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¹Ūle

mhd. bis sprichw. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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17 in 11 Wb.
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Eintrag · Westfälisches Wb.

¹Ūle f.

Bd. 5, Sp. 1066
¹Ūle f. [allg.] 1. der Vogel Eule, bes. Steinkauz und Schleiereule. De Ule schlöbt am Dage (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ha). De Ūle trecket ’t Fell öäwer de Augen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Iulen sind am Klawitten (vgl.→ ¹Klawit) (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@MeinkenbrachtMb). — Aberglauben (vgl. auch die Raa.): Wann de Iule schrigget, goit oiner deot (Kr. SoestSos Kr. Soest@SoestSo || (ähnl.) mehrf.). Ne Ūle ann’e Schǖen’ndoä nāgeln zum Schutz vor Blitzschlag und Feuer oder allgemein zur Abschreckung nagelte man Eulen (noch lebend) am Scheunentor fest (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — Vergleiche: Hoä is os ne Iule von jmdm., der sich nicht oder nur selten sehen lässt (Kr. HerfordHfd Mo || (ähnl.) mehrf.). Kr. WiedenbrückWie ne Uhle op’m Schliepstäin von jmdm., der krumm sitzt (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@HerneHe); ähnlich: Dai sittet op em Piärre ase de Iule op em Tiunpohl d.h. er kann nicht reiten (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). Aß de Üile unger’n Kräggen von jmdm. mit auffälligem Äußeren, auffälliger Kleidung (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RepeRp || (ähnl.) mehrf.); as ne Uule under de Vöggel dass. (WmWb); aber: Hoei sitt datüsken wie de Iule tüsken denn Kraiggen sitzt arg in der Klemme (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo || mehrf.); he is ne Ule unter de Vögel ist allgemein verhasst wie die Eule bei den anderen kleinen Vögeln (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). Aobends ’ne Nachtigall, muorns ’ne Uhl von jmdm., der abends nicht ins Bett und morgens nicht herauskommen kann (Kr. MünsterMün Kr. Münster@HiltrupHi). Vull as ’ne Ule schwer betrunken (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü); dicke ase ne Iule dass. (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || mehrf.). Schlau as ne Iule sehr schlau (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@UnnaUn || mehrf.). So häßlich as ne Ule sehr hässlich (Kr. MindenMin Kr. Minden@TodtenhausenTo || mehrf.). So alleine ase ne Üle im Schuottsteine von jmdm., der sich (selbst) zurückgezogen hat (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@KierspeKi). Flöch as ne Ul von einem Vogel, der einen leisen Flug hat (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@MetelenMe). Se süht ut äs de Uhle ut’t Ostgatt von einer Frau, die ihr Gesicht auffallend eingehüllt oder verschleiert hat (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd || mehrf.); wenn jmd. am Tage nach einer Festlichkeit ein verkatertes Gesicht macht (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WüllenWü || mehrf.). Et geht di nett es ne Ule, du slöpps an’n Dag (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@GemenGe). Diäm gäiht et är oiner Iule, det Owend goht iäer de Äugen uopen (Kr. SoestSos Kr. Soest@NeuengesekeNg || mehrf.). Diäm gäihret ase ner Iule, dai kann kain Lecht verdrien hat etwas auf dem Gewissen und hält sich zurück (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || mehrf.). Hai liuert äs de Iule iut’em Stiuken beobachtet alles genau (KkWb || (ähnl.) mehrf.). Dei häit en paar Äogen ar ne Iule hat sehr gute Augen (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@EndorfEn); hät Äugen säu scharp ossen en Iulen dass. (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@FalkendiekFd). He hett Krallen as ne Ul hat sehr lange Fingernägel (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@MetelenMe). Hai kann singen, ä ne Iule flaiten kann kann nicht gut singen (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). He süht out, es wenn ne Uhle out nen Schmandpott kikt macht ein zufriedenes Gesicht (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@HoetmarHo); aber: Häi kick äs ne Ul ut’en Schmandpott macht ein bekümmertes Gesicht ohne Ursache (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). — Ra.: