DWB2
AAS n. DWB2
esca bestiarum; cadaver. (1)
herkunft. mhd. mnd. âs,
mnl. aes,
ae. ǣs,
germ. *ēsa-
aus idg. *ēd-s-o-,
dehnstufiges verbalkonkretum zur idg. wurzel *ed-
essen; im ahd. und as. nicht belegt, aber durch bildungsweise und außerdeutsche entsprechung als alt erwiesen. verschieden von in der bildungsweise jüngerem aß
n., nahrung der menschen und haustiere, s. d. (
ahd. mhd. âz,
germ. *ēta-),
mit dem es lautlich seit dem spätmhd. zusammenfällt. (2)
form. als frühe vermischung mit vornhd. âz
bei bedeutungsnähe erscheint: u868 az Otfrid
2,17,4 E., wo as
zu erwarten wäre (vgl. die kommentare und ahd. wb. 1,763).
sonst begegnen z-
schreibungen erst mit dem zusammenfall der mhd. s-
laute (
caries uurmeiz [‘
l. uurmaz’]
ahd. gl. 4,246,18 S./S. ist wohl zu eiz
ulcus zu stellen; gegen die hs. steht âze
in: Lamprecht
Alexander S 148 K.).
im nhd. kommen ß-
und ss-
schreibungen bis zum 17. (auch 18.) jh. vor. die mehrsilbigen pluralformen (3 b. c)
lassen zum teil geschärfte aussprache des s-
lautes erkennen. (3)
pluralbildung. (a)
die flexionslose form des n. a. pl. gilt bis zum frühen 17. jh. (jedoch fehlen mhd. belege, während der zugehörige d. pl. âsen geläufig ist; auch im 15./16. jh. bleibt die form selten).
aaß, aß, ass: u1475
(Augsb.) 1. dt. bibel 3,392 LV. 1523 Luther
bibel 8,74 W. 1602 Kirchhof
militaris disciplina 169. 1616 Albertinus
Lucifer 283 DNL. 1618 Weckherlin
1,134 LV. –
wohl kollektiver sing. ist: M14.jh. ir az
cadavera eorum Cranc
propheten 107 Z. (b)
plural auf -e,
nur verstreut in quellen des 15. – 18. jhs.; ase, aasse, asse (osse): u1478
(Köln) 1522
(Halberst.) nd. bibelfrühdrucke 1,70 f. DTM. 1483
(Nürnb.) 1507
(Augsb.) 1. dt. bibel 3,86 LV. 1671 Pölmann
Donat 21. aase: 1781 Pestalozzi
2,35 B. (c)
plural auf -er,
seit der 2. hälfte des 17. jhs. sprachüblich, sporadisch schon früher belegt. älter esser, ässer: u1466
1. dt. bibel 3,86 LV. 1683 Weise
Masaniello 53 HND. ⟨v1683⟩ Lohenstein
Arminius (1689) 1,234a.
noch 1774 das aß, die äßer Adelung
wb. 1,5 (aus etymologischen erwägungen, ‘obgleich die aussprache, besonders im plurali, für das s seyn möchte’ ebd. 6). –
äser: 1671 Pölmann
Donat 21. 1719 Fleming
jäger 155a. 1745 Brockes
jahres-zeiten 163. 1779 Lessing
3,21 L./M. und so stets in neuerer sprache. –
modern in niederer umgangssprache (schimpfwort) findet sich äster, mdal. im nd. und md. verbreitet: ⟨1922⟩ Tucholsky
1,1012 G.-T./R. 1934 Fallada
blechnapf 39. ⟨1938⟩ Kluge
Kortüm (1954)401. der zugehörige sing. aast
wohl selten außerhalb der mundart und auch dort schwächer vertreten, doch schon früh bezeugt (
zu -t
nach s
vgl. Paul
dt. gramm. 1,328): hs.15.jh. aist
(Köln) d. dt. mdaa. 2(1855)303 F. ⟨1910⟩ aast Löns
wehrwolf (1944)134. 1912 Essig
überteufel 50. DWB2 DWB2A DWB2
speise wildlebender, namentlich aasfressender tiere; köder; lockspeise und futter der beizvögel. DWB2–
oft, durch die sache nahegelegt, mit übergängen zur bedeutung kadaver (B). DWB21 DWB2
speise, fraß (kadaver oder beutetier).
