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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

gn V.

Bd. 2, Sp. 1003
gan V. [allg.] 1.1. sich auf den Füßen schrittweise fortbewegen. Te Faute goahn (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@GladbeckGb). Hei geit lanksam (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@DahlDa). He gaiht up Stelten (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@WarendorfWd). Foitken vür Foitken gohn mit kleinen langsamen Schritten gehen (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh). Et is unkleuk, in de duistern, unsirkern Nacht to gohn (Kr. HalleHal Kr. Halle@BorgholzhausenBo). Bei nit gohen kann, mot terheime bleiwen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Hai gait bräitesig (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@HennenHn). — Ra.: Gohn un Stohn (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh). Dei geiht dor hen wi en Awedissine (Äbtissin), sagt man, wenn eine (junge) Frau beim Gehen mit dem Hintern wackelt (Kr. MindenMin Kr. Minden@DankersenDa). He geiht äß ’n Hahn er geht stolz daher (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). Häi gäit oss en Stuark innen Salot er geht sehr steif (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@BrackwedeBw || mehrf.). Hoi goit dohiar, os wenn ’n Bessenstell innen Nacken hedde er geht in gerader, stolzer Haltung (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || ähnl. mehrf.). Dai gäit, asse wanne ne Staken im Rüggen härre dass. (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). Dei geit, wie wenn ne ’n Peal (Pfahl) schloken heff dass. (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb). Hä geht dohier, as wenn hä en Fitzstahken verschluckt härre dass. (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@LindenLi || mehrf.). Hei geit wo op Disteln er geht sehr vorsichtig (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@BrunskappelBk). Häi gäit up elwen Tauen (Zehen) dass. (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ObermarsbergOm || mehrf. Bri). Hä gäiht, at wenn he op Eier göng dass. (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@HohenlimburgHl || mehrf.). Hai chait dohēär, als wenn ’n Schnīl (Schnecke) no Hochteït krüppet er geht sehr langsam (Kr. BürenBür Kr. Büren@IggenhausenIh). He geiht äs ’n Siegenbuck düör de Aske er geht, rennt sehr schnell (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@OstbevernOb || mehrf. Münsterl). Ümme Ecke gon sterben, umkommen; verderben, eingehen, zugrunde gehen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || mehrf.). Hai gäiht up de laßten Feuten er wird bald sterben (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ObermarsbergOm). Hai gaiht up Friggers Feuten er sucht eine Frau zum Heiraten (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || mehrf.). Met’n Dauden goahn an einer Trauerfeier, Beisetzung teilnehmen (Kr. MünsterMün Kr. Münster@HiltrupHi || mehrf.), medden Luike gon dass. (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || mehrf.). — Sprichw.: Gōan es beäter at krūp’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Biäter schlächt fo(r)t wie gut gonen (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@PeckelsheimPe). Beter en demeutig Fören erre en haugmeudig Gohen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Wer vo fiftig Joan ritt, de mott noher te Feode gohn (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@AugustdorfAu). Wenn m’ söwwes geiht, bedrüch en de Buodde nich (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). Bu me de Göse wient (gewöhnt), sau got se (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi || mehrf.). Alls, wat Beïne hät, dat geiht; bloß Üßen (Kröten), de krupt, un Poggen (Frösche), de springet (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@OstbevernOb). — 1.2. (von Tieren) weiden, sich auf der Weide befinden. He häff de Szägge op den Klaower gaon es geht ihm recht gut (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — Reim: De Hitte (Ziege) gäit op greunen Auen / un lött sïek nit in de Ougen schauen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@SchönebeckeSb). — 2.1. einen Weg begehen, eine Strecke zurücklegen. Bat söffe füär’n Wiäch gn? (Kr. IserlohnIsl El). Ek we woa ’n Stücksken met ’i gōan (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — Ra.: Suine Gänge gon „seiner Wege gehen“ (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Den ünnersten Wiägg gahen nachgeben (Ennepe-Ruhr-KreisEnr HOLTHAUS). — Sprichw.: Ehn Mann geht merr ehnen Wiägg man kann nicht mehrere Dinge auf einmal tun (Ennepe-Ruhr-KreisEnr HOLTHAUS). Lott gohn, biu ’t gäiht, wenn ’t men en rächten Wiäg taum Hiemmel gäiht (Wortspiel mit Bed. 18) (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || mehrf.). — 2.2. (+ sik) in bestimmter Weise zu begehen sein. Up dän Pattwäg goiht et sik so lichte (Kr. HalleHal Kr. Halle@BorgholzhausenBo). — 3.1. sich irgendwohin begeben. No Hous gohn (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@OestrichÖs). Sloapen gaohn (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@WarendorfWd). Sundags gingen wij spöllen (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh). De Wüewer chōt in’n Herwest no ’er Maschüenen desken (dreschen) (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@SchwelentrupSw). Up Friggen gōn (Kr. HöxterHöx Sb). Up Reisen goahn (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenbergeAb). No Berre gohn (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi). Chō inne Kücken! (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@NordborchenNb). He is upn Lanne chon (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@RöckinghausenRö). Längs