Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Keimblätter
Keimblätter , in der Botanik, s. Kotyledonen . – In der Entwickelungsgeschichte der Tiere nennt man K. die Zellschichten des jungen Embryos, aus denen bei weiterm Wachstum die Organe hervorgehen. Zuerst bekannt geworden sind die K. im Embryo des Huhnes, überhaupt der Wirbeltiere, während sie bei den Wirbellosen erst später aufgefunden wurden und oft weniger deutlich sind. Man unterscheidet am Empryo von außen nach innen drei K.: das äußere (obere, Ektoderm, Epiblast ), woraus Oberhaut, Hautdrüsen, Zähne, Horn etc., Speicheldrüsen, Gehirn, Rückenmark und Sinnesorgane (daher Hautsinnesblatt , au…