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Roman

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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Roman

Bd. 7, Sp. 564
Roman Pl auch veraltend -en (nur im Frühwerk u in Briefen); GenSg ‘Roman's’ GWBB10,264,1 sowie ‘R-es’, zB GWBB43,135,14; mehrf pl neben ‘Dramen/Tragödien/Journalen’ ua; Verwendungsschwerpunkt in Bed 1. In klassischer u nachklassischer Zeit häufig in gattungstheoret Debatten um die Abgrenzung von Drama, Lyrik etc (zB ‘Lehrjahre’, ‘Wanderjahre’, Rezension zu JHSchopenhauers ‘Gabriele’, Briefw mit Schiller)1) 1 umfangreiches fiktionales Erzählwerk in Prosa a als literar Gattungsbegriff α im Hinblick auf das gattungseigene Verhältnis von Fiktion u Wirklichkeit, Subjektivität u Objektivität, Strategie u Chronologie des Erzählens, Handlungskomposition ua; auch im Bildzshg Der R. ist eine subjective Epopöe, in welcher der Verfasser sich die Erlaubniß ausbittet, die Welt nach seiner Weise zu behandeln GWB422,122,12 MuR(133) der R. soll eigentlich das wahre Leben sein, nur folgerecht, was dem Leben abgeht GWB412,6,2 JSchopenh,Gabriele Der R. ..stellt das Unbedingte als das Interessanteste vor, gerade das gränzenlose Streben, was uns aus der menschlichen Gesellschaft..treibt, unbedingte Leidenschaft.. GWB412,7,11 ebd [mBez auf Handlungsunterbrechung als epischer Kunstgriff] Zwischen Rede. Nach dem bisherigen werden unsre Leser den Zustand der Personen die uns am meisten beschäftigen gar wohl entnehmen können. Hier aber sind wir genöthigt eine Pause eintreten zu lassen: denn wie im Leben so auch im R. übt die Zeit bedeutende Rechte. Vergönnen wir nun unsern Leuten einige Jahre, die ihnen und uns zu gute kommen mögen GWB252,114 Wj Var Die Geschichte denkt uns vor, der R. fühlt uns vor, und so genießen wir an beiden völlig zubereitete Speisen GWB421,94,10 Einl:DtGilBlas GWB252,117 Wj [nur 1821] GWB421,91,6 Einl:DtGilBlas GWBGespr(He5,135) Laube [1821] β in poetologischen Erörterungen als zeitgemäßes Medium moderner Literatur; mehrf iUz ‘Drama’, ‘Märchen’ ua; als leichte, modische, schnellebige u insbes der Unterhaltung dienende (gängige) literar Kost; auch neben ‘Journalen’, ‘Kalendern’ ua; öfter in Übs der poetologischen Auffassungen von Mme deStaëls ‘Essai sur les fictions’ Im R. wie im Drama sehen wir menschliche Natur und Handlung..Der Unterschied beider Dichtungsarten liegt nicht bloß in der äußern Form, nicht darin, daß die Personen in dem einen sprechen, und daß in dem andern gewöhnlich von ihnen erzählt wird. Leider viele Dramen sind nur dialogirte R-e, und es wäre nicht unmöglich, ein Drama in Briefen zu schreiben GWB22,177,15u21 Lj V 7 Im R. sollen vorzüglich Gesinnungen und Begebenheiten vorgestellt werden; im Drama Charaktere und Thaten. Der R. muß langsam gehen, und die Gesinnungen der Hauptfigur müssen..das Vordringen des Ganzen zur Entwickelung aufhalten. Das Drama soll eilen.. GWB22,178,1u3 ebd [im Zshg mit Erörterung über ‘Hermann u Dorothea’ u ‘Wilhelm Meisters Lehrjahre’] der R. ..sei nun einmal keine reine Gattung, nicht völlig episch..aber angemessen unserer Zeit GWBGespr(He1,694) Morgenstern 30.4.98 Mährchen: das uns unmögliche Begebenheiten unter möglichen oder unmöglichen Bedingungen als möglich darstellt. R.: der uns mögliche Begebenheiten unter unmöglichen oder beinahe unmöglichen Bedingungen als wirklich darstellt GWB422,249,21 MuR(1047) GWB7,117,4 DivNot Dichtarten GWB22,177,2 u 178,20 Lj V 7 GWB24,125,21 Wj I 7 GWB40,226,3 u 227,9 Staël,Dichtgn b für eine bestimmte Romanausprägung od -formung bzw ein Romangenre: in versch Typisierungen ‘historischer/philosophischer/idyllischer/tragischer/erzählender R.’, ‘R. in Briefen’ ua [betr NAdeSalvandys ‘Don Alonzo, ou l'Espagne..’, 1824] der Verfasser erklärt in der Vorrede daß er einen historischen R., nach Art von Walther Scott zu liefern gedenke GWBB38,26,9 CarlAug 19.1.24 Man hat eine besondere Classe für die philosophischen R-e errichten wollen, und hat nicht bedacht, daß alle philosophisch sein sollen GWB40,224,4 Staël,Dichtgn [betr JHBdeSaint-Pierres ‘Paul et Virginie’, 1788] Dieser