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kleck

nhd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
4 in 4 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Klêck

Bd. 2, Sp. 1612
Der Klêck, des -es, plur. die -e, ein Flecken, welcher von einem Tropfen eines flüssigen Körpers herrühret; ein Klecks. Einen Kleck mit Tinte auf das Papier machen. Es ahmet, wie so viele andere, den Laut nach, der dadurch, wenigstens in einigen Fällen, entsteht. S. Klack, welches einen gröbern Schall dieser Art ausdruckt. Figürlich, jemanden einen Kleck, einen Klecks, oder im Diminut. ein Kleckschen anhängen, ihm etwas nachtheiliges nachsagen, S. Klebeläppchen und Klette. Die Tadelsucht hängt auch dem Besten Gemeiniglich ein Kleckschen an, Günth. Anm. Im Nieders. Klack, Klacks, im Dän. Klik, Klak. Im Schwed. ist Klikka ein Flecken, und Klaek Schande, im Isländ. aber Hhlak, und im Schwed. Lack, ein Fehler. S. Klicken.
746 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Klêck

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Klêck , des -es, plur. die -e, ein Flecken, welcher von einem Tropfen eines flüssigen Körpers herrühret; ein Klecks.…

  2. modern
    Dialekt
    kleck

    Rheinisches Wb.

    kleck s. klick;

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kleck

51 Bildungen · 42 Erstglied · 1 Zweitglied · 8 Ableitungen

kleck‑ als Erstglied (30 von 42)

kleckbar

DWB

kleck·bar

kleckbar , ausreichend, zu klecken 4: zumal dazu seine eigene mittel nit kleckbar. Schöpf tirol. id. 323 , aus d. 18. jh.

kleckbruch

DWB

kleck·bruch

kleckbruch , m. bei Würtz wundarznei 256 : ich nenne disz einen kleckbruch, wann .. einem an eim schenkel oder andern glied ein rhören zerkn…

kleckbuch

DWB

kleck·buch

kleckbuch , n. gleich kladde 2, kladbuch, klitterbuch. Stieler 974 . Rädlein. M. Kramer. Adelung.

kleckchen

DWB

kleck·chen

kleckchen , n. dem. zu kleck: ein kleckchen butter, brei, kalk, ein klümpchen.

kleckel

DWB

kleckel , m. glockenschwengel, mhd. jüng. Tit. 412, 4, gewiss noch nhd.; s. DWB klächel , DWB klöckel und folg.

kleckeln

DWB

kleck·eln

kleckeln , zeitwort zum vor., im 16. 17. jh. bezeugt für spitzenklöppeln ( s. klöckeln): und gehet vil auf macherlon, wenn man hauben, gepre…

klecken

DWB

klecken , zeitwort zu kleck, klack, in mehrfacher bed. 1 1) findi, findere, zu klack 1, kleck 1. 1@a a) selten trans., bersten machen: kleck…

klecken,

FWB

1. ›sich spalten, platzen‹; 2. ›tönend schlagen, klappen, klopfen‹; 3. ›etw. beschmutzen‹; 4. ›etw. bauen, mauern, mit Lehm bearbeiten, aus …

klecken I

RhWB

klecken I -ę- = mit der Peitsche knallen s. klacken; -e- s. klicken;

klecken II

RhWB

klecken II -e- = springen, tot drücken s. klicken.

klecken III

RhWB

klecken III -ę- Köln 1840 schw.: durchschlagen, von Papier.

klecken IV

RhWB

klecken IV -ę- uMos 1807 schw.: et kleckt es reicht zu, es ist eben genug.

klecker

DWB

klecker , m. maculans Stieler 973 , lehmklecker, bes. dintenklecker, farbenklecker ( s. DWB klecken 3): alle mahler brauchen pinsel und farb…

kleckerei

DWB

klecke·rei

kleckerei , f. 1) von klecken, inquinatio, maculatio Stieler 973 , sudelei, schmiererei, das klecken selbst und das gekleckte ( schrift, gem…

kleckerisch

DWB

klecke·risch

kleckerisch , adj. von klecker oder kleckern, maculosus Stieler 974 , Steinbach 1, 866 . bei jenem auch kleckerisches tuch pannus decolor, m…

kleckern

DWB

kleck·ern

kleckern , frequent. zu klecken 3. 1 1) eig., maculis inficere, sordes inferre, turpificare, z. b. einem fett auf ein kleid kleckern, auskle…

kleckicht

DWB

kleck·icht

kleckicht , adj. zu kleck 1, maculosus, pollutus, auch kleckichte feder, penna diffluens Stieler 974 . Steinbach 1, 866 . bei jenem auch kli…

Kleck II

RhWB

Kleck II -ę- = kleiner Haferhaufen s. Gleck;

Kleck III

RhWB

Kleck III -e- = Schmutz, Schade s. Klicke bei klicken II;

klecklein

DWB

kleck·lein

klecklein , n. 1 1) kleiner kleck, fleck: die ihr meine feind seit, mir gern ein klecklein anwerfen wollet und daher auf meine lehr und lebe…

klecklich

DWB

kleck·lich

klecklich , gleich erklecklich, führt M. Kramer deutsch-holl. wb. an; dän. heiszt es klekkelig. s. DWB klecken 4.

Kleckmahler

Campe

kleck·mahler

Х Der Kleckmahler , des — s , d. Mz . w. d. Ez. ein schlechter Mahler, ein Sudler, der nur Farben gleichsam hinkleckt, der Farbenklecker . D…

kleckmaler

DWB

kleck·maler

kleckmaler , m. klecker, farbenklecker, nl. kladschilder. M. Kramer. s. DWB klacken 4.

kleck als Zweitglied (1 von 1)

Dackleck

MeckWB

Wossidia Dackleck f. Dachtraufe; der Kahlkopf hett ünner de Dackleck stahn Ro; gegen Blutung muß man einen Feuerstein, der unner de Dackleck…

Ableitungen von kleck (8 von 8)

beklecken

DWB

beklecken , aspergere, conspergere, maculare, besprengen, besprützen, beschmeiszen. die grundbedeutung von klecken kleckte ( mhd. klacte) sc…

erklecke

BMZ

erklecke swv. ein solches verbum beruht nur auf erklahte troj. 25032, welches Grimm in H. z. 5,236 in erkrahte bessert.

erklecken

DWB

erklecken , sufficere, prodesse, genügen, helfen, nützen: und ist alles verfressen, versoffen, was wir aufbringen. da will nicht erklecken, …

erklecklich

DWB

erklecklich , amplus, ansehnlich, zureichend: es hat ein erkleckliches eingetragen; ein erklecklicher beitrag; die auflagen um ein erkleckli…

klecke

DWB

klecke , f. , nebenform zu kleck m., wie klacke zu klack m. 1 1) spalt: klekk f. rima. Schottel 1345 , er gibt auch klakk f. als rima, fissu…

verklecken

DWB

verklecken , verb. klecksend vergeuden, verderben. zusammensetzung zu klecken s. th. 5, 1054. 1 1) ( im anschlusse an klecken 3, a ) kleckse…

zerklecke

BMZ

zerklecke swv. zerberste. er sluog in daʒ diu scheitel ime zerklakte sam ein ei Otto 145. der schedel und des kopfes bein wart zerklecket al…

zerklecken

DWB

zerklecken , verb. , 1) zerschellen, zerspalten, zersprengen ( s. DWB klecken 1, th. 5, 1054), a) trans.: Otfrid IV 33, 37; Konrad v. Würzbu…