lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

keim

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
15 in 12 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
27
Verweise raus
38

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

keim m.

Bd. 11, Sp. 451
keim, m. germen, gemma; ahd. chîm und chîmo Graff 4, 450, mhd. kîme wb. 1, 805a, gewiss auch kîm; die schwache form noch im 15. jh., kyme Dief. 261a. 472a neben der starken kym, keym das.; jetzt nur starkformig, aber nach J. Pauls keimenflor landsch. noch schwach, vorarlb. chîma Fromm. 4, 324. mnd. kyme Dief. 472a, nnd. kiem br. wb., kîm, pl. kîmen Schambach, n. kime, kiim, schwed. (nur am malz) kim; nnl. mit anderm vocal, kiem f. (dem nd. mhd. î entspricht da ij) 11) Formen und herkunft. 1@aa) früher findet sich käum, keum geschrieben, so bei Kirsch käumlein, noch bei Steinbach käum (neben keim): der erste käum. Reichart land- und gartenschatz (1753) 1, 69. es erscheint aber schon im 16. jh.: wiltu die äpfel lang gut behalten, soltu sie auf den käumen (sing.) oder putzen (s.butze) und nit auf die stile legen. Sebiz 378, also schwachf. käume m.; s. weiter unter keimen 1, a, auch keime. steht auch das ie im nl. kiem für altes iu? 1@bb) sicher alt ist eine nebenform kein, die sich in keinspitzlein zeigt; schon in einem rhein. voc. des 15. jh. kien pullula, auch in einem niederd. voc. kyne Dief. 472a, noch nnd. kîn (pl. kîne und kînen) Schambach, Danneil, auch ditmars., wangerog., ostfries. (kien), also kîn und kîne, wie kîm und kîme. ebenso nl. keen f. keim (pl. keenen), bei Kil. kene germen regerminans, doch mit anderm vocal; mit wieder anderm schott. chun keim an lagernden kartoffeln, gerste (diesz u stimmt wol wieder zum hd. äu vorhin). s. keinen unter keimen. 1@cc) das goth. hatte ein starkes verb keian keimen, sprieszen, das sich in uskijanata φυέν Luc. 8, 6 verrät (praet. kai, kijum, p. p. kijans, gramm. 4, 26, ahd. wäre es chîan), und dazu stellt sich keim als ableitung, ebenso mit andrer bildung hd. keid keim und keist, ahd. chîdi und chîst. s. weiter keimen. 22) Bedeutung. 2@aa) pflanzenkeim: pullula, keim, sprusz, spruszling. voc. th. 1482 q 2b; ob ein regen eʒ (das korn) begieʒe, daʒ iht kîmen (gen. gl.) darûʒ schieʒe. Renner 19910; (Ceres) nimmt von ihres kranzes spitze einen kern, mit kraft erfüllt, senkt ihn in die zarte ritze, und der trieb des keimes schwillt. Schiller 55b; nun vereinzelt schwellen sogleich unzählige keime. Göthe 1, 328; schon die primel hob geheim unter dorn den gelben keim. Voss (1825) 4, 44; wie die braunen keime (der bäume im frühjahr) halb entgrünt sich blähn. 4, 45. keime am malz, an kartoffeln, der kohlstrunk treibt keime. dazu blütenkeim, fruchtkeim, blattkeim, ferner kornkeim, hopfenkeim, erbsenkeim, kartoffelkeim u. s. w. 2@bb) die blüte am reifen obst, der butzen, s. Sebiz unter 1, a. 33) Die andern bedeutungen des schwesterwortes keid zeigen sich spurweise auch bei keim. 3@aa) korn: von der haberzins wegen sind sie (die hofjünger) auch einhellig also (wegen dessen was rechtens ist), das er (der den zins entrichtet) keinen distelkolben davon wannen sol noch kein stroh das nur ein kym hab, das mag er wol dabei lassen. weisth. 1, 254, 'kein hälmchen an dem auch nur ein korn hängen geblieben ist' (vom dreschen her), nur das kann ja der sinn sein. s. unter keid 2. 3@bb) halm, stengelein: rosmarin kaim oder stengel. bauernstands lasterpr. 177; im Nassauischen keim sogar schlechthin für rosmarinzweig, wie er bei kindtaufen, hochzeiten gebraucht wird (Kehrein 220). dafür bürgt auch, zugleich wol für hohes alter, 'kaim pianta, frutice' (neben 'germe') im cimbr. wb. 134a, wol pflänzchen, und selbst stäudchen. auch Stieler 947 gibt keim surculus. s. keid. 44) Man übertrug es später auf die gesamte natur, als willkommenen ausdruck für den schwer zu bezeichnenden begriff des lebenskeims überhaupt: der luft, dem wasser wie der erden entwinden tausend keime sich im trocknen, feuchten, warmen, kalten. Göthe 12, 72; die in der natur eines organischen körpers (gewächses oder thieres) liegenden gründe einer bestimmten auswickelung heiszen, wenn diese auswickelung besondere theile betrifft, keime. Kant 10, 31. vom menschen: sehr verschieden der kaum befruchtete keim eines stupiden von dem erhabenen charakter eines verklärten Esajas. Lavater aussichten in die ewigkeit (1773) 1, 135. von thieren: die kraft den keim eines einzigen wurms mit dem bloszen willen auf einmal zu bilden. das. 2, 116; was sie (die schmetterlinge) nachlassen, sind keime verherrender raupen. Herder 9, 331. auch die naturwissenschaft braucht das wort, vgl. Oken 4, 301 ff. 55) Übertragen, wie andere erscheinungen des pflanzenlebens (wachsthum, blüte, frucht u. s. w.), auf das menschenleben, äuszeres und inneres, einzelnes und allgemeines. 