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Steinbruch

mhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DRW
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16 in 15 Wb.
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Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch

Steinbruch

Steinbruch, m.

I Anlage, Örtlichkeit zum Abbau von Steinen (I), zumeist an einer Bergwand
  • 1 pfd. gelts von eim steinbruche
    1. Hälfte 15. Jh. L.A. Kiefer, Steuern in Hanau-Lichtenberg (Straßburg 1891) 54
  • der meister jm steinbruch soll schwerren, an miner g.h. werch gethrüwlich zů werchen, ... die stuck unnd stein, so er bricht, niemants zů geben, ein buwmeister habe dann das geheissen
    Anf. 16. Jh. LuzernSTQ. IV 229 Faksimile
  • soll niemandt einichen newen steinbruch machen ohne verwilligung der holzmeister, bey pöen zwey lb. d.
    1543 PfälzMarknutzW. 40
  • mit dem steinbruch, do man schleiffstein oder maͤrmelstein bricht, hats ein andere meinung, ... dann man mag dem gmeinen nutz zů gůtem den maͤrmelstein ... vnder ainem frembden grund wol graben
    1567 Pegius,Dienstbarkeiten 48v Faksimile
  • berg-ordnung uͤber die steinbruͤche im liebethaler grunde
    1660 CAug. II 344 Faksimile
  • von verschaffung nothwendiger materialien zum bauen, auch stein-bruͤchen, leimen-, tohn- und sand-gruben
    1666 GothaLO. II 3 Tit. 18 Faksimile (Abschnittsbeginn)
II (Recht zum) Abbau von Steinen (I)
  • viechtrenck, wasser schoͤpffen, vischreyen, steynbruch ... vnnd alle der gleychen seruitutes ... werden in ... fuͤnfftzig iar ... ersessen
    1539 HennebLO. II 5, 15 § 5 Volltext (und Faksimile)
  • in diesem 1490 jar war der steinbroch ... allenthalben frei, stein zu brechen zur statt mauren und gebeuden
    1578/1601 TrautenauChr. 11
  • wie insonderheit die steinbruͤche der teutsche gebrauch den regalien nicht beyzehlet, bezeugen die rechtslehrer, welche melden, daß man den unterthanen gemeiniglich verstattet, steine zu brechen, ohne den zehenden davon zu fordern
    1763 Strube,RBed. II 293

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    steinbruchstm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    stein-bruch stm. steinbruch, lapifodina Voc. 1482. saxifraga Dief. n. gl. 328 a . S.Gall. chr. 26. Kaltb. 12,12. Chr. 10…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Steinbrúch

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Steinbrúch , des -es, plur. die -brüche, derjenige Ort, wo das in Bänken oder Schichten liegende Gestein von den Ste…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Steinbruch

    Goethe-Wörterbuch

    Steinbruch [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Steinbruch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Steinbruch , s. Steine (Bausteine).

  5. modern
    Dialekt
    Steinbruch

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Steinbruch m. wie hochd. Bf. Ndrröd. [‘Stįpruχ M. , trotz ʿStèin Stein ]. Syn. –grueb Seite 268. — Schweiz. 5, 376.

  6. Spezial
    Steinbruch

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Stein|bruch m. (-[e]s, ...brüche) ciavara (-res) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit steinbruch

7 Bildungen · 6 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von steinbruch 2 Komponenten

stein+bruch

steinbruch setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

steinbruch‑ als Erstglied (6 von 6)

steinbruchel

KöblerMhd

steinbruchel , st. M. Vw.: s. steinbrüchel*

Steinbruchstod

PfWB

steinbruch·s·tod

Steinbruchs-tod m. : ' aus einem Steinbruch nördl. von Pirmasens herabgefallene große Felsblöcke ', Steinbruchstod [Pirmas].

steinbruch als Zweitglied (1 von 1)

Schiefersteinbruch

DRW

schiefer·steinbruch

Schiefersteinbruch, m. Steinbruch zum Abbau von Schiefer bdv.: Schieferkaute dass wir ... meister G., leyendecker von U., mit unserm schieff…