De Ule häff em wegroopen wenn jmd. gestorben ist (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). Däne schraet bole de Uhlen er muss bald sterben (Kr. MindenMin Kr. Minden@KutenhausenKh). Do hätt’ de Iule siäten das ist misslungen; spez. für jmdn., der sich nicht zu helfen weiß (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@BergkamenBk || mehrf.): die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor sitt ’n Iuhle upp’n Drah da sitzt eine Eule auf der Wegebiegung, von der aus der Weg ins Dunkle oder Ungewisse führt (Kr. MindenMin Kr. Minden@EisbergenEi); sitt ’ne Ul in’n Schuottstēn wenn das Feuer nicht brennen will (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DülmenDü). Et is eine Oule dür’t Hus flougen wenn ein Unglück eintrifft (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@RösebeckRö || mehrf.). Diän hett de Iulen iuthurket er ist sehr schläfrig (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). Hei hett ne Ule upp’en Nacken ist betrunken (Kr. MindenMin Kr. Minden@VennebeckVe). Buind dui en Iulen vo dä Knoeigge (Knie)! wenn sich jmd. im Dunkeln nicht zurechtfindet (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@FalkendiekFd), wenn jmd. etwas nicht finden kann (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@LippspringeLi). Sik füer ne Iule briuken lōten sich alle unangenehmen Arbeiten aufbürden lassen, sich zum Narren halten lassen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh || mehrf.). Wat wakest diu met den Iulen herümme? warum kommst du so spät nach Hause (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@AlmenaAm). — Sprichw.: Wat den enen sine Iule, dat es den annern sine Nachtigall (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@OetinghausenÖh || mehrf.). Wann ’m ’ne Iule iutschickt, kritt man en bunten Vugel wier (Kr. SoestSos Kr. Soest@HoltumHt). Iulen hurket Iulen iut (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg); Ulen bringet Ulen ut (Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh || mehrf.); Iulen bringet nine Diuwen iut (Kr. HalleHal Bh). ’nen Paar Ulen het sick siek genau leiw as en Paar Nachtigallen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || mehrf.); de Iulen het iähre Jungen grare säo laif ä de Nachtigallen (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). Beda met’n Iul’n sidd’n osse met’n Ekstan hübb’m (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo || (ähnl.) mehrf.), lieber mit einer hässlichen Frau in gesicherten Verhältnissen als mit einer schönen ohne wirtschaftliche Sicherheit (WmWb); ne sittige Iule is biätter ärr ne wippstrige Iäkster (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). De eine Uhle hett (nennt) de andern Gleppauge wenn einer dem andern Fehler vorwirft, die er selbst hat, macht (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@HoetmarHo || mehrf.). — 2. Nachtschmetterling (Kr. MindenMin Kr. Minden@WindheimWh). — 3.1. unattraktive weibl. Person. Swatte Üggel dunkeläugige, schwarz- oder rothaarige Frau (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@ErwitteEr || mehrf.). Nette Oule aufgeputzte Frau (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@KörbeckeKö || mehrf.). — 3.1.1. alte Frau, besonders mit großer Brille (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@GesekeGe). — 3.1.2. unordentliche, schlampig gekleidete weibl. Person. — 3.1.3. nicht auf Reinlichkeit bedachte Person (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@AssinghausenAh). — 3.1.4. abscheuliche, widerliche, hässliche (bes. weibl.) Person. — 3.1.5. schwarzes, gedrungenes Mädchen (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@ElpeEp). — 3.2.1. redselige Frau (Frbg.) (Kr. SoestSos Kr. Soest@RuhneRu). — 3.2.2. neugierige Person, die alles ausprobieren will (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@RüthenRü). — 3.2.3. langsame, schlafmützige Person (Frbg.). — 3.2.4. dumme Person. — 3.2.5. leicht erregbare Person (Frbg.) (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@FrohnhausenFh). — 3.3. Kinderschreck (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@BrakelBr). Dei Ule grippt di Warnung, um die Kinder beim Dunkelwerden im Haus zu behalten (Kr. MindenMin Kr. Minden@JössenJö). Dat jöck obber dä Iuln ni kroiet (kriegen) ruft man Leuten zu, die noch spät auf dem Felde arbeiten (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@LüchtringenLü). — 3.4. IdW.: Grote Ule Teufel (Kr. MindenMin Ha): Wo hett dän denn de grote Ule herefört wird beim Auftauchen einer ungern gesehenen Person gebraucht (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). — 4.1. langstieliger Besen mit einem Haarbüschel, dient zum Reinigen des Ofenrohrs; Besen bzw. Bürste zum Fortfegen des Staubes und der Spinngewebe (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@DornbergDb); Handbesen, der zum Einfegen auf das Kehrblech benutzt wird (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@HolzhausenHh). — 4.2. Üggel „ein mehrmals umgeknicktes Strohbund, in das die Ruten gesteckt werden, die der Strohdachdecker gebrauchte“ (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@RhodeRh). — 4.3. eiförmiges Weidengeflecht, in dem Nüsse im Schornstein getrocknet werden (Frbg.) (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@SuderwickSu). — 4.4.1. schlecht brennende Lampe. De Lampe brennt es ne Oule (Frbg.) (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@OeldeÖl). — 4.4.2. Glaslaterne, etwa 40 cm hoch, auf einem langen Stock (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). — 5.1. Loch oben in der Giebelwand des Bauernhauses, durch das Eulen hineinfliegen und auf dem Dachboden Mäuse jagen können. — 5.2. oberster Raum eines Wohnhauses unmittelbar unter dem Dach (Frbg.) (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@AltenbergenAb). Inn’a Iul (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@BrokhausenBh). — 5.3. höchster Punkt unterhalb des Hausdaches (Frbg.) (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@DonopDo). — 5.4. Verbindungsbalken in den Sparren (Frbg.) (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@BrakeBr); oberster Querriegel im Fachwerkgiebel (Frbg.) (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@MilteMi). — 6. Abenddämmerung,→ Ūlen-flucht. — Sprichw.: Owens in de Iulen (Dämmerung), do spinnet de Fiulen (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@DahlDa). — 7. Wandbett: Opp diör Iuhle (Frbg.) (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). — 8. IdW.: Ett wassen Iuln es war nicht wahr (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@GehlenbeckGb). — 9. IdW.: Et süt ût wie Ûlen un Krân (Krähen) von einem unleserlichen Schriftstück (Kr. MindenMin Kr. Minden@StemmerSt). Häi maolt schihr Krähn un Uhln schreibt unleserlich (Kr. LübbeckeLüb Wp). ⟨›Ūle‹ f. [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Münsterl Kr. HalleHal Kr. DetmoldDet Kr. WiedenbrückWie HPaderb Mark Hellweg MSauerl Bri], ›Ūl‹ f. [WMünsterl Kr. SteinfurtStf Kr. HerfordHfd Kr. LüdinghausenLhs Kr. BeckumBek Kr. WiedenbrückWie die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch Isl], Iul m. (Lippe WWB-Source:219:OesterhOesterh), ›Ǖle‹ f. [Kr. BrilonBri Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Olp, sonst verstr. (Ennepe-Ruhr-KreisEnr sowie Kr. HerfordHfd Kr. DetmoldDet Kr. HöxterHöx Kr. LippstadtLst Kr. BürenBür Wbg)]. — ›Ūel‹ (Öüele) (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr), Ȫiel (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@OttfingenOf). — Üggel (auch Üchel, Üjjel) (n. (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi), sonst m.) (selten ‘Eule’, meist auf Personen bezogen) [Kr. BeckumBek Kr. PaderbornPad Kr. HöxterHöx Kr. LippstadtLst Kr. BürenBür Kr. ArnsbergArn Kr. BrilonBri Olp]; „Ögel“ m. (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@RüthenRü). — Uwwel (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)@BenkhausenBh f. ‘hässliche unordentliche Frau’, Ro ‘hässliche schlampige Frau’)⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 2,206: Eule; HnVwb 4,215: Ule, Üle (Verweis auf Eule). Zus.:→ Bō²m~, Bred~, Busk~, Dag~, Dō²den~, Dop~, Feld~, Finster~, Gāp~, Hand~, Hap~, Har~, Holt~, Hūs~, Jamer~, Kat~, Katten~, Klap~, Knap~, Krāgen~, Kūts~, Kwik~, Līk~, Lok~, Meien~, Mūse~, Nacht~, Nest~, Ōr~, Pǟrl~, Penne~, Rō¹k~, Schrīe~, Tran~.
7899 Zeichen · 221 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ÛLE

