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gesellen

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gesellen verb.

Bd. 5, Sp. 4037
gesellen, verb. zum gesellen machen, ahd. gisellan, mhd. gesellen, part. prät. auch ungewöhnlich mit rückumlaut: (da) sich z'in nû het gesalt (: gewalt) des (dom)capitels ein teil. Ottokars östr. reimchr. 38617 Seemüller. 11) zum genossen geben, zum gefährten machen, transitiv: swen du dir gesellest (auf der heerfahrt), dem biut eʒ sô mit guote ... daʒ er dîn dienest (dienstmann) gerne sî. Tristan 5134; der manege sêle vellet unt zuo im gesellet. Tundalus 53, 61; der (sünder) mit dem hellehunde êwiclich gesellet ist. H. v. Neustadt gottes zukunft 7110; niun tûsent schützen wâren der ritterschaft gesellet. Konr. v. Würzburg troj. kr. 30600; geflügelten schrittes leicht hin über dornen zu schweben, zu eilen, gesellt' ihm (dem kindlichen menschen) der vater die holden gefährten, den glauben, die hoffnung. Chamisso 4, 190; den edlen jüngling nehmt, dasz seinen ahnen wir ihn gesellen. Tieck 3, 496; thränen nach ruhm werden unsterblichen ihn gesellen. Klopstock od. 1, 4; reflexiv: sonst pflegen die propheten nicht also zu reden, das sie sich gotte gesellen oder gleichen. Luther 8, 32a, vorher sich gotte zum gesellen und gleichen setzen. 22) zum ehelichen gefährten oder zur ehelichen gefährtin geben, transitiv: (Rudolf von Habsburg) gesellete dî tochter sîn durch sûne kunig Otackeris sune nâch êlîchim rechte. Jeroschin 18083; dô wart si geselt dem marcgrâven ze konen. Ottokars östr. reimchr. 1206 Seemüller; wann er vorcht sich, das er bekente, das sie im were gesellet zu der ee. bibel 1483 16b, 1 Mos. 26, 7, quod sibi esset sociata conjugio vulg.; der solch eine schöne unverwelkliche gattin dem sterblichen menschen gesellen mögen. Göthe 2, 61; schwer wird unsträflich ein bischof, ist nicht frau bischöfin gesellt ihm. Voss Luise 3, 2, 128; eine gehülfin, welche gesellt ihm lebe, des manns gleichartige männin. 136; reflexiv, sich verehelichen, einer person ehelich beiwohnen: wir lesen auch von etlichen keuschen frawen, die aus rechter keuschheit nach dem tode irer menner sich nit haben wollen weder eelich noch sunst gesellen. Albr. v. Eyb ob einem manne u. s. w. viia; schöne weiber sind der himmel, greuliche die sind die hölle; dort für augen, hier für sinnen. wie man sich gleich nun geselle, halten beide für den beutel dennoch fegefeuers stelle. Logau 3, 2, 1; eh sich dieses paar gesellt. P. Fleming 380; hat aussicht, mehr erobrer zu erzeugen, gesellt er sich in liebe einer frau. Schlegel Shakesp. 7, 349, Heinrich VI. 1. th. 5, 5; in ein liebesverhältnis treten, sich in liebe vereinigen, auch obscen, coire: so ich in lieb bin dir geselt ... was du vermacht mit eren, des bin ich ie von dir gewert. Hätzlerin 2, 37, 9; gesellet sichfort ewiglich zu dir mein herz in trewen. Ambr. liederb. 203, 17. 249, 17; ze dir sich diu gesellet (als bettgenossin). Ulr. v. Türheim Tristan 1632; ir habt iuch z'im gesellet (mit ihm gebuhlt). Parz. 133, 22; als ich selb bin ain man, also hon ich mich gesellet. Keller altd. ged. 5, 16; Alkmene .. in die arme des groszen Zeus sich gesellend. Voss Odyss. 11, 268. 33) im höfischen leben des mittelalters, sich paarweise ordnen oder verbinden, so dasz jedem gaste ein ebenbürtiger einheimischer als ehrenbegleitung beigegeben wird, s. Germania 10, 130 fg.: dô sach man sich gesellendie helde küene unde guot. der fürste von Berneder nam an die hant Gunthern den vil rîchenvon Burgonden lant u. s. w. Nibel. 