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Krüd'

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Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.

Krüd' f., n., n., f., n.

Bd. 4, Sp. 697

Krüd' 1. f. mit Zucker eingedicktes Fruchtfleisch oder -saft, sowohl Mus, wie Plummen-, Wörtel-, Hambuttenkrüd', als auch Sirup oder Gelee, wie von Runkel-, Wurzel- und Birnensaft und von Holunderbeeren; Mi 47 a ; 'von beiderlei (nämlich Feld- und Garten-) Hambutten ... kann man auch ein wohlschmekkendes Mus ( Krüde oder Krüh nennens die Mecklenburger) kochen' Nützl. Beitr. 1766, S. 303; Wörtelkrüd' dient statt der Butter auf Brot Mi Nachl. ; Plummenkrüd' E. Krüg. 68; Krüde von Fliederbeeren als Brotaufstrich Mantz. Ruh. 18, 17; Krüd' als Sirup aus Wörteln nach dem Flachsbraken gegeben Gü Old …

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Krüd'f., n., n., f., n.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Krüd' 1. f. mit Zucker eingedicktes Fruchtfleisch oder -saft, sowohl Mus, wie Plummen-, Wörtel-, Hambuttenkrüd', als auc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit krued

53 Bildungen · 49 Erstglied · 0 Zweitglied · 4 Ableitungen

krued‑ als Erstglied (30 von 49)

Krüd'bänk

MeckWB

krued·baenk

Krüd'bänk f. Bank, auf welcher Obst und andere Früchte ausgepreßt wurden; an dem einen Ende fing den Saft ein untergesetztes Gefäß auf Wi HN…

Krüd'beer

MeckWB

krued·beer

Krüd'beer f. zum Bereiten von Sirup oder Gelee (Krüd') geeignete Birnensorte Ro Dierh ; dazu 'Krud-Birnenbaum' (1732) Krüg.-Ploen 205.

Krüd'brot

MeckWB

krued·brot

Krüd'brot n. eine Semmelart in Form von Stollen; weil in Wi früher viel gebacken, auch Wismarsch Strümp genannt: 'Item de Wißmarschen geven …

Krüddelbirne

RhWB

krueddel·birne

Krüddel-birne -idəlbīr Koch-Leienkaul Laub Lutzerath f.: einer, der an allem zu mäkeln hat.

Krüddelig

Wander

Krüddelig Hä ess esu krüddelig wie en Ei. ( Bedburg. ) Zur Bezeichnung grosser Reizbarkeit sind mir aus Bedburg neben der vorstehenden Reden…

Krüddelkopf

RhWB

krueddel·kopf

Krüddel-kopf (s. S.) -īdəl- Trier-Stdt ; -id- May ; -yd- Köln-Kalk Stdt m.: dass.

Krüddelkräutchen

RhWB

krueddel·kraeutchen

Krüddel-kräutchen -idəlgręidχə(n) Saarl-Dilling ; -īd- Bitb n.: 1. Springkraut, impatiens noli tangere, auch Kr., rehr mich net on. — 2. übe…

krüddeln

RhWB

krüddeln gegenüber dem allg. verbr. krüddelig sein ist das Verbum nur noch sehr vereinzelt in Gebrauch, u. zwar -id- Birkf (selten), Saarbr-…

Krüddelsack

RhWB

krueddel·sack

Krüddel-sack -idəl- Saarl-Nade, Bernk-Hunolst , Kobl-SSebastian ; -īrəl- Simm-Laub ; -ydəl- Sieg-Ägid m.: dass.

krüddern

RhWB

krüddern -yd- Elbf schw.: einen kr., absichtlich ärgern, reizen, plagen, quälen.

krü̑deken

MNWB

krude·ken

krü̑deken, n. , Pflänzchen, Kräutlein , junge, zarte Pflanze, auch übertr., ên selsen k. kostbare Pflanze (von der Liebe zu Gott).

Krüden

Adelung

kru·eden

* Der Krüden , des -s, plur. inus. im gemeinen Leben einiger Gegenden, ein Nahme des Hahnenkammes, Bidens L. welcher auch Gabelkraut und Zwe…

Krüdĕner

Meyers

krued·ener

Krüdĕner , 1) Barbara Juliane von, bekannte Pietistin und Schriftstellerin, geb. 11. Nov. 1764 in Riga, gest. 25. Dez. 1824 in Karasu-Bazar,…

krü̑denêr(e)

MNWB

krude·nere

krü̑denêr(e) , krü̑dener , ° krü̑der (SL, wohl auch Seibertz Ub. 3, 45), m. , Kräuter-, Gewürzhändler , Spezereihändler, Kräutersammler , wi…

Ableitungen von krued (4 von 4)

entkrü̑den

MNWB

entkrōden; entkrü̑den , swv. , von Hinderung , Anspruch befreien.

gekrü̑de

MNWB

gekrü̑de , n. , Gewürz, Spezerei, s. krü̑de.

krü̑de

MNWB

krü̑de und weitere Komposita, gekrü̑de s. 1 krût.