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Schêlfe

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Schêlfe

Bd. 3, Sp. 1407
Die Schêlfe, plur. die -n, in den gemeinen Sprecharten einiger Gegenden, die Schale, besonders die weiche biegsame Schale, die Hülfe. Äpfelschelfen, Apfelschalen. Die Schelfen von Erbsen, Bohnen, Wälschen Nüssen u. s. f. Man tritt den wahren Kern und sättigt sich mit Schelfen, Günth. Anm. Nieders. Schluwe, vermuthlich für Scheluwe. Es ist von Schale nur im Endlaute unterschieden und hat mit demselben den Stammbegriff des hohlen Raumes und der Bedeckung gemein. Im Niedersächsischen war Schelf ehedem ein Bret, ein breternes Gerüst, welche Bedeutung das Engl. Shelf und Angels. Soylf gleichfalls hat. Im Schwed. ist Skalp und im Isländ. Skalpr die Scheide. Ohne Zischlaut ist im Griech. κελυθος die äußere Baumrinde, welches zunächst von καλυπτω abstammet, so wie[] Schale und Schelfe von dem veralteten schelen, bedecken, Schwed. skyla. Selbst im Chald. ist קלף und im Syrischen קלפה die Fischschuppe, Angels. Scylle.
920 Zeichen · 23 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schêlfe

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Schêlfe , plur. die -n, in den gemeinen Sprecharten einiger Gegenden, die Schale, besonders die weiche biegsame Scha…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schelfe

11 Bildungen · 11 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schelfe 2 Komponenten

sch+elfe

schelfe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schelfe‑ als Erstglied (11 von 11)

schelferbse

DWB

schelf·erbse

schelferbse , f. , daneben schilferbse, zuckererbse Schm. 2, 410 ; s. schelfe , f.

schelfereⁿ

Idiotikon

schelfereⁿ Band 8, Spalte 671 schelfereⁿ 8,671

schelferig

DWB

schel·ferig

schelferig , adj. schieferig, blättrig, schuppig, besonders von der haut ( s. schelfern): schelberig, schilberig, schelwerig Frischbier 2, 2…

schelfern

DWB

schel·fern

schelfern , verb. ( s. schelfer , schelferig), hoch- und nd. in den mundarten lebendig, mit schwankendem vocal in der stammsilbe ( ein ganz …

schelferte

DWB

schelferte , f , schale, alemannisch, zu dem vorhergehenden verbum gebildet wie schelfete zu schelfen: du erwelst die schelferten für den öp…

schelferung

DWB

schelfe·rung

schelferung , f. zum verbum schelfern gebildet: abschilferung der masern. beleg von 1837 bei Schmeller 2, 410 ; mnld. schelfferinghe, strict…

schelfete

DWB

schel·fete

schelfete , f. , oberdeutsche bildung ( vgl. Weinhold alem. gramm. § 247 ), das abgeschälte, abgeblätterte: schelfet quisquilie Dief. 480 c …

Schelfeteⁿ

Idiotikon

Schelfeteⁿ Band 8, Spalte 671 Schelfeteⁿ 8,671

schelfetze

DWB

schelf·etze

schelfetze , f. obsthaut, alemannische bildung. Schmid 457 ( vgl. Weinhold alem. gramm. § 250 ).