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strunk

mnd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
18 in 17 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

strunk m.

Bd. 20, Sp. 129
strunk, m. , truncus, caulis. herkunft und form. zuerst spätmhd. in md. glossen (vgl. u. 3), vorher im deutschen und in den andern germ. sprachen nicht bezeugt. doch entspricht genau norw. strokk 'kleiner holzkübel, butterfasz, tonne' (aus strunka-, s. Torp nynorsk. etym. ordb. 729a), so wie ein hiermit gleichbedeutendes norw. dial. strump neben deutsch strumpf steht (s. oben sp. 111). ein ebenfalls lautgleichesn. adj. strunk 'steif, stramm, stolz' gehört in weiterem zusammenhang zu dem deutschen subst., s. unten strunkeln. auszerhalb des germ. entspricht laut für laut altlit. strungas 'gestutzt, mit gekapptem schwanz' (Szyrwid), daneben im preusz. lit. ohne nasal striùgas 'kurz, von kleidern und thierschwänzen' (also ebenfalls 'gestutzt', s. Kurschat 1, 1, 722). verwandt ist schlieszlich das in seiner grundbedeutung ganz nahe stehende strumpf (s. d.): beide sind aus idg. wurzel ster durch nasal und ausl. tenuis verschiedener qualität erweitert. weiter ab stehen strauch und stumpf. die etymologischen entsprechungen im norw. u. lit. (strokk und strungas) sind a-stämme. dazu stimmt, dasz der plural im deutschen in älterer zeit meist ohne umlaut erscheint (Tappius 1539, Gilhusius 1597, Micrälius 1639, viehbüchlein 1667, doch strünke haush. in vorw. nach 1570). der heute in der schriftsprache und groszentheils in den maa. gültige umlaut wird also analogisch sein. die mundartliche verbreitung des wortes ist begrenzt: dem obd. fehlt es gänzlich, ebenso in Böhmen, Hessen (doch s. Gilhusius 1597 u. 3) und im hochpreuszischen. wo es strunk nicht giebt, heiszt es dafür dorsche (s. th. 2, 1304) und umgekehrt; in Thüringen und im Vogtland begegnen sich die beiden worte. strunk gilt durch ganz Niederdeutschland, im Rheinland, Luxemburg und Lothringen, dann ostmd. in Thüringen, Obersachsen und Schlesien. Luther hat strunk nicht, und überhaupt hindert der etwas niedere charakter des wortes seine schriftsprachliche verwendung und verbreitung. erst in den letzten 150 jahren ist es weiter gedrungen und erscheint nun auch bei obd. schriftstellern. auffälligerweise schwanken gerade sie, und nur sie, in der form des plurals (strunke und strünke Göthe, strunke Stifter, Rosegger); das wird nicht auf bewahrung der alten flexionsweise, sondern auf unsicherheit im gebrauch des mundartfremden wortes beruhen. ebenso erklärt sich ein absonderlicher acc. sing. strunken Rückert 3, 39 und einzelne schwache pluralformen bei Oberdeutschen. dagegen heiszt der plural allgemein strunken im nordniedersächsischen, von Groningen und Ostfriesland bis Holstein. sonst auch in den maa., soweit ihre wörterbücher sprechen, starke flexion und umlaut im plural. statt strunk im westen mundartgerecht stronk; daraus läszt sich die schon altbezeugte nebenform strank (Diefenbach 585c, 15. jahrh.; Corvinus fons latin. [1660] 95a; Kisch vgl. wb. 217; Nösner wb. 149) herleiten. bedeutung und gebrauch. 