Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beifall m.
beifall , m. pl. beifälle. ein heute häufiges, ahd. mhd. abgehendes wort, dem von natur, wie dem einfachen fall, die intransitive bedeutung ruina, casus zugestanden haben musz. Dasypodius und Maaler stellen es nicht auf, erst bei Henisch 258 wird es angetroffen. Luther braucht es in der bibel gar nicht und sonst selten. 1 1) es bedeutet ihm allapsus, accessio, transitus, das fallen von einem zum andern: das ir aber gedenkt, ir werdet durch solchen beifall zum römischen stuel verkomen ( hindern ) mügen, das Behmen hinfurt nicht weiter in secten mügen zutrennet werden, das wird durch dis mittel …