Eintrag · Campe (1807–1813)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschSchnêppe
Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege
Die Schnêppe , plur. die -n, ein spitzig zulaufendes Läppchen, welches das andere Geschlecht an manchen Orten in der tie…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit schneppe
33 Bildungen · 33 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von schneppe 2 Komponenten
schneppe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
schneppe‑ als Erstglied (30 von 33)
Schneppedeckel
LothWB
Schneppe deckel Mützenschild.
Schneppe II
RhWB
Schneppe II das Wort ist allg., u. zwar -ęp [ Siegld -bə; Berg -pə ], Pl. Rhfrk, Mosfrk -bə(n), sonst -pə(n) f.: 1. Schnepfe, Waldschn.; kle…
Schneppekapp
LothWB
Schneppe-kapp Mütze.
Schneppelmützel
PfWB
Schneppel-mützel n. : ' enganliegende Taille mit einem kleinen Wulst hinten, dem Schneppel ', Teil einer alten Frauentracht, Schneppelmitzel…
schneppeln
DRW
schneppeln, v. (Münzen) beschneiden vgl. kippen [Verhör:] hab sein leben lang kain muͤnz gesaigert, geschneppelt und gekuͤrnt 1545 UrkJudReg…
Schneppenbach
RhWB
Schneppen-bach -abər- Ort in Simm ; de Schn.ər Sunn der Mond.
Schneppenblume
RhWB
Schneppen-blume (s. S.) Neuw-Wollend f.: Seidelbast, daphne mezereum.
Schneppendreck
RhWB
Schneppen-dreck (s. S.) Allg. m.: wie nhd. RA.: Wat de Bur net kennt, dat friss e net, söns fröss e och Schn. Rheinb-Meckenh .
Schneppenfisch
Campe
Schneppenfisch , — es, Mz. — e . 1) Ein Seefisch, die Meerschnepfe . S. d. 2) Bei Müller ist der Schnepffisch die siebente Gattung seiner He…
Schneppenflug
RhWB
Schneppen-flug (s. S.) Allg. m.: nach dem Nhd.
Schnëppenglück
ElsWB
Schnëppe n glück [‘Snapəklìk Rothb. ] n. Glück im letzten Augenblick der Not. Dis Mol hes t awer S. ghet!
Schneppengürtel
RhWB
Schneppen-gürtel Ahrw-Remag m.: G. der Frauen, der nach unten in der Mitte eine Spitze hat.
Schneppenhäpe
RhWB
Schneppen-häpe -hī·ə.p Erckörrenz f.: schmale H., Beilart mit gekrümmter Klinge.
schneppenhaube
DWB
schneppenhaube , f. 1) eine art strohhut, 2) weisze haube Jacobsson 7, 263 b . Krünitz 147, 501 . vgl. schnepphaube .
Schneppenhausen
SHW
Schneppenhausen Band 5, Spalte 631-632
schneppen I
RhWB
schneppen I = neugierig schauen s. o. bei Schneppe ;
schneppen II
RhWB
schneppen II -ep- = Fische mit Köder fangen s. schnippen III.
schneppenjäger
DWB
schneppenjäger , -mist , s. schnepfenjäger , -mist.
Schneppenjagd
RhWB
Schneppen-jagd (s. S.) Allg. f.: nach dem Nhd.
Schnëppenkapp
ElsWB
Schnëppe n kapp f. 1. kleine Mütze mit Schild Lorenzen Saarunion . 2. Haube der verheirateten Frauen. ‘Mier könnte just so guet e Schnebbeka…
Schnepp(en)kappe
PfWB
Schnepp(en)-kappe f. : ' Schirmmütze ', Schnep- pekapp [KU-A'glan Kaulb Kus WD-Niedkch IB-Ensh ( Glass 106) Reinh ZW-Bechhf Bottb KL-Gimsb N…
schneppenpfeifer
DWB
schneppenpfeifer , m. eine art regenpfeifer, charadrius utopiensis Krünitz 147, 501 .
Schneppenredute
RhWB
Schneppen-redute -rədut Düss-Stdt f.: verächtl. Fastnachtball zu Weiberdonnerstag, bei dem zweifelhafte Weiber erscheinen.
Schneppensonntag
RhWB
Schneppen-sonntag -dāx OBerg m.: der S. Lätare.
Schneppenstrich
RhWB
Schneppen-strich (s. S.) Allg. m.: nach dem Nhd.
Schneppentalje
RhWB
Schneppen-talje Rip (in den Städten) f.: enge T., vorn spitz zulaufend.
schnepperbüchse
DWB
schnepperbüchse , f. plaudertasche Klein 2, 134 , vergl. schnepper 6 und schnapperbüchse.
schnepperer
DWB
schnepperer , m. bader, chirurg, zu schnepper 2; vergl. den dichternamen der Schnepperer Hans Rosenplut, Hans Rosenblut der Schnepper, s. fa…
schnepperig
DWB
schnepperig , adj. , auch schnäpperig, schnepprig, schnippisch, naseweis Klein 2, 134 . Albrecht 204 b , vgl. schneppisch.
Schnepperkappe
PfWB
Schnepper-kappe f. : ' Schirmmütze ', Schneppeʳkapp (šnębəʳkab) [KU-Wahnwg WD-Niedkch, Müller Dietschw 66]; vgl. Schneppenkappe .