Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
auflaufen
auflaufen , accurrere, tumere, nnl. oploopen. 1 1) steigen des wassers, der flut, des sandes: die flut läuft schon hoch auf; zuvor die schiffe in den linken arm der Dwina eingelaufen. weil aber durch auflaufenden sand der mund desselben flach worden, hat man sich des rechten arms mehr gebrauchet. pers. reiseb. 3, 1; das wasser, weil es geschwinde auflief. pers. rosenth. 3, 23; die segel laufen auf vom winde. 2 2) aufschwellen: und wenn er findet, das weisz oder rötlicht mal aufgelaufen an seiner glatzen. 3 Mos. 13, 43 ; da iedermann vor unwillen aufgelaufene und versehrte herzen hette ( animis…