Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
rummeln
rummeln
Rummel m. ‘Lärm, lärmende Betriebsamkeit, Gedränge, Jahrmarkt, Gerümpel, Plunder’ (um 1750), ‘Koitus’ (16. Jh.). Der eine ungestüme Bewegung, einen dumpfen Schall nachahmende (vgl. rumbum, rumbidibum) Ausdruck ist rückgebildet aus heute noch landschaftlich gebrauchtem rummeln Vb. ‘ein dumpfes, dröhnendes Geräusch verursachen, lärmen, poltern’, frühnhd. rumel(e)n, romeln ‘lärmen, poltern, sich ungestüm, geräuschvoll bewegen’ (15. Jh.); vgl. nl. rommelen ‘stöbern, kramen, grollen, rollen (vom Donner), knurren (vom Magen)’, rommel ‘Gerümpel, Plunder, Kram’, dän. rumle ‘rumpeln, knurren (vom Magen)’, schwed. rumla ‘lärmend zechen’. S. auch rumpeln. – Rummelplatz m. landschaftlich, besonders nordd. ‘Vergnügungspark, Jahrmarktsplatz’ (Anfang 20. Jh.).