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namentlich

nhd. bis spez. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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7 in 7 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

namentlich

namentlich

Name m. ‘Benennung, Bezeichnung, Eigenname, Ansehen’, ahd. namo (8. Jh.; Genitiv namen), mhd. nam(e), asächs. namo, mnd. mnl. nāme, nl. naam, afries. aengl. nama, engl. name, (mit ursprünglich neutralem Genus) got. namō, germ. *naman-, (und mit veränderter Stammbildung) anord. nafn (aus *namn-), schwed. namn. Außergerm. vergleichbar sind aind. nā́ma, lat. nōmen, griech. ónoma (ὄνομα), aslaw. imę, russ. ímja (имя), air. ainmm. Als Ansatz läßt sich erschließen ie. *en(o)men-, *nomen- ‘Name’, das in den Einzelsprachen in unterschiedlichen Ablautformen vorliegt. S. auch nennen. – namhaft Adj. ‘bekannt, berühmt, nennenswert’, ahd. namahaft (8. Jh.), mhd. namhaft. namentlich Adj., heute Adv. ‘besonders erwähnenswert, vornehmlich’, eigentlich ‘(mit Namen) benannt’ (vgl. noch namentliche Abstimmung, namentlich nennen); mit unorganischem t gebildet (15. Jh.) nach mhd. name(n)lich; daneben die umgelautete Form nämlich Adj., in der nämliche ‘eben derselbe’ (heute unüblich), mhd. dirre nemelīche; in älterer Sprache auch ‘namentlich angegeben, ausdrücklich’, vgl. auff einem nähmlichen tag (16. Jh.), ahd. neminlīh (10. Jh.), namalīh (um 1000), mhd. name-, nemelich ‘namentlich benannt, bekannt, bedeutend’. Gebräuchlicher ist heute adverbieller Gebrauch im Sinne von ‘genauer gesagt, das heißt’, vgl. ahd. namalīhho ‘dem Namen nach’ (10. Jh.), mhd. nam(en)-, nem(e)līche ‘mit namentlicher, ausdrücklicher Hervorhebung, vorzugsweise’. Namenstag m. ‘Kalendertag des Heiligen, dessen Namen man trägt’ (17. Jh.). Namensvetter m. ‘wer den gleichen Namen trägt’ (18. Jh.).
1570 Zeichen · 65 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Namentlichadj, adv

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Namentlich , adj . u. adv . mit Namen, mit ausdrücklicher Nennung des Namens. Ein namentliches Verzeichniß der Mitgliede…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    namentlich

    Goethe-Wörterbuch

    namentlich selten nahment- 1 mit (vollem) Namen; persönlich Ich denke, wie es sich schickt, n. oder mit den Anfangsbuchs…

  3. modern
    Dialekt
    namentlich

    Rheinisches Wb.

    nament-lich [ nāmət- Saarbr-Sulzb ; mamlĭχ Sieg-Ägid ] Adv.: besonders, nach dem Nhd in Gebrauch.

  4. Spezial
    namentlich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    na|ment|lich I adj. 1 por inom, nominal (-ai, -a) 2 (auf den Namen lautend) nominatif (-s, -iva) II adv. dantadöt.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit namentlich

3 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von namentlich 2 Komponenten

nam+entlich

namentlich setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

namentlich‑ als Erstglied (1 von 1)

Ableitungen von namentlich (2 von 2)

benamentlich

DWB

benamentlich , adv. expresso nomine. Stieler 1326 . heute namentlich, ahd. pî nemin, mhd. benamen.

unnamentlich

DWB

unnamentlich , adj. , namenlos ( s. namenlos 1, 2): Kraus schwachheiten desz lutherischen confessionisten 1, 6 . —