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    ÛLE s. IUWEL.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    uleF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    ule , F. Vw.: s. ūle (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ule

    Campe (1807–1813) · +3 Parallelbelege

    Ule , Mz. — n , im N. D. 1) Die Eule. Uneigentlich, ein Borstbesen an einem langen Stiele, die Wände damit zu fegen. 2) …

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ule

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Ule , Volksstamm in Westafrika, s. Gurunsi .

  5. modern
    Dialekt
    ¹Ūlef.

    Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    ¹Ūle f. [allg.] 1. der Vogel Eule, bes. Steinkauz und Schleiereule. De Ule schlöbt am Dage ( Enr Ha). De Ūle trecket ’t …

  6. Sprichwörter
    Ule

    Wander (Sprichwörter)

    Ule Ule (s. Eule). 1. Beter bi'n Ule sitten as mit'n Häxter hüpken. – Kern, 861. Besser bescheiden und in Ruhe wohnen al…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ule

480 Bildungen · 133 Erstglied · 346 Zweitglied · 1 Ableitungen

ule‑ als Erstglied (30 von 133)

Uleåborg

Meyers

Uleåborg (finn. Oulu ), das nördlichste und größte Gouvernement in Finnland, umfaßt das nördliche Österbotten und Lappland (Lapmarka), reich…

Uleboß

MeckWB

ule·boss

Uleboß m. im Hausstandsreim: Uleboß Heit min Oß Wi Poel .

Ulebotter

MeckWB

ule·botter

Ulebotter m. Schmetterling Ha; im Anruf: Ulebotter, sett di, Näs' un Mul blött di Wo. V. 2, 1472; ..., Vadder un Mudder röppt di 1491.

Uled-Said

Meyers

Uled-Said , Oase in der alger. Sahara, s. Gurara .

U'leien

LothWB

ule·ien

U'leien [ụlaiən D. Si. ] n. 1. Anliegen. — 2. Teilnahme, Interesse : vil U'leies un eppes hun viel an etwas gelegen sein Si. — lux. 449 Ulei…

uleke

KöblerMnd

uleke , N. Vw.: s. ûleke

Ulela

Meyers

Ulela , Ort in der Provinz (Mudirieh) Dakalieh in Unterägypten, mit 6053 (als Gemeinde 6172) Einw.

Ulema

Meyers

Ulema (arab., Plural von âlim , »Wissender, Gelehrter«), in der Türkei Name der Theologen-Juristen, die ihre Studien in einer Medresse abgem…

Ulemberg

Herder

Ulemberg od. Ulenberg , Kaspar, ein ausgezeichneter Schriftsteller der Reformationszeit, geb. 1549 zu Lippstadt an der Lippe in Westfalen vo…

Ūlenbārd

WWB

ulen·bard

Ūlen-bārd m. [ Bek Sos Isl Alt] 1. Hühnerart mit Federbart. — 2. Waldschnepfe ( Bek Vh).