idyllische R. that große Wirkung und man wird ihn immer gerne lesen GWB422,489,4 Zur Gesch d frzLit daß Tragödien und tragische R-e den Geist keineswegs beschwichtigen, sondern das Gemüth..in Unruhe versetzen und einem vagen unbestimmten Zustande entgegenführen GWB412,251,5 Zu Aristot,Poetik So sieht man..im Gang der Poesie daß alles zum Drama, zur Darstellung des vollkommen Gegenwärtig sich hindrängt. So sind die R-e in Briefen völlig dramatisch, man kann deswegen mit Recht förmliche Dialoge..einschalten; erzählende R-e mit Dialogen untermischt würden dagegen zu tadeln seyn GWBB12,382,11u14 Schiller 23.12.97 GWB412,125,4 Üb:Salvandy,DonAlonzo GWBB38,300,31 Ottilie [Ende Jan 24] K ‘wertherisierender R.’ für ein den Goetheschen empfindsamen Liebesroman in Briefen unmittelbar nachahmendes Prosawerk; mBez auf BHdeFrobervilles ‘Sidner ou Les dangers de l'imagination’ (1803) GWBB20,20,1 JChFrommann 24.2.08 speziell für den empfindsamen Briefroman, auch in pädagog Hinsicht als eine potentiell für das junge (weibliche) Publikum gefährliche Lektüre mercke dirs, du sollst keine R-en mehr lesen, als die ich erlaube..laß dirs nicht Angst seyn Grandisson Clarissa und Pamela sollen vielleicht ausgenommen werden GWBB1,20,8 Cornelia 6.12.65 Wie oft wiederholt man nicht die Litanei vom Schaden der R-e GWB28,27,15 DuW 11 uö(selten) c für einen konkr Roman(-text); vereinzelt im Vergl Nachfrage des jungen Grafen Rzewusky nach der Wahrheit des Wertherschen R-s GWBT3,151,9 v 2.8.06 befind' ich mich in Jena, wo ich einen R. [‘Wahlverwandschaften’] fertig zu schreiben suche, den ich vorm Jahre in den böhmischen Gebirgen concipirt und angefangen hatte GWBB20,345,22 Zelter 1.6.09 warum sollte der Künstler nicht so gut als der Handelsmann von den Umständen, Liebhabereyen, Vorurtheilen Nutzen ziehen? Hat doch auch der Engländer Scott von seinen R-en gränzenlosen Vortheil gewonnen GWBB34,243,12 CarlAug 17.5.21 K mein R. [‘Lehrjahre’] gleicht..einem Strickstrumpf der bey langsamer Arbeit schmutzig wird. Indessen wird er im Kopfe überreif und das ist das Beste GWBB10,357,10 Schiller [30.12.95] [betr des Adressaten ‘Ansichten, Risse u einzelne Theile des Doms zu Köln’] der Aufsatz ist trefflich gerathen, ich haben ihn, wie man R-e liest, ohne Unterbrechung von Anfang bis zu Ende durchgelesen GWBB35,5,13 Boisserée 10.7.21 GWB28,193,17 DuW 13 GWBT2,44,26 v 26.6.96 GWBT3,353,2 v 26.6.08 d für einen romanähnlichen literar Text(-zyklus) α ‘kleiner R.’ für die von CFvan der Velde verfaßte, in Fortsetzungen in der Dresdener Abendzeitung vom 1.1.-1.2.1823 erschienene Humoreske ‘Das Liebhabertheater’ Oberbaudirector Coudray..erzählte einen kleinen R. aus der Abendzeitung, die Ereignisse eines Liebhabertheaters darstellend GWBT9,34,18 v 9.4.23 β ‘karikierter/kleiner barocker R.’ für eine der skurril-komischen Geschichten RToepffers mit von ihm geschaffenen karikaturhaften Zeichnungen [mBez auf ‘Voyages et aventures du Docteur Festus’ u ‘Histoire de Monsieur Cryptogame’] In den Staffagen läßt sich, doch mit besonderer Mäßigkeit, eine gewisse Neigung gegen die Caricatur bemerken, die sich in dem kleinen barocken R. voll Muthwillen und Lebendigkeit hervorthut GWBB49,223,7 Soret 28.1.32 GWBB48,81,11 Soret 10.1.31 uö(selten) γ ‘lyrischer R.’ bzw ‘kleiner bürgerlicher R.’ wohl für Goethes in ‘Kunst u Alterthum’ II 3 (1820) erschienenen, das Leben eines Paares von der ersten Liebesahnung bis zu Ehe u Familie bildhaft im Jahresrhythmus darstellenden Gedichtzyklus (‘März’, ‘April’, ‘May’, ‘Juni’, ‘Frühling übers Jahr’ u ‘Fürs Leben’)2) Des lyrischen R-s zweytes Gedicht [‘April’] GWBT7,174,12 v 16.5.20 GWB411,228,6 Üb:FürsLeben 2 für eine (im Roman ausgeführte) Schilderung eines fiktiven Modells; als Übs von engl: romance; mBez auf das ‘Collegium Salomonis’ in FBacons utopischem Roman ‘Nova Atlantis’ (1626) als Vorbild für die Royal Society [betr FBacons Entwurf einer naturwiss-technischen Akademie mit politischer Lenkungsmacht] Die Regierung des Königs Jacob [James I vEngland] war..reich an Personen von tiefer Literatur; aber nach dem Beispiele des Königs wendeten sie