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Niß

ahd. bis Dial. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Niß

Bd. 3, Sp. 511
Niß, eine Ableitungssylbe, welche Hauptwörter aus Bey- und Zeitwörtern bildet, welche theils die Handlung selbst oder einen Zustand, theils aber auch eine Sache, welche etwas thut, oder auch welche gethan wird, einen Ort u. s. f. bedeuten. Die Wörter, aus welchen vermittelst dieser Endung Hauptwörter gebildet werden können, sind 1) Beywörter, von welcher Art Finsterniß, Wildniß, Geheimniß, und die veralteten Schwerniß und Wärniß sind. 2) Zeitwörter, deren Anzahl größer ist. Die Bildung kann hier so wohl von dem Infinitive geschehen, da denn die erhaltenen Hauptwörter zuweilen die Stelle der Verbalium auf -ung vertreten, wie Emfpängniß, Fäulniß, Verdammniß, Erlaubniß, Fahrniß, Kümmerniß, Besorgniß, Begegniß, Beschwerniß, Ärgerniß, Hinderniß, Säumniß u. s. f. Da denn, wenn die beybehaltene Stammsylbe des Zeitwortes sich schon auf ein n endiget, das t euphonicum eingeschaltet wird, wie Kenntniß, Erkenntniß, Bekenntniß. Als auch von dem Mittelworte der vergangenen Zeit, da denn, wenn sich dasselbe auf ein t oder en endiget, diese weggeworfen werden; auf welche Art Betrübniß, Bündniß, Geständniß, Begängniß u. s. f. aus betrübt, gebunden, gestanden, begangen gebildet sind. Nur der Wohllaut behält zuweilen das t bey, wie in Bewandtniß, Vermächtniß, Gedächtniß und vielleicht noch einigen andern. Gemeiniglich werden auch die Selbstlauter a, o und u in ä, ö und ü verwandelt. Nur Erlaubniß, Fahrniß, Bewandtniß, Verdammniß, Besorgniß, Befugniß und Erforderniß behalten ihre Selbstlauter. Was die Bedeutung dieser Wörter betrifft, so hängt selbige von denjenigen Wörtern ab, von welchen sie gebildet worden. 1) Sind es Beywörter, so bezeichnen sie so wohl das Abstractum, als auch das mit der Eigenschaft des Beywortes begabte Ding. 2) Die von Infinitiven gemachten Hauptwörter, bedeuten theils die Handlung, den Zustand, wie Begräbniß, Gefängniß, Verlöbniß u. s. f. bekommen aber auch verschiedene figürliche Bedeutungen, und vertreten im ersten Falle die Zeitwörter auf -ung; theils aber auch ein Ding, welches die Handlung des Zeitwortes verrichtet, welches aber keine Person seyn darf, wie Bedrängniß, Fahrniß, was fähret oder sich bewegt, welches aber auch von dem Mittelworte gemacht seyn kann, etwas welches beweget wird, Begegniß, was uns begegnet, Beschwerniß, Ärgerniß, Hinderniß, Versäumniß, Bedürfniß, was man bedarf, Behältniß, was etwas aufbehält u. s. f. 3) Diejenigen, welche von dem Mittelworte der vergangenen Zeit herkommen, bezeichnen theils, so wie die von Beywörtern, ein Abstractum, oder den Zustand, theils auch etwas das gethan wird; wie Bündniß, Geständniß, Vermächtniß, Gedächtniß, Verständniß, Bildniß u. s. f. In manchen Wörtern kommen mehrere dieser Bedeutungen zusammen, und alsdann[] scheinet auch das Wort so wohl von dem Infinitive, als auch von dem Mittelworte zugleich gebildet zu seyn. Mit dem Geschlechte dieses Wortes haben sich die Sprachlehrer viel zu schaffen gemacht. In dem 2ten Bande der Schriften der Anhältischen Deutschen Gesellschaft wird S. 432 auf sieben Blättern davon gehandelt; Heynatz widmet demselben in seinem zehnten Briefe gleichfalls sieben Blätter, und Stosch handelt im dritten Theile seiner Bestimmung gleichbedeutender Wörter S. 418 auch davon. Daß die Wörter auf -niß so wohl im weiblichen als ungewissen Geschlechte üblich sind, gestehet ein jeder ein. Die meisten wollen mit Gottscheden das weibliche Geschlecht gebrauchen, wenn ein Wort das Abstractum oder die Handlung bedeutet, und das ungewisse, wenn es im Concreto gebraucht wird. Ich weiß nicht, warum sich bloß die Wörter auf -niß diesem Gesetze unterwerfen sollen, da wir so viele tausend andere haben, welche so wohl im Abstracto als Concreto gebraucht werden, ohne jemahls ihr Geschlecht zu ändern. Das sicherste ist also wohl, man halte sich an den Gebrauch, und lasse einem Worte dasjenige Geschlecht, welches demselben am häufigsten gegeben wird. Freylich ist der