5@aa) der erste unscheinbare anfang eines zukünftigen das daraus zu werden verspricht oder geworden ist: dieses gut (die tugend), wie es in diesem anfangszustand der hauptinhalt unsers glücks und unsrer bestimmung ist, musz zugleich der keim der glückseligkeit auf eine ewige fortdauer sein, da unsre seele dasselbe nie, ohne ihr wesen zu verlieren, verlieren kann. Gellert (1784) 5, 201, die glückseligkeit ist in der tugend so enthalten wie der zweig oder die frucht im keim; einen fingerzeig nenne ich, was schon irgend einen keim enthält, aus welchem sich die noch zurückgehaltne wahrheit entwickeln läszt. Lessing 10, 319; Andres, der mensch trägt in seiner brust den keim der vollkommenheit. Claudius 6, 184; welchen lebensschwangern keim der zukunft wir mit uns nehmen. Herder zerstr. bl. 6, 224; meiner palmen keime starben, eines mildern lenzes werth. Bürger (1789) 1, 219; durch drangsal, gott, und harte mühe regst du des geistes kraft, damit sein schwangrer keim entblühe zu edler wissenschaft. Voss (1825) 3, 136; ja, lieber Wilhelm, meinem herzen sind die kinder am nächsten auf der erde. wenn ich ihnen zusehe und in dem kleinen dinge die keime aller tugenden, aller kräfte sehe die sie einmal so nöthig brauchen werden, wenn ich in dem eigensinne künftige standhaftigkeit und festigkeit des charakters, in dem muthwillen guten humor (wie im keime vorgebildet) .. erblicke. Göthe 16, 41; sollten die keime dessen, was uns begegnen wird, nicht schon von der hand des schicksals ausgestreut, sollte nicht ein vorgenusz der früchte, die wir einst zu brechen hoffen, möglich sein? 19, 58; freue dich, vater, des herrlichen jungen, wenn einst die schlafenden keime gereift. Schiller 2a; begraben in des wurmes triebe, umschlungen von des sinnes lust, erkanntet ihr (künstler) in seiner brust den edeln keim der geisterliebe. 24a; kann ich dafür, wenn eine knechtische erziehung schon in meinem jungen herzen der liebe zarten keim zertrat? 246a; es müssen einmal in Asien menschen gelebt haben, deren ereignisse die ersten keime der fabel geworden sind. Wieland bei Böttiger lit. zust. 1, 255; das gewissen .. dieser keim aller persönlichkeit. Novalis (1837) 1, 279; das ist die seligkeit, die dort sich wird entfalten in jeder seele die sie hier im keim enthalten. Rückert weish. des Brahm. 8, 91; das ist der keim zu künftigen groszen entwickelungen; die zarten keime des neuen guten wollen ängstlich gepflegt sein; damit war der keim der veredelung in seine seele gepflanzt. 5@bb) dann aber auch von schlimmen, verderblichen dingen: kein keim von geiz wuchs in der reinen brust. Haller (1777) 268, zugleich 'auch nicht das geringste', wie keid, keidel; der schwachheit letzten keim, reisz ihn aus deiner brust. Gotter 2, 434; jedes beschränkte wesen bringt als erscheinung den keim der zerstörung schon mit sich. Herder gott (1787) 238; das traurigste, was die französische revolution für uns bewirkt hat, ist unstreitig das, dasz man jede vernünftige und von gott und rechtswegen zu verlangende forderung als einen keim von empörung ansehen wird. Lichtenberg (1800) 2, 234; er hatte den keim der krankheit schon lange in sich; er trägt den keim des todes mit sich herum. 5@cc) 'im keime' ist was eben erst zu keimen miene macht: sie als brautleute, obgleich noch sehr im keime, verbargen doch nicht ihre zärtlichkeit. Göthe 24, 279; das hiesze eure groszen anschläge im keim zertreten. 42, 110; lassen sie uns .. unsern zwist .. im keime abbrechen. Kretschmann (1786) 3, 2, 45, wie man einen keim 'abbricht'; ein talent im keim ersticken. Gotter 1, 447; da liegen meine hoffnungen — sie stirbt im keim, die junge blume eures friedens, und keine schöne früchte sollt' ich schauen. Schiller 512a; zerstört im keim die ungeborenen geschlechter. 539b; die empörung im keim ersticken, zertreten u. ä.
8451 Zeichen · 162 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Keim

