Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fährde f.
fährde , f. ahd. fârida, mhd. værde, gleichviel mit fahr, gefahr, heute gefährde. 1 1) periculum, gefahr: in fährden und in nöthen zeigt erst das volk sich echt, drum soll man nie zertreten sein altes gutes recht. Uhlands ged. 416 (433), dagegen ich ein reisemüder mann, der sehnlich wünscht, nach manigfachen fährden, zum port des ehstands eingelotst zu werden. 489 (516). 2 2) dolus, arglist, hinterhalt: darum schwör ich feierlich und ohn alle fährde, dasz ich mich nicht freventlich wegbegeben werde. Göthe 1, 134 ; als drauf ohn alle fährde der graf sich niederliesz und neben in die erde die jä…