Hauptquelle · Rheinisches Wb.
fisternöllen
fister-nöllen fistərnø·l.ə, –n- Rip (von Schleid-Baasem Remagen an), Nfrk [ fīstərnlə Sol-Ohligs ; fisərlə Gummb ; fistronø·l.ə Andernach ] schw.: 1. als Laie Kleinigkeiten treiben, sich zu schaffen machen, künsteln, basteln, etwas ausklügeln; mit geschickten Fingern feine, zierliche Arbeiten machen (lobend); aber auch tadelnd, in geschäftigem Müssiggange sich mit allerhand unnützen Kleinigkeiten zu tun machen; ruhig für sich herumhantieren ohne ernste Beschäftigung, an unwichtiger Arbeit; sech jet zerech (zesamme) f.; an jet herömf. ; allerhand knestere un f.; am Brut herömf. ungeschi…