vorzüglich ihre Aufmerksamkeit auf die Verhandlungen der Religion..so daß selbst Mylord Bacon..sein Collegium Salomons nur als eine Schilderung, als einen R. [Romance] zu Stande bringen konnte GWBN4,11,21 FlH VI NatwissEngld 3 übertr, für eine mit Hypothesen u freien Annahmen argumentierende, durch empirische Fakten (noch) nicht belegte Darstellung einer naturgeschichtl Gesamtentwicklung; je einmal leicht pejor (wohl unter Anspielung auf eine krit Rezension von JRForster3)) u ‘R. über das Weltall’ [über GLLdeBuffons ‘Epoques de la Nature’, 1778] Ich..leide nicht, daß Jemand sagt, es sei eine Hypothese oder ein R. Es ist leichter das zu sagen, als es ihm in die Zähne zu beweisen. Es soll mir keiner etwas gegen ihn im Einzeln sagen, als der ein größeres und zusammenhängenderes Ganze machen kann. Wenigstens scheint mir das Buch weniger Hypothese..als das erste Capitel Mosis zu seyn GWBB4,202,22 Merck 3.4.80 [Korr B7,379] [mBez auf ein nicht ausgeführtes Vorhaben] Meinen neuen R. über das Weltall hab ich unterweegs noch durchgedacht und gewünscht daß ich dir ihn dicktiren könnte GWBB5,232,8 ChStein 7.12.81 4 abenteuerliches Geschehen a für eine Romanze, ein amouröses Verhältnis, Liebesabenteuer, eine mit komplizierten Verwicklungen verbundene Liebesaffäre; mehrf spezifiziert ‘abenteuerlicher/gefährlicher/leichtsinniger R.’ uä, wiederholt in Fügungen wie ‘einen R. beginnen/brechen’; auch ‘einen R./R-e spielen’ [Überzeugung der Demoiselle Delf, das Verhältnis Goethes zu Lili Schönemann betr] diese Neigung sei zu begünstigen, diese Vorsätze..müßten unterstützt und dieser kleine R. ..abgeschlossen werden GWB29,61,2 DuW 17 Mägde und Haushälterinnen bringen..manche Verwirrung in seine [Cellinis] Wirthschaft und eine Menge so abenteuerlicher als gefährlicher R-e entspringen aus diesem Verhältnisse GWB44,354,7 CellAnh XII [Buenco, mBez auf Clavigos Verhalten gegenüber Marie:] Er hatte eine feierliche Zusage gebrochen, und keinen leichtsinnigen R., kein gesellschaftliches Attachement GWB11,57,10 Clav I wenn Sie [Auguste, eine Freundin des Adressaten] herkömmt so verlieb ich mich in sie das ist schon ausgemacht, wo ich's nicht schon binn, und da spielen wir einen R. vice versa GWBB1,120,15 Behrisch 16.10.67 [betr irrtümlich vertauschte Widmungsexemplare der ‘Wanderjahre’ von 1821 für ASchopenhauer u MvWillemer] Wer hat's gewollt? wer hat's gethan?|So Liebliches erzielt?|Das ist doch wohl der rechte Roman,|Der selbst R-e spielt GWB4,54 Wer hat's gewollt? 4 GWB21,95,9 Lj I 15 GWB21,318,3 Lj III 12 GWB22,236,26 Lj V 16 GWBB7,240,11 ChStein 9./10.7.86 b für einen abenteuerlichen Vorgang, skandalösen Fall [betr Justizskandal um die Hinrichtung des Züricher Informanten JHWaser (1742-1780)] Schlözer spielt eine scheusliche Figur im R., und ich erlaube mir eine herzliche Schadenfreude, weil doch sein ganzer Briefwechsel die Unternehmung eines schlechten Menschen ist GWBB4,317,2 Lavater 13.10.80 c euphem für eine frei erfundene, der Verschleierung der Tatsachen dienende biographische Legende [im Zshg mit konspirativer Unterbringung des Adressaten an der Jenaer Universität] Dann müssen Sie einen leidlichen R. erfinden, allenfalls den Titel Sekretair behalten..dann fragt Niemand mehr nach Ihnen GWBB3,256,11 Krafft 11.11.78 GWBHalb- GWB*Künstler- GWBKunst- GWBQuasi- GWBRitter- 1) zum Romanwerk grundlegend s GHb33 (‘Prosaschriften’) sowie ELämmert, Goethes empirischer Beitrag zur Romantheorie. In: Goethes Erzählwerk. Hg PMLützeler/JEMcLeod (1991),9-36 2) s GT72,1083, Anm zu 176,4-5 sowie FfA I 20,469-476u1322f 3) JRForster galt Buffons Schrift als „wunderschöner Roman”, der sich auf eine „Hypothese” gründe (‘Ueber Büffons Epochen der Natur’, in: Göttingisches Magazin der Wiss u Literatur I (1780), 1,140u156); vgl JHMerck Briefw. Hg ULeuschner 2(2007),411, Anm Nr18 Robert Charlier, Renata KwaśniakR.C./R.K.
11775 Zeichen · 151 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    rômânadj., adv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    rômân adj. adv. romanisch, römisch Wolk. 1. 2,6 ;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Romān

