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ahd. bis Dial. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

EWA
Anchors
19 in 11 Wb.
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Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

ze

astrenzaAWB f. ō- (oder n-)St., auch (wildi)
astrinzaAWB, astrinze-ze und, wahrscheinlich hierher gehö-
rig, astriz(a)AWB, astritz, erst 13. Jh. ostriz (s. u.), nur
im Nom. Sg. belegt, in den Gl. einmal 11. Jh.,
sonst 12.–14. Jh.: dem Wort, das in der Form
astrenza (astrinza) zweimal lat. astricum (bzw.
asstricium) glossiert, entspricht lautlich nhd.
(A)Strenze (aber botanisch nicht die heutige
‚Strenze‘ = Astrantia maior L., sondern die
‚Meisterwurz‘ = Peucedanum ostruthium L.,
nach Marzell, Wb. d. dt. Pflanzennamen I, 506);
außerdem lautet das lat. Lemma von ahd.
astrenza an 6 Stellen (longa) aristolocia, -cium,
-gia, heute volksetym. ‚Osterluzei‘ (Aristolochia
clematitis L.), deren sprachlicher Anklang (auch
astra-, astrolocia sind bezeugt) das Zusammen-
werfen verursacht haben dürfte; einmal, in der
Form astriza 3, 475, 15, glossiert die ahd. Voka-
bel lat. leontopodios ⋅i⋅ pes leonis ‚Edelweiß‘,
während diese ahd. Form sonst lat. astritia,
-ium, -cia, -cium glossiert. Wenn so auch Glos-
sen wie ahd. astriz(a), astritz, zu denen noch ein
literarischer Beleg astriz(z)a kommt aus der Be-
schreibung des Paradieses in der Wien-Millstät-
ter Genesis (hrsg. von V. Dollmayr v. 503),
Ende des 11. Jh.s, hierher gestellt werden, so
375 ast – astrenzaS376
spricht dafür die häufige Entwicklung der En-
dung -enza (< *-antia) nicht nur zu -inza,
-inze, sondern auch zu -iz(z)a, -iz, -itz, vgl. Peg-
nitz < Beginze, Pagenza, Pagancia u. a. (H.
Krahe, PBB 67 [1944], 382 ff.). Die erst mhd.
auftauchende Form ostriz mit o-, Gl. 3, 593, 59.
598, 26, mag auf mdartl. Aussprache beruhen
(vgl. [ǫʃtrentsǝ] Jutz, Vorarlb. Wb. I, 137 u. a.)
und könnte ihrerseits zu den Latinisierungen
ostritium, -utium etc. geführt haben, genau so
wie astriz etc. lat. astritium, -ia nach sich zog,
vgl. Mittellat. Wb. I, 1111.
1884 Zeichen · 59 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    ze

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

    astrenzaAWB f. ō- (oder n-)St., auch (wildi) astrinzaAWB, astrinze-ze und, wahrscheinlich hierher gehö- rig, astriz(a)AW…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ZEadv. präp.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    ZE , ZUO adv. und präp. zu ahd. zi , za, zuo Gr. 3,254. Graff 5,573. md. zû , mnd. zô . dô: zô glaube 2750. Herb. 4600.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ze

    Mittelniederdeutsches Wb. · +2 Parallelbelege

    pēlegrîmâse , -ze s. + pēlegrîmâtie.

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    zepräp.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    ze , präp. , s. DWB zu .

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    z.E.

    Goethe-Wörterbuch

    z.E. [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  6. modern
    Dialekt
    ze

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    ze [tsə fast allg. ] 1. unbetonte Präpos. des Ortes mit Dat. zu, in: er wahnt ze Furbach. — 2. unbetonte Partikel in zah…

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