Eintrag · Rheinisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektSchäpe
Rheinisches Wb.
Schäpe ein Wort der Eif, u. zwar šE:p Bitb-Ehlenz , Koch , May , Aden , Schleid-Lommersd , Malm [ -ī:- Daun-Strohn Tetts…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit schaepe
47 Bildungen · 47 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von schaepe 2 Komponenten
schaepe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
schaepe‑ als Erstglied (30 von 47)
Schpeken
WWB
Schaepeken n. [verbr.] 1. Schäfchen, Lamm, kleines Schaf. — Ra.: Dai hiät seyne Schöpken schuaren ist sehr erfolgreich, hat alles fertig, in…
Schpeker
WWB
Schaepeker m. Schäfer ( Tek Le).
Schäpelchen
RhWB
Schäpelchen -Ebəlχən, Pl. -χər Wittl-Minh n.: scherzh. Spazierstock.
Schäpelkuurn
MeckWB
Schäpelkuurn n. 1. a. Spr. Kornabgabe, wohl in der Menge eines Scheffels: 'das er habe entfreiet die vier hufen von tegheden und von Schepel…
Schäpellock
MeckWB
Schäpellock n. die Öffnung oben im Scheffelmaß Ma Fink .
Schäpelmat
MeckWB
Schäpelmat n. Meßgefäß, das einen Scheffel faßt, wie Schäpel 1 a: kein ein stekt 'n Licht an un sett't dat unner 'n Schepelmat Matth. 5, 15;…
schäpeln
MeckWB
schäpeln scheffeln 1. intrans. scheffelweise Ertrag bringen, leicht den Scheffel füllen, bei der Ernte lohnen: gaud schäpeln gut lohnen, z. …
schäpeln I
RhWB
schäpeln I -E- Neuw-Datzeroth schw.: mit den Knien oder Fussknöcheln beim Gehen aneinanderreiben; (an)geschäpelt komme. S. schämeln. — Abl.:…
Schäpelsaat
MeckWB
Schäpelsaat n. nach Scheffeln gemessene Menge des ausgesäten Korns: dat (die Hufengröße) würd' nah Schäpelsaat beräkent Ha Witt ; Schäpelssa…
Schäpelsbrot
MeckWB
Schäpelsbrot n. Brot bestimmter Größe: Schäpelsbrot, so säden wi, dree würden von 'n halben Schäpel backt (1927) Wi Kirchd ; 'nach dem jetzi…
Schäpelsbüdel
MeckWB
Schäpelsbüdel m. Beutel, der einen Scheffel faßt; scherzhaft von jem. mit großer Hose: dee hett ornlich 'n Schäpelsbüdel inne Bücks Gü Gülz …
Schäpelsdeil
MeckWB
Schäpelsdeil n. Menge, die einen Scheffel füllt; bes. von Korn gesagt Wi Gold ; 'n Seilaken, wo 'n Schäpelsdeil Kuurn in geiht Schö Grev ; '…
Schäpelsnoors
MeckWB
Schäpelsmoors , Schäpelsnoors m. dickes Gesäß: kik, wat dei för 'n Schäpelsmoors hett! Ro Ribn ; Schäpelsmoors Spottname für einen Menschen,…
Schäpelssack
MeckWB
Schäpelssack m. Sack, der einen Scheffel faßt; in der Regel wurden größere Säcke verwendet, vgl. Söß-, Fif-, Vierschäpelssack .
Schäpelvull
MeckWBN
Wossidia Schäpelvull n. a. Spr. Scheffelvoll, s. Läpelvull (N).
schäpelwis'
MeckWB
schäpelwis' scheffelweise: dor drög he (der Apfelbaum) schäpelwis' Bri. 1, 86; weitere Belege s. bei läpelwis' (Bd. 4, 842). Kü. 3, 44; Me. …
Schäpelwröger
MeckWB
Schäpelwröger m. Eichmeister, der neue Scheffelmaße mit Hilfe amtlicher Normalscheffel prüfte; 'Scheffelwroeger Eid' (16. Jh.) Ro.
Schäpenprofessor
MeckWB
Schäpenprofessor -professer m. Beiname eines Redakteurs in Schw, der in Ro Warn jedes Rostocker Schiff kannte.
Schǟperdrē¹sk
WWB
Schǟper-drē¹sk m. zur Schafhude jahrelang stillliegendes Ackerland (Lippe Oesterh ).
Schǟperdüppen
WWB
Schǟper-düppen Gefäß, in dem Essen zum Schäfer auf die Weide gebracht wird (Frbg.) ( Mes Wf).
schǟperen
WWB
schǟperen V. (von Nichtschäfern) Schafe hüten (Lippe Oesterh ). — Ra.: Et schäpert wenn die weißen Wolken zu sehen sind (Frbg.) ( Min Ph).
Schǟperfǖr
WWB
Schǟper-fǖr n. [ Stf Mün Bek Hal] IdW.: ’n Schaiperfüer böten sich durch allerlei Leibesübungen (Arme untereinander schlagen, Hände unter di…
Schǟpergek
WWB
Schǟper-gek m. Zeichen, durch welches das Betreten eines Grundstücks, Feldes oder einer Schonung untersagt wird (Frbg.) ( Unn Hm).
Schǟperhk
WWB
Schǟper-hak m. Hirtenstab; Haken, mit dem die Schafe am Bein gefasst werden ( WmWb ).
Schǟperhāke
WWB
Schǟper-hāke m. [verstr.] 1. Schäferhaken, Hirtenstab (langstielig, um Schafe zu fassen bzw. um Erdklumpen zu werfen, um die Schafe zu scheu…
Schǟperhanske
WWB
Schǟper-hanske m. gestrickter Fausthandschuh aus dicker Schafwolle ( WmWb ).
Schǟperhāse
WWB
Schǟper-hāse m. [Bür, verstr. Bek Lst] Igel.
Schǟperhō¹d
WWB
Schǟper-hō¹d m. Schēpers - Hut des Schäfers (mit breitem Rand) ( WmWb ).
Schǟperhütte
WWB
Schǟper-hütte f. [ Hal Det Wie Wal] (fahrbare) Hütte, in der der Schäfer (bei der Herde) schläft, übernachtet.
Schǟperhund
WWB
Schǟper-hund m. [ Min Wal] Hund des Schäfers; Schäferhund.
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- APA
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Cotta, M. (2026). „schaepe". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schaepe/rhwb?formid=S02794
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Cotta, Marcel. „schaepe". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schaepe/rhwb?formid=S02794. Abgerufen 12. May 2026.
- Chicago
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Cotta, Marcel. „schaepe". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schaepe/rhwb?formid=S02794.
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