1741, 4; swie iemen sich geselletund och ze hove gie, Volkêr und Hagnegeschieden sich nie. 1743, 1; unde (der sieger) sich geselle swie her selbe welle. Haupts zeitschr. 11, 496; alse der gast gekundigit wirt, sô werde ime von dem priôre oder von den brûderin begeinit mit allim amchte der minne, unde betin zêrist und gesellin sich dan mit dem pêce (friedenskusz). Hohenfurter benedictinerregel des 13. jh. in Haupts zeitschrift 16, 263. 44) zum gesellschafter, zum begleiter geben, transitiv: ich will meinen bruder zu euch gesellen. Adelung; ich bin des wegs nicht kundig, wage nicht zu wanderern die schritte zu gesellen. Schiller XIV, 423 (Tell 5, 2); reflexiv, sich als begleiter anschlieszen: du fürchtest, dich dem flüchtling zu gesellen? XV, 1, 73 (Phädra 5, 1); der mann gesellte sich zu ihm (auf dem wege). Gotthelf Uli d. p. 290; ein anderes frauenzimmer, das sich zu uns gesellte. Göthe 26, 17; gesellt sich zu ihnen der fromme gesell. 1, 227. 55) sich als bundesgenossen vereinigen: auch geselletend sich zuo jnen die 2000 Gallier. Stumpf 125a; eh sich der Schwaben volck mit dem volck Ariovisti gesellet (sese conjunxisset). Ringmann Cäsar (1530) 10b; sich zusammenrotten gegen einen: die sich wider dich gesöllen. Weckherlin 16 (ps. 5, 17); da wider ihn mehr feinde sich gesellten, als dir die nachwelt glauben darf. Ramler oden 53. 66) sich zu einem unternehmen verbinden: (Witzel) geselt sich mit eim subdiacken von Hürfeld, der gleich so redlich als er, in das nonnenkloster zu Frawensee und het gern derselben kloster-jungfrawen eine zum ehweib hinweg gefürt. Alberus wider Jörg Witzeln mammeluken G 2a; drei vischer sich zusammen gsellten und jre garn anander stellten. B. Waldis 3, 52, 1 Kurz. 77) zum freundschaftlichen umgang und verkehr vereinigen, transitiv: wê, wie ist erne (ernte) recht sô guot, wan sî wol gisellen tuot knappen kluogewol mit fuoge zuo den dirnen schœnen. Hadloub 45, 2 Ettmüller; die bezähmerin wilder sitten, die den menschen zum menschen gesellt. Schiller XI, 292 (eleus. fest 7); rings um saszen die freier gesellt. Voss Odyss. 4, 659; zu männern gesellete mütter und schnüre. Ovid. met. 1, nr. 19, v. 19; reflexiv: weil man sieht, dasz ihr (fastnacht) zu ehren sich das meiste volck geselle. Logau 3, 4, 97; was sich geliebet, gesellet sich auch. Henisch 1557, s. geseelen; wer sich gesellet über sich (zu einem höhern). Boner edelst. 77, 41; gleich und gleich gselt sich gern. Alberus dict. o 2a; gleichs zuo gleichem gesellet sich gern. Maaler 174c; nur gleiches zu gleichem gesellet sich gut. Bürger 2, 35; (dasz ihr euch) sô starclich niht gesellet disen trunken snurræren. Ottokars östr. reimchr. 706 Seemüller; hete du dich niht gesellet zuo pœsen leuten dicke. H. v. Neustadt gottes zukunft 6424; wilt du wissen, wie ein mensch gesitt ist, so nimm ware, wie die seien, zu denen er sich gesellet. Keisersberg pred. 65a; wer sich gesellet zum hofärtigen, der lernet hofart. Sirach 13, 1; geselle dich nicht zum gewaltigen. 2; es ist eben als wenn sich der wolff zum schaf gesellet, wenn ein gottloser sich zum fromen gesellet. 21; wie hyena mit dem hund sich gesellet, also auch der reiche mit dem armen. 22; dasz weise leute ihren feinden nicht trauen, noch sich zu ihnen gesellen sollen. Lokmans fab. 5; drumb gsellt jr euch zum höchsten stamm, wie rosztreck under öpfeln schwam. Fischart flöhh. 883 Scheible; das unglück ereilt mich und beschädigt die, die sich zu mir gesellen. Göthe 19, 11; dich mit kerls zu gesellen, die keine ader griechisch blut im leibe haben. 33, 268; von thieren, sich zusammenscharen: hört er der schafe schellen, die von der weide nun sich wieder heim gesellen. Opitz 1, 157. 