Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hudeln verb.
hudeln , verb. in zwei hauptbedeutungen, ähnlich denen, die das verwandte subst. hader und das verbum hadern ( sp. 109 ff. 117 ff. ) entfaltet haben, nur so dasz bei hudeln beide manigfach sich berühren, namentlich wenn die zweite ( des zankens, streitens ) durch die mittelvorsetllung des schlecht, verächtlich behandelns ( unten no. 2, b ) an die erste anknüpft. hudeln sagt aus 1 1) aussehen und art eines fetzens oder lumpens haben. 1@a a) intransitiv, im eigentlichen sinne: schweizerisch hudeln, schlottern, bammeln, reiszen; es hudelt alles an ihm, was man an ihm sieht, ist lumpig. Stalder 2,…