de Döarn gohn hausieren gehen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@ErleEr). In de Naune gn sich zum Mittagsschlaf hinlegen (Kr. SoestSos Kr. Soest@ElfsenEl). Se gengen wane to Wiärke (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@WiedenbrückWb). Tonn Bännen gon zu Werke gehen, Radau machen, lärmen, poltern (Kr. HalleHal Kr. Halle@LoxtenLo || mehrf.). In Klange gohn viel Lärm machen, toben, poltern (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh || mehrf.). Diu kanns gôhn, wo de wuß (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). — Ra.: Stuwen gaoen wegfliegen, entwischen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). Te dumm, üm lōup’m te gn sehr dumm (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Üd). Inne Moite gohn entgegen gehen (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@AltenbekenAb). Üöwer diän Harz goahen, in de Oeiwigkeit goahen sterben (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). Junge, gao nao de Maone un plück Stiärne! sagt man, wenn ein Kind lästige Fragen stellt (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). Eenen unner de Augen gaohn sich jmdm. gefällig, demütig erweisen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh || mehrf.). Up ’en Käuhhannel gōen eine Frau zum Heiraten suchen (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe || ähnl. (Sterken-) mehrf.). Häi geiht inne Ulenflucht sagt man, wenn jmd. abends ausgeht (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). Sai geyht innen Hittenhiämel sie wird ohnmächtig (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@ArnsbergAr || ähnl. (Suien-, Gouse-) mehrf.). Hei goiht mede Briut nohn Bedde er war bei einem Streit, Handel erfolgreich (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@SpradowSp || mehrf.). Uppe Roöben gon sterben, umkommen; verderben, eingehen, zugrunde gehen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh || ähnl. mehrf.). Doteo gon sterben (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Op de Fasel gohn nicht viel zu essen bekommen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Bäi ainem ter Kost goen (gegen Bezahlung) bei jmdm. wohnen und essen (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). — Sprichw.: Wann me vam Rothuse kümet, is me kläuker, erre wann me dorop geiht (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Man mott sick nich äher uttrecken, äs m’ nao’n Bedde geiht (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@EmsdettenEm || mehrf.). Wenn ’t tom Danzen gait, döet mi de Faut nich weïh (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). — 3.2. regelmäßig besuchen. Ick geih nao de Schule hen (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@MerfeldMf). Hai gäiht oppe hoauge Schaule (als Ra.: er kommt ins Gefängnis) (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HerdeckeHd). Kumfermanden gott nao de Kinnerlär (Kr. SoestSos Kr. Soest@BorgelnBo). De goht ol naun Pastoer (zum kirchlichen Unterricht) (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@BrackwedeBw). — 3.3. in einem bestimmten Bereich (beruflich) tätig werden. He geht no’n Schacht, no de Tiggeleri er ist Bergmann, Ziegeleiarbeiter (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Häi gāt nao de Baon er ist Bahnbeamter (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). — 4. sich in best. Weise kleiden. He geht ’n ganzen Dagg met’n Stock un ’n langen Rock er praßt, lebt verschwenderisch (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BoyerBo). — Ra.: Met der Mäode goahen der jeweiligen Mode folgen (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@WarsteinWa). — 5.1. einen Ort verlassen; weggehen. Komm’m un Gōan (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Goh in Guots Namen! (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@RecklinghausenRh || mehrf.). Gaoh mi iut’n Aeogen! (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). Goh do denn! (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). He gung nit van de Stie (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@BreckerfeldBf). De Rauk (hier: Blütenstaub) gait von de Ǭren (Ähren) (Kr. SteinfurtStf Rh). — Ra.: Nich von Kanten gon aufpassen, lästig, aufdringlich werden (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Ut de Wiäld / ut Tied gaohn sterben (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HalternHa). He lot ’t gaun er lief schnell weg (Kr. TecklenburgTek Me). — Sprichw.: Tiäne dauet woeih, wenn se kummet unn wenn se gott (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). Klaine Blagen un Luise (Läuse) gatt amme besten, wann me se gewähren lätt (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). Krankheit kümp te Piäre un geiht te Fode (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || mehrf.). — Rätsel: Et kümmet täo Pearde un gaiht täofäote: Unglück, Krankheit (Kr. BürenBür Kr. Büren@SalzkottenSk || mehrf.). — 5.2. seinen bisherigen Arbeitsplatz aufgeben; aus dem Amt, Dienst ausscheiden. De Maget well gohn (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AssinghausenAh). Am ǟisen maut ’e gōan (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 6. sich an etwas zu schaffen machen; sich unerlaubt von einer Sache etwas nehmen. De Katte gaht bi de Wost (Kr. MindenMin Kr. Minden@KleinenbremenKb). — 7. schwanger, trächtig sein. Wū lange gǟit de Hitte? (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 8. mit jmdm. ein Liebesverhältnis haben. Se gǟit met emm’m (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Se gaott tesamen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa). Dei got miteinanner (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi). Buinanner gon