Hauptquelle · Campe (1807–1813)
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Togen
mhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 1050–1350
-
1200–1600
Mittelniederdeutschtogensw. V.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege
togen , sw. V. Vw.: s. tȫgen (1)
- 15.–20. Jh.
-
modern
Dialektt²genV.
Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg
to²gen V. [ Lst Enr Isl Arn] 1. zeigen (Frbg.) ( Lst Wk ); merken lassen, äußern ( Enr Holthaus ). — Ra.: Brüuks di vand…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit togen
25 Bildungen · 6 Erstglied · 15 Zweitglied · 4 Ableitungen
togen‑ als Erstglied (6 von 6)
togendes
LW
-togendes, unverzüglich.
togenlich
Idiotikon
togenlich Band 12, Spalte 1099 togenlich 12,1099
togenlik
KöblerMnd
togenlik , Adj. Vw.: s. tȫgenlīk*
togenlīche
KöblerMhd
togenlīche , Adv. Vw.: s. tougenlīche
togentlik
KöblerMnd
togentlik , Adj. Vw.: s. tȫgenlīk*
togen-, togentlik
LW
togen-, togentlik, züchtig, anständig, geziemlich; adv. togenliken.
‑togen als Zweitglied (15 von 15)
antogen
KöblerMnd
antogen , sw. V. Vw.: s. anetȫgen*
²betōgen
MNWB
2 betōgen s. betochen.
¹en(t)ōgen
MNWB
1° en(t)ōgen , swv. , s. enttōgen.
²enttōgen
MNWB
2° enttōgen , swv. , fort-, dahinziehen.
getōgen
MNWB
getōgen , part. prt. adj. , wohlerzogen, züchtig. —
hārtogen
KöblerMnd
hārtogen , sw. V. Vw.: s. hārtōgen
ingetōgen
MNWB
ingetōgen (-getāgen) , ppt. , adj. , zu Hause aufgewachsen, ohne Lebensart; zurückgezogen , eingezogen, ên i. lēvent. Vgl. intōgen.
intōgen
MNWB
intōgen , ppt. adj. , 1. einheimisch, eingesessen; 2. i. kindere dem Werk angehörig , von Zunftangehörigen abstammend. S. noch ingetōgen.
sêl(e)tōgen
MNWB
sêl(e)tōgen (seel-) , -tāgen , -dāgen (SL), swv. , in den letzten Zügen liegen, agonizare .
ümmetōgen
MNWB
° ümmetōgen , swv. : an einen anderen Ort bringen, umstellen, „ als der kerken vormundere darsulvest etlike olde kisten und beholtnis na ich…
unbetōgen
MNWB
° unbetōgen , adj. : nicht als Erbe festgelegt, „ starfft de dochter de wthgebodelt is vnde hefft geen kinder ghehad: so is des dochters gue…
un(ge)tōgen
MNWB
un(ge)tōgen , -getāgen , adj. : 1. nicht gezeugt , „ Waer een man ghewondet wort an sijn ghemechte dat he nicht telen kan, ix marck voer de …
untogen
KöblerMnd
untogen , (verneintes Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. untōgen
²unvortōgen
MNWB
2 unvortōgen , präp. : c. Gen. unbeschadet, „ her Beseke toch uth deme hove ... unvortoghen sines rechtes ” (Ub. Hildesh. 1, 505).
vortogen
KöblerMnd
vortogen , sw. V. Vw.: s. vörtoien* L.: Lü 528b (vortogen)