Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Park m.
Park m.
Park m. ‘großflächige, waldartig gehaltene Garten-, Grünanlage’. Afrz. frz. parc ‘eingehegter Raum, Tiergehege’, aus parricus ‘Einfriedung, Gehege’, einer (wegen der roman. Bezeugungen) wohl schon für das Spätlat. anzusetzenden, aber erst mlat. bezeugten Form (s. Pferch), gelangt im 15. Jh. im Sinne von ‘Einzäunung, Zwinger’ in das niederrhein., dann auch md. Sprachgebiet, bleibt jedoch ohne Nachwirkung. Frz. parc wie auch darauf beruhendes engl. park ‘eingezäunte Grünfläche zur Hege von Bäumen und jagdbarem Wild’ entwickeln sich im 17. Jh. zur Bezeichnung für die ‘umschlossene großflächige Grünanlage zum Schmuck der Schlösser mit Spazierwegen für die vornehme Gesellschaft’. In diesem Sinne wird der Ausdruck aus dem Frz. und Engl. erneut ins Dt. übernommen (1. Hälfte 18. Jh.). Im Anschluß an frz. parc d’artillerie ‘eingehegter Platz für Munition, Geschütze und Wagen’ begegnet im Dt. Artilleriepark, Wagenpark, Fuhrpark (1. Hälfte 19. Jh.), Auto-, Fahrzeug-, Maschinenpark (20. Jh.). – parken Vb. ‘ein Kraftfahrzeug vorübergehend am Straßenrand oder auf einem vorgesehenen Platz abstellen’, nach gleichbed. amerik.-engl. to park, engl. eigentlich ‘einhegen, einschließen, (militärisches Gerät) lagern, deponieren’, dazu Parkplatz m. (beide 20er Jahre 20. Jh.).