11) die grundbedeutung 'gestutzt, verstümmelt', für das vorgerm. gewährleistet durch lit. strungas, lebt bei uns in resten bis in die neuzeit hinein fort. sicher in holstein. strunken 'strümpfe ohne füszlinge, stutzen': de hasen weren voriger tidt geknuttede strunken, ahne voetlinge, de na dem remlin (riemchen) under dem vote upgetagen worden Neocorus 1, 160; in derselben bedeutung bei Ziegler (s. Richey 426) u. bei Schütze 4, 213 (aus lebendiger kenntnis?). vgl. für dieselbe sache anderwärts etymologische verwandte: Tyroler strumpf Schmeller 2, 815 (s. oben sp. 116 strumpf B); stumphosen Stalder 2, 414. gelegentlich ferner in verwendungen, bei denen hinter der anscheinenden metapher noch die ursprüngliche bedeutung stehen könnte: dass der alte strunk alhei uff dem rossmart, ... von alters der huttig genant, dan der katzentorn die ersten fortilitia oder festungen gewesen Mechtel Limb. chron. 10 Knetsch, vgl. strumpf A 2 a, sp. 114: (vom torso des Belvedere) doch jetzt spielen ihm neu auf dem strunke die fühlenden hände und aus den trümmern ergänzt glücklich sein ahnender geist Greif ged. (5. aufl.) 217; vgl.strumpf A 1 a sp. 112. im ganzen läuft die bedeutungsentwicklung der von strumpf weithin parallel; doch sind gewisse bei strumpf voll ausgebildete bedeutungszweige hier höchstens in andeutungen aufzuweisen (s. das vorige beispiel), und recht entwickelt ist das wort nur in anwendung auf pflanzliche objecte. 22) wie bei strumpf die bedeutung truncus schon idg. ist (oben sp. 111), musz bei strunk schon in germ. zeit die gleiche theilweise einengung der grundbedeutung stattgefunden haben: norw. strokk 'holzgefäsz' läszt sich wohl nur so verstehen. bei strunk ist die bedeutung 'baumstumpf', wie dafür allgemeiner gesagt wird, heute noch durchaus lebendig. in älterer zeit und provinciell heiszt strunk so ziemlich jeder theil des gefällten oder abgebrochenen baumes, wenn nur eine verstümmelung erkennbar ist. es heiszt also strunk 2@aa) der lose (abgehauene oder -gebrochene) theil des baumes, und zwar in jeglicher gestalt; z. b. der grosze stamm, der im wege liegt: er sahe hin und her, biss er einen grossen strunck von eynem baum, der was fünfftzehen schu lang, erblicket ... er hub den strunck auff seines pferdts halss Aymont (1535) 102b; die bohnenstange: daz er einsamhl von einer bohnen clxxiii bohnen auff drey stöcken oder struncken gebawet Micrälius altes Pommerland (1639) 6, 397; das brennholz: der meister ... warf noch einen blick auf die glimmenden strünke unter dem kupferkessel Jegerlehner deutsche rundschau 151 (1912) 9. 2@bb) häufiger doch der stehen gebliebene theil des baumes, auch von beträchtlicher höhe: er hatte einen seiner krone und äste beraubten baumstamm für eine riesengestalt angesehen, aber Ottmar benahm ihm lachend seinen irrthum, indem er ihn vorwärts bis zu dem strunk hinschob A. Schreiber poet. werke 2, 471; gewöhnlich das dicke, kurze ende, das aus dem boden hervorragt: sitz' derweile auf einen strunk nieder maler Müller 3, 239; (das nest des rotkehlchens) steht immer sehr nahe an ... der erde, in der weiten höhle eines ausgefaulten alten strunkes Naumann naturgesch. d. vögel 2, 1, 410. anders als in den fällen unter a ist die vorstellung