88) innig verbinden: der sîne hôhen goteheit unsrer brœden menschheit geruochete gesellen. Lamprecht v. Regensburg Franzisk. leben 7; in innige verbindung treten: die mit Christo uneins sind und gar nit mit ihm samlen oder gesellen. kriegsb. d. fried. 48; doch wer hat sich zu seinem (gottes) hohen rath gesellen dürfen? Göthe 9, 287 (nat. tochter 2, 1); geselle dich zu meinem glücke. 19, 12. 99) überhaupt, in verbindung bringen, vereinigen, transitiv: gesellen, zesamen fügen, sociare Maaler 174c; dar nâch sie die girde nimt, so diu vorht ir gesellet ist. Heinr. v. d. Türlin krone 11449; die thränen, die von mir auff deine leiche flieszen, gesell ich mit den küssen. Gryphius verlibt. gesp. 54; an der stat, dâ diu runstâdern (venen) gesellet werdent des rucksdorn (spondilus). Megenberg 131, 1; die zwei erste büchlin meiner oden und gesängen hab ich wider übersehen und alhie mit jhren andern älteren und jüngeren geschwistrigten gesellet. Weckherlin vorr. zu d. weltl. ged.; die zwei neuen bände kleine gedichte .. habe ich mehrmals umgeordnet, um sie auf eine anmuthige weise an einander zu gesellen. Göthe an Zelter 466; ja man überzeugt sich beinahe, dasz es (das pferd) nur zum organ des menschen geschaffen sei, um gesellt zu höherem sinne und zwecke das kräftigste wie das anmuthigste auszurichten. werke 31, 96; vier elemente innig gesellt bilden das leben. Schiller XI, 376 (punschlied 2); hinzufügen, hinzuthun, zu und neben einander stellen: daʒ honig behelt der ding kraft, dar zuo man eʒ gesellt. Megenberg 293, 16; amomum ist ain paum, pringt sâmen gar dick zuo einander gesellt. 356, 18; so gesellte ich wie zum ersten stücke meiner beiträge ein paket karten, so zum zweiten eine foliotafel. Göthe 54, 305; wie selbst sich unbewuszt sie sorgfalt heget, dasz dem geschäft sie schönheitsreiz geselle. W. v. Humboldt ges. werke 3, 400; reflexiv, sich vereinigen: ungelücke und unheil hât sich hie gesellet. H. v. Neustadt Apollonius 6629; mein leib erröttet ausz dem grab, und meine sehl auch ausz der höllen, durch dein gesandtes heil von deinem thron herab zusammen länger sich gesellen (bleiben zusammen). Weckherlin 131 (ps. 30, 3); quecksilber und das blei gesellen sich nicht recht. Logau 3, 2, 31; sich womit verbinden oder verbunden sein, hinzutreten, mit dat.: denn glanz und weichheit dem gefieder (der schwäne) blühen und sich dem löwenmut der brust gesellen. W. v. Humboldt ges. werke 3, 419; mit der präpos. mit: es weisz die gantze welt, dasz reiner wille (keuschheit) sich mit schönheit kaum gesellt. Opitz 1, 58; wann aber erst mit unglücksfällen des fürsten sorgen sich gesellen. Haller ged. 14; mit der präpos. zu: edera ist ein êpaum, er slinget sich über al auf die want, dar zuo er sich gesellet, und vlichtet sich dar ein mit gar vil wurzeln. Megenberg 321, 26; ob diu minn darzuo sich gesellet alsô, daʒ si (frau) gevellet iurm herzen und den ougen. Ottokars östr. reimchr. 90201 Seemüller; gut, ehre, kunst und gunst sich nun zu dir gesellen. P. Fleming 254; er dencket, wann er sich zu bette gesellet, desz abends an seine verstorbene frau. Logau 1, 6, 57; zu regenschauer und hagelschlag gesellt sich liebeloser tag. Göthe 3, 182; talente können sich zum charakter gesellen, er gesellt sich nicht zu ihnen. 6, 183; geselle dich (kranz) zu diesem degen. 9, 167 (Tasso 2, 4); sich zusammenfügen: das ein jglichs (eckbret) sich mit seinem ortbret von unten auff geselle. 2 Mos. 26, 24. 36, 29.
10630 Zeichen · 210 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gesellenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +6 Parallelbelege

