Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
einstweilen
einstweilen , interea, ad tempus, unterdessen, inzwischen, eine vor dem 18 jh. unerhörte, auch noch nicht bei Stieler, Denzler , Steinbach, Frisch verzeichnete, zuerst bei Adelung erscheinende wortbildung, der sie gemein und oberdeutsch nennt. weilen, beiweilen, bisweilen, derweilen, dieweilen, unterweilen, zuweilen liefern analogie, doch hat die verknüpfung mit einst etwas steifes und seltsames, da weilen ungefähr dasselbe aussagt was einst, dem man hier die bedeutung von aliquando einräumen musz: bleib einstweilen hier, bis ich zurückkomme, en attendant mon retour; thu einstweilen diese leic…