Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bändigen
bändigen , domare, edomare, kommt erst auf, nachdem das bändig machen unüblich geworden war und Luther kennt es noch gar nicht: ein wildes thier bändigen, ihm band und zaum anlegen und dann in andern anwendungen zwingen, überwältigen: sein herz bändigen. Gellert; von der arbeit in porphyr habe ich meldung gethan und angezeiget, auf welche weise und mit was für arten von eisen dieser stein gebändiget wird. Winkelmann 5, 113 ; gott der hilfe, hab erbarmen, bändige die flut! Gotter 3, 451 ; den zufall bändige zum glück, ergetz am augentrug den blick. Göthe 3, 117 ; doch wenn ich dich ( den bogen …