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schelfe

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

schelfe f.

Bd. 14, Sp. 2489

schelfe , f. häutige schale von obst, hülse von bohnen, erbsen u. a., weiche baumrinde; von Adelung als ' der gemeinen sprechart einzelner gegenden ' angehörig bezeichnet. das wort ist der neueren schriftsprache fremd geworden, aber mundartlich lebendig geblieben. zur etymologie vergl. unter schale oben sp. 2060. ahd. sceliva Graff 6, 491 , putamen schelffe, schelff vel heütle Dief. 474 b ; testa de pomo ein schelf 581 a , nauci schelffen 376 b ; schelffe putamen Dasypodius ; schelffe (die) Maaler 349 b ; schelfe, f. putamen, was abgeschelet ist. Schottel 1396 , vgl. Stieler 1719 ; bei Steinba…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schêlfe

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Schêlfe , plur. die -n, in den gemeinen Sprecharten einiger Gegenden, die Schale, besonders die weiche biegsame Scha…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schelfe

20 Bildungen · 11 Erstglied · 9 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schelfe 2 Komponenten

sch+elfe

schelfe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schelfe‑ als Erstglied (11 von 11)

schelferbse

DWB

schelf·erbse

schelferbse , f. , daneben schilferbse, zuckererbse Schm. 2, 410 ; s. DWB schelfe , f.

Schelfereⁿ

Idiotikon

Schelfereⁿ Band 8, Spalte 670 Schelfereⁿ 8,670

schelferig

DWB

schel·ferig

schelferig , adj. schieferig, blättrig, schuppig, besonders von der haut ( s. schelfern): schelberig, schilberig, schelwerig Frischbier 2, 2…

schelfern

DWB

schel·fern

schelfern , verb. ( s. DWB schelfer , schelferig), hoch- und nd. in den mundarten lebendig, mit schwankendem vocal in der stammsilbe ( ein g…

schelferte

DWB

schelferte , f , schale, alemannisch, zu dem vorhergehenden verbum gebildet wie schelfete zu schelfen: du erwelst die schelferten für den öp…

schelferung

DWB

schelfe·rung

schelferung , f. zum verbum schelfern gebildet: abschilferung der masern. beleg von 1837 bei Schmeller 2, 410 ; mnld. schelfferinghe, strict…

schelfete

DWB

schel·fete

schelfete , f. , oberdeutsche bildung ( vgl. Weinhold alem. gramm. § 247 ), das abgeschälte, abgeblätterte: schelfet quisquilie Dief. 480 c …

Schelfeteⁿ

Idiotikon

Schelfeteⁿ Band 8, Spalte 671 Schelfeteⁿ 8,671

schelfetze

DWB

schelf·etze

schelfetze , f. obsthaut, alemannische bildung. Schmid 457 ( vgl. Weinhold alem. gramm. § 250 ).

schelfe als Zweitglied (9 von 9)

granatschelfe

DWB

granat·schelfe

granatschelfe , f. , was 1 granatschale, als ältere wortform des 16. jhs.: nimb gebalgete linsen, granatschelffen, rosen, sumach, ... zersto…

nuszschelfe

DWB

nuszschelfe , f. nuszschale: gott, der sich also mit nuszschelfen lesset bezalen. Fischart bienenk. 103 b ; nuszschelfensaft Tabernaemont. 1…

zitronen(en)schelfe

DWB

-schelfe , f. , dass. wie zitronenschale: nim ... citronenschelffen, pomerantzenschelffen Gäbelkover artzneyb. (1596) 1, 65 ; Grimmelshausen…

zwiebelschelfe

DWB

zwiebel·schelfe

zwiebelschelfe , f. , zwiebelschale: nimm zwibelschelffen ... und giebs den kühen v . Hohberg georg. cur. (1682) 2, 278 ; bildlich zum ausdr…