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saus

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

saus m.

Bd. 14, Sp. 1925
saus, m. geräusch, lärm, lärmende ausgelassene fröhlichkeit, wohlleben. mhd. mnd. sûs, ebenso in neueren nd. oder alem. mundarten. ten Doornkaat - Koolman 3, 367b. Hunziker 267, westfäl. in der weiterbildung sûsa, m. Woeste 264a. altn. sús, schwed. sus sind neutr., dagegenn. suus masc. über die etymologie vgl. sausen. 11) saus bezeichnet zunächst einen rauschenden oder pfeifenden, zischenden ton, wie den des windes oder eines durch die luft fliegenden geschosses; so besonders in der ältern sprache, während man jetzt dafür lieber das sausen sagt. altn. sús vom rauschen der brandung Cleasby - Vigfusson 605b, mhd. sûs das sausen, brausen Lexer handwb. 2, 1327: von swerten sach man blickenvil manegen swinden sûs. Nib. 2014, 2; daʒ waltgevelle wart sô grôʒ, untter sûs untter dôʒ werte mittem schalle. Iwein 7822; von sîden banier wol geweben hœrt man dâ (vor Troja) snurren lûte als in des rôres krûte der tobelichen winde sûs. Konrad v. Würzburg troj. krieg 27877; des wart vil maniger stimme sûs gehœret von pusûnen. 28178; ouch lief daʒ waʒʒer in die stat ze Rôme an grôʒeme sûse. pass. 176, 21 Köpke. ebenso im ältern nhd.: saus .. idem est quod sausung Stieler 1698, doch schon bei Frisch als veraltet: sausz, ol. für gesausse. 2, 153b; die menige der wasser susent mit starkem suse. quelle bei Dief.-Wülcker 831. vom ohrensausen (vgl.sausen 3): darzu begibt sich auch dʒ einer jnn dem sausz gar nicht gehört. Khüffner Celsus (1531) 101a; do hub sich auf der dillen ein sausz, ich spirt das petlein krachen. fastn. sp. 995, 28; von ferren schrai sein vetter, der höret diesen saus: wol auf und laszt uns retten! es wirt ain unmuot drausz. Uhland volksl.2 507 (249, 5, die andere fassung hat strausz s. 508); er (Hector) aber thet sich ducken blosz, das gleich der spiesz mit einem sausz fuhr uber seinen kopff hinausz. Spreng Il. 309b; lasz Mars in vollem sause gehn, lass' alle Türken für dir stehn. Rist friedejauchz. Teutschland 130; die see begunte sich mit sanfftem sausz zu legen. Mühlpforth hochzeitged. 4. von einem sturm auf dem meere: drei tage währte dieser saus. Blumauer Äneis 38 Grisebach; und über die wälder trägt er (der wind) fort und über das meer sein lieb, mit saus und braus und pfeifenklang. Geibel 2, 163. 22) jetzt gewöhnlich in dem abgeleiteten sinne 'lärmende fröhlichkeit, schwelgerei, wohlleben', die vereinzelt schon im mhd. [] vorkommt. sausz commessatio, schlamm, prasz Maaler 343d; besonders geräuschvolle zecherei, trunkenheit, rausch: potatio, debacchandi furor, ebriositas, vinolentia cum vociferatione. Stieler 1698; strepitus potantium, chorearum tumultus Frisch 2, 153b. als neutr. saus la débauche, commessatio neues dict. (Genf 1695) 295. vgl. ten Doornkaat Koolman a. a. o. Woeste a. a. o.: durch grosz guot, glück, und gutem leben, im sausz werd er vil leichtfertiger seelen an sich locken. kriegsb. des fr. 222a; die trunckenheit und voller sausz zeuht jm all forcht und sorgen ausz. B. Waldis Esop. 3, 93, 237; doch wers mit dir (der welt) darff wagen, und trinckt ein süszen sausz, find lauter höllisch plagen, die man thut sauffen drausz. Spee gülden. tugendb. 