    ge-sellen swv. BMZ tr. zum gesellen machen, geben, vereinigen, verbinden mit dat. Trist. Jer. mit zuo Tund. ; part. gese…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gesellensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    gesellen , sw. V. nhd. „gesellen“, sich gesellen (zu), sich jemandem zugesellen, sich einen Genossen geben Vw.: s. tō- H…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gesêllen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Gesêllen , verb. reg. act. 1) Zum Gefährten, und in weiterer Bedeutung, zum Gesellschafter geben. Ich will meinen Bruder…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    gesellen

    Goethe-Wörterbuch

    gesellen gewöhnl refl ‘sich zu (selten: mit) jdm/etw g.’; daneben trans ‘jdn zu jdm/etw zu etw g.’; in sowohl refl als a…

  5. modern
    Dialekt
    gesellen

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    g e selle n [ksèlə Bf. K. Z. ] refl. wie hochd. Rda. Glich un d glich gsellt sich gërn, het d e r Teif e l zuem Ko h le …

  6. Sprichwörter
    Gesellen

    Wander (Sprichwörter)

    Gesellen 1. Gesel dich zu deines gleichen. – Franck, II, 105 a ; Henisch, 1557, 7; Petri, II, 200 u. 335; Eyering, II, 6…

  7. Spezial
    gesellen

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    gesellen, sich sich zu j-m ~ - присоединиться; составить кому-л. компанию устойч. ; присоседиться разг. ; примоститься р…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gesellen

134 Bildungen · 127 Erstglied · 6 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gesellen

ge- + sellen

gesellen leitet sich vom Lemma sellen ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von gesellen 2 Komponenten

ges+ellen

gesellen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gesellen‑ als Erstglied (30 von 127)

Gesellenausschüsse

Meyers

Gesellenausschüsse sind die Ausschüsse, die nach § 95 und 103,1 der Deutschen Reichsgewerbeordnung von den bei Innungsmitgliedern beschäftig…

gesellenbau

DWB

gesellen·bau

gesellenbau , m. im bergbau eine zeche, die von weniger als acht theilhabern gemeinschaftlich gebaut wird Adelung, vgl. geselle 7 und gesell…

gesellenbier

DWB

gesellen·bier

gesellenbier , n. oder gemeinbier, ' zusammenkunft der bauern, da sie ein gewisses geld vertrinken ' Frisch 1, 344 c , juniorum rusticorum c…

gesellenbitten

DWB

gesellen·bitten

gesellenbitten , n. einladung der brautführer zur hochzeit, s. geselle 13, k: im gesellenbitten ist das sträfflich, das man sich auff den so…

gesellenbraten

DWB

gesellen·braten

gesellenbraten , m. bei den handwerkern ein schmaus oder ein geschenk, ' das ein junger, der noch nicht gesell und auch kein jung mehr ist, …

gesellenbrot

DWB

gesellen·brot

gesellenbrot , n. gröberes brot: qui elemosynas eccl. St. Quirini in littore praesentat, dantur ei ex consuetudine 1 legerkäs, pei 7 gsellen…

gesellenbuch

DWB

gesellen·buch

gesellenbuch , n. 1 1) stammbuch, album Schm. 2 2, 258, man hatte dazu gedruckte formulare, deren eins von 1574 im titel sich nennt: stamm o…

gesellendank

DWB

gesellen·dank

gesellendank , m. kampfpreis im turnier, ' so den hofbedienten gegeben wird, die mit dem fürsten im turnier gewesen, nachdem die fürstendänk…