des abgestorbenseins hier immer mit dabei: verdorrt ein baum und wird ein strunk Göthe 17, 37 W.; inmitten der stämme höchster lebenskraft stehen ... strünke vom sturm gebrochener fichten Rossmässler der wald 206; wenn der alte strunk seinen neuen spross ... frisch hat aufgrünen lassen Scheffel 3, 88 Bong. hierher auch die allitterierende verbindung stein und strunk, die bisweilen anschaulich statt des verblaszten stock und stein steht: ob auch der dorn noch mitleidsloser als mein sporn die edlen flanken ihm zerrisz und stein und strunk den huf zerstiesz M. Hartmann werke 2, 187; leblos, wie die steine und strunke ringsum, so lag er ausgestreckt auf dem boden Rosegger 2, 137. 33) die weitaus häufigste verwendung ist von anfang an die für den kohlstrunk, den dicken stengel der kohlpflanze: auf die lemmata tirsus und maguder entfällt die mehrzahl der spätmhd. glossenbelege (Diefenbach 343c; 585c; nov. gloss. 243b; 365b; Diefenbach-Wülcker 868). dieser gebrauch ist schwerlich von 2 übertragen, sondern direct aus der grundbedeutung erwachsen. strunck wird bei dem kohl-kraut ... der stengel genannt, der aus der wurtzel hervorgetrieben Zincke allgem. öcon. lex. (1744) 2846; (bei der zubereitung) streift man den kohl, dasz die strüncke herauskommen allg. haush.-lex. (1749) 1, 3a. der strunk ist werthlos: die strünke und blätter von blumenkohl, ... salat, knoblauch (machen) einen grossen theil des neapolitanischen kehrichts aus Göthe 31, 257 W.; allerlei arten abwürflinge, schalen und strunke 7, 72 W.; er wird seit alters gern, auch sprichwörtlich, den eszbaren, besser schmeckenden theilen entgegen gesetzt: hat sie (die kuh) krauthäupter gessen schon, die strunck hat sie doch lassen stohn Gilhusius grammatica (1597) 93; wann se meynen, se sthain in dem kole, so sthain se noch aller erst kum in den strüncken Tappius adag. (1545) 220b, ähnlich brem.-ndsächs. wb. 4, 1073; daher in Oldenburg und Ostfriesland der strunk in einem verbreiteten deutschen sprichwort statt der sonst üblichen laus: beter 'n strunk in de kohl, as ganz geen wurst Kern-Wilms nr. 971; s. Wander 4, 925; Düringsfeld 1, 102a; aus Ostfriesland auch der spottvers: de Mansfelder ett nu geen zuckerbankett (zuckergebäck), he mag nu wol strunken sünner fett Kern-Wilms nr. 60; befremdend demgegenüber die als volksthümlich sich gebende ansicht: ebenso wie mit 'n blumenkohl ... der strunk is eigentlich das beste Fontane I 5, 129; die charakteristische strenge des geschmacks ist sonst nicht beliebt: de apel smekt as een koolstrunk 'der apfel hat einen unlieblichen grasigen geschmack' brem.-ndsächs. wb. 4, 1073. 44) hier anschlieszend die allitterierende formel (mit) strunk und stiel, im ganzen recht verblaszt und wohl erst secundär dem älter bezeugten (mit) stumpf, strumpf und stiel nachgebildet: (generale), welche in den sauren cadetenapfel herzhaft hineingebissen und ihn bis auf strunk und stiel aufgefressen haben Bürger briefe 2, 174 Strodtmann; die hellen augen der meisterin, die jede ungehörigkeit von lehrling und gesellen gleich mit strunk und stiel abbeiszt C. Hauptmann Einhart der lächler (1915) 1, 94; mundartlich mit strunk und stiel ausrotten Müller-Fraureuth 580; met schtrunk un schtēl Damköhler Nordharz. 