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Keim , des -es, plur. die -e, Diminut. das Keimchen, Oberd. Keimlein, der erste Anfang einer Pflanze, so wie er entw…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Keim

    Goethe-Wörterbuch

    Keim auch ‘Kaim’ (Schreiberh) 1 biol: Ausgangsgebilde für einen neuen Organismus a botan: sich (gewöhnlich aus dem Samen…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Keim

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Keim (embryo) , der wesentliche Theil des Eies. Sowohl das unbefruchtete als befruchtete Ei enthält unter der Form von B…

  4. modern
    Dialekt
    Keimm.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Keim , Keimen m. : 1. a. 'Pflanzenkeim', Keim (kaim) [verbr.], (kḁiⁿm) [Pirmas], Keime (kaimə) [KU-Kaulb A'glan verbr. m…

  5. Sprichwörter
    Keim

    Wander (Sprichwörter)

    Keim Der Keim zersprengt die Hülle.

  6. Spezial
    Keim

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Keim m. (-[e]s,-e) fió (fios) m. , caidl (-i) m. , germ (-s) m.

Verweisungsnetz

62 Knoten, 55 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 7 Kompositum 47 Sackgasse 8

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit keim

89 Bildungen · 79 Erstglied · 3 Zweitglied · 7 Ableitungen

keim‑ als Erstglied (30 von 79)

Keimet

SHW

Keim-et Band 3, Spalte 1241-1242

Keimich

SHW

Keim-ich Band 3, Spalte 1241-1242

keimac

AWB

kei·mac

keimac st. m. n ; vgl. keimat. keimac: nom. sg. Gl 3,681,63 ( Berl. Lat. 8 ° 73, 11. Jh. ). 687,40 ( Bonn 218, 11. Jh. ). 4,207,19 ( sem. Tr…

keimak

KöblerAhd

kei·mak

keimak , Sb. nhd. Rotleder, violettfarbenes Leder ne. tanned leather, violet leather ÜG.: lat. (hyacinthinus) Gl, pellis hyacinthina Gl Q.: …

keimand

DWB

keim·and

keimand , ' kein mann ', ältere nebenform von niemand, wie dieses auch mit angehängtem d: leszt uber in gehn stracks das recht, da wird keim…

kêⁱmant

MNWB

keim·ant

kêⁱmant (keimant , keymant) , kê(i)nmant , kê(i)mens , pron. indef., keiner, niemand (ohne Neg.-Partikel).

keimat

AWB

kei·mat

keimat st. f. — Graff IV,399 s. v. cheimata u. chomat(?). cheimat: nom. sg. Gl 3,664,36. 4,145,58 ( Sal. c ). Hierher vielleicht ( so auch A…

keimata

AWB

keim·ata

keimata st. f. — Graff IV,399. cheimat-: dat. sg. -a Gl 1,644,57 ( M, 2 Hss.; zu -a vgl. Schatz, Abair. Gr. § 110 b ). 4,281,22 ( M ); acc. …

keimbar

DWB

keim·bar

keimbar , adj. keimfähig: da wo das mark, sei es im innersten des baumes oder unter der rinde, einen keimbaren knoten ansetzt. Zschokke. geb…

