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waid

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LDWB2
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Eintrag · Deutsch-Ladinisch (Mischí)

Waid

Bd. 1, Sp. 1239b
Waid (Isatis tinctoria) m. ‹bot› (-[e]s,-e) ciüf dl ferber m.
61 Zeichen · 2 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Waid

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Waid , des -s, plur. car. der Nahme einer Pflanze, welche zum Färben gebraucht, und in den wilden Waid und Feldwaid,…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Waid

    Goethe-Wörterbuch

    Waid [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Waid

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Waid lat. isatis tinctoria , Pflanze aus der Familie der Cruciferae , zweijährig, mit 1 1 / 2 —3' hohem ästigem Stengel,…

  4. modern
    Dialekt
    Waidm.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Wossidia Waid m. Färberwaid, isatis tinctoria: isatis, glastium 'Weidt' Chytr. 497; zum Blaufärben benutzt: den roden Kr…

  5. Spezial
    Waid

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Waid (Isatis tinctoria) m. ‹bot› (-[e]s,-e) ciüf dl ferber m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit waid

111 Bildungen · 100 Erstglied · 8 Zweitglied · 3 Ableitungen

waid‑ als Erstglied (30 von 100)

waidaccise

DWB

waid·accise

waidaccise , f. abgabe von waid: die weit-accins und was dem anhengt recht inzufordern. buch Weinsberg 2, 248 (1572).

waidacker

DWB

waid·acker

waidacker , m. ager ad guasti culturam praeparatus, aut seminatus. Frisch 2, 417 a ; waid-land, nidersächs. waid-acker, terra ad culturam gu…

waidäschig

DWB

waidäschig , adj. mit waidasche vermischt: von waidäschigem wein. stadtrecht von München art. 383 var. ( im text: ungerechtem) Auer.

waidamt

DWB

waid·amt

waidamt , n. behörde, die den waidhandel zu überwachen hat. d. städtechron. 11, 811, 15 ( amptbuchlin v. Nürnberg 1516).

waidasche

DWB

waid·asche

waidasche , f. 1 1) eine aus gebrannten weinhefen hergestellte lauge, deren sich die färber bei herstellung der waidküpe bedienten: clavilla…

waidball

DWB

waid·ball

waidball , waidballen , m. der zu kugeln geformte gemahlene waid: waidballen, globus e guasto in mola confracto compressus. Frisch 2, 417 a …

Waidballen

Adelung

waid·ballen

Der Waidballen , des -s, plur. ut nom. sing. der zu Ballen geformte gemahlne Waid; auch wohl der Waidball, des -es, plur. die -bälle.

waidbau

DWB

waid·bau

waidbau , m. anbau des waids. Adelung : der herzog in Sachsen Gotha ... ist einer der vornehmsten herren, welche den waide-bau in Teutschlan…

waidbauer

DWB

waid·bauer

waidbauer , m. Adelung : waidbauern nennt man in Thüringen und in der Lausitz die bauern, welche waid bauen. F. Ben. Weber ökon. lex. 628 b …

waidbereiter

DWB

waid·bereiter

waidbereiter , m. : weil die stadt Langensalze sich bey ihrer waydtinnung sehr wohl befunden, so ist die zurichtung des waydts durch gelernt…

waidbereitung

DWB

waid·bereitung

waidbereitung , f. ' die art, wie man die gesammleten und gewaschenen waidblätter in ballen oder kugeln zum blaufärben verwandelt '. Jacobss…

waidbeschauer

DWB

waid·beschauer

waidbeschauer , m. : man hat den schnellen vertrieb des waydts immer als dem waydthandel nachtheilig angesehen, und daher verordnet, dasz er…

waidblau

DWB

waid·blau

waidblau , adj. waidfarbig. substantivirt waidblau, n.: glastum Marperger kaufmannsmag. 2, 676 .

waidblume

DWB

waid·blume

waidblume , f. 1 1) die blume oder blüte des waids. Adelung. 2 2) waidblumen, flores guasti cocti, spuma coerulea, guasto innatans, detracta…

waidboden

DWB

waid·boden

waidboden , m. : die waydtballen, wie man sie von dem lande zur stadt bringt, werden auf dem waydtboden ellenhoch aufgeschüttet. Jacobsson 8…

waidbrühe

DWB

waid·bruehe

waidbrühe , f. : man gieszt nun nach verhältnisz der waydblätter auf jede 10 pfund derselben 2 bis 3 pfund frisches kalkwasser der gegohrnen…