heiraten (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — 9.1. in bestimmter Weise in Bewegung sein. Dei Windmülle geiht nit mär (Kr. BürenBür Kr. Büren@BleiwäscheBl). Biuten geut en scharpen Wind (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@WestereidenWe). Tüegel gaoen laoten (locker lassen) (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh). — Ra.: Den geuht de Tungen osse der Siegen dat Blick (kurzer Schwanz der Ziege) er redete ununterbrochen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@DetmoldDe). Hä lätt sick gōan er wird nachlässig (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Däm geht de Buckse met Grundies er hat große Angst (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@LindenLi || mehrf.). Söcht gohn loten seufzen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@DattelnDa || mehrf.). Eunen gohn loten eine Darmblähung (laut) entweichen lassen (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@VolkhausenVo || mehrf.). — Sprichw.: Kr. WiedenbrückWie dey gohet de Hacken, sau gohet dey auk de Backen wie man arbeitet, so ißt man auch (und umgekehrt) (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@NeuhausNs || verbr.). — Rätsel: Wat geiht un geiht un kumt nich füdder: Uhr (Wortspiel mit Bed. 1.1 bzw. 5.1) (Kr. MindenMin Kr. Minden@IlserheideIh || mehrf. Min). Wann he geiht, dann steiht he; wann he steiht, dǟnn geiht he: schwanzwippende Bachstelze (Wortspiel mit Bed. 1.1) (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa || mehrf.). Dags geiht’ klipp-klapp, nachts steiht’ vorn Bedde un gapt: Holzschuhe (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@HorstmarHo || mehrf.). — Reim: Däi Windmüller mahlt, wann de Wind gut gäiht, / un häi küsset de Frugge, wann se stille stille stäiht (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ObermarsbergOm). — 9.2. (vom Teig) aufgehen, durch ein Treibmittel aufgetrieben werden. De Deeg mott eeste gauhn (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). De Dǟich well noch gā nit gōan (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 10.1. sich machen lassen; möglich sein. Et sall wuol gohn (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@OestrichÖs). Alles geht! — Alles geht nech! ’n Osse kann nech an Melkfeber sterwen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN 21). — Ra.: Et ginge wuol, äwwer et geit nit (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh || mehrf.). Alles gäit, bloß Fiäske (Frösche) unn Floih hüppelt erwidert man, wenn jmd. (bes. ein Kind behauptet), „das geht nicht“ (Wortspiel mit Bed. 1.1) (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr || mehrf.). — Sprichw.: Bat nit gäiht, dat gäiht nit (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@GeiseckeGs). — Sagw.: Et sall wall gohn, see jenne Meken, os et ’n Kind mett öinen Böine kraig (Wortspiel mit Bed. 1.1) (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd || mehrf.). Do gaiht et auk met, sagg Schwattens Henrich, do gong hä op’n Häckselbuen (Raum über dem Kuhstall) un schnait sik ’n Prümken op dä Schniebank af (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). — 10.2. einigermaßen akzeptabel sein, gerade noch angehen. Koate Tīd gǟit dat (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 11.1. sich in bestimmter Weise entwickeln; in bestimmter Weise verlaufen. Dat Geschäft geiht (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw). Biu hiät et goen? (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@WestereidenWe). — Ra.: Dätt genk kuilümme das verlief anders als erwartet (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). Et geut Hals üöwer Kopp (Kr. SoestSos Kr. Soest@HöingenHö). Et gönk äs en Sisemännkken etwas glückte, gelang sehr gut (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). Do gäiht allet as geschmiert das gelingt alles tadellos (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). — Sprichw.: ’n Daohen (Toten) un ne Brut geht selten gut (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). — Sagw.: Dat geit all heller mit usen nien Pappn, mände dei Junge, gistern slüög hei use Mamma un vandage mi (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Et geiht, dat et schnüff, sagg de Jung, dao ret he up ne Suege (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || mehrf.). — 11.2. in bestimmter Weise zu handhaben, zu machen, durchzuführen sein. — Ra.: Datt geiht nitt, orre wamme ’n Hittken (Ziegenlamm) annen Tiun bint sagt man jmdm., der seine Arbeit schnell, aber ohne die nötige Sorgfalt erledigt (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe || mehrf.). Et geit iäme van der Hand es fällt ihm leicht, es gelingt ihm ohne große Mühe (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || mehrf.). — 12. erklingen, tönen. De Klocken got (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 13. sich lösen, abblättern. Denn Bast (Rinde) geht van denn Boom (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@LiedernLi). — 14. in etwas Raum finden; in etwas hinein-, durch etwas hindurchpassen. In dän Pott gott twǟi Kannen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — Ra.: Dat goit nit in muinen Kop das begreife ich nicht (Kr. SoestSos Kr. Soest@SoestSo). Dat is mähr, äs in’t Näppken geiht sagt man, wenn sich jmd. zu viel zugemutet hat (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@SelmSm). Dat goit nich innen hualen Baum die Sorgen sind kaum noch zu ertragen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Dät geit up kenne Keohiut! das ist unerhört, maßlos (Kr. BürenBür Kr. Büren@BokeBo || mehrf.). Dätt gäiht in kain Driäelaken (grobes Tuch zum Tragen von Stroh u.