Gebrauch hier sehr schwankend und ungewiß. Im Oberdeutschen sind die meisten Wörter auf niß weiblichen Geschlechtes, obgleich auch viele daselbst im ungewissen üblich sind, denen wir im Hochdeutschen das weibliche beylegen. Die Hinderniß, die Bildniß, die Bündniß, die Gefängniß, das Wildniß, das Finsterniß, das Fäulniß u. s. f. sind lauter Oberdeutsche Formen, und man gebraucht sie, ohne auf die Bedeutung zu sehen, das Wort mag ein Abstractum oder ein Concretum bezeichnen. Hingegen lieben die Niedersachsen in diesen Wörtern das ungewisse Geschlecht, ohne doch das weibliche ganz auszuschließen. Im Hochdeutschen sind folgende am häufigsten weiblichen Geschlechtes: die Betrübniß, die Bedrängniß die Bewandniß, die Besorgniß, die Beschwerniß, die Begegniß, welche beyden letztern doch nur selten vorkommen, die Empfängniß, die Erkenntniß, die Erlaubniß, die Fahrniß, die Finsterniß, die Fäulniß, die Kenntniß, die Kümmerniß, die Verdammniß, die Wildniß, und vielleicht noch einige andere nicht so übliche. Das ungewisse hingegen bekommen: das Ärgerniß, das Bedürfniß, das Befugniß, das Begräbniß, das Bekenntniß, das Bündniß, das Bildniß, das Behältniß das Einverständniß, das Erforderniß, das Geheimniß, das Geständniß, das Gedächtniß, das Gefängniß, das Gleichniß, das Hinderniß, das Leichenbegängniß, das Mißverständniß, das Versäumniß, das Verlöbniß, das Verhältniß, das Vermächtniß, das Verzeichniß, das Verhängniß, das Zeugniß, und vielleicht noch einige andere. Wollte man diese nach der Regel formen, daß sie weiblich seyn sollten, wenn sie den Zustand oder die Handlung bedeuten, aber ungewiß, wenn sie ein Concretum bezeichnen, so müßte man den ganzen Sprachgebrauch umschaffen, ohne eben etwas gethan zu haben, welches die Mühe belohnete. Einige der jetzt angeführten Wörter sind im Hochdeutschen zweifelhaft, und bekommen in einerley Bedeutung von einigen das weibliche, von andern aber das ungewisse Geschlecht, je nachdem jeder der Ober- oder Niederdeutschen Mundart günstiger ist. Einige andere sind in verschiedenen Bedeutungen wirklich in beyden Geschlechtern üblich, und diese muß man denn freylich so lassen wie sie sind. Vermuthlich rühret solches daher, daß es in der einen Bedeutung von den Oberdeutschen, in der andern aber von den Niederdeutschen entlehnet worden. Die Oberdeutsche Mundart liebt diese Ableitungssylbe vorzüglich, daher sind in derselben eine Menge solcher Hauptwörter gangbar, welche die übrigen Mundarten, und folglich auch die Hochdeutsche nicht kennen. Viele derselben sind von Heynatz, und im 2ten[] Bande der Schriften der Anhältischen Gesellschaft, an den angeführten Orten aufgezählet worden. Sie könnten aber gar leicht vierfach vermehret werden, wenn es die Mühe belohnete. Es scheinet sogar, daß man im Oberdeutschen täglich neue Wörter vermittelst dieser Sylbe bilde, wenn man sie bedarf. Im Hochdeutschen ist diese Freyheit nicht so uneingeschränkt, und es machte viel Schreibens, als Abt das Wort Empfindniß von dem Zustande des Empfindens gebrauchen wollte. Diese Sylbe ist sehr alt, und lautet bey dem Ulphilas -nassus, bey den ältesten Oberdeutschen Schriftstellern -nisse, nisso, nissa, welche Endsylben a, e, o zugleich Beweise des weiblichen Geschlechtes sind, bey den heutigen Oberdeutschen -nuß und im Plural -nüsse, im Angels. -nisse, -nysse, -nesse, im Engl. -ness. Die Alten machten gern Abstracta damit. So ist im Isidor Miltnisso die Milde, und Hartnissa die Härte. Im Nieders. wo es doch seltener vorkommt, lautet es -nis und -nisse, Drövnis, Betrübniß, Denknisse, Gefängniß, Gefangenschaft, Düsternis, Finsterniß, Erbnis, Erbe, Eigenthum. Um die Abstammung dieser Eylbe, welche doch gewiß kein leerer Schall ist, hat sich noch niemand bekümmert. So fern die concrete Bedeutung, wie sehr wahrscheinlich ist, die erste und älteste ist, scheinet es mit Noß, Nuß, so fern es noch in manchen Gegenden ein Ding überhaupt bedeutet, verwandt, oder vielmehr ein und eben dasselbe Wort zu seyn, S. Noß.
7868 Zeichen · 65 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    .. niss

