Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rohen verb.
rohen , verb. , noch dem älteren nhd. angehörig. ahd. rohôn, mhd. rohen, ruohen ist brüllen, grunzen ( Lexer 2, 483 ). so vom grunzen aus misbehagen oder wuth: wenn ain varch schreit, so läuft diu ganz hert der värher zuo, werdent alliu rohend und zornik. Megenberg 122, 7 . ähnlich nhd. von einem wüthigen thier: ( im bilde ) wer wissen will, .. wie ein unsinnig rohend seüwisch wild vich er ( der pöbel ) sey. S. Frank chron. vorr. a 5 a ( in einem andern druck rosend); wa disz wild unzampt thier hin rohet da weich als einem trunckenen yederman ausz dem weg. weltb. 38 b . vom menschen heiszt roh…