187; sie (die modedamen) kosten im sause der köche gemisch. Voss 6, 44. 33) diese bedeutung besonders in verbindungen wie im sause sein, liegen, sitzen u. ähnl., mnd. in dem suse gân, lopen Schiller - Lübben 4, 479a, westfäl. im sûsa sîn Woeste 264a, schwäb. im sausze sitzen Birlinger 384b: als wann wir imm sausz ligen, pretspilen, mit schimpflichen possen uns erlustigen. Franck trunkenh. G 1a; töchter, die nachts gehn ausz dem hausz, ein son, der teglich ligt im sausz, juogend on forcht, die saufft und spielt. Kirchhof wendunm. 1, 383 Österley (1, 342); er weisz von lauter nichts, als frölich sein und lachen, er gehet alsz im sausz! Rist Parnasz 812. auszerordentlich häufig ist im sause leben; mhd. s. Lexer hdwb. 2, 1327, mnd. in dem suse leven Schiller - Lübben 4, 479a. 6, 276b, nhd. im sause leben Schottel 1392; im saus läben, schlemmen, zächen, congraecari und congrecare, compotationibus indulgere. Calepinus dict. sept. ling. (1570) 193; aber er (der reiche mann) lebet allen tag in dem susz. Keisersberg evang. (1517) 50b; das er nur hie gute tage habe, und im sause lebe. Luther 5, 351b; darumb las die welt jtzt lachen und im sause leben, nach jrer lust und mutwillen. 352b; der grosse teil bleibt in solchem schendlichen unglauben, leben im sausse, und fragen weder nach gott, noch jenem leben. 6, 226a; wiewol der maist tail ... sauften, frassen, puebten, lebten im saus, prangten. Aventin. chron. 2, 14, 33; zuo Mentz im stifft ist vor jaren ein reicher verthunherr (hett schier thumherr gesagt) gewesen, welcher, wie der orden mit sich bringet, tag und nacht im sausz lebte und on underlasz toll und voll zuo finden war. Kirchhof wendunm. 1, 147 Österley (1, 116); (dasz sie) von tag zu tag im sause und wollüsten lebeten. Pape bettel- und garteteuf. N 3a; inn dem sie also im sausz lebten, unnd disz sauber subtil zechgesprech und gesangzech vorhatten. Garg. 102b; und laszt uns leben in dem saus und die pecher leren scheuren und die krausen und trincken, das uns die packen pausen, tanzen und springen frolich all! fastn. sp. 39, 2; das ich esz und drunk und lept im sausz. 334, 12; mit unrat leb ich in dem saus. 1350; hin fur der deuffel in eins wirttes hause, do funt er vil lantzknecht leben im sause. meisterl. (ms. germ. Berl.) fol. 23 nr. 268; sölt ich jhr nammen rüffen ausz, dj päszlich leben inn dem sausz, vil lieffen wider mich zuo praus. Schwartzenberg 157c; sie sprach, ja wenn jhr kumbt zu hausz, wolt jr auch leben inn dem sausz. H. Sachs 1, 515a; der munch leb dag und nacht im sausz. Soltau volksl. 