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    .. niss .. Gl 1,766,2, von Voetz jetzt als nidarnissi gelesen , vgl. Ahd. I,490, s. nidarnessi, -nissî; der Ansatz ? fir…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    niss

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    niss s. niʒ.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Niß

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Niß , eine Ableitungssylbe, welche Hauptwörter aus Bey- und Zeitwörtern bildet, welche theils die Handlung selbst oder e…

  4. modern
    Dialekt
    Niss

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Niss [Nìs, Nes allg. ] selten Sing. f. Bf. , meist Pl. Lauslarven, junge Läuse. Ër het d e r ganz Chopf voll N. Roppenzw…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit niss

254 Bildungen · 59 Erstglied · 189 Zweitglied · 6 Ableitungen

niss‑ als Erstglied (30 von 59)

Niss(e)ler

Idiotikon

Niss(e)ler Band 4, Spalte 815 Niss(e)ler 4,815

niss(e)leⁿ

Idiotikon

niss(e)leⁿ Band 4, Spalte 815 niss(e)leⁿ 4,815

Nissan

Meyers

nis·san

Nissan (assyr. Ni-sa-an-nu ), erster Monat des religiösen, siebenter des bürgerlichen Jahres der Juden, meistens dem April entsprechend, in …

nisseler

DWB

nisse·ler

nisseler , m. einer der nisselt Denzler 213 b . Stalder 2, 239 . Tobler 334 a : dasz er nicht ein niszler oder geitzhals seie, non turpis lu…

nisselig

DWB

nis·selig

nisselig , adj. filzig, knauserig. Stalder 2, 239 . vergl. nisserig, nissig.

nisseln I

RhWB

nisseln I -ī- glatteisen s. eiseln bei Eis.

nisseln II

RhWB

nisseln II -es- OMosfrk in Koch-Stdt , Kobl-Winning schw.: absol. bezweifeln.

nisseln III

RhWB

nisseln III -es- Mörs schw.: etwas herutn. aus dem Versteck herausarbeiten; einen h., unsanft herausbefördern. S. nesteln.