Keimbewegung

GWB

keim·bewegung

Keimbewegung K. der Runckel Rüben den Zuckerstoff zerstörend. Allg. Zeit. [ JALZ, März 1812 ] p 259 T4,412 Zusatz zu März 1812 42 2 ,356 MuR…

Keimblätter

Meyers

keim·blaetter

Keimblätter , in der Botanik, s. Kotyledonen . – In der Entwickelungsgeschichte der Tiere nennt man K. die Zellschichten des jungen Embryos,…

Keimblase

Meyers

keim·blase

Keimblase , die einschichtige Zellenblase ( Blastula ) vieler Tiere (s. Entwickelungsgeschichte , S. 845).

Keimblatt

GWB

keim·blatt

Keimblatt pl: erste sich aus dem Keim entwickelnde Blätter; im Bild Ehe ich diese .. drey Bände zu schreiben anfing, dachte ich sie nach jen…

keimchen

DWB

keim·chen

keimchen , n. kleiner keim, ' cyma ' Steinbach 1, 841 : sprieszt, ihr keimchen, aus den zweigen, sprieszt aus moos das gräber deckt. Salis 4…

Keimdrüse

LDWB2

keim·druese

Keim|drü|se f. (-,-n) ‹anat› glandola sessuala f. , glandola genitala f.

keimelig

PfWB

keimelig Adj. : ' (winzig) klein ', bes. von etwas, was sich nicht entwickelt, keimelich [ WD-Hoof ]; vgl. kamelig . Rhein. IV 396 .

keimeln

DWB

keim·eln

keimeln , demin. zum folg., pullulare, pullulascere. Steinbach 1, 841 . schon im 15. jh. Mones anz. 8, 495 b , im 14. bei Megenberg : ( die …

keimen

DWB

kei·men

keimen , germinare, pullulare, mhd. chîmen 12. jh. Graff 4, 450, 11 . jh. exodus 146, 25 Diemer, erchîmen Karajan sprachdenkmäler 95, 23 , g…

keimenflor

DWB

keimen·flor

keimenflor , m. nach blumenflor von J. Paul gebildet: die vielfachen erdrinden, die den keimenflor bedecken. 38, 58.

keimen II

RhWB

keimen II = stöhnen s. käumen;

keimen III

RhWB

keimen III = einen Keim treiben s. bei Keim.

keim als Zweitglied (3 von 3)

graskeim

DWB

gras·keim

graskeim , m. , älter auch als schw. m. mit en- plur. ( s. u.; vgl. keim teil 5, sp. 451); oft mit fugenvokal grasekeim. 1) getreidekeim, vo…

hopfenkeim

DWB

hopfen·keim

hopfenkeim , m. keim des hopfens, der im frühjahr aus der wurzel hervor sproszt. dim. hopfenkeimchen.

Ableitungen von keim (7 von 7)

bekeimen

DWB

bekeimen , germinare, keime treiben.

entkeimen

DWB

entkeimen , progerminare, nnl. ontkiemen: entkeimte kost. Brockes 1, 470 ; es entkeime dereinst dem gesunknen gebeine auferstehung. Messias …

Entkeimung

LDWB2

Ent|kei|mung f. (-,-en) 1 (Desinfizierung) sterilisaziun (-s) f. 2 (in Bezug auf Milch) pastorisaziun (-s) f.

erkeimen

DWB

erkeimen , progerminare, aufkeimen.

keime

DWB

keime , f. 1 1) germinatio, das keimen: die den winter über aufgequollene oder in der käume stehende kern. Reichart land- und gartenschatz 2…

urkeim

DWB

urkeim , m. , keim mit ur- C 4 c. noch von der pflanze (keim 2 a) im bilde: in jener ... Nibelungensage zeigt sich uns ... der u. einer pfla…

Verkeimen

Campe

Verkeimen , v. ntr . mit sein , im Keimen verkommen, d. h. vor Mangel an Nahrung vertrocknen. D. Verkeimen. D. — ung .

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „keim". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 14. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/keim/dwb?formid=K03257
MLA
Cotta, Marcel. „keim". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/keim/dwb?formid=K03257. Abgerufen 14. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „keim". lautwandel.de. Zugegriffen 14. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/keim/dwb?formid=K03257.
BibTeX
@misc{lautwandel_keim_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„keim"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/keim/dwb?formid=K03257},
  urldate      = {2026-05-14},
}