beste Superl. zu →
gō¹d ⟨Mit ›ä‹ Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb, die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@LeitheLt, Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@RhodenRo, -ä- (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@HemdenHe, Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@ElbrinxenEl Kr. Detmold@IstrupIs, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BottropBp, Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB (ę), Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe, Kr. BürenBür Kr. Büren@LichtenauLi Kr. Büren@SalzkottenSk, Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh, Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ElleringhausenEh). In der flektierten Form besten häufig > bessen assimiliert⟩ 1. attr.: Dīn beste Klēit Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh; mīn’n besten Frünt die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@EssenEs. ’t beste Fettken Jauchefaß (scherzhaft) Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh. De beste Būer Figur im Skatspiel [Kreuzbube] (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). De beste Dikke Herz-Neun im Karnüffelspiel (WWB-Source:325:WoeNWoeN). Du bist „’n besten Keerl!“ (SOldbg WWB-Source:32:BöningBöning) || (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). ... dat beste MEäken (Mädchen), dat iëk wäit (aus einem Liedchen) Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl. →
Mane. Diu biss de beste Breoer auk nich! mit lauter, hoher, heller Stimme ausgebrachter Jodler (Ruf) junger Burschen (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). „Innen besten Slaupe“ im tiefen Schlafe (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). De beste Krankhait döch nich (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). Er döch in’t beste Fell nich ihm kann man nicht trauen (Kr. MünsterMün Kr. Münster@HavixbeckHa || Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@AltenrheineAr (Kr. Steinfurt@RheineRh, Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt, Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@HemdenHe). Flēisk is ’t beste Gemoüs Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh. „’n guët Enne Mettwuorst is ’et beste Gemoise“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). „Mit Frauenlist un Sī’enmist kann man ’t beste Land düngen“ (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@LüchtringenLü). „Beste Been vorut“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 209). ’t beste Bēn föra’n tun, was man am besten kann (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NeuenhausNh). „He sett sīn beste Kr. Grafschaft BentheimBen vor“ (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@HöckelHö = Heckscher II, 1 137). „Hei trett up sin beste Been“ er ist mutig, stolz (Kr. MindenMin Kr. Minden@KutenhausenKh). Dat dait hai op en bessen Kopp das tut er auf alle Fälle (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). De besten Guile tai’et (ziehen) t’ aiste (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh). „Van vielen Arweggen (arbeiten) goht de bästen Guile kaputt“ (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh) || öfter. „Dä besten Piärre wät’ im Stalle gekofft“ sagt die Mutter, wenn die Tochter auf den Tanzboden will (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-Eickel@EickelWe). „De besten Pearde söcht me im Stalle“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@SalzkottenSk || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „De beste Koh steiht vüör in’n Stall“ (Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 115 || Kr. SteinfurtStf WWB-Source:237:ReckReck 90). De beste Kau gäit nit te Markte (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 134, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Von einem Mädchen, das verloren hat: doa sind de besten Floie van abe“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb). De besten Aier buowwen in ’n Kuorf leggen den Vorteil des Heiratsgutes deutlich herausstellen (Münsterl). Ēäste Kōp is de beste Kōp das erste Angebot ist meist das beste Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. „Am besten is de beste Kop“ (Ennepe-Ruhr-KreisEnr WWB-Source:126:HolthausHolthaus). „Wenn änners kine Wädden, sind Ellern [Erlen] de besten“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 267). — Im Sinne von ’sehr gut’, ’ausgezeichnet’: „He was ’n besten Mann un dä, wat slicht un recht was“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:241:RiepeRiepe 66). „So ’n besten Mann os Mentrup konnen wi anners nich fiehnen“ (
ebd. 74), „..., dat was en heel besten Mann un ok heel klok, ...“ (Kr. LingenLin WWB-Source:154:KösterBKösterB 43). „’nen heel besten Klooren“ ein sehr guter Branntwein (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NeuenhausNh = WWB-Source:247:SauvRSauvR 89). 2.
adv. oder prä
d. (ohne Präp.): Dat is best gut, sehr gut, bestens (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi || Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Flaut is’t best flach (zu pflügen) ist am besten Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh. De Kouken sind best (Kr. VechtaVch Kr. Vechta@GrandorfGd). De Planten sint heller best ausgezeichnet (Kr. LingenLin Kr. Lingen@HolstenHo). Wu gēt’t? Antwort: (hēl) best! (Ben). Bessens bestens (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WaltropWp) || verbr. Hē is best terechte gut zufrieden, gesund Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh. Et gēt em nich best es geht ihm nicht besonders, nur mäßig (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi). Hē is d’r nich best antō’ er ist schwächlich, kränkelnd, wirtschaftlich bedrückt (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi). Hē kump best terechte er kommt,
z. B. mit seiner Arbeit, gut zurecht (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). „Dat smeckt (lett, gât) best“ (SOldbg WWB-Source:32:BöningBöning 37). Wi ferdrogen us best (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@WietmarschenWt). „Laot us man erst sowiet sien, Jan, sast is seihn, wi werd der best mit klor, ...“ (Kr. LingenLin WWB-Source:154:KösterBKösterB 11). Et is nich to best „nur scheinbar gut“ (Kr. MelleMel Kr. Melle@GesmoldGe); „de Tieten sind nich to best“ nicht (besonders) gut (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr). „Noort un Süüt, de Welt is wiet, Oost un West, te Huus is ’t best“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@DrievordenDr = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 4). „Oost, West, te Huus is’t best“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 4). — 3.