meist in wendungen wie den tieren zum aase werden (
vgl. ae.: āwyrpađ his līc fugelum tō ǣse and hundum tō mete [Ælfric ] Bosworth/T.
suppl. 19b): ⟨u1085⟩ daz di gidouftin lichamin/ vmbigravin ci worfin lagin/ ci ase den bellindin/ den grawin walthundin
annolied 693 B. ⟨n1147⟩ ze âse den vogelen unde den hunden
kaiserchr. 5529 MGH. ⟨v1375⟩
(der tote löwe wird) en aes der klenen voghelin schare meister Stephan
schachb. (1883)302. 1510
(du wirst) nach deinem tod .. ain aß der würm Geiler
hauptsund []cc 4c. ⟨1636⟩ damit so sein gebein/ nicht möchte wie ein aaß für hund und vögel seyn Opitz
op. [1689]1,184. 1797 zerlegen laßt uns ihn, ein mahl für götter/ nicht ihn zerhauen wie ein aas für hunde A. W. Schlegel
Shakespeare 2,46. DWB2—
in freier verwendung: ⟨u1170⟩
(wenn der wolf) ubir sînem âze steit (
hs.: ase) Lamprecht
Alexander S 148 K. ⟨1339⟩ dat ein havick sin aeß
(unter d. baume) etten mach
in: Schiller/L.
mnd. 1,132a. 1517 die welflein ertœtet er
(jäger) pald,/ dieweil die alte pyrin was/ außganngen, zuͦholen ein ass
Theuerdanck 20b H. ⟨1531⟩ das er
(adler) fahet, frißt er nitt zuͦhand, das nitt ein gaͤher zuͦfal .. eyns feynds
(ihn) .. vberfall auff dem aß Franck
zeitb. (1551)1,137a. 1670 endlich wendet er
(chamäleon) sie
(d. augen) beide nach dem ase zu und siehet starr darnach hin
Dapper, Africa 119. 1748 die meer-frösche sollen sich .. ans waßer hinstellen .., bis die fische in meinung ein aaß zu erhaschen sich hinzu machen, und von ihnen verschlungen werden Wieland
I 4,684 ak. 1774 aaß .. bey den fischern, die nahrung der großen fische Adelung
wb. 1,5. DWB22 DWB2
köder (auch vergifteter köder, z. b. für mäuse).
im hd. neben luder
erst spät belegt (
vgl. ae.: [
d. fisch] forswylcđ đone angel mid đām ǣse [Ælfric] Bosworth/T.
suppl. 19b; hierher wohl: 13.jh.
viscarium angelas
ahd. gl. 3,718,58 S./S.) ⟨u1362⟩ sú wenent, daz nieman wol sie, denne dem mit dem roten asse an dem krumben angel geluͦdert ist Seuse
377 B. 1498 wy man ein aß machen sol darmit man viel visch fahen thut
fischbüchl. 8 Z. 1551 etliche nemmen weisse nießwurtz .. mit mäl .., machen sie ein aaß, vnd stossens in die meußlöcher Herr/R.