ä.) dass. (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). Hä gǟit nit mä döä de Doär er ist zu dick (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — Sprichw.: Wat der geiht düör’t Halsgatt, dat geiht auk düör Äsgatt (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). Gedüllige Schoape gott viele in oeinen Stall (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). Minsken got vïele inne Welt, owwer nich Köppe (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — 15.1. sich bis zu einem bestimmten Punkt erstrecken, ausdehnen. Se gǟit eäm blaus bis anne Schuller (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Et goit nicks iawer de Gesundhoit (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Daor geht nix fö das übertrifft alles (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). — Ra.: Dat geiht mi üöwer de Hautschnouer das übersteigt jedes Maß und macht mich wütend (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || mehrf.). So wit gaoht sine Gaise nich das begreift er nicht (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || mehrf.). — Sprichw.: Batt diäm Manne bläoß bis an de Kneie geuht, dat geuht der Frugge ant Hiärte (Wortspiel mit Bed. 15.3) (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). Weïwerlist un Hittenmist geiht üwer alles (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi || mehrf.). Biuernstolt goeiht üöwer Kaweloeiernstolt (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). — 15.2. in einer bestimmten Richtung verlaufen. Üm ehr Hus häff ne Watergräfte gaohn (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WüllenWü). — 15.3. auf etwas, jmdn. abzielen, gerichtet sein; irgendwohin gelangen. De Sap mot in de Böme gohn (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). De Nagel geiht nich düör dat Brett (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr). — Ra.: Naot End gaon bald aufgebraucht sein (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HalternHa). Et geiht iäme an de Nieren es erregt, bewegt ihn sehr (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). Dat geht em dürch Mark un Penninge das verursacht bei ihm eine unangenehme Empfindung (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@LindenLi). Laut die ’t düörn Kopp gaun! überlege dir das (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@BevergernBe || mehrf.). He hät et in de Haore gaohn laoten er hat es vergessen (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@BentelerBe). Olles geiht in Grott un Mott es zerfällt alles in Stücke (Kr. HalleHal Kr. Halle@LoxtenLo). In de Grättse gohn nicht geraten (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). In de Roeiwen gaohn mißlingen (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). Bidal gon dass. (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Dai gäiht diär de Lappen er entkommt, entwischt (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). He is mi düör de Fissen goahn er ist mir verloren gegangen (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). — Sprichw.: Dei Krug geit sęu lange nau Burn, bis hei bricht (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@SchwaneySw). Non Munne goit ’n bekannten Weg man kann auch im Dunkeln essen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — Sagw.: Do gäihret hier, saggte de Krägge, do harr se de Haweck im Schnawel (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || mehrf.). — 16. sich einem bestimmten Zustand, Zeitpunkt o.ä. nähern. Et geït up tweï 1 Uhr ist vorüber (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh). — 17. sich nach jmdm., etwas richten; jmdn., etwas als Maßstab nehmen. — Ortsspott: Se geet nao den Weertsen (ON Werth) Pünder (Gewicht an der Waage, Uhr) sagt man in Bocholt von einer falsch gehenden Uhr (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BocholtBh). — 18. Unpers.: sich in einer bestimmten Verfassung, Lage befinden. Et goiht mi läge (schlecht) (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). — Ra.: Et geut enne ossen Kausteerde, heu wäßt inne Eern sagt man von alten Leuten (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@OerlinghausenÖr || mehrf.). Et gaiht iäme ärre ner Hitte, dai hiät et Fett innewennig er ist sehr dünn, mager (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@EversbergEv). Et gaiht iäne wie ne allen Goul er ist müde und abgearbeitet (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BorgentreichBo). Et geit iäme ase ne Ule, hei kann et Licht nit verdriäen er hat etwas zu verbergen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü), er ist nachts viel unterwegs (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@EndorfEn). — Abschiedsgruß: Guutt gaohn! (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DarfeldDf || verbr.). Cheu jiu cheut! (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HiddenhausenHi || mehrf.). Lo di et guet gohn! (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HilbeckHi || mehrf.). G di wat! (Kr. BeckumBek Vh || mehrf.). — Wortspiele mit Bed. 1.1: Wu geiht? — Up de Been am besten (Kr. MünsterMün Kr. Münster@GrevenGr || mehrf.). Boū geidet? — Up tweï Bein osse ne wakkelege Gaus (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh || mehrf.). — Wortspiel mit Bed. 2.1: Laot ’t gaohn, wu ’t geit; wenn ’t men den rechten Weg nao’n Hiemel geit (Münsterl BAHLM 103 || mehrf.). — Sprichw.: Foiher diek guet, dann gäihret dej guet (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). Wann ’t nitt guet gäit, dann gäiert slecht (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). — 19. In verblaßter Bed. — 19.1. einen Zustand bezeichnend: Fuir (→ fiᵉr) gon keine Milch mehr geben (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh); güste gon dass. (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — 19.2.1. den Eintritt eines Zustands bezeichnend. Bankruät gn zahlungsunfähig werden, Bankrott machen (Kr. IserlohnIsl Is). Peiger (pleite) gaon dass. (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). — 19.2.2. In Kombination mit einem Verb: 19.2.2.1. + sitten sich (hin)setzen. Gong ßidden! nimm Platz (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo || mehrf.). Hai gung op et Piätt sitten (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@HalverHa). Dan gäit se bi de Kinder sitten (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al). — Ra.: Go gitt drei Dage sitten! sagt man, wenn man sich für einen Gast lange Zeit nehmen will (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@KirchhellenKh = ROTTMANN 21). Dat is nich äs „Frau, gt sitten“ die Sache ist nicht so einfach zu erledigen (Kr. BeckumBek Al || mehrf.). — 19.2.2.2. + liggen sich (hin)legen. Well ’t Berre verkäöff, kann met de Mäse upt Strauh liggen gaohn (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). — Ra.: Up dät Oher liggen gohn schlafen gehen (Kr. BürenBür Kr. Büren@BokeBo || mehrf.). Gong anne Grund liggen! geh mir aus dem Weg, verschwinde (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). — 19.2.2.3. + stan sich (hin)stellen. Goh stohn! (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@SeppenradeSr). ⟨Inf.: ›gan‹ (in Kr. HerfordHfd vor auslautendem n: ›a‹ = äo) [verbr.], ›gaen‹ [verstr. Lippe Kr. AhausAhs Kr. WarendorfWdf Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Kr. BeckumBek HPaderb SWestf]. — Präs. 1. Sg.: ›ga‹ (in Kr. HerfordHfd ›a‹ im Auslaut = äo) [verbr.], ›gae‹ (›a‹ in Kr. TecklenburgTek vor nachfolgendem Vokal =  statt au) [bes. Kr. TecklenburgTek OWestf Hellweg KSauerl], ›gå‹ [verstr.]. 3. Sg.: ›gē²t‹ [WMünsterl Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel SWestf], ›geit‹ [(östl.) Münsterl (›ei‹ = ›ē¹‹) OWestf Kr. LippstadtLst Kr. BrilonBri (meist ›ei‹ = ›ē¹‹, ›ē²ᵇ‹)]; Inversion ’geht es’ (Belege im SWestf leider nicht flächendeckend): ›gē²t‹ (e)t bzw. ›geit‹ (e)t [verbr.], ›geid‹ et [verstr. HPaderb], ›geieret‹ [Kr. MeschedeMes Wbg], ›gē²ert‹ bzw. ›geiert‹ [Kr. LippstadtLst Kr. BürenBür Mes]. Pl.: ›gat‹ [verbr.], ›gåt‹ [SWestf Wal], get (›a‹ vor Vokal) (Kr. TecklenburgTek Me), gat [Kr. IserlohnIsl Kr. OlpeOlp Kr. MeschedeMes Bri]. Inversion: 1. Pl.: ›gå‹ bzw. ›ga‹ [verstr. SWestf]; 2. Pl.: „gor“ [Kr. ArnsbergArn Kr. MeschedeMes Olp], „gar“ [Kr. MeschedeMes Olp]. — Besonderheit in Olp: 1. Pl.: ›gån‹ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@WendenWn), ›gan‹ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RömershagenRö); 3. Pl.: ›gant‹ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@DrolshagenDh Kr. Olpe@OlpeOl), „gont“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@SaßmickeSm) neben ›gåt‹ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@DrolshagenDh). — Prät. 1./3. Sg.: ging [OWestf, sonst verstr. bes. SWestf], geng [Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. WiedenbrückWie SWestf, sonst verstr.], gong [Münsterl (außer Kr. AhausAhs Kr. SteinfurtStf Tek) Mark Olp], göng [Kr. AhausAhs Kr. SteinfurtStf Tek, sonst verstr.], gung [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Kr. HerfordHfd Kr. BielefeldBie Lippe Kr. HöxterHöx die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Ennepe-Ruhr-KreisEnr Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Olp], güng [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Hfd], „gän“ u.ä. [Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Rek]. Pl.: gingen [Kr. DetmoldDet Kr. HöxterHöx Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bri], gengen [Kr. WiedenbrückWie SWestf], göngen [Münsterl Mark], gungen [verstr. (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Kr. WiedenbrückWie Kr. HöxterHöx Ennepe-Ruhr-KreisEnr Alt)], güngen [Kr. MindenMin Lippe Kr. HöxterHöx Bor], gangen (die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HagenHg); 3. Pl.: gungent (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RüblinghausenRü). — Part.: ›gan‹ (in Kr. HerfordHfd vor auslautendem n: ›a‹ = äo) [verbr.], ›gaen‹ [verstr.], gane [WMünsterl], gegangen [Ennepe-Ruhr-KreisEnr Olp]. Ohne ge-Präfix [verbr.], ge- u. e- [verstr. bes. Kr. MindenMin u. westl.]. — Imp. Sg.: ›ga‹ (in Kr. TecklenburgTek ›a‹ im Auslaut =  statt sonst üblichem au) bzw. verkürzt ›gå‹ (bei den laienschriftlichen Belegen oft nicht zu unterscheiden) [verbr.], gong [Kr. TecklenburgTek Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Kr. HerfordHfd Kr. HalleHal Lippe Höx, sonst verstr.], gang [Olp, verstr. Kr. LemgoLem Höx]. Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@DrolshagenDh differenziert zwischen ›ga‹ (j.) und gang (ä.). Pl.: ›gat‹ bzw. ›gåt‹ [verstr.], gat (Kr. MeschedeMes Br)⟩ ¶ Vgl. RHWB 2,1100: gehen; NDSWB 5,29: gān. Zus.: → dāle~, dar-an~, dar-bī~, dar-duᵉr~, dar-langes~, dar-tiᵉgen~, dar-up~, Dē¹nst~, dō²d~, dweªrs~, fǟl~, flöiten~, früᵉmed~, fürder~, furt~, ganges~, giᵉgen~, engiᵉgen~, gō¹d~, te-grunde~, te-hand~, te-hand~, heªr~, oªwer-heªre~, hiᵉne~, hiᵉne-tō¹~, hō²ch~, te-hō²pe~, hukke~, irre~, kapot~, tō¹-kǟre~, Kirken~, tō¹-klange~, krum~, kurt~, kweªr~, lam~, liᵉdig~, liggen~, Līk~, Līkna~, lō²pen~, fer-loªren~, los~, lǖdens~, mank~, mis~, mo¹tig~, neªwen-heªr~, te-nichte~, no²teken~, oªpen~, retūr~, richt-tō¹~, richt-ūt~, richtig~, rips~, te-rügge~, rund~, schēf~, fer-schüt~, bī-sīd~, slapen~, snad~, spatsēren~, to¹mig~, ǖtekens~, weg~, widder~, wiᵉder~.
17853 Zeichen · 512 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    ganst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    gan , st. N. (a) nhd. Gähnen, Schrei, Lärm Hw.: s. gana E.: s. germ. *gana-, *ganam, st. N., Gähnen; vgl. idg. *g̑ʰan-, …