subst., ohne Präp.: der Beste. Du biss okk de Beste! sagt die Mutter zu ihrem Kinde (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh), treu, zuverlässig, ironisch: treulos, unzuverlässig (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs), auch: „Dü büß ōk dä Besde — wann dä annern nich te Hūs sit“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 446, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, WWB-Source:129:HoncHonc), oder: „... wannße schlpps“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). De Leste is de Beste (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). „Dä Gröttste ës nich jümmer de Beste“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd = WWB-Source:204:NdJbNdJb 35, 61). Mit jǫiden Besten iutkuommen auch: jedem die Waage halten, mit ihm schwierige Fragen erörtern können (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). — „Eerste is de Geerlste, de Millste is de Dickste, de Leßte is de Beßte“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@GetelomoorGm = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 1749). De Besten bint aale daot, man mott sick schämmen, dat man daor noch läpp“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 447). — Das Beste: „Dat Beste doun die mehreste Hülfe leisten“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). Dat Beste es eäm guët genauch (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl) || verbr. Daer is dat Beste fan af (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). „Wat mooje löchtet, is nich aaltiit dat Beste“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 2663). Me mott ’t Beste teērst nǟmen, dann heff me alltīt ’t Beste (Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@Kirchspiel BadbergenBh). ’et Besde kömmt achterna! iron.: das Unangenehme kommt nach (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). Dat Leste et Beste! (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). Vom Kaffeesatz: ’et Leste is dat Beste (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr), „’t Beste, dat et Geld gekoß hät“ (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs). „Man mott dat Beste hoppen, dat Schlimmste kummp noch froo genooch (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 445 || Mr = WWB-Source:316:WellmWellm 275), ..., et Slechte kömmt fan selwer (... fan selwer (achtern) na) (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs || die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl, WWB-Source:326:WoeNlWoeNl). ’t Beste gäit allemal te äierst, sach de Junge (Woe Nl). „Dat Beste hält de Duiwel het oeiste“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). „Dat Beste hält de Düwel ümmer toerst: gistern ussen Schümmel un vandage min Steifmoder“ (Münsterl WWB-Source:308:WagenfWagenf 33), als Sagwort: „Dat Beste hüölt de Düwel immer teëirst, saggte de Buer (Junge), gistern min Piärd, van Dage mien Wief“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs) || in versch. Varianten verbr. „Dat Beste in diarr Mirre, saggte de Düwel, doa gong hei tüscher twäi Poapen“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). Wem’m de Frau sltt, dann gāit ’t äs wem’m ub’m Miällsakk sltt: man sltt dat Beste harūt Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh. Rätsel: „Bat es dat Beste fan ne geslachete Suëge? — Bat tüschen Kopp un Stätt sittet“ (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@OestrichÖs) || (... vom Schwein) (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). „De Buer gifft Geld dorvör, de Knecht steckt Fleeß dordör un schüttelt mit sachtem Sinn, dat Beste bliff der achter in (Wanne mit Körn)“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 256). Beim Verabschieden: ’et Beste! (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh) || verstr. — Et beste = amme best’n Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@MüschedeMü. Antwort auf die Frage: Kr. WiedenbrückWie geht’s?: Op den Faiten et beste (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö) || verstr. „..., as wann he üäwerliä, wat ... ’t beste te doonen sii“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:173:LyraLyra 24). ... Bäkkers Hāne krägger (kräht) et beste (aus einem Kinderlied beim → Sunnefuᵉgel kloppen) Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AssinghausenAh. — Mit
Pron. Poss.: „Sin Beste doun alle Kraft anstrengen“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). He dött sīn Beste er tut alles, was er kann (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe) || verbr. „Syn Beste vorreden Ausflüchte suchen“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). Hai dait söim Mäiste un söim Beste Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs || (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Wenn die Sonne untergeht daut de Fūlen Eer Best werden die Faulen fleißig Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. Kr. Grafschaft DiepholzDie Musikanten spiëlern ęä Mäiste un Beste spielten nach besten Kräften; der Säugling rüpet sin Mäiste un sin Beste schreit aus Leibeskräften Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl. — Rätsel: „Klimpermann un Klappermann löpen beede den Berg henan, Klappermann löp sien beste, Klimpermann wörd doch de erste (Pärd un Wagen)“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 256). — 4. mit Präp. (häufig
