lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

lilie

ae. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
17 in 15 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
43
Verweise raus
52

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

lilie f.

Bd. 12, Sp. 1020
lilie, f. lilium. 11) das lat. wort ist in verschiedene deutsche dialekte schon früh aufgenommen: ins altnord. als fem. lilja, ins ags. als fem. lilie und lilige, ins alts. als masc. oder neutr. lilli; ins ahd. soweit es hier nicht als fremdwort behandelt wird: lilia (plur.) lilia Steinmeyer u. Sievers ahd. gl. 1, 336, 21; scouuôt thes accares lilia. Tatian 38, 4, considerate lilia agri; si ist under den anderen sô lilium undern dornen. Müllenhoff u. Scherer 39, 4, 6; mit doppeltem geschlecht, als masc. lilio: also der lilio ist undir dornin (sicut lilium inter spinas). Notker ps. 47, bei Hattemer 2, 169a; und als fem. lilia: folium repandi lilii, loup fram hengentera liliûn. Steinmeyer u. Sievers ahd. gl. 1, 447, 23; thaʒ kint uuuahs untar mannon,sô lilia untar thornon. Otfrid 1, 16, 23. das zwiefache geschlecht dauert mhd.: ein lylie der wahsit allewege ûf gegen dem himelrîche. Wackernagel pred. no. 56, 183, s. 139; ir lîp schein durch ir salwe wat alsam diu lilje, dâ sî stât under swarzen dornen wîʒ. Erec 337; und auch die nebenform gilge, die sich wie im romanischen sprachgebiete (ital. giglio, churwälsch gilgia Dietz etym. wb. 1, 212) dissimilierend entwickelt, ist theils masculin, theils feminin: in der linggen hende schein ein wîʒer gilge vil gemeit. zwölfjähr. mönchlein 127; röslen, veyol und die giligen, die machet val der kalte schnee, er will sy ganz vertiligen. Hätzlerin 1, 92, 6. diese form gilge setzt sich, als fem., auch in die neuere zeit fort: die truoszen von weiszen gilgen. Gersdorf feldb. d. wundarzn. 57; die gilgen, lilium Maaler 182d; blum, ros, gilg (als beispiele bäurischer aussprache). Simpl. 4, 406 Kurz; bair. die gilgen Schm. 1, 902 Fromm.; alemannisch jilge: der chäfer fliegt der jilge zue. Hebel 1, 142; in Appenzell ilga Tobler 284a; in der Ostschweiz ilge, in Baselland ille und eule Seiler 100b; vergl. ilge theil 42, 2060. 22) vom 14. jahrh. ab erscheint eine lange sich haltende form lilige, lilge: lilium haiʒt ain lilig. Megenberg 406, 3; zuo der liligen geleicht der obrist got sein muoter und spricht: mein liep oder mein freundinn ist gestalt under andern töhtern, die auf erd sind, sam diu lilig ist gestalt under den dornstauden. 406, 20 (nach hohelied 2, 2, wo Luther rose übersetzt); lilgen, lilium. voc. inc. theut. n 1a; lilge, lilium, weisze lilgen, lilium album Steinbach 1, 1057 (der die form lilie für veraltet erklärt); der platonische Italiener guckt nicht so lüstern nach des busens lilgen. Lessing 6, 281; im herzen seindie rose fein und lilgen blühen. P. Melissus bei Opitz (1624) 170; der sonnen gluth die lilg verzehrt. Fr. Müller 3, 146; mit dem diminutiv lilglein: und weisze lilglein wachsen fein, wo deine füsz hin gangen sein. P. Melissus bei Opitz (1624) 164; herschende form aber ist seit dem 16. jh., näher an das lateinische angeschlossen, die lilie: die lilien geben den ruch. hohel. 7, 13; blühet, wie die lilien. Sir. 39, 19; wie eine schöne rosen im lenzen, wie die lilien am wasser. 50, 8; schawet die lilien auf dem felde, wie sie wachsen. Matth. 6, 28; in zweisilbiger aussprache: zur seiten will ich hie und dar viel weisze lilien stecken. P. Gerhard 160, 79 Gödeke; doch wird ein liebes liebchen auch der lilie zierde loben. Göthe 1, 190; in der lilie weichem schoosze. Arndt ged. (1840) 128; drauszen stehn die lilien weisz. 