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    gân

    Althochdeutsches Wörterbuch · +29 Parallelbelege

    gân s. gangan.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gan

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    gan (du ganst und gans Parz. 524, 20. W. Wh. 62,24 und öfter ) er gan, wir günnen. conj. ich günne. — prät. ich gunde (g…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gânv.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +3 Parallelbelege

    gân , ° gên (bes. südofäl.), v. , Präsens Sg. gewöhnl. Form 1.

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gan

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    gan , s. gönnen , gehn , gen (gegen).

  6. modern
    Dialekt
    gan

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    ga n , ge h (n) [kó Olti. Fisl. Sier. ; ké Pfetterhsn. Hi. Steinbr. Heidw. Lutterb. Gebw. Ruf. Co. Ingersh. Bf. Dü. ; kê…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gan

1.981 Bildungen · 919 Erstglied · 1.054 Zweitglied · 8 Ableitungen

gan‑ als Erstglied (30 von 919)

gana1

LDWB1

gana 1 [gā·na] f. (ganes) Frau des « Salvan » (weibliche Sagengestalt).

gana2

LDWB1

gana 2 [gā·na] f. (-nes) (Geranium sylvaticum) ‹bot› Waldstorchschnabel m.

Ganache

Meyers

gan·ache

Ganache (franz., spr. -ásch'), s. Ganaschen ; die Franzosen reden von schwerem oder dickem G. beim Menschen, wie wir sagen: er hat einen sch…

ganagljan

KöblerGot

ganagljan , sw. V. (1) nhd. festnageln, annageln, nageln ne. nail (V.), affix by nailing ÜG.: gr. προσηλοῦν; ÜE.: lat. affigere Q.: Bi (340-…

ganah

KöblerGot

ganah- , Prät.-Präs. (4) nhd. es genügt ne. it is sufficient, suffice ÜG.: gr. ἀρκεῖ, ἀρκετόν, ἱκανόν; ÜE.: lat. sufficit Hw.: s. ganauhan Q…

Ganai

ElsWB

Ganai [Kanai NBreis. ] Schimpfwort: Lump, Lumpengesindel. — frz. canaille.

ganaist

AWB

ganaist , ganaiste , ganastra Gl 4,191,23. 3,697,4. 3,1,46 s. gneista.

ganaitjan

KöblerGot

ganaitjan , sw. V. (1) nhd. beschimpfen, schmähen, lästern ne. subject to foul language, subject to verbal humiliation, revile, treat shamef…

ganamnjan

KöblerGot

ganamnjan , sw. V. (1) nhd. benennen, nennen ne. name (V.), designate by name Q.: Sk (400) E.: s. ga-, namnjan*; B.: 3. Pers. Sg. Prät. gana…

gananþjan?

KöblerGot

gananþjan? , sw. V. (1) Vw.: ? s. gaandjan Son.: Anders Regan s. u. gananþjan, der gananþida in Luk 5,4 CA als verstellte Glosse ansieht, da…

ganare

KöblerAhd

gan·are

ganare , V. nhd. ergreifen ne. seize Q.: Urk (973) E.: s. gi, winnan

Ganaschen

Meyers

gan·aschen

Ganaschen (franz. ganaches ) heißen beim Pferde die Wangen unterhalb der Augen, deren knöcherne Grundlage die beiden Unterkieferäste bilden.…

ganasjan

KöblerGot

ganasjan , sw. V. (1) nhd. erretten, herstellen, heilen (V.) (1), retten ne. save (V.), rescue (V.), make safe, put into safety, preserve (V…

Ganásse

Adelung

gan·asse

Die Ganásse , plur. die -n, an den Pferden, der Kinnbacken, wenn er fast die Kehle berühret; aus dem Franz. Ganasse, und Ital. Ganassa, Gana…