feldbau 159b. ⟨1555⟩ den troß .. vorhin schicken vnnd
(den feinden) fuͤrstrewen wie ein aß den wolffen Fronsperger
kriegs regiment (1558)121a. 1563
(vögel), die unbesunnen auff allerley aß fallen und gefangen werden Kirchhof
wendunmuth 1,348 LV. u1600 nim pücklin, ist auch fast gutt zu aaß
(fuchsköder) haushaltung in vorwerken 229 E./W. ⟨1579⟩
(er) fänget .. zwen fisch mit eim aaß Fischart
binenkorb (1588)140a. 1638 mit der angel, daran köder (aaß) gesteckt wird Comenius
ianua § 427. ⟨v1683⟩ der fisch greiffet nach der angel, ob gleich nur ein stücke aas daran klebt Lohenstein
Arminius (1689)1,663b. ⟨v1709⟩
(d. teufel) verdecket den angel mit dem aaß Abraham a
s. Clara
etwas (1699)2,741. DWB2—
redewendungen. ein aas legen
einen köder auslegen: 1535
inescare betriegen, ein aß legen Dasypodius
dict. p 1d. 1630 man muß ein aaß oder luder legen, speck auff die fall Lehmann
florilegium 289. aas der wollust
verlockung: 1578 das .. schwermeidlich aas der süsen wollust Fischart
3,310 DNL. 1618 Weckherlin
ged. 1,134 LV. 1683 der teufel wirfft ihm das aas .. der wollust vor Francisci
wol 650. DWB23
das futter und die lockspeise des beizvogels (vgl. aas in der nl. falknerterminologie WNT 1,596) ⟨A14.jh.⟩ der sperwer kennet mich wale/ ich gaff eme alzyt sin ais
Karlmeinet 186,22 LV. ⟨1.h14.jh.⟩ so der habich auf dem vogel stät, so nym das hertze oder ander aße vnd stöß zwo federn dor ein krützweyße vnd .. wirffe im das aß mit den federn für
habichtslehre 106 L. u1400 du
(Maria) bist daz aes und daz voeter/ und daz minnentliiche loeter/, daz god hier neter cunde locken bruder Hans
marienlieder 5155 ATB. 1400 2 schock huner den selben falken zu ose
marienb. tresslerb. 76 J. ⟨u1445⟩ das er in ätz mit sölichem warmen, frischen .. âße, das der valck zu den zeitten, als er wild gewesen ist, gewonet hat Mynsinger
falken 9 LV. in das auß sol man tuͦn milich, smaltz vnd frischen newen käs
ebd. 90. (
dazu aasmühle
mühle für die herrichtung von falkenspeise Ziesemer
preuß. 1,9a). DWB2B
kadaver. aus bedeutung A 1
herzuleiten. DWB21 DWB2
tierischer, auch menschlicher leichnam, namentlich im zustand der verwesung (vom menschlichen leichnam in einigen älteren belegen auch neutral, sonst nur verächtlich) ⟨1060/5⟩ Noe einen raben ûzsante./ an eineme âsa er erlante
wiener genesis 1414 ATB. hs.u1300 ir schœner lip, ir liehtes as/ werdent von den hunden gas (= gâz) Rudolf v. Ems
weltchr. (forts.) 35189 DTM. u1300 ez suln auch die ledrer daz reht az vor ir tiur niht legen
nürnb. polizeiordn 158 LV. 1544 das woͤrtlein toͤdten wil der herr auch nicht so eng spannen, das es allein heisse ein aß
[]machen oder das leben nemen Luther
w. 52,407 W. 1570/7
(wenn du fuchsgift legst,) ists gutt, das du ein ahs .. mit einer schnuren nach dir schleifest
haushaltung in vorwerken 214 E./W. u1600 so das vieh stirbt, nim ein stück von dem ersten aaß, teüfelsanbiß, salz
(als gegenmittel) ebd. 80. ⟨v1709⟩ unterschiedliche liebs-discurs mit diesem aas
(leichnam d. geliebten) zu führen Abraham a
s. Clara
kramer-laden (1710)3,37. 1731 das schändliche aas des quartiermeisters wurde als ein luder ins meer geworfen Schnabel