336; die frauen erglühen zu lilien und rosen. Uhland ged. 22; daher auch in der schreibung lilje (manche beispiele dafür auch in den folgenden abschnitten): wie angenehm, wie lieblich und wie süsz gleich der geruch (ist), der aus der lilje quillet. Brockes 2, 112; die rose, die lilje, die taube, die sonne die liebt ich einst alle in liebeswonne. H. Heine 15, 91; in der ferne schwanken traumhaft weisze liljen, lichtumflossen. 188; liljen, wie krystallne pfeiler, schieszen himmelhoch empor. 210; aber auch in dreisilbiger aussprache: wie wilstu weisze lilien, zu rothen rosen machen? küsz eine weisze Galathe, sie wird erröthet lachen. Logau 3, 175, 8; eine kannt ich, sie war wie die lilie schlank, und ihr stolz war unschuld; herrlicher hat Salomo keine gesehn. Göthe 1, 392; die nachtigallen haben nicht gelesen, die lilien bewundern nicht. Schiller die berühmte frau v. 94; wie schön dein haubt die krone von lilien umflicht! Platen 76; o liebliche rosen! o lilien weisz! Arndt ged. (1840) 130; Fleming braucht dreisilbiges lilie neben zweisilbigem lilge: die keusche lilie (: steh). 384; und: er wird, wie vor (vorher) den garten, so seine lilge warten. 385. 33) das mittelalter nimmt die lilie als sinnbild der jungfräulichen reinheit und der unschuld, Christus und Maria werden unter ihr verstanden, die bekenner tragen lilienkränze, einer groszen anzahl von heiligen dient sie als attribut; aber auch vorzeichen des nahen todes ist sie; weiter, als blume von der zartesten und blendendsten weisze, stellt sie zusammen mit der rose die farben der schönheit, weisz und roth, dar; vergl. darüber Wackernagel die farben- und blumensprache des mittelalters 30—33, kl. schriften 1, s. 206 ff. manches davon dauert bis heute. 3@aa) die lilie, sinnbild der reinheit und unschuld: nur bleibt er stets dabei, dasz seine königin dem königlichen bette getreu, und rein wie eine lilie sei. Wieland 10, 292; o du, bescheidener als diese veilchen, und reiner, als die reinen lilien. J. N. Götz (1785) 3, 21; weinet um mich, die ihr nie gefallen, denen noch der unschuld liljen blühn. Schiller kindesmörderin; da steht die lilie blinkend in unschuld weisz und frei. Arndt ged. (1840) 15; so wisse doch, dein kind ist weisz, ist weisz und rein, wie lilien sind. 293; die unschuld winket als lilie im thau. 482. 3@bb) die lilie, als schlanke, zarte, bleiche blume (vergl. unten lilienblasz): sie sagts mit schwacher halb erstickter stimme, und sinkt an seine brust. so sinkt im sturm zerknickt der lilie welkend haupt. Wieland 23, 38 (Oberon 7, 56); henker, kannst du keine lilje knicken? Schiller kindesmörderin; einst stand ich wie die lilie bleich, da gab mir liebe rothen schein. Arndt ged. 68; als blume auf einem grabhügel: da schwoll ein frischer hügel auf, dort bei den weiszen lilien, sie setzte sich darauf. Uhland ged. 218; aber auch als die völlig ungefärbte, und als sinnbild blendender weisze, vgl. einen groszen theil der unten folgenden zusammensetzungen: das allerfeinste porcelein ist, bei der liljen weiszem blatt nicht fein, nicht weisz, nicht glatt. Brockes 2, 112; im wasser wogt die lilie, die blanke, hin und her. Platen 70; da schmückt sich weisz die lilje zum fest, die holde. 83; namentlich werden das weibliche gesicht, die arme, der busen lilien genannt: an der stillen zähre, die von den lilien des lieblichsten gesichts verstohlen schlich. Wieland 21, 303; deine augen sind nicht himmelblau, dein mund, er ist kein rosenmund, nicht brust und arme lilien. Uhland ged. 114, das schwarze haar ergossen von der leuchtenden stirne über das antlitz herab, zu den regen lilien der brüste und den schönen gliedern. Chamisso (1836) 4, 223. 