adv. Funktion der
urspr. subst. Fügungen): an (mit an die übliche Form des Superl.): an ’n best’n Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@DingdenDi, (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs), meist am-;
vgl. →
an. Düu hiäs fandā’ge am bessen lǟert Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs. „’n Kint ferstait dat annere am bästen“ (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). Wat de Siëgen wīt hālt, dat smäkk am besten Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@DrensteinfurtDr || (auch mit anderen Bez. für „Ziege“) verbr. „Dat Peard, wat am besten tuit (zieht), kritt fāken de mǟsten Schlǟge“ (Kr. BürenBür Kr. Büren@SalzkottenSk). „Et is am besten in siene veer Pöäle, ... Stöcke, ... Wǟⁿnde“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 7, 6, 5). „Noordn, Westn, te Huus am bestn“ (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@NordhornNo = WWB-Source:233:RakersGVRakersGV 3). Antwort auf die Frage „Kr. WiedenbrückWie geht’s?“: Oppen Bäinen am besten! (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@SchönebeckeSb), up twai Bainen am besten! (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@ElsenEl || Kr. BürenBür Kr. Büren@SalzkottenSk). (Vgl. auch et beste unter 3.). — fan: Et was nit fam Bessen nicht besonders gut Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh || (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi). „Giet mi vam Besten, boa de Bürgermester de Buchse van hiät“ (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). Et gēt em nich fan ’n bessen es geht ihm nicht besonders gut (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@HiltenHi). — „Alles Gottes Wäär, man nich van sien beste“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@MehringenMr = WWB-Source:316:WellmWellm 279). — füᵉr: „Vör’t Beste antrecken zum Staat anziehen“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). Den Anzug habe ich foer’t Beste (Kr. Grafschaft BentheimBen Kr. Grafschaft Bentheim@BentheimBh). Fö dīn Best zu deinem Besten (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WaltropWp). — tō¹: „Et is nig tom besten es könnte besser seyn“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). „Et gǟit eäm nit tom bessen“ nicht besonders gut (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Tom Bessen fan de Armen (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WaltropWp) || Verbr. Tau dīn Best (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BoyerBo), ... Beste (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@HolsterhausenHh), ... Besse (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@GladbeckGb) zu deinem Besten. Et is tau mī’m Bessen, sach de Junge, do kräich ’e de Fuët full (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl), ..., då harr iäm de Schaulmester nen Stokk op ’m Pukkel kuott eschlan (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). „’Aale to miin Beste’“, seech die Junge, daor kreech he Kläppe“ (Kr. LingenLin Kr. Lingen@BeestenBe = GarmSp 448). „Tom besten düen oder utleggen zum besten deuten“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön). Jemanden taum besten hollen (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WaltropWp) anführen, zum Narren halten, — „verzeihen“ nur (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön), gewöhnlich wohl eenen tom besten häwwen zum Narren haben, narren (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön || verstr.). „Tom besten given opfern, preisgeben“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön), eine Gesellschaft in einer Gaststätte bewirten, traktieren (die krfr. Städte Essen u. OberhausenEss die krfr. Städte Essen u. Oberhausen@KönigssteeleKs, die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl): „Niu moste us awer ok ne Kanne taum besten giewen“ (GrimGT 21), (heitere) Vorträge halten (verbr.). Denn heffe daer tau StEes besten sitten er sitzt da seinem verheirateten Bruder (dem Bauern) im Wege Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. Wultu hīer dann ganen (gehen) blīwen tau StEes besten? willst du dein Leben nur im Dienste des Hofes (als Schäfer, Imker) verbringen (statt selber ein Heim zu gründen)? Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. — up: „Na miinen butten Begriepe dooet de Aulen up ’n besten, wann se eer de Brautläupen (rundes hölzernes Brotgefäß) bii Tiin aart (etwas →
Ārd II) häuger hanget ...“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:173:LyraLyra 22). Wenn alte Leute ausgehen, gehen sie up ’t Beste fan ’n Dage solange die Sonne ihr Begleiter ist Kr. BersenbrückBbr Kr. Bersenbrück@WulftenWu. Op sinnem Bessen in seinen besten Jahren Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh. „Up sin Beste nach seinem Vermögen“ (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:145:KlönKlön), ... Best (Kr. OsnabrückOsn WWB-Source:282:StrodtmStrodtm). „Hannes un sien Osse fäuern op en schoinen Muören imme Harremond Mist un wören Baie op iärem Besten [bester Stimmung]“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@BenolpeBe = Trutznachtigall VI 23). Zus.. → ekstrabest, hē²l~; Hūsbeste,
Pinkestpasken~, Sundages~.