181. 55) die beschreibende naturkunde hat dann strunk zur kennzeichnung von allerlei ähnlichen pflanzlichen gebilden verwandt. zuerst in reisebeschreibungen bei exotischen, dem leser unbekannten pflanzen: aber mit saurem wasser oder safte aus einem sonderlichen struncke kommt er (der ganga oder teufelsbanner) wieder zu sich selbst. in diesen strunck, der so weich ist als ein rohr, und inwendig vol solchen sauren saftes ist, beissen sie, und besprützen ihn mit diesem safte aus ihrem munde Dapper Africa (1670) 535b; der mittelste grösseste strunck, daran die frucht (der ananas) wächset, ist bei zween fusz hoch W. Schultz ostindische reyse (1676) 237a; mandihoka ist ein gewächse, aus dessen wurtzel die schwartzen brod backen ... der stamm oder strunck schiesst an manchen orthen wohl manneshoch auf Männling exoticus curiosus (1717) 354; anstatt wie ehedem aus wenig mehr als der rinde und dem innern strunke zu bestehen, wuchsen sie (die brotfrüchte) zu einem durchmesser von 10 bis 11 zollen hinan J. G. Forster sämtl. schr. 4, 340; so wird strunk (stipes) in der botanik allmählich fester terminus für 'den stamm des wedels bei den palmen, die hauptrippe des laubes bei den flechten, den stiel des huts bei den pilzen' s. Illiger thier- u. pflanzenreich (1800) 327; insbesondere bei der beschreibung der pilze wird strunk gebräuchlich: betrachten wir die theile eines vollkommenen oder hutpilzes einzeln, so kann man die wurzel unterscheiden, den stiel oder strunk und den hut Oken allgem. naturgesch. 3, 45; es sei ein keulenartiger, dunkelcarmoisinrother strunk, an dessen oberfläche kleine blümchen stehen (von einem blühenden heilschwamm, cynomorium) Ritter erdkunde 14, 632. neuerdings verschwindet strunk als terminus aus den botanischen handbüchern. 66) übertragen von den hauptsächlichen gebrauchsweisen her; die vorstellung des (zu) kurzen geht über in die des gedrungenen, derben, stämmigen. das hauptgebiet der übertragung ist Schlesien. vom menschlichen kehlkopf: ond einer sange grub, dar hatt' an bessern stronk as jenner ei dar kaal W. Scherffer geist- u. weltl. ged. (1652) 582. vom ganzen menschen: sollte ich übrigens heiraten, so nehme ich höchstens eine bauernmagd, was man so sagt: einen strunk! ... ein mensch, das eine gute tracht prügel aushält G. Hauptmann Griselda (1909) 33; zarter von einem kinde: es ist ein entzückender blonder strunk Gabriel Schillings flucht (1912) 91; vgl.strunk ein kurzer, dicker, derber mensch, wird oft von kleinen kindern gesagt: das ist ein rechter strunk Anton Oberlaus. 4, 13. daher Strunk in Norddeutschland familienname wie Stumpf u. ä. ole strunk schimpfen sich die jungen in Holstein. entsinnlicht: daer kann en strunk vertrage 'der hält was aus' redensart in Thüringen (Kleemann 22c; Hertel Thür. 239).
12272 Zeichen · 204 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    strunkM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    strunk , M. nhd. Strunk, Stengel einer Kohlpflanze, Stängel einer Kohlpflanze, Stiel staudenartiger Pflanzen, Strumpf oh…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Strunk