3@cc) die zusammenstellung der rose und lilie ist so beliebt, wie ehedem: da schlingen zu kränzen sich lilien und rosen. Göthe 2, 42; der morgensonne thau befeuchtet rosen und lilien, stepp und dornen. Herder z. litt. 4, 133; die bunten blümlein schlafen all, das röslein roth, die lilie weisz, das veilchen und der ehrenpreis. Arndt ged. 139; und weisze lilien, rothe rosen spinnen hienieden manchen fleck zur himmelslaube. 230; als blumen eines grabes: drauf liesz sie wohl graben ein tiefes grab .. sie pflanzte rosen und lilien drauf. 290; für bilder und vergleiche verwendet: wie ros und lilie dir auf den wangen glänzen. J. N. Götz (1785) 3, 120; lilie der unschuld, und der liebe rose, wie zwo schöne schwestern steht ihr bei einander. Herder z. litt. 3, 22; es sasz ein kindlein im weiszen kleid (der engel der unschuld), ein kränzlein trug es der herrlichkeit von rosen und lilien schön gewunden. Arndt ged. 455; wie die lilie sei dein busen offen, ohne groll; aber wie die keusche rose sei er tief und voll! Platen 74; lebe wie die keusche lilje, lasz mich wie die rose leben! 85; die blauen veilchen der äugelein, die rothen rosen der wängelein, die weiszen liljen der händchen klein, die blühen und blühen noch immerfort, und nur das herzchen ist verdorrt. H. Heine 15, 104. 44) lilie heiszen auch andere, der lilie ähnliche blumen: crinum, eine narzissengattung (vergl. hakenlilie); amaryllis bella donna, rothe lilie; amaryllis formosissima, Jacobslilie; anthericum liliastrum, unächte lilie; fritillaria persica, persische lilie; hemerocallis flava, gelbe taglilie, heidnische lilie; lonicera periclymenum, specklilie, lilie unter der dornen; ornithogalum arabicum, alexandrinische lilie. Nemnich; blaw lilien, iris, gladiolus, braun lilien damit man ferbet, hyacinthus, vaccinium Dasyp. 55) die lilie, die wappenblume des alten französischen königshauses: drei goldene lilien in blauem felde führten ehedem die französischen könige in ihrem wappen; auf der fahne: wohl die hälfte (des heeres) kam aus fremdem dienst feldflüchtig uns herüber, gleichgültig unterm doppeladler fechtend, wie unterm löwen und den lilien. Schiller Piccol. 1, 2; als bild für Frankreichs macht: dasz die franz. lilien auf italianischen bodem nicht recht wachsen, oder gedeyen wollen, sondern Italien der Franzosen kirchhof worden ist. Schuppius 369; jene lilien von Valois zerknickt ein spansches mädchen vielleicht in éiner mitternacht. Schiller don Carlos 2, 10. 66) lilie in der alchymie, der aus dem silber gezogene sogenannte metallische same, zur herstellung des steines der weisen: da ward ein rother leu, ein kühner freier, im lauen bad, der lilie vermählt, und beide dann, mit offnem flammenfeuer, aus einem brautgemach ins andere gequält. Göthe 12, 58.
9851 Zeichen · 162 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    liliesw. F. (n)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    lilie , sw. F. (n) nhd. Lilie Hw.: vgl. as. lilli, ahd. lilia I.: Lw. lat. līlium E.: s. lat. līlium, N., Lilie; wohl Le…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lilieF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    lilie , F. nhd. Lilie, weiße Lilie ÜG.: lat. lilium candidum Vw.: s. tūn- Hw.: vgl. mhd. lilje, mnl. lelie I.: Lw. lat. …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Līlie

