).

Schǟperfǖr

WWB

schaeper·fuer

Schǟper-fǖr n. [ Stf Mün Bek Hal] IdW.: ’n Schaiperfüer böten sich durch allerlei Leibesübungen (Arme untereinander schlagen, Hände unter di…

Schǟpergek

WWB

schaeper·gek

Schǟper-gek m. Zeichen, durch welches das Betreten eines Grundstücks, Feldes oder einer Schonung untersagt wird (Frbg.) ( Unn Hm).

Schǟperhk

WWB

schaeper·hak

Schǟper-hak m. Hirtenstab; Haken, mit dem die Schafe am Bein gefasst werden ( WmWb ).

Schǟperhāke

WWB

schaeper·hake

Schǟper-hāke m. [verstr.] 1. Schäferhaken, Hirtenstab (langstielig, um Schafe zu fassen bzw. um Erdklumpen zu werfen, um die Schafe zu scheu…

Schǟperhütte

WWB

schaeper·huette

Schǟper-hütte f. [ Hal Det Wie Wal] (fahrbare) Hütte, in der der Schäfer (bei der Herde) schläft, übernachtet.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „schaepe". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schaepe/rhwb?formid=S02794
MLA
Cotta, Marcel. „schaepe". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schaepe/rhwb?formid=S02794. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schaepe". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schaepe/rhwb?formid=S02794.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„schaepe"},
  year         = {2026},
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