Eintrag · Mhd. Handwörterbuch (Lexer)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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-
1050–1350
Mittelhochdeutschschepël
Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg
schepël , schepelære s. schapël, s. schapelære;
-
1200–1600
MittelniederdeutschschepelM., N.
Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege
schepel , M., N. Vw.: s. schēpel
-
19./20. Jh.
Konversationslex.Schepel
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Schepel , altes holländ. Getreidemaß zu 4 Vierdevats = 1 / 4 Mud oder 27,814 Lit., später zeitweise 1 / 10 Zak = 10 L.; …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit schepel
46 Bildungen · 26 Erstglied · 20 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von schepel 2 Komponenten
schepel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
schepel‑ als Erstglied (26 von 26)
SCHEPELÆRE
BMZ
SCHEPELÆRE s. SCHAPELÆRE.
schēpelbōdem
MNWB
schēpelbōdem , m. , Boden eines Scheffels.
schēpeldrēgere
MNWB
° schēpeldrēgere , scheppel- , m. , „ schepeldregers ” gehören in Goslar bei der Prozession zur Gruppe der Brauer, sind es die Kornmesser od…
schepëleh
Lexer
schepëleh stn. coll. zu schapël Berth. 416,19 ;
²schēpeler
MNWB
2° schēpeler , m. , niederer Stadtdiener der die Scheffel eicht (Danzig).
schēpelgelt
MNWB
° schēpelgelt (scheppel-) Scheffelgeld, Abgabe für das Eichen der Scheffel? (Nd. Jb. 39, 113 [Braunschweig]).
schēpelhûs
MNWB
° schēpelhûs , n. , städtisches Eichamt (Goslar) .
schēpelĩk
MNWB
schēpelĩk „navigabilis”.
schepelinc
KöblerMhd
schepelinc , st. M. nhd. ? Q.: Neidh (1. Hälfte 13. Jh.) E.: Herkunft ungeklärt? W.: nhd. DW- L.: LexerHW 2, 705 (schepelinc)
schepelinc ges
Lexer
schepelinc , -ges stm. ir schuohe stuonden harte wol und ir wîʒen schepelingen ( die auf den schuhen gestickten schapel?) Bloch 413 u. anm. …
schēpelkanne
MNWB
° schēpelkanne , f. , Probefäßchen von 8 Stübchen Bier das der Brauer nach dem Abbrauen des zur Verschiffung bestimmten Bieres den Brauerkne…
schēpelkōrn
MNWB
schēpelkōrn , n. , auf den Scheffel Korn gelegte grundherrliche Abgabe.
schēpellant
MNWB
° schēpellant , n. , Ackermaß (Dithmarschen) nach dem Heider Scheffel berechnet (ein Viertelmorgen).
schēpelmât
MNWB
schēpelmât , n. , Scheffelmaß, nach Scheffeln berechnetes Maß.
schepelmate
KöblerMnd
schepelmate , N. Vw.: s. schēpelmāte*
schēpelschat
MNWB
schēpelschat , scheppel- , m. , auf den Ertrag des Ackers an Kornfrüchten gelegte Abgabe.
schēpel (scheppel)
MNWB
~schēpel (-scheppel), m. , Hohlmaß für den Hopfen, insbes. das offizielle städtische Maß, Verwaltung und Beaufsichtigung des städtischen Hop…
schēpelsêde
MNWB
° schēpelsêde , n. , Ackermaß nach Saatscheffeln berechnet (Westfalen).
schēpel(s)sât
MNWB
schēpel(s)sât , n. , f. , Ackermaß unterschiedlicher Größe, schwankend je nach Scheffelgröße bzw. Bodenart (Marsch, Geest) (Holstein, Dithma…
schepelssāt
KöblerMnd
schepelssāt , N., F. Vw.: s. schēpelessāt*
schepelsât
LW
schepel-sât, n.
schēpeltal
MNWB
schēpeltal nâ sch.e nach Scheffelzahl, nach Scheffeln berechnet.
schēpelwrö̂ge
MNWB
° (schēpelwrö̂ge) , scheffelwrö̂ge , f. , städtisches Eichamt (Rostock).
schēpelwrö̂ger
MNWB
° schēpelwrö̂ger , m. , Eichbeamter (Rostock) .
schepelære
KöblerMhd
schepelære , st. M. Vw.: s. schapelære (2)
schepelêr
LW
schepelêr, n. Scapulier, Gewand (bes. der Predigermönche), das Kopf und Schultern bedeckt.
‑schepel als Zweitglied (20 von 20)
borchschēpel
MNWB
° borchschēpel , m. , (s. borchhimpten, -mâte; vgl. wîchschēpel, wispel) Burgscheffel , städtisches Getreidemaß (: Marktscheffel) .
bûrschēpel
MNWB
° bûrschēpel , n. , (vgl. bûrmâte, borchhimpten ) an Inhalt = modius claustralis. 20 b. = 9 wîchschēpele (Westfalen, 2. Hälfte 14. Jhdt.).
bûschēpel
MNWB
° bûschēpel ein Landmaß, auf 2 b. landes sät man 1 Tonne Roggen (Schleswig).
bûwschēpel
MNWB
° bûwschēpel s. bûschēpel.
halfschēpel
MNWB
halfschēpel; —
hofschēpel
MNWB
hofschēpel , hōve- Getreidemaß für die Ablieferung von einem Königshofe.
hōrschēpel ?
MNWB
° (hōrschēpel ?) (horewescipel) ein Getreidemaß (Seib. 1, 172).
(molt)schēpel
MNWB
° (molt)schēpel , malt- ein Getreidemaß, „quodque spykermolder habet sex m. avene” (Wigands Arch. 3, 145).
roggenschēpel
MNWB
° roggenschēpel ( rogken- ), m. : festgelegtes Hohlmaß für Roggen, mit ênem rostokschen gewrȫgten r. gemēten (Rost. Beitr. 4, 2, 54).
sâtschēpel
MNWB
sâtschēpel , -scheppel , m. , 1. Gerät, Hohlmaß von unterschiedlicher Größe zum Abmessen des Saatgutes. 2. Landmaß, soviel wie mit einem sch…
(spende)schēpel
MNWB
(spende)schēpel , spent- , m. , Maß für die Austeilung von Getreide, bes. Hafer.
spîkerschēpel
MNWB
spîkerschēpel an das Kornhaus zu liefernder Scheffel Getreide als Zehntleistung.
strî(k)schēpel
MNWB
strî(k)schēpel , m. , gestrichener Scheffel (: hûpende schēpel ).
tēgetschēpel
MNWB
° tēgetschēpel , n. : eine dem Zehnten entsprechende Getreideabgabe an den Grafen von Aurich die nach einem best. Scheffelmaß veranschlagt w…
wîgschepel
KöblerMnd
wîgschepel , M. Vw.: s. wīkschēpel* L.: Lü 581a (wîgschepel)
wîkschepel
KöblerMnd
wîkschepel , M. Vw.: s. wīkschēpel*
wīchschepel
KöblerMnd
wīchschepel , M. Vw.: s. wīkschēpel* L.: Lü 580a (wîchschepel)
wīgschepel
KöblerMnd
wīgschepel , M. Vw.: s. wīkschēpel* L.: Lü 581a (wîgschepel)
wīkschepel
KöblerMnd
wīkschepel , M. Vw.: s. wīkschēpel*
wīschepel
KöblerMhd
wīschepel , st. M. nhd. Hohlmaß von einer bestimmten Anzahl von Scheffeln Q.: Urk (1290) E.: Herkunft unklar? W.: nhd. DW- L.: WMU (wīschepe…