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Līlie , (dreysylbig,) plur. die -n, eine Pflanze mit einer glockenförmigen Blume, welche in den wärmern Gegenden ein…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Lilie

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    1 Lilie 1 Blumengattung aus der Familie der Liliengewächse, Lilium; meist für die Madonnenlilie (Lilium candidum) a konk…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Lilĭe

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Lilĭe (franz. Fleur de lis , ital. Giglio ), ein von der bekannten Blume abgeleitetes, stilisiertes Ornament, das schon …

  6. modern
    Dialekt
    Lilie

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Lilie [Lìljə Zinsw. ; Jéljə Meis. ; Jélkə Weckolsh. ] f. Lilie. s. auch Jilge Seite 406. — Schweiz. 3, 1260.

  7. Sprichwörter
    Lilie

    Wander (Sprichwörter)

    Lilie 1. Die Lilie ist auch im Garten des Gottverächters weiss. 2. Die Lilien spinnen (nähen) nicht. – Pistor., VI, 85; …

  8. Spezial
    Lilie

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Li|lie (Lilium sp.) f. (-,-n) ‹bot› lilia (-ies) f. , gile (gili) m. ▬ Weiße Lilie (Lilium candidum) ‹bot› gile blanch m…

Verweisungsnetz

88 Knoten, 75 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 6 Hub 1 Kompositum 70 Sackgasse 11

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lilie

122 Bildungen · 101 Erstglied · 21 Zweitglied · 0 Ableitungen

lilie‑ als Erstglied (30 von 101)

Lilienantlitz

Campe

lilien·antlitz

◬ Das Lilienantlitz , — es, Mz. — e , ein lilienweißes, schön weißes Antlitz, wie auch, ein blasses Antlitz. — — — ihr Lilienantlitz Ward ga…

lilienarm

DWB

lilien·arm

lilienarm , m. arm von blendender weisze ( vgl. lilie 3, b ): wo sah man je so frische wangen blühn? je augen funkelnder und lilienarme rund…

lilienarmig

DWB

lilien·armig

lilienarmig , adj. : die lilienarmige Here ( λευκώλενος Ἥρη ). Ilias 1, 595 .

Lilienart

GWB

lilien·art

Lilienart Ähnlichkeit mit der Pflanzenfamilie der Liliengewächse [ über eine damals neue, später unter dem Namen Chlorophytum Sternbergianum…

lilienartig

GWB

lilien·artig

lilienartig [ über Anthericum comosum ] Man ist sonst gewohnt dieses Geschlecht [ der Liliengewächse ] am schlanken Stiel seine Blüthen l. i…

Lilien-Asphodille

Adelung

Die Lilien-Asphodille , plur. die -n, ein ausländisches Gewächs, welches theils der Lilie theils aber auch der Asphodille ähnlich ist, und w…

lilienbeet

DWB

lilien·beet

lilienbeet , n. beet mit lilien bepflanzt: ( die brust ) die, wie ein lilienbeet, von Amors hauch zum ersten mahl gebläht, in schönen wellen…

lilienblässe

DWB

lilien·blaesse

lilienblässe , f. : eine gewisse heiterkeit und frühlingsrosenröthe ging in ihrem himmlischen antlitz auf, das sonst ein innrer gram mit ein…

Lilienblätter

PfWB

lilien·blaetter

Lilien-blätter Pl. : 'Blätter der weißen Lilie', als Heilmittel verwendet. Mit Dachsfett und darin weiße Lilienblätter gekocht, han ich mi w…

lilienblank

DWB

lilien·blank

lilienblank , adj. von blendender weisze wie lilien: gerade volle ärmlin, weisz wie topas, lilgenblanke wollngelinde händlin wie künicklinha…

Lilienblaß

Campe

lilien·blass

◬ Lilienblaß , adj . u. adv . so blaß, d. h. so weiß wie eine Lilie, von Wangen, die auch bei ihrer Blässe noch schön sind. — mit lilienblas…

lilienblasz

DWB

lilien·blasz

lilienblasz , adj. : ( sie ) wirft mit lilienblassen wangen, und haaren, die zerstreut um ihre schultern hangen, sich vor dem sultan auf die…

lilienblatt

DWB

lilien·blatt

lilienblatt , n. : ( ein quell ) der nachbarlich unten am waldberg rieselte, lauter und frisch, wie am lilienblatte der frühthau. Voss Luise…

lilienblōme

KöblerMnd

lilien·blōme

lilienblōme , F. nhd. Blüte der weißen Lilie, Sinnbild für Maria Hw.: vgl. mhd. liljenbluome E.: s. lilie, blōme L.: MndHwb 2, 824 (lilienbl…

lilienbrust

DWB

lilien·brust

lilienbrust , f. für eine brust von blendender weisze: die wangen-rosen sind mit dörnern rings umbgeben, die lippen-nelken sind der wollust …

lilienbusch

DWB

lilien·busch

lilienbusch , m. : lilienbusch, da vil lilien wachsen, lilietum. Dasyp. ; ein ruchsendes goldtäubchen, das vom lilienbusch auffliegt. Fr. Mü…

Lilienbusen

Campe

lilien·busen

◬ Der Lilienbusen , — s, Mz . gl. ein schöner Busen von blendender Weiße wie Lilien.