ûlenbecker

MNWB

ulen·becker

° ûlenbecker , nom. pr.: Beiname für einen Handwerker der Tongefäße herstellt (Lüb. Ub. 2, 1, 24); — zu lat.

Ulenberg, Kasp

DWBQVZ

--- summarische beschreibung eines vngefehrlichen gesprAechs, das zu COeln zwischen Casparo Vlenbergio ... vnd Joanne Badio ... gehalten wor…

Ulende

RhWBN

[Ul-ende (Sp. 35) ent dūlEnt (streiche: s. Ules) gehört zu ndl. doeleinde, hier in spez. Bed.]

Ūlenei

WWB

ule·nei

Ūlen-ei n. [verstr.] Ei der Eule. — Ra.: Hai hätt ’n Oulenech in d’r Taschen hat Glück beim Kartenspiel ( Wbg Ni || mehrf. Wbg).

Ulenfack

MeckWB

Ulenfack n. wie Ul III 1 Gü Jürg .

Ūlenfādem

WWB

ulen·fadem

Ūlen-fādem m. in Brettern, Balken sich findender, dünner (schmaler), zarter, dunkel gefärbter Streifen (durch eingedrungenes Wasser (und Fro…

Ulenfäger

MeckWB

Ulenfäger m. im Scherzauftrag: beim Korneinfahren schickt man einen Jungen, einen Ulenfäger zu holen, darauf erhält er einen Sack voller Ste…

Ulenfast

MeckWB

ulen·fast

Ulenfast f. wie Ulenlock: Uhlenfaß die Oeffnungen, die an beiden Enden eines Gebäudes am obersten Gipfel im Strohdache pflegen gelassen zu w…

Ulenfaut

MeckWB

ulen·faut

Ulenfaut m. Eulenfuß: de Oll mit 'n Ulenfot Teufel Nd. Kbl. 15, 27 a ; übertr.: Ulenfäut große Fausthandschuhe Wa GGiev .

Ūlenfirst

WWB

ulen·first

Ūlen-first f. [Olp, verstr. Mes] 1. Spitze im Giebel ( Olp Rh ), oberster, offener Winkel unter der Giebelspitze des Hauses (Frbg.) ( Olp Rp…

Ulenflucht

Wander

ulen·flucht

Ulenflucht Dat is in de Ulenflucht mâkt. – Dähnert, 503 b . So heisst die kurze Zeit, die man zu einer Arbeit bedarf.

Ulenflucht1

MeckWB

Ulenflucht 1 f. Flucht: he is up de Ulenflucht läuft weg Wa; Schneeb. Heil. 145. Umgedeutet aus dem Folg.

Ulenflucht2

MeckWB

Ulenflucht 2 f. Eulenflug 1. Hast, Eile: dat geiht ümmer in de Ulenflucht mit ehr Wi; uppe Ulenflucht inkiken einen kurzen Besuch machen Wo.…

Ulenfost

MeckWB

Ulenfost n. wie Ulenlock; im Nachbarreim: N. fidelt dörch 't Ulenfost. Zu Föst f.

ule als Zweitglied (30 von 346)

aule

KöblerGerm

*aule , Sb. nhd. Topf ne. pot (N.); RB.: anfrk., as., ahd. I.: Lw. lat. ōlla, aula E.: s. lat. ōlla, aula, F., Topf, Hafen (M.) (2); vgl. id…

Baumschule

RDWB1

Baumschule f питомник, в котором растения не только выращивают, но и продают

Betriebsberufsschule

RDWB1

Betriebsberufsschule f ПТУ или техникум (перевод условный)

Fachhochschule

RDWB1

Fachhochschule f специальное высшее учебное заведение, высшее профессиональное училище (тип высшего учебного заведения в ФРГ)

Förderschule

RDWB1

Förderschule f auch Sonderschule für Lernbehinderte школа для детей, у которых в обычной школе возникают проблемы с учёбой (школа для детей …

Frostbeule

RDWB1

Frostbeule f отмороженное место übertr. , scherzh. мерзляк разг., мерзлячка разг.