394 (nr. 62 vom j. 1549); da wissen wir ein guten wein, da wird auch gut gesellschaft sein, so wollen wir im sause leben. Dedekind christl. ritter K 7b (5, 4); aber das man (wie bruder Toll) all monden kirchmesz halten woll, und jmmerdar im sause lebn. Ringwaldt laut. warh. 103; der mutter abr im traum fürschwebt, wie Cornelius im sause lebt. Sommer Cornel. rel. B 1a; dasz es undanckbar stehts miszbrauchend gottes seegen gelebet in dem sausz. Weckherlin 252 (ps. 107, 39); sich herrlich nur bequemen, in vollem sause leben, nur schlemmen, demmen, zehren, ist hofemässig. Logau 3, 257, 228; ach, mosje! er lebt die nacht im sause, .. da trägt der fastnachtsnarr zum tanz und spiel sein geld. Göthe 7, 95. [] zur bezeichnung der liebesfreuden: ich macht mich auff stil sam ein maus, ich lebet ym saus mit der lieben die lange nacht hinaus. bergreihen s. 18, 4 neudruck. 44) gern erscheint saus in diesem sinne in verbindung mit synonymen: im sausz und luoder ligen, prassen, schlemmen, pergraecari, heluari Maaler 343a. zumeist mit reimwörtern, so in der ältern sprache saus und schmaus: im sausz und im schmausz leben, luxuriose vivere, commessari Frisch 2, 153b; dasz sie nur vermeynen, sie würden von ihren eltern eben zu diesem ende auff universitäten ausgeschicket .. allen unfug anzurichten, aller leichtfertigkeit nachzuhengen, täglich im sausze und schmausze zu leben. Schoch studentenleb. 5, 8 Fabricius. saus und schmaus. Musäus volksm. 5, 160. ebenso dänisch leve i suus og duus, schwed. lefva i sus och dus. jetzt ist die festgeprägte verbindung saus und braus: im saus und brause leben. Stieler 1698. mundartlich nd. hê lêfd in sûs un brûs ten Doornkaat Koolman 3, 367b, schweiz. i sus und brus Hunziker 267. zuweilen noch in der ursprünglichen bedeutung: und lasz deine klaffenden hunde zu haus, und lasz auf dem horne den saus und braus. W. Müller 1, 14 Max Müller (der jäger). gewöhnlich indes in der bedeutung 2, zuweilen auch allgemeiner, jugendliche ausgelassenheit, ungestüm, wildes durcheinander: ein solcher zustand (das damalige rohe studentenleben in Jena) kann sich nur durch den gemeinsten saus und braus erhalten und fortpflanzen. Göthe 25, 59; Walt hatte ihm mit seinem poetischen saus und braus so sehr gefallen. J. Paul flegeljahre 4, 31; die bürger schauten zum fenster heraus, sie saszen eben in saus und braus auf gut und habe. Göthe 3, 191; ihr alten herrn, was macht ihr hier am ende? ich lobt' euch, wenn ich euch hübsch in der mitte fände, vom saus umzirkt und jugendbraus. 12, 212; der saus und braus macht denn der den soldaten aus? Schiller Wallenst. lager 6; von dem ganzen lauten hause, das sich treibt in saus und brause, ist das hier der mittelpunct. Rückert ged. 226; meine lieder, die du hörest, träumen nur von saus und braus, denn im leben musz ich kämpfen deinetwegen manchen straus. Platen 88b. beide redensarten verbunden: ... wo die hirten an einem feiertag sich in der nacht bewirthen und denken nicht bei saus und braus und schmaus daran, dasz sie dem feinde nicht die stallthür zugethan. Rückert 12, 194.
8860 Zeichen · 190 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Saus