Liliencron

Meyers

Liliencron , 1) Rochus, Freiherr von , Germanist, geb. 8. Dez. 1820 zu Plön in Holstein, studierte in Kiel und Berlin Theologie, sodann die …

lilienducaten

DWB

lilien·ducaten

lilienducaten , m. florentinische goldmünze mit dem bilde einer lilie: hier leistete Sforza den Florentinern so wichtige dienste, dasz sie i…

lilienduft

DWB

lilien·duft

lilienduft , m. : so senkt sich nebelgleich ein dunst von mohn- und flieder- und lilienduft auf seine augen nieder. Wieland 22, 203 ( Oberon…

lilienduftig

DWB

lilien·duftig

lilienduftig , adj. : sie hatten ihn zwar einstens gelehrt, der lilienduftige sang gelte dem brünstigen sehnen nach der kirche. Scheffel Ekk…

lilie als Zweitglied (21 von 21)

Asphodḯll-Lilie

Adelung

asphodill·lilie

Die Asphodḯll-Lilie , plur. die -n, eine Art Lilien, welche keine Zwiebeln, wie andere Lilien, sondern Wurzeln hat, die den Wurzeln des Asph…

Blutlilie

Adelung

blut·lilie

Die Blutlilie , (viersylbig,) plur. die -n, eine Art Feuerlilien, deren Blumen eine blutrothe Farbe haben.

drecklilie

DWB

dreck·lilie

drecklilie , f. asphodelus luteus. die drecklilie, die gelbe gold- oder asphodillwurzel J. Paul Siebenk. 3, 211 .

Fēuerlīlie

Adelung

feuer·lilie

Die Fēuerlīlie , plur. die -n, eine Art Lilien, deren Blätter ohne Ordnung stehen, und eine brennende Feuerfarbe haben; Lilium bulbiferum L.

goldlilie

DWB

gold·lilie

goldlilie , f. , älter goldgilge, vgl. gilge teil 4, 1, 4, sp. 7504, name verschiedener gelb oder rot blühender liliengewächse: lilium rufum…

holtlilie

KöblerMnd

holt·lilie

holtlilie , F. nhd. „Holzlilie“ ÜG.: lat. narcissus? Hw.: vgl. mhd. holzlilje E.: s. holt (1); lilie L.: MndHwb 2, 345 (holtknecht/holtlilie…

marmorlilie

DWB

marmor·lilie

marmorlilie , f. fritillaria meleagris, schachblume, bretspielblume: fritillarie .. einige nennen sie auch marmor-lilie. öcon. lex. 727.

osterlilie

DWB

oster·lilie

osterlilie , f. die um ostern blühende gelbe narcisse Nemnich 2, 703 .

schlaflilie

DWB

schlaf·lilie

schlaflilie , f. name der asphodellilie, deren geruch neigung zum schlaf erwecken soll. Adelung.

specklilie

DWB

speck·lilie

specklilie , f. , in älterer sprache auch specklilge, -gilge. vgl. lilie oben theil 6, sp. 1021. 1 1) speckgilgen, periclymenon. Maaler 379 …

Tagelilie

Adelung

tage·lilie

Die Tagelilie , plur. die -n, ein Nahme der Asphodel- oder Affodill-Lilien, weil ihre Blumen über einen Tag nicht offen bleiben.

tūnlilie

KöblerMnd

tūn·lilie

tūnlilie , F. nhd. „Zaunlilie“, Geißblatt? ÜG.: lat. occa E.: s. tūn, lilie W.: s. nhd. Zaunlilie, F., Zaunlilie, DW 31, 412? L.: Lü 420a (t…

wasserlilie

DWB

wasser·lilie

wasserlilie , f. 1) die ( weisze ) seerose, nymphaea alba L., dann auch die ( gelbe ) teichrose, nuphar luteum Sm. Wirsung artzneybuch (1588…

zaunlilie

DWB

zaun·lilie

-lilie , f. , obd. -gilge, 1) anthericum liliago: v . Perger 3, 67 ; Campe wb. 5, 822 a ; ramosum, ästiges spinnkraut: v . Perger ; 2 ) capr…