Nisselter

LothWB

niss·elter

Nisselter [nisəldər Ri. Hom. Rom. Ha. ] m. 1. Acker- od. Feldsalat (Valeriana locusta olitoria). s. a. Genesselter. baier. 1, 1761 Nisselsal…

nissen

DWB

nis·sen

nissen , verb. nisse suchen und abkämmen (einen oder einem nissen) in eigentlicher und übertragener bedeutung wie bei lausen ( th. 6, 358 f.…

Nissenbitz

RhWB

nissen·bitz

Nissen-bitz nęăsən- Merz-Nunk m.: verächtl. ein Mensch, mit dem man leicht Streit bekommt.

Nissenbock

RhWB

nissen·bock

Nissen-bock nēətələbok  Eup m.: Rögener des Härings.

Niss(en)buckel

PfWB

nissen·buckel

Niss(en)-buckel m. : 'empfindlicher, leicht erregbarer Mensch', Nessebuckel [ GH-Hatzbühl ]; vgl. Zornnickel . —

Nissenkamm

RhWB

nissen·kamm

Nissen-kamm (s. S.) nes- Eusk , Rheinb ; nesən- uWupp; nestə- Aach (u. -sə ); nēstər- Erk-Kückhv ; nētən- Sol ; nēətələ- Eup ; nīətə-, –ē- S…

Niss(en)kopf

PfWB

nissen·kopf

Niss(en)-kopf , Nissel- m. : 'verlauster Kopf', seltener auch 'Mensch mit verlaustem Kopf', als Schimpfw. bes. für Jungen gebraucht, Nisse-,…

Nissenkrist

RhWB

nissen·krist

Nissen-krist nesəkrest Siegld m.: verächtl. unangenehmer, nörgelnder Mensch.

Nissenohr

RhWB

nissen·ohr

Nissen-ohr nētənū·ə.r (s. S.) Kref ; nēt- Geld , Mörs , Klev , Rees , Duisb n.: verächtl. eigenwilliger, verkehrter, verschrobener, neidisch…

niss als Zweitglied (30 von 189)

fæstniss

KöblerAe

*fæstniss , st. F. (jō) Vw.: s. *fæstnėss

ligeniss

KöblerAe

*ligeniss , st. F. (jō) Vw.: s. *legennėss

Abkömmniß

Adelung

† Die Abkömmniß , plur. die -e, bey den Bergleuten, so viel als das Abkommen, oder die Entfernung eines Trumms von dem Hauptgange, und ein s…

Ärgerniß

Adelung

aerger·niss

Die Ärgerniß , plur. die -sse, und das Ärgerniß, des -sses, plur. die -sse. I. Im Neutro, das Ärgerniß. 1) Die lebhafte Empfindung des Unerl…

Angelöbniß

Adelung

Das Angelöbniß , des -sses, plur. die -sse, die Handlung des Angelobens.

Augenblendniss

Wander

Augenblendniss Dat ös man Ôgnverblendniss. – Frischbier, II, 180. Ist nichts als Blendwerk, Täuschung, Taschenspielerei.

B(e)ladniss

Idiotikon

B(e)ladniss Band 3, Spalte 1062 B(e)ladniss 3,1062

B(e)rüemniss

Idiotikon

B(e)rüemniss Band 6, Spalte 934 B(e)rüemniss 6,934

B(e)stattniss

Idiotikon

B(e)stattniss Band 11, Spalte 1799 B(e)stattniss 11,1799

Bedrängniß

Adelung

bedrang·niss

Die Bedrängniß , plur. die -sse, wie das folgende Bedrängung, so wohl für die Handlung des Bedrängens, als auch für die dadurch verursachte …