Waidbue(b)

ElsWB

Waidbue(b) m. Pferde- oder Kuhknecht, der das Vieh auf der Weide hütet Pfetterhsn. Ruf. Su. Banzenh. Bf. [Wtpû Wh. ] Rda. Ër laüft wie n-e …

waideisen

DWB

waid·eisen

waideisen , n. : ferrum, sive culter quo guastum abscinditur in agro, womit man den waid abstöszt. Frisch 2, 417 a ; ' ein scharfes gekrümmt…

waidelei

DWB

waid·e·lei

waidelei , f. abgöttisches wesen, zanberei, abgeleitet von waideln ( s. d. ): auff eine grosse eiche, welche etwan der Preussen ein waydeley…

waideler

DWB

wai·deler

waideler , waidler , m. priester der heidnischen Preuszen, vgl. waidlotte: wiewol bey den kirwaiden zu Rickoyot viel waidler woren und waidl…

waideln

DWB

waid·eln

waideln , verb. abgötterei treiben, zaubern: wart ein mörtlich sterben yn der pestilencia. ... im abnemen dieser pfloge warff sich auff Stey…

waidelotte

DWB

waid·e·lotte

waidelotte , m. ein altpreuszisches wort, der priester der heidnischen Preuszen, vgl. DWB waideler . Frischbier 2, 453 : die waidtlotten wer…

waidelottin

DWB

waidelottin , f. zu dem vorhergehenden: Poggezania wonte in eim eichwalde und bleib jungkfrau ir tage und war ein waydolottinne ... und was …

waiden

DWB

wai·den

waiden , adj. waidfarbig, blau, violett. ahd. weitîn, caeruleus, glaucus, aereus, jacinctus, sandicinus, purpureus, luridus. Graff 1, 773 . …

waidener

DWB

waid·ener

waidener , waidner , m. waidfärber: myt den weydeneren ind lijnenverweren. akten z. gesch. d. stadt Köln 1, 188, 1 (1396) Stein; waidner Sch…

waidenfarb

DWB

waid·en·farb

waidenfarb , adj. verdeutlichung des adj. waiden ( mhd. weitîn): ein ieslîch slac besunderlich sînen lîcham machte gar von bluot swarz und w…

waider

DWB

wai·der

waider , m. waidfärber. im älteren bair. waiter, weitäre. Schmeller 2 2, 850 ( aus der Regensburger tuchordnung von 1529). noch jetzt gibt e…

waidfärber

DWB

waid·faerber

waidfärber , m. der färber, der sich des waids bedient: waidfärber, tinctores. Stieler 2417 ; waid-färber, infector lanarum et linteorum col…

waid als Zweitglied (8 von 8)

Ɉungferwaid

Campe

Der Ɉungferwaid , des — es , d. Mz . ungew. der Waid von der ersten Frühlingsernte; zum Unterschiede von demjenigen, welchen man in der zwei…

brachwaid

DWB

brach·waid

brachwaid , m. waid, der im frühling, oder im brachmonat gesät wird?

Jungfernwaid

Adelung

jungfern·waid

Der Jungfernwaid , des -es, plur. inus. bey den Waidbauern, der Waid von der ersten Frühlingsernte, zum Unterschiede von demjenigen, welcher…

kompswaid

DWB

komp·s·waid

kompswaid , m. so heiszt der waid, wenn davon im folg. jahre eine nachernte gehalten wird. Nemnich wb. 317 , offenbar weil er auf dem felde …

sommerwaid

DWB

sommer·waid

sommerwaid , m. der waid, der im felde gebaut wird und nicht wild wächst, feldwaid. Jacobsson 1, 699 . vgl. waid, färberpflanze, unten.

Winterwaid

Adelung

winter·waid

Der Winterwaid , des -es, plur. inusit. eine Art Waid, welche im Herbste gesäet wird, und folglich den Winter über auf dem Felde bleibet.

Ableitungen von waid (3 von 3)

gewaide

DWB

gewaide , s. geweide, vgl. eingeweide theil 3, sp. 189.

waide

DWB

waide , f. versammlung. ein in preuszischen quellen vorkommendes wort ( altpreusz. wayte, woytis, ansprache, besprechung, versammlung Nessel…