Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
keimen
keimen , germinare, pullulare, mhd. chîmen 12. jh. Graff 4, 450, 11 . jh. exodus 146, 25 Diemer, erchîmen Karajan sprachdenkmäler 95, 23 , gebildet von chîm keim; nd. kîmen, nl. kiemen. 1 1) Formen und herkunft. 1@a a) wie käum, findet sich auch käumen früher, im 16. 17. jh. und noch im 18. ( vgl. Canitz sp. 456 ): der wurzel, wo heraus die liebespflanze blühet, die in den augen käumt, im athem sich bewegt. Lohenstein in Hoffmannswaldaus samml. 1, 258 . der käumende oder käumling hiesz in der fruchtbringenden gesellschaft Joh. Ernst der jüngere, herzog zu Sachsen, sein sinnspruch beginnt: das …