Bedürfniß

Adelung

bedurf·niss

Das Bedürfniß , des -sses, plur. die -sse. 1) Der Zustand, worin man einer Sache bedarf, besonders solcher Sachen, die zum Unterhalte und zu…

Befugniß

Adelung

befug·niss

Die Befugniß , plur. die -sse, oder das Befugniß, des -sses, plur. die -sse, das Recht, oder moralische Vermögen etwas zu thun oder zu lasse…

Begängniß

Adelung

begang·niss

Das Begängniß , des -sses, plur. die -sse, das feyerliche Begehen einer Sache, in welchem Verstande dieses Wort nur noch von der feyerlichen…

Begêgniß

Adelung

Die Begêgniß , plur. die -sse, ein zunächst Oberdeutsches Wort, dasjenige auszudrucken, was uns begegnet oder widerfähret, in der ersten fig…

Begräbniß

Adelung

Das Begräbniß , des -sses, plur. die -sse. 1) Die Handlung des Begrabens einer Leiche, die Beerdigung. Ein Begräbniß ausrichten. Ein ehrlich…

Behältniß

Adelung

behalt·niss

Das Behältniß , des -sses, plur. die -sse, ein jeder Ort, wo etwas aufbehalten wird, oder aufbehalten werden kann. Das Behältniß eines Gefan…

Bekênntniß

Adelung

Das Bekênntniß , des -sses, plur. die -sse. 1) Das Bekennen einer Sache, so wohl im guten als nachtheiligen Verstande. Ein freyes und ungezw…

Bekleidniss

Idiotikon

Bekleidniss Band 3, Spalte 624 Bekleidniss 3,624

Bekommniss

Idiotikon

Bekommniss Band 3, Spalte 286 Bekommniss 3,286

Bekümmerniß

Adelung

Die Bekümmerniß , plur. die -sse, der Kummer des Gemüthes; ein Wort, welches im Oberdeutschen häufiger ist, als im Hochdeutschen, daher man …

Beschwerniß

Campe

beschwer·niss

† Das Beschwerniß , des — sses, oder die Beschwerniß, Mz. die — sse, O. D. für Beschwerde, welches besser ist. »Demnach wir aus vielen einge…

Besingniß

Campe

≠ Die Besingniß , Mz. die — sse, O. D. für Leichenbegängniß, Leichenfeier.

Besorgniß

Adelung

besorg·niss

Die Besorgniß , plur. die -sse. 1) Die Besorgung einer Sache in der ersten Bedeutung des Verbi, und diese Sorge selbst; ein am häufigsten im…

Beterniss

Wander

beter·niss

Beterniss Up Beternisse het ûse Grossvader all elûert, un wi lûert er âk noch up. – Schambach, II, 378. Die Klage über schlechte Zeiten ist …

Betrübniß

Adelung

Die Betrübniß , plur. die -sse. 1) Die unangenehme innere Empfindung, welche durch die Vorstellung eines Übels entstehet; ohne Plural. 2) Ei…

Betrüebniss

Idiotikon

Betrüebniss Band 14, Spalte 236 Betrüebniss 14,236

Ableitungen von niss (6 von 6)

ernisse

KöblerMnd

ernisse , F. nhd. Irrung, Zwietracht, Streit, Zwist Hw.: s. erdōm E.: s. erre (2), nisse L.: MndHwb 1, 601 (ernisse)

genisse

Lexer

ge-nisse stn. gewürm. dâ enist die scorpîô noch genisse Ab. 1. 312,141. — ahd. nesso nhd. wurm Denkm. IV. 5 A, 1 u. anm.

nisse

DWB

nisse , s. nisz.

Verniß

Adelung

Verniß , S. Adelung Firniß .

vernisse

KöblerMnd

vernisse , F. Vw.: s. vērnisse

vernissen

KöblerMnd

vernissen , sw. V. nhd. firnissen, mit Firnis überziehen Vw.: s. vör- Hw.: vgl. mhd. firnīsen E.: s. vernis W.: s. nhd. (ält.) firnissen, sw…