Gesellendanz

MeckWB

gesellen·danz

Gesellendanz n. ein in Wa Rogg üblicher mimischer Tanz hieß Meister- un Gesellendanz.

gesellendienst

DWB

gesellen·dienst

gesellendienst , m. eine frohnleistung, vgl. gesellenfahrt , -fuhre: si kunten dem gemain man nit genueg aufsetzen mit ... scharwerk, gesell…

gesellendienst

FWB

1. s. geselle 6.; 2. ›Dienst, Hilfeleistung; Frondienst‹

gesellenen (?)

MWB

gesellenen (?) swV. → gesellen 1.2.2 MWB 2 558,5;

gesellenessen

DWB

gesellen·essen

gesellenessen , n. wie gesellenmahl: ich bin bereit mit dir zu wetten umb ein gesellenessen ( cena ). Bocc. 56, 133 b (392, 18 Keller ), vor…

gesellenfahrt

DWB

gesellen·fahrt

gesellenfahrt , f. frohnfuhre, vgl. gesellendienst , -fuhre: oder begerest von im, das er dir diene, als tagwercke oder äckere, oder gesölle…

gesellenfisch

DWB

gesellen·fisch

gesellenfisch , m. fisch, der bei einer fischerei von dem inhaber derselben den geistlichen, schulbedienten, forstleuten des orts oder der r…

gesellenfischen

DWB

gesellen·fischen

gesellenfischen , n. ein gemeinschaftliches fischen Frisch 1, 344 c : dasz offtmahls sich unterschiedene personen zusammen geschlagen und ei…

gesellenfuhre

DWB

gesellen·fuhre

gesellenfuhre , f. wie gesellenfahrt, frohnfuhre: ein gsellenfuhr, die solt ihr ihm ins münchsholtz thon. J. Ayrer singspiele 154 b .

gesellengeld

DWB

gesellen·geld

gesellengeld , n. 1 1) geld, das die gesellen einer zunft zusammensteuern: auflegen aller 8 tage einen 3 hellerspfennig und 14 tage 3 pfenni…

gesellen als Zweitglied (6 von 6)

bīgesellen

KöblerMhd

bīgesellen , st. N. nhd. „Beigesellen“ Q.: WvÖst1 (1314) (FB bīgesellen) E.: s. bī, gesellen W.: nhd. Beigesellen, N., Beigesellen (N.), DW-

î.barbêrergesellen

MNWB

î.barbêrergesellen, pl. „ de Islandesfarer welche by dem barthschererampte vormalen gedenet hebben ” (Hamb. ZR. 16). —

tôgesellen

MNWB

toge·sellen

tôgesellen , swv. : trans. jemdn. in die Gesellschaft eines Anderen bringen, „ gode vnde der moder sin Mote ewich loff vnde ere syn, De dy h…

tōgesellen

KöblerMnd

tōgesellen , sw. V. nhd. „zugesellen“, in die Gesellschaft eines anderen bringen, anheimstellen, zuweisen, sich zugesellen Hw.: vgl. mhd. zu…

zugesellen

DWB

zug·e·sellen

zugesellen , v. , mhd. erst im 14. jh. belegt mhd. wb. II 2, 33 a ; Lexer 3, 1182 , in den älteren wbb. regelmäszig für associare, consociar…

zuo gesellen

Lexer

zuo·gesellen

zuo gesellen BMZ mit dat. Mgb. Myst. zû gesalt den gotes kinden Glaub. 764. sich zuo g. ze Msh. 2,152 b .

Ableitungen von gesellen (1 von 1)

vergesellen

DWB

vergesellen , verb. zu einer gemeinschaft vereinen; zusammensetzung mit dem einfachen gesellen, dessen bedeutung und construction dies selte…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „gesellen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gesellen/dwb?formid=G10961
MLA
Cotta, Marcel. „gesellen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gesellen/dwb?formid=G10961. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „gesellen". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gesellen/dwb?formid=G10961.
BibTeX
@misc{lautwandel_gesellen_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„gesellen"},
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  urldate      = {2026-05-15},
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