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Romān , des -es, plur. die -e, im weitesten Verstande, eine jede erdichtete, wunderbare Geschichte, da denn auch erd…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Roman

    Goethe-Wörterbuch

    Roman Pl auch veraltend -en (nur im Frühwerk u in Briefen); GenSg ‘Roman's’ B10,264,1 sowie ‘R-es’, zB B43,135,14 ; mehr…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Roman

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Roman , altfrz. romant , bezeichnet ursprünglich eine in r.ischer Mundart und in ungebundener Form abgefaßte poetische E…

  5. modern
    Dialekt
    Romanm.

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Roman m. Roman; bei Reut. im gewöhnlichen Sinne: Pl. Romanen 3, 358; 7, 467; auch Erichs. Läusch. 38; Wossidlos Gewährsl…

  6. Sprichwörter
    Roman

    Wander (Sprichwörter)

    Roman 1. Die englischen Romane spielen im Hause, die französischen auf der Strasse, die deutschen im Walde. 2. Romane si…

  7. Spezial
    Romanm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +14 Parallelbelege

    Roman , m роман , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit roman

142 Bildungen · 134 Erstglied · 5 Zweitglied · 3 Ableitungen

roman‑ als Erstglied (30 von 134)

Romanatzi

Meyers

roman·atzi

Romanatzi , Kreis in der Kleinen Walachei (Rumänien), Hauptstadt Karakal.

Romanautor

FiloSlov

roman·autor

Romanautor , m романист , м → FiloSlov Romanschriftsteller, m → FiloSlov Romancier, m

Romanautorin

FiloSlov

roman·autorin

Romanautorin , f романистка , ж → FiloSlov Romanschriftstellerin, f → FiloSlov Romancière, f

romanbauherr

DWB

roman·bauherr

romanbauherr , m. scherzhafte bildung: sie wären leute von verstand, denen ein lebensbeschreiber, ja ein romanbauherr nicht mit dichtertruge…

Romanbedürfnis

GWB

roman·beduerfnis

Romanbedürfnis zu ‘Roman’ 1a [ Kontroverse um die ‘Lehrjahre’, mBez auf die Erzähtechnik ] ich hatte die schönste Gelegenheit, durch einen m…

Romanbeine

RhWB

roman·beine

Roman-beine (s. S.) Daun-Gerolst , Jül-Mersch , Düss-Holthsn Pl. t.: scherzh O-Beine.