Ganasser

PfWB

gan·asser

 Ganasser m. : ' Gänserich ', auch 'närrischer Kerl', Ganasser [ Don-Werb ]. — Nach DWb. IV/1, 1, 1257 gehört die österr. Form ganauser zu …

ganatjan

KöblerGot

ganatjan , sw. V. (1) nhd. benetzen ne. make wet, wet (V.), moisten ÜG.: gr. βρέχειν; ÜE.: lat. rigare Q.: Bi (340-380) E.: s. ga-, natjan; …

ganawistrōn

KöblerGot

ganawistrōn , sw. V. (2) nhd. begraben (V.) ne. bury, inter (V.), put in a grave ÜG.: gr. θάπτειν; ÜE.: lat. sepelire Vw.: s. miþ- Q.: Bi (3…

ganazzo

AWB

ganazzo sw. m. , mhd. ganze, nhd. dial. ganze, ganz, genz; mnd. gante; vgl. mnl. gent; ae. ganot. — Graff IV,220. Alle Belege nom. sg. gan-a…

ganaúha

KöblerGot

ganaúha , sw. M. (n) nhd. Genüge, Auskommen, Genügsamkeit ne. sufficiency, self-sufficiency, satisfaction, contentment ÜG.: gr. αὐτάρκεια; Ü…

ganaúhan

KöblerGot

ganaúhan , Prät.-Präs. (4) nhd. genügen, zur Genüge versehen sein (V.) mit ne. suffice, be enough, be sufficient Vw.: s. ganah- E.: s. germ.…

ganbaysium

MLW

* ganbaysium v. * gambesium. Staub

ganca

MLW

* ganca , -ae f. (ganea; cf. ital . ganza; v. Battisti-Alessio, Diz. etim. ital. III. p. 1761 ) meretrix – Hure : Conr. Mur. summ. p. 160,10…

gancâder

LexerN

ganc·ader

ganc-âder f. sehne, flachs im kniegelenk Chr. 11. 573,16. 611,8. vgl. Schm. Fr. 1,35.

gancbâr

MNWB

ganc·bar

gancbâr , adj. , gangbar, kursierend, geltend , g. münte, g. gelt.

gancbār

KöblerMnd

ganc·bār

gancbār , Adj. nhd. gangbar, geltend, kursierend Hw.: s. gancbārich; vgl. mhd. *gancbære? E.: s. ganc (1), bār (2) W.: s. nhd. gangbar, Adj.…

gan als Zweitglied (30 von 1.054)

klagan

KöblerAn

*-klagan , an., Sb. nhd. Klage? Vw.: s. ā- I.: Lw. mnd. klage E.: s. mnd. klage, F., Klage; s. germ. *klagō, st. F. (ō), Klage, Wehklage, Ja…

agan?

KöblerAhd

*agan? , sw. V. nhd. sich fürchten ne. be afraid Q.: PN E.: germ. *agan, st. V., sich fürchten; idg. *agʰ-, *h₂egʰ-, V., seelisch bedrückt s…

aigan

KöblerGerm

*aigan , Prät. Präs. nhd. haben ne. have, own (V.); RB.: got., an., ae., afries., as., ahd. Hw.: s. *aih- E.: idg. *ēik-, V., haben, zu eige…

ansprengan

KöblerGerm

*ansprengan , st. V. nhd. entspringen ne. spring (V.) off; RB.: ae., as., ahd. E.: s. *an-, *sprengan W.: ae. onspringan, st. V. (3a), entsp…

belgan

KöblerGerm

*belgan , st. V. nhd. schwellen, aufschwellen, zürnen ne. rage (V.); RB.: got., an., ae., afries., anfrk., as., ahd. Vw.: s. *ga-, *uz- E.: …

bergan

KöblerAs

*bergan , st. V. (3b) Vw.: s. gi-* Hw.: vgl. ahd. bergan* (st. V. (3b)); anfrk. *bergan Q.: ON E.: germ. *bergan, st. V., bergen, schützen; …

beugan

KöblerGerm

*beugan , st. V. nhd. biegen ne. bend (V.); RB.: got., an., ae., as., ahd. Vw.: s. *ga- E.: s. idg. *bʰeug- (3), *bʰeugʰ-, V., biegen, Pokor…

bidreugan

KöblerGerm

*bidreugan , st. V. nhd. betrügen, täuschen ne. deceive; RB.: afries., anfrk., as., ahd. E.: s. *bi, *dreugan (2) W.: afries. bidriāga* 6, s…

bigangan

KöblerGerm

*bigangan , st. V. nhd. begehen, besorgen ne. exercise (V.); RB.: ae., afries., as., ahd. E.: s. *bi, *gangan W.: ae. begangan, st. V. (7)=r…

bileugan

KöblerGerm

*bileugan , st. V. nhd. belügen ne. „belie“, lie (V.) (2) to someone; RB.: ae., afries., ahd. E.: s. *bi, *leugan W.: ae. beléogan, st. V. (…

bilgan?