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Strunk , des -es, plur. die Strünke, an den Pflanzen, ein kurzer und dicker Stamm, besonders wenn sich andere Theile…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Strunk

    Goethe-Wörterbuch

    Strunk [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Strunk

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Strunk ( Stipes ), kurzer, dicker Stengel; insbes. der Stiel der Hutpilze (s. Pilze ).

  5. modern
    Dialekt
    StrunkPl.

    Mecklenburgisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Strunk Pl. Strünk m. Strunk, bes. der dicke Stengel der Kohlpflanze Mi 88 b ; de Strünk warden wegsmäten sie kommen nich…

  6. Sprichwörter
    Strunk

    Wander (Sprichwörter)

    Strunk Beter Strunk in'n Kôl, as gar kên Wurst. – Bueren, 1127; Frommann, II, 390, 54; Eichwald, 1862; Kern, 971.

  7. Spezial
    Strunk

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Strunk m. (-[e]s, Strünke) 1 (Baumstrunk) ciüch (ciüc) m. 2 (Wurzelstock) tolp (-s) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit strunk

37 Bildungen · 22 Erstglied · 14 Zweitglied · 1 Ableitungen

strunk‑ als Erstglied (22 von 22)

Strunkwiese

SHW

Strunk-wiese Band 5, Spalte 1573-1574

Strunkbohr

RhWB

strunk·bohr

Strunk-bohr Gummb n.: Werkzeug (gebogenes Eisenblech mit Griff) des Weisskohlschabers, mit dem er die Strünke aus dem Kohl herausbohrt.

Strunkel

RhWB

Strunkel -o- Rhfrk in Saarbr-GrRosseln m.: verächtl. alder Str. altes, mageres Stück Vieh.

strunkeln

DWB

strunk·eln

strunkeln , verb. , im westlichen nd. für straucheln gebräuchlich: Doornk.-Koolm. 3, 347 ; Woeste 259 b ; Schambach 215 b . holl. stronkelen…

strunken

KöblerMhd

strunken , sw. V. nhd. straucheln, irren Q.: Brun (1275-1276) (FB strunken) E.: s. strunc W.: nhd. DW- L.: LexerN 3, 371 (strunken)

Strunkes

RhWB

Strunkes -oŋgəs, Pl. -əsə WMosfrk in Trier-Neuhütten Züsch m.: verächtl. 1. alter, abgenutzter Besen. — 2. Neckn. für einen aus Trier-Züsch …

strunkig

DWB

strunkig , strunkicht , adj. , wie ein strunk, nach art eines strunkes: junge und alte, hohe und strunkige dattelpalmen B. Goltz kleinst. in…

Strunk (Name)

Wander

strunk·name

Strunk (Name) Strunk (Name). Strunk, steh up, de Leverkes pîpen. – Kern, 136.

Strunksuppe

PfWB

strunk·suppe

Strunk-suppe f. : ' Suppe aus gekochten Kohlstrünken ', Strunksupp [ HB-Medh ].

strunk als Zweitglied (14 von 14)

abschiedstrunk

DWB

abschied·strunk

abschiedstrunk , m. valettrunk, der letzte dargereichte beeher. im alterthum pflegte man minne zu trinken, vgl. deutsche mythol. cap. 3.

haustrunk

DWB

haus·trunk

haustrunk , m. potus tenuis, cerevisia quotidiana, domi cocta, secundaria, tischtrunk. Stieler 2331 . in weingegenden auch vom geringeren we…

johannistrunk

DWB

johanni·strunk

johannistrunk , m. trunk zum abschiede, vgl. oben Johannessegen . Frisch 1, 490 a ; das man in s. Johannis namen verdienst den wein segnet .…

kohlstrunk

DWB

kohl·strunk

kohlstrunk , m. der stengel des kohls, schon 14. 15. jh. kolstrunk, kolstrunke, maguderis. fundgr. 1, 379 b , Dief. 343 c , nrh. coelstronk …

kōlstrunk

KöblerMnd

kōl·strunk

kōlstrunk , M. nhd. „Kohlstrunk“, Kohlstängel, unverwertbarer Teil des Kohles, Asche des Kohlstängels als Arzneimittel Hw.: vgl. mhd. kōlstr…

martinstrunk

DWB

martin·strunk

martinstrunk , m. : tut darauf ein trunk, ein guten trunk, ein Mertenstrunk, ein pommerschen trunk. Uhland volksl. 573 .

Samstagstrunk

DRW

samstag·strunk

Samstagstrunk, m. urspr. wohl ein Naturalreichnis für Bauhandwerker, insb. bei längeren Tätigkeiten; dann abgelöst durch eine Geldzahlung bd…

Verzerungstrunk

Idiotikon

Verzerungstrunk Band 14, Spalte 1215 Verzerungstrunk 14,1215

Ableitungen von strunk (1 von 1)

verstrunken

PfWB

ver-strunken schw. : ' ersticken '. Der Rabarwerstock veʳstrunkt mer alles 'nimmt den anderen Pflanzen Licht und Sonne weg' [ KU-Kaulb Kreim…