Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kränzlein n.
kränzlein , n. corolla, mhd. krenzelîn; vergl. DWB kränzel , DWB kränzchen . 1 1) als zier: hette ein kränzlin auf von roten und weiszen rosen. buch d. liebe 192 a ; ein krenzlin ziert mich in der jugent. Waldis Es. 4, 28, 37 , erzählt eine frau von ihrem kopfputz. 2 2) sinnbildlich. 2@a a) als zeichen der treue und liebe: da band sie im ein krenzelein von perlen weisz mit wunderschönen seiden. Ambr. lb. 179, 41 , als liebeszeichen beim abschied, s. DWB kranz 4, c, δ . 2@b b) als zeichen der jungfrauschaft: drumb bitt ich, zarts jungfräwlin nun, halt du dein kränzlin feste. 'soll ich mein krän…