Felsenburg 1,251 DLD. 1760 ein gerippe muß trocken .., von adern, sehnen und fleisch entblößt
(sein) wiedrigenfalls ist es ein aas oder luder Hamann
brw. 2,8 Z./H. 1798 sonst hätt’ ich längst/ des himmels gey’r gemästet mit dem aas/ des sklaven A. W. Schlegel
Shakespeare (1797)3,226. 1851 man schießt ihn
(steinadler) .. im winter beim aas, denn dann sucht er dieses öfters auf Lenz
naturgesch. 32,55. 1932 raben und krähen .. ohne hoffnung auf das erwartete aas Roth
radetzkymarsch 558. DWB2—
als stoffbezeichnung: ⟨1279/98⟩ dher plan ouch lach gesalewet/von ase und bedecket
braunschw. reimchr. 7061 MGH. ⟨u1640⟩
(d. pastetenbäcker hat) aaß von füchßen .. eingebacken Moscherosch
gesichte (1646)1,187. 1937 während die alte bärin knochen knackt und aas schlürft Schmook
schwarzkittel 30. DWB2a
in engerem sinne DWB2α
tierkadaver (wovon der menschliche leichnam durch andere bezeichnung unterschieden wird) ⟨u1217⟩ der smac von tôten was dâ grôz/ unt sus von manegen âsen Wolfram
Willehalm 222,13 L. 1653 begrabung der todten menschen, außschaffung der todten aase Chemnitz
schwed. krieg (1648)2,406b. 1851 viel tausend leichen lagen dort ../ daneben die äser der pferde Heine
1,341 E. DWB2β DWB2
das fleisch des kadavers, im gegensatz zum gebein (mhd. wohl fest, weniger ausgeprägt im nhd.) ⟨1225/30⟩ den
(toten) was daz âs mit swacher kraft/ an daz gebeine behaft Rudolf v. Ems
Barlaam 47 P. ⟨1287/8⟩ vil gebeines sunder as Ulrich v. Etzenbach
herzog Ernst D 3329 H. ⟨1531⟩ sein gebein vnnd aß
(ward) .. verbrennt Franck
zeitb. (1551)2,84a. ⟨1937⟩ der kadaver eines .. vergrabenen gaules hatte mittel und wege gefunden, mit seinem aase die luft zu vergiften G. Hauptmann
ausgew. prosa 3,314 M. DWB2–
mdal. das fleisch lebender tiere: dat peert het veel aas
ist wohl genährt, brem.-ns. wb. 6,4. DWB2γ DWB2
verwesender kadaver, faulendes fleisch, im gegensatz zum erst getöteten, noch unverwesten: 1569 so muß mancher also vnbegraben bleiben, .. vnd wirt von thieren .. gefressen, ehe er ein aß worden
theatrum diabolorum 300b. 1789 der rest
(d. fleisches) wird euch zum aas bey dieser hitze Pfeffel
poet. vers. 1,121. DWB2–
dagegen: 1866 daß die geier auch auf aas herabkommen, welches noch ganz frisch ist und keinerlei ausdünstung verbreiten kann Brehm
thierleben 3,539. DWB2b
wortverbindungen und redensarten. DWB2α
geläufig totes aas: ⟨1276⟩ ein todez as Brun v. Schonebeck
d. hohe lied 9497 LV. ⟨1570/1606⟩ sich lieber mit den todten aaßen behelffen .., als sich dem .. feind ergeben Wedel
hausb. 164 LV. 1683 Weise
Masaniello 53 HND. ⟨1774⟩ auf kein todtes aas .. mit dem finger weisen Bode
Schandi (1776)6,18. DWB2β auf ein aas fallen,
von vögeln gesagt: ⟨1349/50⟩ die vogel vallent niht auf ain âs, daz stinkend ist Konrad v. Megenberg
b. d. natur 165 P. 1523 Luther
bibel 8,74 W. 1677 wie der rabe auf ein ahs fallen Butschky
Pathmos 473. 1866 auf das aas fällt der keilschwanzadler mit der gier der .. geier Brehm
thierleben (1864) 3,459. DWB2γ aas wittern
(u. ä., modern meist bildlich) ⟨1349/50⟩
(der geier) smeckt daz âs gar verr Konrad v. Megenberg
b. d. natur 118 P. 1678 daß ein geir oft über eine meile/ die äser riechen könn’ Grob
