Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abwehren
abwehren , depellere: die katze von der milch abwehren; die mutter wehrt dem schlafenden kinde die fliegen ab; der pelz wehrt die kälte ab; die strafen sind das salz, damit man abewehre, dasz gute zucht sich nicht in fäul und stank verkehre. Logau 3, 10, 63 ; die sorgfalt, mit der ich mich bemüht, dein unglück abzuwehren. Gellert; der thräne ausbruch abzuwehren. Bürger 2, 3 ; armuth, als eine grosze versuchung zu lastern abzuwehren. Kant ; er läszt sich nicht abwehren, die sache ist nicht abzuwehren. Einigemal mit dem dat. der person oder sache: mit zittern fiengst du an, ist dem nicht abzuweh…