KöblerGot

*bilgan? , st. V. (3) nhd. schwellen ne. swell (V.) Hw.: s. balgs* Q.: Regan 20, Schubert 19 E.: germ. *belgan, st. V., schwellen; vgl. idg.…

biwegan

KöblerGerm

*biwegan , st. V. nhd. bewegen ne. move (V.); RB.: ae., ahd. E.: s. *bi, *wegan W.: ae. bewegan, st. V. (5), bedecken W.: ahd. biwegan* 5, s…

biþwengan

KöblerGerm

*biþwengan , st. V. nhd. bezwingen ne. defeat (V.); RB.: afries., as., ahd. E.: s. *bi, *þwengan W.: afries. bithwinga* 8, st. V. (3a), bezw…

blangan?

KöblerAe

*blangan? , st. V. (3a) Vw.: s. ā- E.: s. belgan L.: Hh 26

blycgan

KöblerAe

*blycgan , sw. V. Vw.: s. ā- Hw.: s. bléat? L.: Hh 28

bolgan?

KöblerAhd

*bolgan? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ir- Hw.: s. belgan

borgan?

KöblerAhd

*borgan? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. fir- Hw.: s. bergan*

brengan

KöblerGerm

*brengan , st. V. nhd. bringen ne. bring; RB.: got., ae., afries., anfrk., ahd. E.: s. idg. *bʰrenk-, V., bringen, Pokorny 168; idg. *bʰer- …

bēgan

KöblerGerm

*bēgan , st. V. nhd. streiten ne. fight (V.); RB.: an., ahd. E.: idg. *bʰēgʰ-, *bʰōgʰ-, V., streiten, Pokorny 115 W.: an. bāga, st. V., stre…

daugan?

KöblerGerm

*daugan? , st. V. nhd. verbergen ne. conceal; RB.: ae., ahd. E.: vgl. idg. *dʰeuk-, V., Adj., rauchen, brausen, dunkel, Pokorny 265; idg. *d…

delgan?

KöblerGerm

*delgan? , st. V. nhd. schlagen? ne. beat (V.); RB.: afries., ahd. E.: idg. *dʰelgʰ-, V., schlagen?, Pokorny 247 W.: afries. delga 1?, st. V…

digan?

KöblerAhd

*digan? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. duruh-, gi- Hw.: vgl. as. *thigan? L.: Karg-Gasterstädt/Frings 2, 429 (-thigan)

dragan

KöblerGerm

*dragan , sw. V. nhd. tragen ne. carry E.: s. *dragan L.: Falk/Torp 211

driegan?

KöblerAnfrk

*driegan? , st. V. (2) nhd. trügen ne. deceive Vw.: s. bi-* Hw.: vgl. as. driogan*, ahd. triogan E.: germ. *dreugan (2), st. V., trügen, sch…

drungan?

KöblerAhd

*drungan? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. gi- Hw.: s. dringan*

dugan

KöblerGerm

*dugan , Prät. Präs. nhd. taugen ne. suit (V.); RB.: got., ae., afries., anfrk., as., ahd. Hw.: s. *daug- E.: idg. *dʰeugʰ-, germ., V.: nhd.…

dungan?

KöblerAhd

*dungan? , Adj. Vw.: s. *gi- Hw.: vgl. as. *thungan? E.: s. germ. *þenhan, st. V., gedeihen; idg. *tenk-, V., ziehen, gerinnen, fest werden,…

dwungan?

KöblerAhd

*dwungan? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. bi-, unbi- Hw.: s. dwingan*; vgl. as. *thwungan

dīgan

KöblerGerm

*dīgan , st. V. nhd. kneten ne. knead (V.); RB.: got., ahd. E.: idg. *dʰeig̑ʰ-, V., kneten, formen, mauern, Pokorny 244 W.: got. digan* 2, u…

dȳgan

KöblerAe

*dȳgan , sw. V. (1) Vw.: s. *díegan (3)

Ableitungen von gan (8 von 8)

began

Lexer

be-gan präs. s. begunnen.

entgân

Lexer

ent-gân , ent-gên s. engân.

ergân

Lexer

er-gân , er-gên stv. red. an. BMZ ergienc, ergie; ergangen, ergân ergehen, allgem.: intr. zu gehen beginnen, kommen, geschehen; zu ende gehe…

ERGÁNE

Hederich

ERGÁNE , es, Gr . Ἐργάνη, ης, ein Beynamen der Minerva, unter welchem sie zuerst die Athenienser verehreten. Pausan. Attic. c. 24. p. 42 . S…

gane

KöblerAnfrk

gane , Sb. nhd. Schenkung die beim Erbe nicht berücksichtigt wird ne. gift Q.: Capitula legi Salicae addita (3. Viertel 8. Jh.) E.: s. gevan…

gegân

Lexer

ge-gân , ge-gên v. an. red. BMZ Nib. Parz. Barl. Silv. 2096. Vet. b. 26,5. sîn lop niht hôher mac gegân Ulr. Wh. 270 d . — mit abe ( Ms. ), …

vergân

Lexer

ver-gân stn. dâ enhât diu sêle kein komen noch vergân Myst. 2. 376,1.

zergân

Lexer

zer-gân , zer-gên stv. BMZ intr. auseinander gehn, zergehn ( schmelzen ), aufhören, ein ende nehmen, in verfall geraten, ver-, untergehn Nib…