Romancēro

Meyers

Romancēro , span. Bezeichnung für Romanzenbuch, wie solche zuerst um die Mitte des 16. Jahrh. aus Licht traten, als die höfisch gebildeten K…

Romanche

Meyers

Romanche (spr. -māngsch'), rechter Nebenfluß des Drac, im südöstlichen Frankreich, entspringt in der Pelvouxgruppe im Depart. Oberalpen, dur…

Roman-Chosch

Meyers

Roman-Chosch , höchster Gipfel des Jailagebirges in der Krim (1540 m).

Romancier

Pfeifer_etym

Roman m. epische Prosagroßform, die durch die Gestaltung ausgeprägter Individuen in ihren vielfältigen Beziehungen zu ihrer gesellschaftlich…

Romancière

FiloSlov

Romancière , f романистка , ж → FiloSlov Romanschriftstellerin, f → FiloSlov Romanautorin, f

Roman de la Rose

Meyers

Roman de la Rose ( Rosenroman ), s. Französische Literatur , S. 6, und Guillaume de Lorris.

Romanen

Meyers

roma·nen

Romanen , Gesamtbezeichnung der Völker, deren Sprachen Töchtersprachen des Latinischen sind (vgl. Romanische Sprachen), also: Italiener, Spa…

Romanenbibliothek

GWB

romane·n·bibliothek

Romanenbibliothek in Titelwiedergabe der frz Anthologie ‘Bibliothèque universelle des romans’ (1775-89) 36,325,4 Zu brüderlAndenkWielands 18…

Romānendichter

Adelung

romane·n·dichter

Der Romānendichter , des -s, plur. ut nom. sing. derjenige, welcher einen Roman dichtet oder verfertiget; der Romanenschreiber.

romanengel

DWB

roman·engel

romanengel , m. von unwahrscheinlich edeln wesen, wie sie nur in den romanen vorkommen: damit sie nur nicht zu tief unter den Klotilden und …

Romanengrille

GWB

romane·n·grille

Romanengrille für einen in Romanen üblichen, bloß erdachten (phantastischen, launenhaften) Einfall; im Bild Ich schäme mich offt vor Shakesp…

Romānenhaft

Adelung

romane·n·haft

Romānenhaft , -er, -este, adj. et adv. einem Romane, einer wunderbaren Erdichtung ähnlich. Eine romanenhafte Erzählung. Romanenhafte Begriff…

Romanenheld

GWB

romane·n·held

Romanenheld in zwei von fünf Belegen ‘Romanheld’ Protagonist, (Haupt-)Figur eines Romans; wiederholt in poetologischer Betrachtung (iUz ‘dra…

Romanenkönig

MeckWB

romane·n·koenig

Romanenkönig m. Sagenkönig: 'n Romanenkönig sall hier vergraben liggen in 'n gollen Sarg (1924) Ma Bas .

Romanenlektüre

GWB

romane·n·lektuere

Romanenlektüre -ct- das Lesen von (zahlreichen) Romanwerken Wie hundertmal besser [ als die Tageszeitungslektüre ] sey die so verschriene Ro…

Romanenleser

GWB

romane·n·leser

Romanenleser Geschäftsmänner als leidenschaftliche R. und Kartenspieler N6,135,17 MetamPfl Nachtr Robert Charlier, Renata Kwaśniak R.C./R.K.

roman als Zweitglied (5 von 5)

ritterroman

DWB

ritter·roman

ritterroman , m. eine art romane oder erzählungen, worin die thaten tapferer und verliebter ritter erzählt werden. Adelung : die schreiber d…

staatsroman

DWB

staats·roman

staatsroman , m. ' ein roman, sofern dessen absicht ist, durch eine erdichtete geschichte regierende herren und staatsminister zu bilden '. …

stroman

DWB

stro·man

stroman , adv. , die strömung hinan, gegen die strömung: bisweilen schwimmet er die starken bach strom an, des fluten voller macht manch brü…

Ableitungen von roman (3 von 3)

romane

DWB

romane , m. plur. Romanen, zusammenfassende bezeichnung der völker, deren sprache vom latein abgeleitet ist.

unroman

DWB

unroman , m. : wenn Wilhelm die Lucinde durchaus als roman oder u. beurtheilen will Caroline 1, 247 W. —

urroman

DWB

urroman , m. ( desgl. ) Jean Paul 49/51, 250 H.,