epigr. 124 LV. 1827 ihr Europäer, .. die im gesicht/ die blässe der verwesung tragen, daß ich/ aas wittre, wo ich einen eurer art/ erblicke Grabbe
1,23 F./Z. ⟨1931⟩ der kerl, das biest, er wittert aas Meschendörfer
stadt (1933)275. DWB2δ
sprichwörtlich: ⟨u1230⟩ die gîre fliegent dicke dar,/ dâ si des âses nement war Freidank
142,20 G. 1522 wo aber eyn aß ist, da samlen sich die adeler
(Matth. 24,28) Luther
bibel 6,108 W. auch: ⟨1539⟩ .. die raben
ders., w. 47,605 W. ⟨1598⟩ .. die hund Albertinus
gastereyen (1619) 145. 1869 daß sich .. alles gesindel, wie die geier um das aas, versammelt Feuerbach
br. an seine mutter 2,237 K./U.–B. DWB22
bildlich, das bezeichnete als entseelt, des wahren lebens beraubt darstellend: ⟨1536⟩ Rom ist jtzt nur ein todt aas Luther
tischreden 3,347 W. ⟨v1683⟩ der granatapffelbaum wäre alles geruches beraubt, und also, weil der geruch die seele der pflantzen .. wäre, für ein schönes aaß zu halten Lohenstein
Arminius (1609)2,339a. 1845 Hamlet ist schon aas vor der tragödie Hebbel
II 3,10 W. 1858
[]wer sich von erinnerung, vom aase der vergangenheit nährt Auerbach
(1857)13,20. 1920 das aas der verkrüppelten städte:/ überwuchert, zerscherbt, verdammt und verschlammt Becher
aufruhr 41. DWB23
als schmähwort u. in nahestehenden verwendungen. DWB2a
seit alters als grobes schimpfwort: ⟨u1170⟩ disen fulen asen
(heiden) Konrad
rolandslied 3889 W. ⟨n1190⟩ stingender hunt, bosiz as Herbort
liet von Troye 9783 F. ⟨1590⟩ du loses aß, du raben speis Rollenhagen
v. reichen manne 62 HND. 1660 seht, wie Gaminden keusche wangen/ im roten feuer angegangen,/ .. das aas ist roht von schminke Stieler
Venus 96 HND. 1725 weil das aas nicht spitzen genug kleppeln will
tadlerinnen 244. 1938 das aas
(kirchentür) klemmt nämlich Kluge
Kortüm 120. DWB2b DWB2
jünger besonders für personen von äußerster durchtriebenheit und niedertracht: 1697 einen kleinen vetter .. dasselbe war eine schlaue wetter-kröte, und wurde dem aase aller willen gelassen Reuter
Schelmuffsky 93 HND. ⟨1891⟩ es sind äser, die reichen, äser sag’ ich ihnen Wildenbruch
ausgew. w. (1919)2,284. ⟨1926⟩ die schwester von dem kammergerichtsrat? ein übles aas Tucholsky
2,446 G.–T./R. ⟨1949⟩ da war ein aas unter den weibern, .. die blockwartprinzessin oder die luftschutzfürstin Seghers
d. toten (1950)511. DWB2—
oft auch: 1674 diß stoltze aas
in: Widmann/P.
Faust 691 LV. 1711 was die Luna vor ein stoltzes aas ist
ollapatrida 337 WND. 1934 ein hochnäsiges aas Fallada
blechnapf 461. DWB2c
burschikos anerkennend: ⟨1901⟩ det kleene aas hat jered’t .., de janze versammlung hat bravo jeschrien G. Hauptmann
ausgew. dr. 2,142 M. ⟨1910⟩ alles was recht ist, das ist ein aast uff der fiedel Löns
wehrwolf (1944)134 (gewöhnlich ein aas auf der geige teufelskerl WDG 1,1a). ⟨1912⟩ Willy nannte Ritter ‘ein feines aas’ und rühmte das ‘smarte’ in seinem charakter G. Hauptmann
ausgew. prosa 2,171 M. 1919 was man so ein verdammt feines aas nennt Rehfisch
paradies 18. DWB2d kein aas
niemand: 1915 keen aas von Franzose sieht mir
liller kriegsztg. 1,5 H./O. 1929 kein aas zu sehen Remarque
westen 263. ⟨1949⟩ dabei lebst du allein .., kümmerst dich um kein aas, hast keine familie Seghers
d. toten (1950)421.Mantey