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Saus , des -es, plur. inus. von dem Zeitworte sausen, ein sausender Laut, ein sausendes Getöse. 1) * Eigentlich, wo …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Saus

    Goethe-Wörterbuch

    Saus lärmende Fröhlichkeit, überschäumende (jugendliche) Ausgelassenheit, auch: zügelloses, ausschweifendes Treiben, mei…

  3. modern
    Dialekt
    Sausm.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Saus m. : 1. 'hurtige, sausende Bewegung; Hast', Saus [ BZ-Dernb ]; vgl. PfWB Sause . Bei dem geht alles im S. [ BZ-Dern…

  4. Sprichwörter
    Saus

    Wander (Sprichwörter)

    Saus 1. In Saus und Braus leben kann nur Herzeleid geben. 2. Saus und Braus hilft manchem vom Haus. – Schweiz, I, 144, 7…

  5. Spezial
    Saus

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Saus: in Saus: und Braus leben fá na bela vita; vire da jalzan.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit saus

172 Bildungen · 153 Erstglied · 13 Zweitglied · 6 Ableitungen

saus‑ als Erstglied (30 von 153)

sausack

DWB

saus·ack

sausack , m. 1 1) ein mit speck, schwarten, semmel und blut gefüllter und geräucherter schweinsmagen ( vgl. DWB saumagen ), faliscus Alberus…

Sausäckel

PfWB

sau·saeckel

Sau-säckel m. : 1. 'Saumagen', -säckel [Bliesg. (PfId. 120)]. — 2. Schimpfw. [ HB-Webh ]; vgl. PfWB Säckel 3 a. SHW Südhess. V 120 . —

sausalat

DWB

sau·salat

sausalat , m. eine art salat, die einen zähen, milchartigen, narkotischen, übelriechenden saft enthält, lactuca virosa. Nemnich. Pritzel - J…

sausame

DWB

saus·ame

sausame , m. , thüring. säusam, eine art wasserpflanzen, myriophyllum Nemnich. Pritzel - Jessen. scherzhaft in Basel: isch der söüsome g'rot…

Sausau

PfWB

sau·sau

Sau-sau f. : Schimpfw., -sau [ KB-Biedh ]; vgl. PfWB Sauschwein . —

Sauschauer

DRW

sau·schauer

Sauschauer, m. amtl. Prüfer der Schweine und des -fleischhandels vgl. Saubeschauer ob aber der geschworn sawschauer unrecht erfunden wuert i…

Sausche

RhWB

sau·sche

Sausche zǫ·u.š Sg. t. f.: in folg. Wend.: Et giht ön aner S. ohne Rast; de Wan (Wagen) is in die S. kumm er war nicht genug gebremst u. geri…

Sauschelle

RhWB

sau·schelle

Sau-schelle zę·i.šę·l. Kobl-Bend f.: Schrappe, mit der die Borsten des geschlachteten Schweines abgeschrappt werden.

sauschen

RhWB

saus·chen

sauschen das Wort ist Rhfrk in Simm , Goar u. anschliessend an der uMos in Koch , Kobl u. abseits in Trier-Stdt als zǫ·u.žən, –zən verbr. sc…

Sauscheppe

RhWB

sau·scheppe

Sau-scheppe zę·i.šęp Koch , May , Daun , zø·y.s- Bergh-Blatzh f.: -bolle. RA.: Der scheppt aus be meat de S. er zotet May-Trimbs .

Sauschieder

PfWB

sau·schieder

Sau-schieder Pl. : Neckname für die Bewohner von Schweinschied (östl. Meisenheim), -schiedeʳ [ KU-Roth ]. —

Sauschilling

DRW

sau·schilling

Sauschilling, m. eine Geldabgabe duobus solidis qui dicuntur sausillinge 1272 Gudenus,CDMog. II 182

Sauschinken

PfWB

sau·schinken

Sau-schinken , Sau-schunken m. : 'Schweineschinken', -schinke [ LU-Alsh/Gr ], -schunke [ LU-Maud ].

sauschlecht

PfWB

sau·schlecht

sau-schlecht Adj. : ' sehr schlecht, übel ', sauschlecht [mancherorts]. 's is mer s. [ KU-Diedk ].

sauschmalz

DWB

sau·schmalz

sauschmalz , n. schweineschmalz: sew schmalz, so älter so besser. Alb. dict. Oo 1 a f.

sauschnabel

DWB

sau·schnabel

sauschnabel , m. löwenzahn, leontodon taraxacum Nemnich, taraxacum officinale Pritzel-Jessen ( vgl. saurüssel 3, b ), säwschnabel Tabernaemo…

Sauschnake

PfWB

sau·schnake

Sau-schnake f. : 'lästige Schnake', verächtl., Sauschnook [ NW-Weish/S ]. Die Sauschnooke hen awwer heint Nacht gedoobt, sie hen em ball gef…

sauschneider

DWB

sau·schneider

sauschneider , m. schweineschneider, castrator porcorum Frisch 2, 151 b , mnd. susnider und suboter Schiller - Lübben 4, 458 b . 480 a , öst…