Ganztagsschule

RDWB1

Ganztagsschule f , Ganztagesschule f школа с группой или группами продлённого дня (в Германии продлённый день предлагается далеко не во всех…

Gesamtschule

RDWB1

Gesamtschule f школа, являющаяся альтернативой трёхчастной школьной системе в Германии Hauptschule, Realschule, Gymnsaium) - в нее поступают…

Hauptschule

RDWB1

Hauptschule f тип школы в Германии, куда идут учиться после начальной школы обыкновенно наиболее слабые, неуспевающие ученики

Keule

RDWB1

Keule f дубина, дубинка нога (животного, разделанного после бойни - свиная, говяжья, баранья) булава

Litfasssäule

RDWB1

Litfasssäule f афишная тумба Litfasssäulenlächeln n - улыбка кинозвезды, улыбка как будто с афиши, голливудовская улыбка, голливудская улыбк…

Realschule

RDWB1

Realschule f реальшуле - тип школы, куда дети поступают после начальной школы (если не идут в гимназию или в так называемые Hauptschule - ил…

Schule

RDWB1

Schule f (nicht immer "школа") учебное заведение офиц. etw. macht ~ idiom. - чему-л. или кому-л. подражают aus der ~ plaudern idiom. - растр…

Sonderschule

RDWB1

Sonderschule f школа для умственно отсталых детей (а не "спецшкола")

Volkshochschule

RDWB1

Volkshochschule f обучающие курсы для всех желающих; за небольшую плату на этих курсах можно изучать языки, программирование, бухгалтерское …

Adlereule

Adelung

adler·eule

Die Adlereule , plur. die -n, eine Eule, welche nicht so breit ist, als der Uhu, und kürzere Füße hat; Bubo Italicus, Franz. Le Grand Duc.

Álbule

Adelung

alb·ule

* Die Álbule , plur. die -n, eine Art Weißfische, in den Schweizerischen und Oberdeutschen Seen und Flüssen, die nicht über ein halb Pfund s…

Armsäule

Adelung

arm·saeule

Die Armsäule , plur. die -n, eine Säule mit Armen an den Kreuz- und Scheidewegen, welche den Reisenden den rechten Weg und die Entfernung de…

baumschule

DWB

baum·schule

baumschule , f. seminarium, plantarium, franz. pépinière, ein hübsches wort, aber noch nicht bei Dasypodius, Maaler, Henisch, zuerst bei Sti…

Betschule

Wander

betsch·ule

Betschule Wî gât in de Bêdschôl, säd' de Jung, dar sêt he in'n Paster sîn'n Aeppelbôm. ( Hamburg. ) – Hoefer, 529.

beule

DWB

beule , f. tuber, tumor, inflatio, geschwulst, ein durch alle deutsche zungen laufendes wort. Ulfilas bietet dar ufbauljan τυφοῦν sufflare 2…

biule

Lexer

biule stswf. BMZ beule Wig. Wolfr. Nib. Bit. (12454). biule und wunden Krone 4579. Lieht. 84,29. wunden und biulen j.Tit. 3887. 4521. kampfe…

blîkiule

MWB

blîkiule swF. ‘mit Blei (Bleiknöpfen?) besetzte Schlagkeule’ (vgl. Schultz, Höf. Leben 2,213): seht wa man aber zugie / und sluc in mit blik…

Ableitungen von ule (1 von 1)

beule

DWB

beule , f. tuber, tumor, inflatio, geschwulst, ein durch alle deutsche zungen laufendes wort. Ulfilas bietet dar ufbauljan τυφοῦν sufflare 2…