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schneppe

nhd. bis sprichw. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 5 Wörterbücher
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
20
Verweise raus
9

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

schneppe f.

Bd. 15, Sp. 1316

schneppe , f. schnabel, schnabelartiges stück, vgl. schnippe . das wort, mit schnabel und mhd. snaben (schnappen) verwandt, ist erst seit dem 15. jahrh. bezeugt und besonders auf nd. boden üblich, doch auch in mitteld. mundarten sehr verbreitet, daher wol nicht mit Kluge 5 333 b als lehnwort aus dem nd. zu fassen. die sehr häufigen nebenformen mit i s. unter schnippe. holl. sneb ist dort das gewöhnliche wort für schnabel; snebbe rostrum avis Kilian, daneben neb. diese formen ohne das anlautende s sind im engl. und nord. alleinherrschend: ags. nebb, engl. neb, altnord. nef, dän. næb, schwed. nä…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schnêppe

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Schnêppe , plur. die -n, ein spitzig zulaufendes Läppchen, welches das andere Geschlecht an manchen Orten in der tie…

  2. Sprichwörter
    Schneppe

    Wander (Sprichwörter)

    Schneppe Adieu, Schneppe. In dem Sinne: Hin ist hin.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schneppe

33 Bildungen · 33 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schneppe 2 Komponenten

sch+neppe

schneppe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schneppe‑ als Erstglied (30 von 33)

Schneppe II

RhWB

Schneppe II das Wort ist allg., u. zwar -ęp [ Siegld -bə; Berg -pə ], Pl. Rhfrk, Mosfrk -bə(n), sonst -pə(n) f.: 1. Schnepfe, Waldschn.; kle…

Schneppelmützel

PfWB

schneppel·muetzel

Schneppel-mützel n. : ' enganliegende Taille mit einem kleinen Wulst hinten, dem Schneppel ', Teil einer alten Frauentracht, Schneppelmitzel…

schneppeln

DRW

schnepp·eln

schneppeln, v. (Münzen) beschneiden vgl. kippen [Verhör:] hab sein leben lang kain muͤnz gesaigert, geschneppelt und gekuͤrnt 1545 UrkJudReg…

Schneppendreck

RhWB

schneppen·dreck

Schneppen-dreck (s. S.) Allg. m.: wie nhd. RA.: Wat de Bur net kennt, dat friss e net, söns fröss e och Schn. Rheinb-Meckenh .

Schneppenfisch

Campe

schneppen·fisch

Schneppenfisch , — es, Mz. — e . 1) Ein Seefisch, die Meerschnepfe . S. d. 2) Bei Müller ist der Schnepffisch die siebente Gattung seiner He…

Schnëppenglück

ElsWB

schneppen·glueck

Schnëppe n glück [‘Snapəklìk Rothb. ] n. Glück im letzten Augenblick der Not. Dis Mol hes t awer S. ghet!

schneppenhaube

DWB

schneppen·haube

schneppenhaube , f. 1) eine art strohhut, 2) weisze haube Jacobsson 7, 263 b . Krünitz 147, 501 . vgl. schnepphaube .

schneppen I

RhWB

schneppen I = neugierig schauen s. o. bei Schneppe ;

Schnëppenkapp

ElsWB

schneppen·kapp

Schnëppe n kapp f. 1. kleine Mütze mit Schild Lorenzen Saarunion . 2. Haube der verheirateten Frauen. ‘Mier könnte just so guet e Schnebbeka…

Schnepp(en)kappe

PfWB

schneppen·kappe

Schnepp(en)-kappe f. : ' Schirmmütze ', Schnep- pekapp [KU-A'glan Kaulb Kus WD-Niedkch IB-Ensh ( Glass 106) Reinh ZW-Bechhf Bottb KL-Gimsb N…

Schneppenredute

RhWB

schneppen·redute

Schneppen-redute -rədut Düss-Stdt f.: verächtl. Fastnachtball zu Weiberdonnerstag, bei dem zweifelhafte Weiber erscheinen.

schnepperer

DWB

schnepp·erer

schnepperer , m. bader, chirurg, zu schnepper 2; vergl. den dichternamen der Schnepperer Hans Rosenplut, Hans Rosenblut der Schnepper, s. fa…

schnepperig

DWB

schneppe·rig

schnepperig , adj. , auch schnäpperig, schnepprig, schnippisch, naseweis Klein 2, 134 . Albrecht 204 b , vgl. schneppisch.

Schnepperkappe

PfWB

schnepper·kappe

Schnepper-kappe f. : ' Schirmmütze ', Schneppeʳkapp (šnębəʳkab) [KU-Wahnwg WD-Niedkch, Müller Dietschw 66]; vgl. Schneppenkappe .