Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aufsehen n.
aufsehen , n. aufschauen, s. aufgesehe . 1 1) sinnliches blicken und schauen: die hübschen frewlin, die so ein grosz ufsehen haben uf iren leib. Keisersb. omeis 79 d ; er gedacht, wie er sich von dannen machen könnt, dieweil auf m alles volk ein aufsehens hatte. Galmy 329; da du ( gott ) ein aufsehen hast auf uns deine arme kinder. Schuppius 431 ; aufsehen macht die ros feist. Fronsp. 1, 149 b , wie das sprichwort lautet: des herrn auge füttert das ros; aufsehen ist im spiel die beste schanz, und wer nicht wil die augen aufthun, der thu den beutel auf. spielteufel. Ff. 1564. B 3 b ; Alcibiades…