Eintrag · Goethe-Wörterbuch
- Anchors
- 7 in 7 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGefährde
Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege
Die Gefährde , plur. die -n, eine im Hochdeutschen größten Theils veraltete Oberdeutsche Form des vorigen Wortes. 1) * G…
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18./19. Jh.
Goethe-ZeitGefährde
Goethe-Wörterbuch
Gefährde einmal dichterisch, mehrf amtlich a Gefährdung Verstehst du .. Geliebte, den Wink? .. | Unsre Zufriedenheit bri…
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modern
DialektGefährdef.,, n.
Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Gefährde f., n. a. Spr. Gefährdung, Nachstellung, Hinterlist, Betrügerei: 'dat wi ... desse stucke ... sunder ennygherle…
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SprichwörterGefährde
Wander (Sprichwörter)
Gefährde Wer alle Gefährde will erwiegen, bleibt ewig hinter dem Ofen liegen. – Körte, 1846; Reinsberg III, 100.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit gefaehrde
4 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen
Ableitung von gefaehrde 3 Analysen
ge- + faehrde
gefaehrde leitet sich vom Lemma faehrde ab mit Präfix ge-.
Alternativen: ge-+faehrden+-e gefaehrden+-e
gefaehrde‑ als Erstglied (3 von 3)
Gefährde (bis ins 18. Jh.)
DERW
Gefährde (bis ins 18. Jh.), F., ›List, Be- trug‹, mhd. gevürde, F., ›Hinterlist, Be- trug‹, Deutschenspiegel um 1275, s. Gefahr
Gefährdeeid
DERW
Gefährdeeid, M., ›Gefährdeeid‹ 15. Jh. (1484 Nürnberg) Lüs. lat. iuramentum calumniae, N., ›Gefährdeeid‹, s. Gefährde, Eid gefährden, V., ›i…
gefährdeid
DWB
gefährdeid , m. gefärdeid, juramentum calumniae, eid vor gefärde. Stieler 364 ; s. gefährde 1, c, γ sp. 2074.
Ableitungen von gefaehrde (1 von 1)
ungefährd(e)
DWB
ungefährd(e) , adv. , adj., subst., aus âne geværde, th. 4, 1, 1, 2075 f., seltener als ungefähr und schriftsprachlich im 18. jh. erloschen.…