Sauschnitter

PfWB

saus·chnitter

Sau-schnitter , Säu- m. : = PfWB Sauschneider , -schnirreʳ [ KU-Schmittw/O FR-Bockh ]; Saischnidder [ Lambert Penns 149 Don-Tscherwk Rußl-Wo…

Sauschnüffel

PfWB

sau·schnueffel

Sau-schnüffel m. : 1. a. 'Schweinerüssel', -schniffel [LU-Alsh Maud LA-Gommh Ilbh Impfl Nd'hochstdt BZ-Albw Dierb]. — b. 'unförmige Mundpart…

Sauschnüsse

RhWB

sau·schnuesse

Sau-schnüsse (s. S.) Rhfrk sęi- [Saargeb. sǫu- ] ; Mosfrk zę·i.-; Rip zou-, zø·y.s- f.: 1. Schnauze des Schweines. Wat os fester wie Stohl u…

saus als Zweitglied (13 von 13)

Reissaus

RDWB1

Reissaus Reissaus nehmen idiom. - пускаться наутёк идиом. ; улепётывать разг. ; уносить / унести ноги идиом. ; сваливать / свалить сниж.-раз…

Champagnersaus

GWB

champagner·saus

Champagnersaus Unter den Gästen | Eine artige Maus, | Wie’s bei solchen Festen | Geht, im Ch. | .. Wir küßten uns auf’s beste GWB 4,248 An F…

Cursaus

BMZ

curs·aus

Cursaus n. pr. künec Cursaus von Barberîe W. Wh. 74.

Issaus

Wander

Issaus Ein Issaus ist besser als zehn Behelfdich.

Mausaus

Wander

maus·aus

Mausaus Deas ist scho' mausaus. ( Schwaben. ) Damit ist's aus, zu Ende, alles vorbei.

Reißaus

Adelung

reis·saus

Das Reißaus , subst. indecl. plur. car. von dem Verbo ausreißen, nur in der im gemeinen Leben üblichen R. A. das Reißaus nehmen, flüchtig we…

schissaus

RhWB

schis·saus

schiss-aus šas-  Trier-Mehring Adj.: völlig verlöscht; et Feier as sch.

schlechtsaus

DWB

schlecht·saus

schlechtsaus , adv. durchaus, schlechterdings: ich kan schlechts ausz nicht kommen. Ringwaldt evang. (1646) X 8 a .

sturmgesaus

DWB

sturmgesaus , n. : der wald erdröhnte von dem sturmgesaus Chamisso werke (1838) 4, 98 . —

wassersaus

DWB

wasser·saus

wassersaus , m. : und wie? wan er versuncken dan läg im wassersausz? Spee trutznacht. 70 . — wassersäusung, f.: wassersewsung, wasserdosung,…

Zensaus

Wander

zen·saus

Zensaus 'S wuor a langer Zensoas. ( Sprottau. ) – Firmenich, II, 298, 6. Ein langer Zug, auch eine lange Rede. Man hört: zendoas, zandsoas, …

Ableitungen von saus (6 von 6)

besausen

RhWB

be-sausen: einen b., besänftigen Emmerich .

entsausen

DWB

entsausen , fremendo personare: durch die lüfte entsaust das geworfne speer; blitzzerschmetterten wipfeln entsauset festliches rauschen. Sto…

ersausen

DWB

ersausen , strepere: das hirn macht er ( der wein ) ersausen dem, der in trutzen wil. Uhland 603 .

Gesause

Adelung

Das Gesause , des -s, plur. inus. ein anhaltendes oder wiederhohltes Sausen.

sause

DWB

sause , f. ein an stricken aufgehängter korb, der als wiege dient. Schm. 2, 330 ; auch ein ähnlicher behälter, den fuhrleute unter dem frach…

versausen

DWB

versausen , verb. zu ende sausen, aufhören zu sausen: eines tags, als schon alle kanonen vom Rhein bis an die Donau und bis an die Ostsee ve…